Beiträge von Sonnenblume

    Also ich finde das hier teilweise ganz schön überzogen. Wir Imkern, und tun nicht Bomben entschärfen.

    Wer ne Allergie hat, braucht Rundumschutz, das ist doch klar.

    Wer keine Allergie hat, kann mit Schutz anfangen und sich Stück für Stück herantasten, in dem man mal das Eine oder Andere weg lässt und merken, je weniger Schütz, desto besser kann man die Bienen erfühlen. Und damit meine ich nicht (nur) die Stiche. ^^^^

    Es gibt manchmal auch andere Zwänge, die zB einen Schleier erforderlich machen. Ich zum Beispiel muss einen Schleier tragen, da ich als Berufsfeuerwehrmann keine Atemschutzmaske aufsetzen kann, wenn mich eine Biene ins Gesicht geküsst hat. Bin aber sehr froh wenn ich mal ohne Schleier (im Urlaub) arbeiten darf.

    Tom

    Ein virtuelles Brutnest gibt es nur im HR. Habe noch nie ein virtuelles Brutnest im Brutraum gesehen.

    Und wenn man kein virtuelles Brutnest im HR hat, dann hat man ja eine geschlossene Honigkappe im BR. Daraus erfolgt die erhöhte Schwarmneigung - was doch der Clou beim Pressing ist, dass das eben nicht so ist.

    :/


    Tom

    Also scheint eine Fechthaube besser zu sein, als ein Hut. Ist ja schon mal ein Anfang :-)

    Hallo.


    Ich empfehle Dir einen Schleier, der oben offen ist. Dazu einen günstigen, bequemen Strohhut. Der Strohhut sitzt locker luftig auf deinem Kopf und passt sich mit der Zeit wie eine zweite Haut an. Den Schleier mit Distanzring drüber stülpen und fertig. So kannst Du den Schleier auch mal nach hinten kippen, wenn Du dich mal trauen magst, ohne Schleier zu arbeiten. Hast aber durch den Strohhut deine Haare trotzdem bedeckt und Sonnenschutz.


    Eine Imkerjacke braucht man imho nicht. Meine habe ich nur zu Demozwecken. -> Demos, Umzüge, Kindergarten.....


    Gruß Tom

    Hallo,


    meine Zadant Völker sind knapp bei Futter und brüten ordentlich.

    Ich möchte auf die Oberträger Futter auflegen. Ich hätte Honig oder Futterteig. Was würdet ihr nehmen? Und warum? Wenn Honig, geimpft und cremig gerührt, oder auskristallisiert?


    Danke, Tom

    Beim H-Mann gibts für die Hohenheimer Einfachbeute (Liebigbeute) einen Kunststoffboden, der sehr nach Nicot aussieht.

    Ist es nicht das, was gesucht wird?

    An die Böden lassen sich prima Leisten anschrauben:)

    Auch hinten! Also passende Lerchenholzleiste zuschneiden, bischen PUR Leim drauf, und dranne schrauben. wo ist das Problem?

    .......

    Die bei H erscheinen mir als auch die 54cm Böden. Sind ebenfalls rumgemurkst/ umgebaut/modifiziert dass man halt Zander drauf stellen kann.


    Kein Problem. So habe ich es auch im Sinn zu lösen. Wäre halt schön gewesen, wenn es tatsächlich diese längeren Böden gegeben hätte.


    Gruß und Danke,


    Tom


    BTW: Lärche -Baum, Lerche- Vogel ;)

    Auch, dass Nicot das Marktpotenzial für Zander in Deutschland noch nicht entdeckt hat. Oder will?

    Im Zubehörnarkt gibt es so Manches, das Schnick oder Schnack ist. Hier sehe ich durchaus Sinn und Nutzen. Bei Berufsimker mit Zander könnte ich mir den Nicotboden gut vorstellen.

    Hallo Wasgau immen,


    meiner Erkenntnis nach sind die Nicotböden für Dadant und Langstroth. Ich habe im Netzt noch keine anderen Nicot-Böden gefunden. Alle haben 54cm Länge.


    Falls deine Böden länger sind, gib mal bitte Bescheid, wo Du die her hast.


