Beiträge von Honig-GZ

    Gestern war der Präsident vom Bayrischen Imkerverband Stefan Spiegl zu Gast in der Münchner Runde:

    https://www.br.de/nachrichten/…it-um-die-details,RHMmrD9


    In meinen Augen hat er keine gute Figur gemacht und ist ziemlich blass geblieben. Anstatt direkt darauf hinzuweisen, dass es um die Honigbienen eigentlich gar nicht geht, sondern das Thema viel größer ist, verheddert er sich mit irgendwelchen Ausführungen zur Varroa und der Entwicklung von Völkerzahlen. Die Diskussion bleibt damit größtenteils auf die be-imkerten Insekten beschränkt.

    Schade, große Chance verpasst, wieso schickt man da keinen hin, der da richtig argumentieren kann und dem Bauernverband und der Ministerin kontra gibt? Da hätte man lieber den Walter Haefeker eingeladen, der hat mit solchen Auftritten mehr Erfahrung und weiß wie man sich äußert und Themen platziert.


    Fun fact:

    Der Bauernpräsident Wolfgang Heidl betont extra wie sehr er Blühstreifen und Blühpatenschaften unterstützt, denn er ist ja "vom ersten Tag dabei".

    Letztes Jahr hat das in meiner Erinnerung noch anders geklungen: Pakt erzürnt Bauernpräsident

    Wenn das Volksbegehren durchkommt, wird ja noch lange nicht alles 1:1 umgesetzt. Das wichtigste ist doch, dass mal was gemacht wird, dass überhaupt mal darüber nachgedacht wird und wie michaelL richtig schreibt, dass die Politik dazu GEZWUNGEN wird, sich endlich mal mit den wirklich wichtigen Fragen zu beschäftigen.

    So sehe ich das auch, es geht nicht darum jetzt konkrete Maßnahmen durchzuführen, sondern es ist ein Zeichen für die Politik endlich was zu tun.


    Wenn ich schon die Aussage von Söder höre, er würde bei einem Erfolg des Volksbegehrens einen noch viel größeren und umfassenderen Gegenentwurf vorlegen, frage ich mich, wieso die CSU in den letzten 70 Jahre getan hat.


    Anders als mit einem Tritt in den Hintern geht es anscheinend nicht damit da mal was voran geht.

    Trotz den erwähnten Unzulänglichkeiten ein tolles Teil .:thumbup:

    Die ersten Völker bei mir am Haus sind durch . Dabei durfte feststellen , dass der Über-Druck aus der Brennkammer ohne zusätzlichen Ventilator ausreicht um das Sublimat im ganzen Magazin bienenschonend zu verteilen . Der der bis anhin verwendete Varrox dürfte bei mir Geschichte sein

    Gleiches hier, bin begeistert nachdem ich ihn jetzt das erste Mal im Einsatz hatte. Aufheizen lasse ich ihn während die Windeln durchgezählt bzw. für den neuen Einsatz vorbereitet werden. Dann einmal kurz für jeweils 30-40 Sekunden durchs Flugloch an die Völker, fertig. Einfacher und mit kleinerem Aufwand/Eingriff gehts nicht.


    Da die gleiche Menge Oxalsäure deutlich schneller ins Volk gelangt als mit dem Varrox, erhoffe ich mir auch eine bessere Wirkung da mehr "Druck" in der Beute.

    Darf ich fragen wie deine Ergebnisse bzw. Erfahrungen zu den genannten Punkten sind?

    Wenn man jetzt noch den Varrox-Verdampfer mit 130€ drauf rechnet, plus eine Atemschutzmaske für 50€, sollte das Verdampfen trotzdem langfristig die günstigere Variante sein.

    Wer sich überlegt, ganz auf OX-Verdampfung zu setzen, der sollte sich mM überlegen, gleich den Sublimox zu holen. Kostet zwar gut das doppelte vom Varrox, aber die Arbeitserleichterung und die Zeitersparnis ist selbst bei wenigen Völkern enorm, besonders bei Blockbehandlungen, wo sich die Minuten doch schnell aufsummieren.

    Das ist der Grund warum ich von Selbstklebe-Etiketten letztes Jahr auf Papier und Leim in diesem Jahr umgestiegen bin. Etwas mehr Arbeit beim Bekleben, aber lässt sich besser positionieren und das Ablösen geht spielend leicht.

    Bei mir kommt auf die Rähmchen das Propolisgitter (damit sie das Metallgitter vom Deckel nicht zukitten), dann der Deckel und in den Deckel dann bei Bedarf die Dämmplatte. Durch den Verzicht auf Folie hatte im letzten Winter deutlich weniger Kondenwasser und Schimmelbildung auf den Rähmchen.


    Aber im Winter sollen die Bienen ja eher kalt sitzen, daher gebe ich die Dämmplatte erst Ende Januar/Anfang Februar rein, wenn sie wieder voll in die Brut einsteigen.