Beiträge von Honig-GZ

    Interessanter Vortrag! Als ehemaliger Mittweida-Student kommen bei der Mundart gleich nostalgische Gefühle hoch ^^


    Spannende Aussagen zum ersten Honigraum als "Umladestation" und dass er trotz einer sehr optimierten und auf Ertrag optimierten Betriebsweise die Drohnen im Volk belässt und sie sogar wertschätzt. Auch zur "echten" Carnica und Landbiene.


    Das Schied schon im Spätherbst setzen traue ich mich aber nicht, zu groß sind meine Bedenken zu dem diskutierten Futterabriss. Ich hab die Bienentraube bei mir auch noch nie so nahtlos über das Schied hinweg sitzen sehen, vor allem mit einem breiten Wärmeschied und bei 0°. Ob das wirklich sinnvoll ist, wenn mitten in der Wintertraube so ein breites Schied hängt, da bin ich skeptisch.


    Warm/kalt halten und offener/geschlossener Boden ist auch wieder die Diskussion. Wenn er das Wärmethema aber so hoch hängt, ist die Frage warum er nicht auf Segeberger geht.


    Interessiert hätte mich, welche Bienen er getestet hat, ob er immer noch vergleicht, oder seit wann er nur noch Belegstellen-begattete Königinnen nimmt. Dass nur die was taugen, da würden viele Buckfast-Züchter wahrscheinlich laut widersprechen.

    Ich schau ja sehr gerne Restaurationsvideos zum entspannen, dabei bin ich auf dieses gestoßen, in denen ein offenbar älteres Smoker-Modell restauriert wird:



    Aber aufpassen: Wenn man einmal einsteigt, kommt man von solchen Videos nur schwer wieder weg :)

    Gerade vorhin bei 14° und Sonnenschein ausgewintert, 2/2 Völkern haben überlebt, sehen stark und vital aus, erste Brut zu sehen, starker Polleneintrag, irgendwo finden sie sogar schon Nektar, also einengen, Futterwabe an den Rand und los gehts!


    In den fünf Wintern seit unserem Start in die Imkerei bisher noch kein Volk verloren, Sommer-Ox-Blockbehandlung funktioniert bei uns einwandfrei.

    Habe bei der Frühjahrsbestellung gestern gesehen, dass Bienen-Ruck jetzt einen Sublimox Nachbau namens Oxafix verkauft. Da ist der Ruck mit seinen Eigenmarken und Imitaten echt schmerzfrei. Den Preis verstehe ich aber nicht, für 10€ mehr bekommt man gleich das Original.

    Nun einmal die für das nächste Jahr überarbeiteten Glasetiketten. Ich habe mich mal ein wenig darum bemüht, das ganze den hier geäußerten Wünschen gemäß umzugestalten.


    Ich denke mir, ich könnte noch die Wabe und Biene (so wie sie jetzt aussehen) kleiner machen und in die Mitte an den oberen Rand des "Blühstreifens" setzen. Darunter dann die Honigbezeichnung.


    Aber ich denke, durch das Umsetzen des "Imkerei Schwenk"-Schriftzuges auf den Gewährverschluss und das größer machen der Honigbezeichnung ist schon viel erreicht.

    Die Schreibschrift kann ich sehr schlecht lesen, noch dazu auf einem bunten Hintergrund. Es sieht für mich alles sehr zusammengewürfelt aus, als hätte mein 7-jähriger Neffe sich das ausgedacht. So hart das klingen mag, aber als Kunde würde mich das gar nicht ansprechen.

    Ich kontrolliere um diese Zeit ob sie die neuen Rähmchen gut ausgebaut haben, wie der Futterstand ist und vor allem, ob es Anzeichen für einen Varroasschaden gibt. Vergangenes Jahr hatte ich im September den Flügeldeformationsvirus in meinen Völkern und konnte dann mit Bedampfungen nochmal nachsteuern und alle über den Winter bringen.


    Abwehrbereit sind sie auch bei mir, aber das sind immer nur einzelne angriffslustige Bienen und zwischen August und Februar arbeite ich sowieso meist mit Schleier an den Völkern.

    Wir ernten mit einer 20 Liter Inox Obstpresse.


