Beiträge von Honig-GZ

    Aber der Imker soll und muß wissen, was er tut, resp. welchen Nachteil er sich erkauft, nur um seinen Ausschmelztermin für Altwaben ggf. mit B 401 hinausschieben zu können...

    Viele (Kleinst-)Imker können nicht jedesmal den Schmelzer anwerfen sobald mal ein paar Waben rausfliegen. Außerdem kann man damit auch wunderbar Futterwaben für den späteren Gebrauch einlagern.

    Bei uns sind seit heute die zweiten Honigräume drauf, obwohls die letzte Woche ja ziemlich kühl war und es erst jetzt wieder schöner und wärmer wird. Sieht bisher nach einem ziemlich guten Jahr aus.

    BeeTV schaue ich interessehalber weil ich den Kanal schon seit 2016 kenne und Marvin eine sympathische Art hat.


    Nordbiene habe ich ebenfalls de-abonniert, als er erklärt hat, dass man ja kaum noch auf die Straße gehen könne wegen der ganzen Flüchtlinge.


    Momentan ist Piratebee mein Favorit, was ich da bisher gesehen habe hat alles Hand und Fuß. Vor allem die Züchtergespräche mit Martin Kärcher fand ich super interessant:

    Gestern Honigräume aufgesetzt, hätte ich aber locker doch schon eine Woche früher machen können. Offenbar haben sie trotz kühlem Wetter mehr Nektar gefunden als erwartet. Jetzt hoffe ich mal, dass sie unten schnell Platz machen und das frische Zeug nach oben bringen.

    Wenn sie eh wieder befüllt werden sollen, dann die 30g-Gläser einfach leer liefern, dann bist du raus aus der Verantwortung. Etiketten machen dann auch keinen Sinn, weil die selbst bei Aufklebern spätestens beim zweiten Spülen sowieso unleserlich oder zerstört sind.

    Inverkehrbringen bringt mit sich dass ich mein Produkt kennzeichnen muss... ob das sinnvoll ist oder nicht steht da nicht zur Debatte.


    Gruß Chris

    Wenn nix im Glas ist, bringt man auch nix in Verkehr.

    Wenn sie eh wieder befüllt werden sollen, dann die 30g-Gläser einfach leer liefern, dann bist du raus aus der Verantwortung. Etiketten machen dann auch keinen Sinn, weil die selbst bei Aufklebern spätestens beim zweiten Spülen sowieso unleserlich oder zerstört sind.

    Wenn ich mir die Wetterprognose der kommenden zwei Wochen anschaue, kommen die Honigräume bei mir nächstes Wochenende drauf. Bis dahin sieht es weiterhin recht kühl aus und ich kann das restliche Winterfutter noch nicht rausnehmen.

    Gestern war der Präsident vom Bayrischen Imkerverband Stefan Spiegl zu Gast in der Münchner Runde:

    https://www.br.de/nachrichten/…it-um-die-details,RHMmrD9


    In meinen Augen hat er keine gute Figur gemacht und ist ziemlich blass geblieben. Anstatt direkt darauf hinzuweisen, dass es um die Honigbienen eigentlich gar nicht geht, sondern das Thema viel größer ist, verheddert er sich mit irgendwelchen Ausführungen zur Varroa und der Entwicklung von Völkerzahlen. Die Diskussion bleibt damit größtenteils auf die be-imkerten Insekten beschränkt.

    Schade, große Chance verpasst, wieso schickt man da keinen hin, der da richtig argumentieren kann und dem Bauernverband und der Ministerin kontra gibt? Da hätte man lieber den Walter Haefeker eingeladen, der hat mit solchen Auftritten mehr Erfahrung und weiß wie man sich äußert und Themen platziert.


    Fun fact:

    Der Bauernpräsident Wolfgang Heidl betont extra wie sehr er Blühstreifen und Blühpatenschaften unterstützt, denn er ist ja "vom ersten Tag dabei".

    Letztes Jahr hat das in meiner Erinnerung noch anders geklungen: Pakt erzürnt Bauernpräsident

    Wenn das Volksbegehren durchkommt, wird ja noch lange nicht alles 1:1 umgesetzt. Das wichtigste ist doch, dass mal was gemacht wird, dass überhaupt mal darüber nachgedacht wird und wie michaelL richtig schreibt, dass die Politik dazu GEZWUNGEN wird, sich endlich mal mit den wirklich wichtigen Fragen zu beschäftigen.

    So sehe ich das auch, es geht nicht darum jetzt konkrete Maßnahmen durchzuführen, sondern es ist ein Zeichen für die Politik endlich was zu tun.


    Wenn ich schon die Aussage von Söder höre, er würde bei einem Erfolg des Volksbegehrens einen noch viel größeren und umfassenderen Gegenentwurf vorlegen, frage ich mich, wieso die CSU in den letzten 70 Jahre getan hat.


    Anders als mit einem Tritt in den Hintern geht es anscheinend nicht damit da mal was voran geht.