Beiträge von Hadeka

    Patrick Johannes : wie gesagt, das hier war ein Experiment aus der Situation heraus. Sicher werde ich das nich nochmal planmäßig so ansetzen. Ich wollte nur mit Euch hier im Forum die Erfahrung teilen, wenn ich sie schon mal mache. Freut mich, dass Du hier wieder mehr in Erscheinung trittst :).


    Beemer : die Erfahrung, wie es mit so bearbeiteten den HR-Rähmchen im Winter und Frühjahr weiter geht, kommt noch. Dass die Wespensaison ein Ende haben wird ist klar.


    Grüße

    Roland

    Update:

    die Wespen arbeiten nicht so schnell, wie Bienen das tun würden, sind ja auch nicht so viele davon da.

    Aber die Waben werden sauber leer gefressen. Leichte Abschrotung bleibt nicht aus, aber das dürfte wirklich kein Problem sein.


    Etwas fragwürdiger finde ich in etlichen leeren Zellen zu findende kleine, weiße Partikel. Sind das vielleicht Wachsmotteneier? Oder etwas anderes, was die Wespen zurück gelassen haben? Allerdings finde ich die weißen Eier (?) nicht in allen Waben.


    Und: die Bienen haben den Weg tatsächlich nicht gefunden. Die ganze Zeit ausschließlich Wespen dort.

    Das finde ich bemerkenswert, wenn man die Suchbienen kennt und weiß, wie nervig und aufgeregt neugierig die sein können.


    Nochwas: trotz regem Flugbetrieb in meiner Hütte bekam ich keinen einzigen Stich ab. Und ich war oft dort zu gange. Solange die dort kein Nest haben kann toleriert man sich gegenseitig...


    Grüße

    Roland

    Wie kommt es denn, dass das andersherum nicht funktioniert? Nichtfüttern hält keineswegs Nester fern... Vielleicht überwintert die Königin und war höchstpersönlich am Buffet?


    Fragen über Fragen... ;)

    Sepp : ganz generell habe ich nix gegen die gelb-schwarzen. Ich mag sie nur nicht im Haus oder zu dicht mit den Nestern im menschlichen Bewegungsraum. Also würde ich aus Deiner Überlegung folgern, dass ich das so machen kann. Old-school-Imker, die alle anderen Flieger außer den Honigbienen nur als lästige Schädlinge betrachten, sehen das sicher anders :)


    Grüße

    Roland

    @all: danke für Eure vielen Beiträge!


    Zunächst folgende Erkenntis meinerseits bis dato. Es gibt kein Nest im oder am Schuppen, das habe ich gleich geprüft. Vielleicht kommt das noch. Die Wespen kommen und gehen durch Schlitze zwischen Verschalung und Dach.


    Aufsetzen über Leerzarge hat nur sehr bedingt funktioniert, es wurde repariert und teilweise wieder angetragen. Vielleicht haben meine Bienen da ein Wissensdefizit oder sowas. Da, wo ich die Zargen dann für zwei Tage untergesetzt hatte, ist fein sauber. Und nein, es gab keine Räuberei, die Fluglöcher sind schön klein.


    Die Wespen arbeiten bis jetzt gründlich und ohne Schaden, die passen genauso gut in die Zellen wie die Arbeiterinnen. Das Endergebnis steht noch aus.


    Ich habe zwar noch keine Wespen an totem Getier gesehen, aber er Gedanke mit dem Aasfresser ist wirklich eine Überlegung wert, guter Hinweis!


    Direkt am Schuppen steht eine meiner Beuten, die haben den Weg in den Schuppen noch nicht gefunden, also ich erwarte das auch eher nicht mehr. Und hoffe natürlich, dass das gut geht, ernsthaft. Das hier ist ein Experiment aus der Situation heraus.


    Über das Endergebnis hinsichtlich Sauberkeit und Verwendbarkeit der Waben werde ich natürlich berichten.


    Danke Euch!

    LG

    Roland

    Hallo Gemeinde,


    ich möchte Euch einen aus meiner Sicht speziellen, aber auch praktischen Vorgang beschreiben, der mir jetzt durch blöden Zufall passiert ist.


    In meinem Schuppen, wo all das ganze Imkerzeugs lagert, hatte ich die abgeräumten Honigraumwaben gesammelt, auch die, die nicht vollständig sauber und die, die bereits wieder teilweise gefüllt waren. Leider auch in einem Stapel auf der Arbeitsplatte.


    Jetzt ist es so, dass der Schuppen nicht so dicht ist, dass keine Bienen oder Wespen rein könnten. Und tags drauf habe ich festgestellt, dass an den Honigresten Wespen dran sind. Viele davon und keine einzige Biene. Erster Gedanke war natürlich: Ohje, wie krieg ich die Viecher hier weg, um die Waben zu sichern. Dann, nachdem keine einzige Biene dort war, habe ich mich entschieden, anstatt viele Waben wegen zu viel Rest einschmelzen zu müssen, die einfach von den Wespen leeren zu lassen. Vielleicht helfen noch ein paar Ameisen dabei, wenn sie schnell genug sind.


    Frage dazu: das ist sicher keine geniale Lösung, die man bewusst wählen würde, aber kann man das so machen? Sind Nachteile zu erwarten? Hab ich was vergessen, das gravierend dagegen spricht, den Wespen was zu gönnen?

    :/


    Ich bin gespannt auf Eure Sicht.


    LG

    Roland

    @mrcrezio: hast Du Mäuse im Keller? Tür zu machen... ;)


    Meine Waben lagern in Zargentürmen im Schuppen. Und in den könnten Mäuse rein, aber es gab in den letzten Jahren nie Probleme.


    Grüße

    Roland

    WFLP und ribes : Ihr seid beide von der aussterbenden Sorte, die es beherrscht, sauber und logisch zu schreiben. Bitte behaltet das unbedingt bei! Es reicht schon, dass die Qualität in Printmedien und ganz allgemein an vielen Stellen zunehmend schechter wird, auch hier im Forum gibt es Teilnehmer, da graut mir vor dem Lesen. Deswegen: dickes Lob an Euch zwei für super Inhalte und sehr gute Ausdrucksform! - ich hoffe, das ist jetzt nicht oT... -


    Ach ja: die Karten sind genial, würde ich direkt welche davon nehmen!


    Beste Grüße

    Roland

    Also ich hatte bisher auch nie mehr als drei Honigräume drauf. Heuer sowieso nicht, da waren es zwei, wovon der zweite nur in einem Fall richtig gefüllt wurde.


    Grüße

    Roland