Beiträge von TheAlf

    Bandwurm : Hier gibt es einen Geflügelbauer, der hat nur die beiden Rassen. Meinen Eltern ist das egal, die Hennen legen gut und die Hähnchen geben gutes Fleisch. Passt also. Ich würde auf meinem Hof andere halten, aber da ich keinen habe, ist es so auch okay.


    Liebe Grüße, Alfred

    Wir haben es bei uns auch häufig so gemacht. Wenn eine (Hybrid-Lege-)Henne zur Glucke wurde, Mast-Küken dazugesetzt und einfach machen lassen. Die Glucke hatte mit den Küken einen eigenen Teil im Stall für sich. Gefüttert wurde mit einer Mischung aus Mastpellets, Weizen und Grünfutter. So hatten die Tiere ein relativ entspanntes Leben, bis sie nach 3-5 Monaten Schlachtgewicht erreicht haben.
    Ansonsten haben wir auch immer ein paar (5-15) Legehybriden für die Eierproduktion.


    Liebe Grüße, Alfred

    Am Niederrhein hat der Sommer noch gar nicht richtig angefangen ;) und zumindest die Robinie dürfte bei allen ausgefallen sein bei dem schönen Wetter in den letzten Wochen


    Liebe Grüße, Alfred

    Hallo zusammen, ich melde mich hier noch einmal zu Wort.
    Nachdem es dieses Jahr nichts geworden ist mit dem Einstieg in die Imkerei, befinde ich mich momentan in der Vorbereitung, um 2017 starten zu können. Nachdem ich von dem Verein bei mir im Ort nicht viel halte und vor allem den aktuell einzigen Ansprechpartner nie ans Telefon bekommen habe, zudem auch die anderen Vereine in der näheren Umgebung alle Plätze belegt haben, habe ich von Bernhard den Tipp bekommen, mich doch mal beim Imkerverein in Kamp-Lintfort zu melden.
    Dort konnte ich dann vor einer Woche zum ersten Mal am Kurs teilnehmen, die acht Termine sind aufs Jahr verteilt, wie die Saison der Imker es halt erfordert, diesmal ging es um die Honigernte. Der Verein hat ein Bienenhaus / Vereinsheim am Kloster Kamp, wo einige Völker aus Gründen der Öffentlichkeitsarbeit aufgestellt sind und von einem Imker betreut werden. Die wichtigen Maßnahmen werden dabei auf die Kurstage gelegt, so dass wir auch praktisch mal ans Schleudern kamen.
    Die restlichen Termine werde ich dieses Jahr auch noch besuchen, im kommenden Jahr dann auch noch die verpassten vom Frühjahr nachholen. Im Allgemeinen ist es da eine recht freundliche Gruppe, wobei selbst die Kursleiter sich in einigen Sachen nicht einig sind. So schwört der eine z.B. auf das Entdeckeln mit der Gabel und einfachem Sieben durch das Spitzsieb, während der andere nichts auf seinen heißgeliebten Heißluftföhn und das Doppelsieb kommen lässt.
    Königinnenzucht betreibt nur der Imker, der die Vereinsvölker betreut, er ist mit ca 40 Völkern auch einer der größten im Verein meines Wissens nach.
    Ich selbst habe mir die Grundausstattung (Schleier, Stockmeißel, Abkehrbesen) vor meinem ersten Kurstermin gekauft und kaufe demnächst auch meine erste Beute und den restlichen Kram. Dann wird eine ordentliche Tischkreissäge gekauft und ich habe vor, so ca. 10 Beuten fürs nächste Jahr vorzubereiten, um mit 5 gekauften Völkern loszulegen und Platz für erste Ableger bereit zu haben. Im Winter wird dann nochmal eingekauft, um für die Honigernte gerüstet zu sein. Ob ich im ersten Jahr überhaupt ans Schleudern komme, wird dann zu sehen sein, aber ich möchte ungern die ganzen Investitionen alle auf einen Schlag tätigen müssen. Ob der Plan aufgeht, weiß ich natürlich nicht, Ziel ist langfristig, entweder im Nebenerwerb mit ca. 30-50 Völkern zu arbeiten oder später auch in den Vollerwerb zu gehen.
    Ich hoffe, ihr zerreißt mich nicht gleich in der Luft für solche Ideen, aber ich bemühe mich doch, soviel wie möglich, praktisch wie theoretisch zu lernen, bevor es losgeht.
    Demnächst bin ich evtl beim Bernhard und helfe ihm bei einer Schleuderung, im Umkreis der nächsten 5 km habe ich außer dem einen Imker, den ich oben schon einmal erwähnte, keine gefunden, gefühlsmäßig sind hier im Kreis aber auch sehr wenige Bienen unterwegs. Da ich im Außendienst arbeite und unsere Windmühlen bekanntlich meist auf einem Acker stehen, müsste ich Stände eigentlich ziemlich häufig zu Gesicht bekommen, aber in der Hinsicht scheint jeder Imker hier seine Beuten im Garten versteckt zu halten. Genau einmal in Ratingen sind Kollegen an einer Anlage gewesen, wo auf dem Stellplatz 20 Völker standen. Und einige fahren seit über 10 Jahren hier durch die Gegend und betreuen die 100 Anlagen zwischen der holländischen Grenze und Gelsenkirchen.
    Das soll's erstmal gewesen sein mit dem kleinen Update von meiner Seite.