    Kurz ein paar Hinweise dazu:

    • Man arbeitet am besten zu zweit
    • Es gibt immer eine kleine Sauerei, egal wie gut man aufpasst und wieviel Mühe man sich gibt.
    • Ungedrahtete Honigrähmchen erleichtern das Ausschneiden der Waben und beschleunigen den den Prozess insgesamt deutlich. Wir befestigen die Mittelwände nur noch oben im Rähmchen, das klappt sehr gut.
    • Es bleibt immer einiges an Honig im Wachs zurück. Will man den Honig nicht vergeuden, darf man das Wachs nicht zu stark pressen/komprimieren. Das Wachs geben wir anschließend in einen Locheimer mit Netz und stellen das ganze in den Wärmeschrank. Auf knapp 39° erhitzt kommt da noch einiges raus.
    • Da recht viel kleine Wachsstücke mit rausgepresst werden, kann man maximal ein grobes Sieb verwenden, andernfalls setzt es sich schnell zu
    • Das Reinigen der Presse funktioniert nur mit richtigem heißem Wasser gut, sonst bekommt man das Wachs nur mit viel Mühe weg. Wir haben an sonnigen Tage Heißwasser von unserer Solarthermieanlage, das geht dann sehr gut. Das normale Warmwasser von der Heizung ist zu kalt.

    Ich hatte nun wieder Wachsmotten auf eingelagerten Waben, trotz Behandlung mit B401. Anscheinend ist es tatsächlich nur knapp 3 Jahre haltbar, obwohl wir es immer im dunklen Keller gelagert haben.

    Hier kurz Feedback zur Frage, ob man mit dem Sublimox über ein Loch in der Beutenwand bedampfen kann:


    Es funktioniert nicht. Wir hatten das Loch an der Rückwand gemacht und hatten gedacht, da wir im Kaltbau imkern, dass sich der Dampf nach links und rechts verteilt. Das tut er aber nicht, er geht nicht in alle Wabengassen und verteilt sich auch nicht ausreichend in der Beute. Zusätzlich versuchen natürlich die Bienen das Loch zu propolisieren, das heißt es bildet sich mit der Zeit um die Öffnng im Beuteninneren ein "Wulst" aus Wachs und Propolis, der immer größer wird, an dem sich OX-Kristalle ablagern und die Ausbreitung des Dampfs noch mehr hemmt.


    Bei mir hat es dazu geführt, dass die Sommerbehandlung nicht sehr effektiv war und ich im Spätsommer zum ersten Mal den Flügeldeformationsvirus in den Völkern hatte. Zum Glück hatten wir es rechtzeitig gemerkt und wir konnten durch weitere Behandlungen im Herbst nachsteuern und es sind alle gut durch den Winter gekommen. Da hat sich wieder der Vorteil der Bedampfung gezeigt, sie ist effektiv und man kann quasi jederzeit und fast beliebig oft behandeln.

    Vielen lieben Dank für das tolle Feedback, freut mich wenns gefällt!


    moniaqua und swissmix


    Danke für die Ideen. Meine Intention war, dass die Webseite nicht wie eine Bildergalerie nach unten durchscrollbar ist, sondern dass das Bild mit dem Honig das Muster bricht und eine Art "Stopper" ist, der die Besucher aufhält.


    Zusätzlich spiegeln sich die drei Farben grün, violett und orange in den Farben der Deckchen unserer Honiggläser wieder. Momentan haben wir aber leider nur Fotos vom Frühlingshonig (Mai-Honig gibts dieses Jahr gar nicht). Aber ich werde das aufgreifen und bei Gelegenheit die Icons durch entsprechend gestaltete Fotos mit den jeweiligen Honigen ersetzen! Und der Tisch mit dem Honigglas und Honigbrot kommt auch noch :)

    Ich hab mich auch mal hingesetzt und eine kleine Homepage für unseren Honig gemacht, nix besonderes, wird sind ja eh nur Kleinstimker, einfach nur damit man gefunden wird und was zeigen kann, falls mal einer fragt:


    http://guenzburger-honig.de/


    Hab ein kostenloses Wordpress-Thema genommen, welches auch auf Mobilgeräten einigermaßen gut funktionieren müsste.