Beiträge von Honig-GZ

    Ich hab einen 24V-Trafo von einer defekten Weihnachtsbeleuchtung genommen, Bananenstecker und Krokodilklemme dran, fettich. Geht schnell, tut wunderbar.


    Sonst drehen Imker doch auch jeden Cent dreimal um...


    Hat jemand Erfahrung wie man Beuten auf Dächern sichern müsste? Da sind sie Wind und Wetter ja doch direkter ausgesetzt als am Boden in der Nähe von Häusern oder Büschen und Bäumen.


    Vermutlich auf jeden Fall ein Ratschgurt außenrum, oder sollte man sie auch direkt aneinander stellen, damit sie nicht umfallen können? (Gerade wenn so wie jetzt ziemlich hohe Türme entstehen können...)

    Ich blockiere nicht Werbung, sondern Skripte und Tracker, die mich versuchen auszuspähen, daher wird sowas an meinen Browser nicht ausgefliefert. Aber ich klicke hin und wieder auf die statische Werbung rechts.

    Verdeckelung sagt nicht unbedingt was darüber aus, ob der Honig erntereif ist. Gerade bei der Trockenheit zuletzt war die Feuchtigkeit bei mir schneller raus als die Bienen die Waben schließen konnten.

    Das passiert vor allem, wenn man im Honigraum zuwenig Platz gibt. Wenn man viel Platz gibt, dauert es bis zur Verdecklung länger, aber der Honig ist dann reif.

    Gruß Ralph

    Also ich hab denke ich eher mehr Platz gegeben (der nächste HR kam drauf sobald der darunter drittel bis halb voll war) und der Honig hatte dieses Jahr laut meinem Schätzeisen 14-17% Feuchtigkeit obwohl sie erst angefangen hatten zu verdeckeln.


    Zwei HR wurden schon geerntet, zwei sind aktuell noch drauf, ein fünfter kommt wahrscheinlich nächstes WE.

    Mein erstes Jahr mit letztjährigen Buckfast-F1, bisher null Schwarmstimmung trotz engerer Führung, nur hie und da ein bisschen glänzender Pollen. Das kannte ich von meiner Landrasse vorher ganz anders.

    aber mich stört weiterhin, dass man eine Hitzequelle in der Beute hat die man von außen praktisch nicht überwachen kann (man findet immer wieder verkohlte Bienen darin, von den angekokelten Rähmchen hatte ich ja auch schon berichtet) und die Fummelei am Flugloch vor allem an lauen Sommerabenden doch immer wieder zu unnötiger Aufregung im Volk führt.

    Haben Deine Beuten einen Gitterboden?

    Dann steck den Verdampfer von hinten unterhalb des Gitterbodens rein und Dein Problem ist insoweit gelöst.


    Wolfgang

    Ich glaube diese Unterhaltung haben wir schonmal geführt...^^


    Oxalsäureverdampfung im brutfreien Volk im Sommer bei hohen Temperaturen

    Da das Thema wohl schneller als gedacht wieder aktuell werden wird, beschäftige ich mich gerade erneut mit Alternativen zum Varrox. Bisher hat das bei mir dem Teil sehr gut hingehauen, aber mich stört weiterhin, dass man eine Hitzequelle in der Beute hat die man von außen praktisch nicht überwachen kann (man findet immer wieder verkohlte Bienen darin, von den angekokelten Rähmchen hatte ich ja auch schon berichtet) und die Fummelei am Flugloch vor allem an lauen Sommerabenden doch immer wieder zu unnötiger Aufregung im Volk führt.


    Daher liebäugle ich aktuell mit dem Swienty Sublimox, der ja auch schon in diesem Thread besprochen worden ist, da er in meinen Augen das fortgeschrittenste Gerät ist, um von außen Dampf einzublasen. Wahnsinnig schnell, minimaler Eingriff von außen, man braucht quasi nur ein winziges Loch in der Beutenwand, und der Dampf kommt direkt dort hin wo er soll. Was mich momentan davon abhält ist der Preis. Wenn man sich allerdings die Sache mit der Termperaturregelung ansieht, scheint das ja tatsächlich ein sehr durchdachtes und hochwertiges Produkt zu sein.


    Gibt es mittlerweile weitere Erfahrungen damit?