    Ich bin also noch da, lese viel mit, gebe aber nur selten meinen Senf dazu, bin halt noch nicht qualifiziert genug dafür. Spätestens nächstes Jahr, wenn die ersten Beuten befüllt sind, werdet ihr von mir zu hören bekommen, bis dahin halte ich hier mal die Füße still xD
    Liebe Grüße, Alfred.

    Genannte Voraussetzung war aber nur belegt, sprich Bienen in den Gassen, dann eine zweite Zarge, auch wenn noch nicht alle Mittelwände ausgebaut und bestiftet sind.
    Sollte dies komplett falsch sein, bitte ich einen alten Hasen, meine Aussage zu revidieren ;)


    Liebe Grüße, Alfred

    Gestern im Kurs wurde die Frage gestellt, die Antwort war, bei 7-8 belegten Wabengassen wird ein Honigraum aufgesetzt. Wenn du dieses Jahr (noch) keinen Honig schleudern willst, würde ich stattdessen einen zweiten BR aufsetzen. Kommt ja im Prinzip auf das gleiche raus, sofern du keine Absperrgitter und Halbzargen für den Honigraum nutzt.
    Grüße, Alfred

    My 2 Cents: Ich bin ja auch einer von den Jungimkern, die direkt voll einsteigen wollen.
    Ich habe nur ein Problem, und dass ist unser bisheriger Lieferant. Mein Vater kauft bei Ihm seit vielen Jahren für uns, Bekannte und Verwandte ein. Im Schnitt 100kg im Jahr. Für ihn sind das Peanuts, er ist Berufsimker, der damit seine Schwerbehindertenrente aufbessert. Er verkauft den Honig grundsätzlich für 5€/kg. Egal wohin, das meiste geht aber an Wiederverkäufer, soweit ich weiß. Da er in den letzten Jahren immer häufiger Gläser zukaufen muss, hat er den Preis für diese Saison auf 5,50€ erhöht.
    Ich selbst wollte eigentlich mit meinem Vater anfangen zu imkern, aber da unsere Interessen sich in der Hinsicht absolut nicht decken, habe ich den Plan aufgegeben und bereite jetzt alles alleine vor. Unter anderem bei den Preisen gehen unsere Meinungen doch zu weit auseinander. Er wollte mir verbieten, mehr für den Honig zu verlangen als sein Freund. Entsprechend euren Meinungen hier habe ich Ihm meine gesagt. Seine Kunden, für die er unentgeltlich den Honig über 200km herbringt und weitergibt, ohne auch nur einen Cent zu verdienen, kann er behalten. Mit den Preisen kann und will ich nicht mithalten. Und Preisänderungen werden die nicht ohne weiteres hinnehmen. "Ist ja seit 20 Jahren bei dem Preis geblieben, warum soll der dann geändert werden.“
    Da suche ich mir lieber selber einen Kundenstamm, auch wenn es eigentlich bitter ist, da alle unsere näheren Bekannten, die nicht den Honig vom Supermarkt wollen, bei meinem Vater kaufen.


