Beiträge von Juli

    Hey,

    wenn ich einen Zander-2zarger jetzt "aufpeppe", dann würde ich

    #unteren Brutraum raus (ist vermutl. leer)

    #oberen Brutraum nach unten stellen

    #neuen Brutraum oben rauf

    In den neuen würde ich halb/halb Leerwaben und Mittelwände setzen.

    Ob ich die abwechselnd reinsetze oder Lw seitlich und Mw mittig?

    Und schon einen Baurahmen an 9. Stelle oben rein, oder unten?

    Grüße

    Filmen ist sicher das schonendste & genaueste Vorgehen, jedoch ist uns das noch zu daten- und energieinstensiv: einen Rechner, 24/7 mit ca. 100 W laufen zu lassen: nicht gut. Die Karlsruher zielen zwar auf Solarpaneelversorgung ... mal sehen.

    Sonst ist eine Lichtschranke ok. Dafür müssen die Bienen geleitet werden, sprich: Einflugsituation bearbeitet werden.

    Laser fällt m.E. flach, da zu störend bzw. schädigend.



    nebenbei [OT]: Wie schaut das den mit einer automatischen Varroaerkennung aus? Oben, bei apic.ai angedacht, beim Passieren des Eingangs, oder hier als app: https://beescanning.com/eng/ zu diesen Techniken fehlen sicher noch ergänzende Erfahrungswerte - die Vm. winken ja nicht grad, wenn sie gefilmt werden. Ich bleib da lieber bei meiner Schublade ... (und mache mir da eigentlich nicht viel Gedanken und behandele wie empfohlen, +/-)



    @Remstalimker

    > ... Pollensammlerinnen / Nektarabteilung

    sind die Bienen denn so strikt arbeitsteilig? Hat eine pollenbestückte immer keinen Nektar mehr dabei - weil zu schwer?

    @Georgie

    Bienen Ein- und Ausgänge zählen.


    Das eher nur als Spielerei.


    Es gibt Bienen, die fliegen nur mal eben 50 cm rum und kommen wieder rein.

    Das sabotiert das Zählen.


    Mal sehen was für Zahlen dabei raus kommt, was man damit machen kann, was möglich ist.

    Aktivität, grobe Anzahl, Zusammenhänge mit Wetter & Tageszeit, ... ?

    Danke!

    das sieht alles interessant aus!

    ja, Smart HOBOS hat Ähnliches gemacht. Oder "deeplens"-Sachen.

    Bildverarbeitung wird aber zu aufwändig (speicher, soft- und hardware).


    btw.: haben Bienen eigentlich eine signifikante "Fellzeichnung", also z.B. unter den carnica? Gibts da Beobachtungen (in Erinnerung ist mir da eigentlich nichts. Klar: es gibt "Sorten": schwarze und eben carnica ... ). Kühe ("schwarz-bunte") können z.B. unterschieden werden.

    Ob ne software auch bei Bienen Unterschiede ausmachen kann (natürlich will ich jetzt nicht 70 000 mit Namen versehen ... ), aber um zumindest Individuen beim passieren zu marken und das nicht nur an Schatten+Richtung fest machen?


    und: strahlen Bienen etwas Wärme aus? Wenn sie den Eingang passieren? Das schätze ich ...

    Hey,


    ob Bienen sich bei zwei gegenläufigen Trichtern (also nebeneinander) dran gewöhnen würden, dass es links rein und rechts raus geht? Annähernd so ein Verhalten habe ich bei einem offenen Flugloch mal beobachtet: meist links rein und rechts kommen sie raus (relevant ist hier sicher auch der Sitz "der Traube"). Bei dieser "Trichteridee" könnte es zwei 1 x 15 cm-Schlitze geben (also rein / raus, für je ca. 15 bees) - was zwar im Juli eng werden könnte ... aber das wäre noch tolerierbar? Was meint ihr?


    Kennt jemand aktuellere Techniken / Projekte, in denen der Bienenab-/anflug elektronisch protokolliert wird/wurde?