    Danke,


    Tom

    Liebe Kollegen,


    seit längerem interessiere ich mich für den Nicot-Boden. Leider sind diese ausschließlich für Dadant (Blatt??) zu haben. Nicht für Zander. Das ärgerte mich schon länger. Nun habe ich erfahren, wie man den Nicot-Boden für die Zander/Zadant Zarge verwenden kann. Dies war mir bisher nicht bekannt und wenn ich die SuFu richtig bedient habe, gibt es hier auch keine Anleitung wie man das machen kann. Das möchte ich hier für (Zander) Kollegen nachholen, die vielleicht auch Interesse haben.


    Die Zanderzarge passt nicht auf den Nicot-Boden, da sie zu lang ist. Eigentlich sollte die Zarge zwischen den Zapfen, vorne zwei, hinten zwei, des Bodens arretiert sein. Bild 1.


    Nun nehme man die Zanderzarge, entferne die Rutschleisten, die ja nur getakkert sind und setze die Zarge auf den Boden. Der weiße Fluglochschieber dient als Anschlag. Durch Druck auf die Zarge entstehen zwei Druckstellen auf der Vorderseite der Zarge, in die 6mm Bohrungen zu versehen sind. Bild 2 und Bild 3.


    Die Zargen Rückwand passt auf den Boden ohne Bohrungen. Bild 4. (Ja, das waren Wachsmotten, furchtbar!)


    Nun kann man die Zarge auf den Boden setzen. Durch die Zapfen auf die Bohrung ist die Zarge gut arretiert. Fertig. Irgendwas negatives muss ja sein- Das Einzige was mich stört, ist die Rückseite der Zarge. Siehe Bild 5. Die Zarge steht hinten ein Stück über. Das ist optisch nicht schön. Doch ich glaube, das macht in der Praxis nichts aus. Es stehen immernoch ca. 1,5-2 cm der Zargenwand auf dem Boden. Ich denke das wird ausreichen.


    Warum möchte ich denn den Nicot-Boden bentutzen? Mehre Argumente aus meiner persönlichen Sicht. Am Hohenheimer Boden stört es mich sehr, dass kein kleines Anflugbrett zu verfügung steht. Nur Eines, dass man einhängen kann und dann ist das Flugloch auf maximaler Breite und Höhe geöffnet. Das mag ich nicht. Im Zadant Betrieb werde ich die linke Seite des Bodens schließen. Siehe Bild 6.


    Für meine Wanderungen spekuliere ich auf mehr Robustheit beim Nicotboden. Auch hier finde ich den Fluglochschieber besser, als den Schaumstoffverschluss, den ich bisher verwendet habe. Das der Boden auch etwas günstiger ist, als der hohe Holzboden, ist kein direktes Kriterium, aber nehme ich gerne mit.


    Nur wer immer wieder mal etwas ausprobiert, kann sich/seine Logistik/Material für die eigenen persönlichen (!!) Ansprüche verbessern. Und das macht mir auch Spaß.


    Nun, die kommende Saisong wird zeigen, wie sich die zwei Nicot-Böden im Testbetrieb schlagen. Danach wird resümiert und neu beurteilt.

    Bestimmt gibt es schon den einen oder anderen ZanderImker, der den Nicot-Boden nutzt. Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen hier reinstellen.


    Gruß,


    Tom

    Sehe ich bedingt auch so. Je nach dem wie alt deine Beuten inzwischen sind, würde ich auch gleich auf Dadant umsteigen. Meine Zandersachen sind noch zu gut. Ich würde auf 10er Dadant umsteigen, mit Nicot Böden. Das man den Honigraum nicht quer setzen kann, habe ich bei Zadant noch nicht vermisst. Das Einzige was mir bei Dadant nicht gefällt sind die kurzen Ohren der Rähmchen. Die finde ich bei Zander/Zadant deutlich besser.


    Tom

    Hallo,


    gibt es einen bestimmten Grund für Zander 1,5? Zadant ist verbreiteter und leichter zu beschaffen. Vom Grundprinzip ist die Völkerführung die von Dadant.

    Ich stelle seit ein/zwei Jahren von Zander auf Zadant um.


    Gruß,


    Tom