    Liebe Grüße, Alfred

    Hallo,
    Ich weiß, dass der Thread ein wenig älter ist, möchte aber trotzdem ein Video vom Dirk Unter vorschlagen, wo er seine Methode zum Sieben zeigt. Die werde ich auch nutzen, sobald es sich bei mir lohnt. Er hat unten an der Schleuder ein grobes Spitzsieb mit Honigtherme im Siebkübel, und lässt es dann in einem 50kg-Abfüllkübel durch ein feines Spitzsieb, ebenfalls mit Therme laufen.
    https://youtu.be/Gk7rS1swf1Y


    Liebe Grüße, Alfred

    Ich denke mal, das sieht in ganz NRW so aus wie bei Bernhard. Hier ist ja seit Montag zwei Mal Land unter gewesen. Heute wurde sogar Katastrophenalarm für den Kreis Wesel gegeben, weil Gefahr auf Deichbruch besteht.


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    Marakain : den Dirk Unger hab ich inzwischen auch gefunden, bin da auch fleißig am zugucken.
    Zum Selbstbau: Paulownia-Holz hatte ich deshalb in Betracht gezogen, weil hier in einem Thread davon geschrieben wurde, dass es relativ witterungsfest sein soll. Ich habe auch kein Problem mit anderen Hölzern.
    Ich wollte ja sowieso erst eine Beute kaufen und dann nachbauen, von selbst entwickeln war gar keine Rede ;)


    Was Imkervereine angeht: Wie ich bei der Einleitung schon sagte, ich habe schon Kontakt mit einem Imker aufgenommen, der als ehemaliger Vorsitzender eines Vereins im Nachbardorf die Imker hier im Umkreis ziemlich gut kennt. Seiner Meinung nach sind hier alle auf Trogbeuten oder Magazinbeuten mit DNM am imkern. Ich war heute bei Ihm, er hat nach 50 Jahren Imkerei auf nur noch vier Völker reduziert, jetzt hat er ein Volk in einer Segeberger Beute stehen, die er mir überlassen könnte. Ich hab leider vergessen, nach der Rasse und dem Preis zu fragen. Er ist ziemlich überzeugt von Trogbeuten, obwohl für mich die Nachteile überwiegen (große Grundfläche, Überdach notwendig). Für mich werde ich wohl doch bei den Dadantbeuten bleiben, das System finde ich doch einfacher verständlich als Zander oder DNM. (Bitte hier keinen Glaubenskrieg)


    Ein Freund meines Vaters ist ebenfalls Imker, ich werde mir demnächst seine Stände angucken, mal gucken, ob ich da ein paar Ableger abgreifen kann im nächsten Jahr.
    Mein Vater und mein Onkel kennen leider nur die Imkerei, wie sie vor 40 Jahren in Kasachstan betrieben wurde. Beuten werden ihrer Meinung nach grundsätzlich selber gebaut. Auf meinen Vorschlag, eine Beute zu kaufen und nachzubauen, meinte mein Vater nur: "120€ für eine Beute sind viel zu teuer, wir bauen direkt von Anfang an selber, Onkel J. macht das auch immer selber."
    Deswegen habe ich meinen Vater bisher ziemlich ausgeklammert bei der Planung, ich werde wohl auch 1-2 Ableger holen, und ihm dann das ganze zeigen, wie es meiner Meinung nach aussehen sollte. Da der Standort eh nicht zuhause ist, sollte das kein großes Problem sein. Wenn er es alleine anfangen würde, käme wahrscheinlich ziemlich großer Pfusch dabei raus.
    Bis bald, bin erstmal arbeiten xD
    LG Alfred Petker