Beiträge von Hadeka

    happygerd : beantwortest Du Dir grad Deine eigene Frage? ;)


    Gerade in milden Wintern ist es doch nicht so verkehrt, wenn die Völker besser mitkriegen, was draußen für ein Wetter herrscht und wie lang die Tage sind. Den Rest erledigen die sowieso in der Traube (Temperaturregelung, Futter nachholen...). Wichtiger ist genug Futter und möglichst wenig Milben, sowie wenig Störung.


    Grüße

    Roland

    Pro. Polis : wer sagt denn, dass die Bienen immer in der DIN-Baumhöhle mit 40L Volumen, geschlossenem Boden und 10cm² Flugloch gewohnt haben? Und wie lange soll das bitte schon her sein? Die können grundsätzlich fast überall ihr Quartier aufschlagen. Deswegen gibt es die Honigbienen noch, WEIL sie eben sehr anpassungsfähig sind. Wir sollten für diese Eigenschaft dankbar sein, denn so können wir alles mögliche ausprobieren, was uns Imkern sinnvoll und bienengerecht erscheint. Das meiste davon tolerieren sie schulterzuckend. Also macht das mit dem Boden ruhig so, wie Ihr das für richtig haltet... ;)


    Grüße

    Roland

    12er DD mit Folie, Wandergitterdeckel, Holzweichfaserplatte drin und Blechdeckel mit minimaler Hinterlüftung, so um die 5mm. Abstand zum Boden ca. 40cm. In den letzten 5 Jahren bei offenem Gitterboden kein Schimmel feststellbar. Und ziemlich sicher ist das auch eine Frage des Kleinklimas, sprich Standortes.


    Interessant, wie viele Möglichkeiten es gibt, die obendrein auch noch alle richtig sind ^^8)


    Grüße

    Roland

    Baudus : würde nicht schaden, aber so weit wird es nicht kommen. Problembär Bruno und Wölfe sind so gefährlich, dass man die dann ganz sicher abschießen will/muss. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.


    @Wasi: dein Verständnis von der Jägerei und dem überbordenden menschlichen Eingriff in die Natur ist ja nicht ganz verkehrt. Aber wenn ein Reh meinen Salat fressen muss, ist eh irgendwas faul. Es ist alt und krank, es hat die natürliche Scheu verloren oder sonst allerlei Gründe, warum sich das Tier selbst zum Opfer erklärt.

    2. Kulturlandschaft kann heißen Monokultur oder kleinteilige, abwechslungsreiche und tierfreundliche Landschaft. Wir haben eher letzteres, mit Feldrandgehölzen. Lesesteinhaufen, Feldern, Wiesen und Wäldern. Heißt aber auch, dass Pflege und Hege notwendig ist, um zu ernten und zu erhalten. Dazu gehört auch der Abschussplan. Mein Lebensraum frisst keine neue Fläche, ist nicht voll versiegelt und bietet alle möglichen Quartiere für Tiere. Aber ist eben auch mein Lebensraum, wo ich gerne meinen Salat selbst essen würde und auch mal einen Strauch wachsen sehen möchte. Vielleicht gibt es zu viele Menschen, aber das kann ich nicht regeln...


    Wir sollten mal zusammen ein Bier trinken gehen.


    Beste Grüße

    Roland

    @Wasi: Friedensangebot: Du hast im Pfälzer Wald vernünftige Bestandsgrößen. Wir haben in Nordbayern zu viele Rehe. Also kannst Du Deine Leben lassen, wir müssen die überzähligen essen. Wenn der Garten nicht mehr sicher ist, dann sollte man Maßnahmen ergreifen, entweder mechanischer Schutz oder Vergrämung.

    Deine Frage nach der Einsicht bezieht sich sicher auf das "zuviel auf Kosten anderer Lebewesen", oder? Da gebe ich Dir grundsätzlich sogar recht, lasse es mir aber nicht von Dir vorwerfen.


    hartmut : es gibt Rehbraten für um die 13€ in unserer Gegend... wäre mal einen Ausflug wert ;)


    Beste Grüße

    Roland

    wasgau immen : unser Haus wird ausschließlich mit Brennholz aus dem eigenen Wald beheizt. Dewegen muss ich nix nachplappern, sondern sehe und erkenne ein Problem, das es wirklich gibt. Ist man als Jäger nicht auch den Bauern und Waldbesitzern verpflichtet? Wir haben immer wieder junge Kiefern, die konsequent verbissen werden. Lärchen, die gefegt werden usw. in relevanten Mengen. Und dass Rehe bis ans Haus kommen ist nicht normal. Es gibt zu viele. Die 19 waren übrigens innerhalb 3 km eine von drei "Herden"...