    Weiterhin kann ich berichten, dass ich vergangenes Jahr statt Folie ein Gitter benutzt habe (sieht man in diesem Video), mit dem ich eine bessere Luftzirkulation und weniger Feuchtigkeit/Schimmel in der Beute erreichen wollte. Das hat zwar gut funktioniert, hat aber auch dazu geführt, dass die Oxal-Verdampfung weniger wirksam war und länger durchgeführt werden musste, bis der Milbenfall in Ordnung war (ist mit Ox ja zum Glück kein Problem). Vermutlich ist dadurch oben zuviel Dampf entwichen und es konnte sich nicht genug Druck in der Beute aufbauen, um auch in die Traube zu gelangen. Dieses Jahr kommt zur Behandlungszeit jedenfalls wieder die Folie rein.

    Morgen wird der zweite HR geerntet und der dritte ist auch schon wieder verdächtig schwer, keine Ahnung wo das alles herkommt. die Bienen biegen direkt aus unserem Garten richtung Flussgebiet ab :)

    Bei mir (etwas weiter westlich) gleiches Bild, morgen wird der erste Honigraum geerntet und der dritte kommt drauf. Wenn ich meinem Messeisen glauben kann sogar knapp unter 15% Feuchtigkeit.


    Mal sehen wie es weiter geht, habe heute die erste Robinien in Blüte gesehen, aber wenns nicht bald mal genug regnet...

    Ich habe auch einen Kurs belegt, muss aber sagen, dass ich mir den Großteil der Inhalte schon vorher aus Büchern und anderen Quellen selbst reingezogen habe. Da war wenig Neues dabei, aber es war auch ganz gut das alles nochmal von einer anderen Seite zu hören. Bzw dadurch wusste ich bei manchen Dingen im Kurs direkt, dass ich es anders machen möchte. Ich habe mich von Anfang an mit einer Betriebsweise nach Bio-Richtlinien in Großraumbeuten beschäftigt, während im Kurs der Schwerpunkt auf "konventioneller" Imkerei mit Zander nach Liebig war. Die Dadant-Betriebsweise wurde auch immer wieder erwähnt, aber wenn die Kursleiter halt in Zander imkern, dann ist das logischerweise auch das Hauptthema. Nicht schlimm, aber muss man halt im Hinterkopf haben.


    Ich denke jeder muss seinen Weg finden, ich bins gewohnt mir im Selbststudium Dinge anzueignen und mich sehr gewissenhaft in Themen einzuarbeiten, da bin ich dann wie ein Schwamm der alles aufsaugt. Andere haben es halt lieber wenn es ihnen von jemandem gezeigt wird. Wenn man davon ausgeht, dass jemand komplett unbedarft und blank auf die Idee kommt Bienen zu halten, ist die generelle Empfehlung einen Kurs zu machen sicherlich sehr vernünftig.


    Erfahrung sammeln muss dann sowieso jeder selbst, da bin ich ja immer noch schwer dabei. Meine Bienen standen von Anfang an im eigenen Garten und ich habe sie immer selbst ohne Hilfe bearbeitet. Bisher hat bei mir alles geklappt, noch keine großen Fehler gemacht und jetzt im dritten Jahr bisher auch keine Völker verloren. Dieses Vorgehen würde ich aber den meisten eher nicht empfehlen.


    Genauso wahr ist, daß die, die am ehesten auf so einen Kurs verzichten könnten, am sichersten einen belegen. Und umgekehrt.

    Da fühle ich mich frecherweise mal angesprochen :)

    Der Han Kle kapiert das nicht, wenn man stolz ist auf den eigenen Honig, dann auch eigenes Etikett.

    Der kapier das sehr wohl, denn auch er hat ein eigenes Etikett – allerdings von der Fachfrau, von meiner besseren Hälfte.
    Du kannst ja meine Etiketten sehen, hab sie ja hier gezeigt.



    Hans

    Sehr schick, die Zeichnung der Biene erinnert an die alten Lehrbücher, schöne Mischung aus traditionell und modern. Man sieht dass das jemand gemacht hat, der sich mit visueller Kommunikation auskennt. Einzig die Schriftart der beiden Blöcke links sowie die Unterlängen im farbigen Block finde ich nicht so gut, aber das sind nur kleine Details und wohl Geschmackssache.