Beiträge von Sonnenblume

    An ehesten ist es die Phacelia, die nennenswert Nektar liefert.

    Hallo Welp,

    das habe ich anders erfahren müssen.

    Ein Ableger sollte sich am Phaceliafeld richtig gut entwickeln und auch für den Winter auffüttern. Fehlanzeige! Ich musste nachfüttern.

    Es kommt ja nicht nur und ausschließlich auf die Pflanze an. Mir hat ein Landwirt mal gesagt, dass die Phacelia gut wächst (respektive honigt) wenn der Grund eine gewisse Grundfeuchte hat. Also nicht zu trocken.


    Tom

    Die Pros für mich persönlich:

    • Schnellere Kontrollen (nur 10 Waben)
    • Niedrigere Türme
    • Einfacheres Handling
    • Brut bis in die Ecken, bessere "Ausnutzung" der Wabe, sonst oft weniger Bienen in den unteren (Rand)waben
    • Viel weniger Honig im Brutraum
    • Gute Annahme des Honigraums
    • Gute Annahme des Drohnenbrutrahmens

    Hallo HaroldBerlin ,


    deine Vorteile, die Du aufgezählt hast sind typische Eigenschaften der Einräumigen Betriebsweise auf den größeren Waben wie Dadant, oder Zadant.

    Ich weiß zwar nicht, wie weit Du schon ausgestattet bist, als Anfänger. Aber wenn Du jetzt schon die Vorzüge der einräumigen Betriebsweise klar für dich erkennst, überdenk doch mal die Möglichkeit jetzt gleich das System auf Dadant zu wechseln. Wenn Du noch nicht voll ausgestattet bist, ist es jetzt noch relativ günstig "die Kurve zu kratzen". Es wird vieles entspannter. :)


    Tom

    Meine Erfahrung mit Zander einzargig ist eher negativ.

    Contra:

    - Die Durchsicht geht eben nicht schneller. Zu viel Bienenmasse die da hervorquirlt. Dann noch Rähmchen mit Hoffmann Seitenteilen? Gute Nacht. Das ist eher Stress als eine Erleichterung für den Imker.

    -Die Waben waren bei mir so voll besetzt, dass das Finden der Königin eher länger dauerte.

    -Wildbau nach unten. Teilweise auch quer, so dass das Rähmchen ziehen ein Desaster war. Das zeigt mir im übrigen auch an, dass der Platz für den Bien zu gering ist. Der Bien möchte das Brutnest weiter ausdehnen, als es der Imker erlaubt. Daduch resultiert auch ein rießiges virtuelles Brutnest in der ersten Ganzzarge über dem ASG.


    Pro:

    -Die Wabenhygiene geht deutlich einfacher von statten.


    Ich habe nun Zadant. Also Zanderbreite mit Dadanthöhe. So kann ich die langen Zanderohren, die ich sehr schätze, behalten. Alles läuft viel ruhiger und entspannter ab. Dazu die Betriebsweise von Werner Gerdes und Reiner Schwarz, und denke für mich (!!) - besser geht nicht.

    Zander einzargig ist meiner persönlichen Meinung und Erfahrung nach zu klein.

    Aber jedem das Seine. :)


    Tom


    Und wegen Pollenwaben (streng) entfernen. Das sehe ich eher kritisch. Eine Pollenwabe (Zadant) auf Position 1 lasse ich immer drinnen. Letzten Sommer gab es bei uns Pollenarmut. Das habe ich erstmal so garnicht wahrgenommen. Aber als der Pollen auf der Wabe weniger wurde, hatte das wohl seinen Grund. :/ Hätte ich streng alle Pollenwaben entfernt, wäre wohl der Pollenmangel komplett durchgeschlagen. Vermute ich!!

    Ich finde die regional angepasste Biene am besten, also die "Regionalrasse".

    Gibt es die? Wenn ich hier so lese, wo und welche Königinnen/Völker gekauft werden, glaube ich das nicht mehr.

    In meinem Umfeld hat sich in den letzten Jahren die Bienendichte enorm erhöht. Das genetische Profil, welches derzeit hier rum fliegt, hat eine außerordentlich große Bandbreite. Eine Zeit sich regional anzupassen hatte es meiner Meinung nach nicht.

    Da stimme ich Dir zu. Dadurch wird die Völkervermehrung durch Königinenvermehrung wieder interessant. Eine Reinzuchtkönigin vom bewährten Profizüchter kaufen, vermehren und eine Belegstelle nutzen.

    Dann sollte man größtenteils „immun“ gegen unerwünschte Genetik sein.


    Tom

    Naja, in den Lehrschriften steht ja, dass eine Buckfastkönigin niemals nie nach ihrem Äußeren beurteilt wird. Das wäre quasi total egal. Es werden nur Wert auf die Eigenschaften gelegt. So habe ich das bisher verstanden.

    Andererseits, wenn man die gängigen Lehrbücher über die Dadantbeztiebsweise ließt, wo die Buckfast bevorzugt wird, sehen die Königinen immer goldgelb aus. Warum? Zufall?


    Tom

    Ich frage mich oft, ob Derjenige das Gesagte in jenem Ton auch so sagen würde, wenn er demjenigen direkt gegenüberstehen würde.
    Wahrscheinlich nicht.


    Um aus dem entfernten Cyberspace zu feuern braucht’s ned viel Eier in der Hose. Im Chor mit singen und vorverdaute (Forums)Meinungen zu wiederholen auch ned.


    Vielleicht sollte mancher bevor er auf „senden“ drückt sich vorstellen, dass der Gemeinte mit am Tisch gegenüber sitzt und auch ein Hefe trinkt.


    Tom

    Außer in Notsituationen wie bei B. Heuvel, gibt es imho keine, gar keine Notwendigkeit für Plastikmittelwände. Nur weil man etwas ausprobieren kann, muss man es nicht ausprobieren. Du probierst die Plastikmittelwände aus. Ohne Not. Ok. Und dann? Was machst Du damit? Entsorgen?

    Plastik Planet.


    Tom

    Den Honig cremig zu rühren ist imkerliches Handwek und kein „Herumgefummel“. Sicher, man kann auch direkt nach dem Schleudern abfüllen, Deckel drauf und der Rest „ist mir egal“. Stumpf ist Trumpf.


    Wenn man dem Kunden erklärt, dass natürlicher Blütenhonig sich mit der Zeit auskristallisiert und mehrmaliges Erwärmen die Quallität beeinträchtigt, weiß er Bescheid. Dann kann er selbst entscheiden. Der (Wasser)flüssige HoNiG in der Plastikeinwegflasche aus dem fernen Nicht-EU-Land bleibt länger flüssig. Warum nur? ;)

    Jeder Kundenstamm ist anders. So hat jeder seine Erfahrungen. Mein Bienenvater sagte mal mit einem Lächeln: Der Kunde ist manchmal ein seltsames Tier.


    Tom

    Ich hatte die Sommertracht als flüssigen Blütenhonig im Programm.


    Wurde kaum gefragt. Entweder cremiger Blütenhonig oder flüssigen Waldhonig oder Edelkastanie.

    Seit dieser Saisons mache ich die Sommertracht cremig und wird als Blütenhonig verkauft.


    Wenn doch jemand explizit flüssigen Blütenhonig möchte, taue ich halt ein Glas auf. Geht dann natürlich nur auf Bestellung.


    Tom