    Der Herrgott läßt alles für alle wachsen, auch die Rehe zum verspeisen. Die Bienen haben hier noch das geringste Problem, die sind sehr flexibel. Den Schuh, dass ich mir zuviel nehme, zieh ich mir nicht an.


    Trotzdem als Fazit: Schützt Eure Jungpflanzen, es ist leider notwendig. Und esst mehr Rehe... (damit wir beim Thema bleiben)


    Beste Grüße

    Roland

    wasgau immen : solche Jäger haben wir hier auch. Nur leider in Verbindung mit der Tatsache, dass bis zu 19 Rehe auf einem Haufen gesehen werden (von mir persönlich), der Verbiss im Wald enorm ist und auch die Jungpflanzen in meinem Garten nicht mehr da wären, wenn ich sie nicht wie beschrieben mit Wildzaun einzeln schützen würde. Die stehen übrigens auf das, was besonders ist: Tannen im Fichtenwald z.B. oder Kiefern, Erdbeerblätter, Obstbaumlaub usw. usf.


    So viele Rehe kann man gar nicht überfahren, dass der Jäger nichts mehr schießen muss. Also Wasi: rauf auf den Ansitz und rein in die Gefriertruhe mit dem Reh! Ich esse schon bei jeder Gelegenheit welche, aber es wird nicht besser...


    Beste Grüße

    Roland

    ... und das ganze Zeugs durch die Wohnung schleppen. Alles einduften mit dem Smoker. Varroabehandlung dort ist je nach Konzept auch nicht das wahre. Es gibt mehr Gründe gegen als für diese Idee.


    Aber wenn Du natürlich unbedingt willst, es ist letztlich Deine Entscheidung. 8)


    LG

    Roland

    Anni : ich gebe Dir recht. Ich hätte da ebenfalls Bedenken. Aber dann läuft doch der Wunsch nach Bienen ins Leere, oder? Man will doch sicher den Kindern mal zeigen, wie Imker/-in arbeitet und erklären, was die Bienen so tun und was sie so besonders macht. Dazu ist zumindest Sichtkontakt zum Arbeitsbereich notwendig, besser noch kontrollierbare Zugänglichkeit, um mit den verschleierten Kleinen mal näher ran gehen zu können.


    Pinky69 : Alles in allem eher aufwändig, Sicherheit und Transparenz unter einen Hut zu bringen. Ich würde mir das sehr gut überlegen.


    LG

    Roland

    Patrick Johannes : wie gesagt, das hier war ein Experiment aus der Situation heraus. Sicher werde ich das nich nochmal planmäßig so ansetzen. Ich wollte nur mit Euch hier im Forum die Erfahrung teilen, wenn ich sie schon mal mache. Freut mich, dass Du hier wieder mehr in Erscheinung trittst :).


    Beemer : die Erfahrung, wie es mit so bearbeiteten den HR-Rähmchen im Winter und Frühjahr weiter geht, kommt noch. Dass die Wespensaison ein Ende haben wird ist klar.


    Grüße

    Roland

    Update:

    die Wespen arbeiten nicht so schnell, wie Bienen das tun würden, sind ja auch nicht so viele davon da.

    Aber die Waben werden sauber leer gefressen. Leichte Abschrotung bleibt nicht aus, aber das dürfte wirklich kein Problem sein.


    Etwas fragwürdiger finde ich in etlichen leeren Zellen zu findende kleine, weiße Partikel. Sind das vielleicht Wachsmotteneier? Oder etwas anderes, was die Wespen zurück gelassen haben? Allerdings finde ich die weißen Eier (?) nicht in allen Waben.


    Und: die Bienen haben den Weg tatsächlich nicht gefunden. Die ganze Zeit ausschließlich Wespen dort.

    Das finde ich bemerkenswert, wenn man die Suchbienen kennt und weiß, wie nervig und aufgeregt neugierig die sein können.


    Nochwas: trotz regem Flugbetrieb in meiner Hütte bekam ich keinen einzigen Stich ab. Und ich war oft dort zu gange. Solange die dort kein Nest haben kann toleriert man sich gegenseitig...


    Grüße

    Roland