    • Irgendwo hatte ich von Dr. Liebig mal einen clip gesehen, in dem er Sequenzen filmt und in einem Zeitfenster die Ein/Ausgänge zählt. Das wäre zu aufwändig ...
    • Dann gibts einen Artikel "Zur Anwendung eines elektronischen Bienenzählgerätes ..." aus den 80er Jahren ... per Lichtschranke. Das ist eher interessant.


    juli

    Danke.

    ok. Ich tendiere auch dazu, das Problemvolk doch noch mit OS zu maltretieren - vielleicht knapp 30 ml.**

    Die Winterbehandlung habe ich auf dem Stand noch nicht gemacht, weil, weil ... egal.

    Heute ists mir mit 7 Grad zu warm. Fr. gehts wohl noch, da solls nachts auf 1 gehen.

    Auf einem anderen Stand hatte ich gestern 45 ml OS geträufelt (Serumwerke plus Zucker):

    2-zarger und auf beiden Zargen 4 Gassen besetzt.

    Das beeinflusst sie ja janz schön :-(( : zuvor saße sie bis unter die Folie, heute sieht man keine mehr: die scheinen sich alle tiefer geknäult zu haben (Bodengitter liegen aber keine).



    ** wenn ich die mit den Milben im Frühjahr anfangen lasse zu brüten ...

    Danke


    > ... Aus meiner Erfahrung mit Milchsäure, würde ich mindestens eine Woche warten


    ja. Hätte ich machen sollen.

    So effektiv war das vorgestrige Sprühen nicht: 119 VMilben lagen nach 48 Std. auf dem Brett - damit hätten sie evtl. sogar noch vier Wochen leben können ...


    Und so richtig "erholt" vom letzten Sprühen sahen sie mir vorgestern nicht aus. Ich wähnte mich unter Zeitdruck, weil es vorgestern def. kälter wurde ich da nicht mehr die Kiste auseinandernehmen wollte.


    Mal sehen, wie sie Sylvester zur OS-Behandlung aussehen ...


    Gruß, Juli

    ... Den Honig würde ich nochmal 50ct teuerer anbieten.


    Grüße

    Roland

    :-)) genau. Guter Trick zum Fehler kaschieren: einfach anpreisen.

    Ich finde die Strukturen auch toll, könnte ewig vor den Gläsern sitzen.

    So ein Honig müsste man also erzeugen können, wenn die Kristallation schon gut angelaufen ist und man ("zu") kurz vorm Abfüllen (ca. 8 Std.) einen Rühr/Stampfvorgang macht. Dann ists Gebinde noch nicht richtig homogenisiert (freie Flüssigkeit/Fructose zwischen Kristallen) und mit Luftbläschen für vertikale Zeichnungen durchsetzt.

    juli

    hi,

    also vermutlich

    mit dem Auf/Ab zuwenig gestampft, so dass Kristalle in manchen Bereichen zu groß werden konnten und relativ zuviel Flüssigkeit (Fructose) dazwischen und

    vor allem aber zuschnell nach dem letzten Rühren abgefüllt: die Kristalle hätten noch wachsen und so Flüssigkeit verringern und die Masse homogener werden lassen können

    (man könnte denken, die Schichtung zieht sich durch das Glas, was aber schlecht zu prüfen (ich konnte nichts erkennen) und nach deiner Theorie nicht der Fall ist)



    Nicht so leicht, den exakt richtigen Zeitpunkt zum Abfüllen zu treffen. Aus der "Honigschukung" heißt es nur: der Honig muss grad noch aus dem Hahn fließen können - ein ungenauer Anhaltspunkt. Da hätte ich noch warten können - und müsste evtl. später mit Wärme arbeiten :(


    Letztes Jahr liefs problemloser - sofern es überhaupt ein Problem ist: Da hatte ich kurz nach dem Perlmuttschimmer, noch relativ gut flüssig abgefüllt und der Honig wurde im Glas langsam, strukturlos cremig fest. Ich hatte den Honig glaube ich auch mehr ruhen lassen.


    Ich habe jetzt fast alle Gläser überprüft und kein weiteres mit so einer klaren Phasentrennung wie oben rechts gefunden. Drei Chargen sind aber durchweg "marmorier". In den kleinen Gläsern kommen noch ("interessante") vertikale "Zeichnungen" hinzu, vermutlich durch aufsteigende Blasen, die die horizontalen Schichtlinien durchbrechen, aus verfrühtem Abfüllen. Ich hatte ja vor 8 Std. noch gestampft.



    Also

    helle und dunkle Bereiche bedingt durch unterschiedliche Kristallgrössen in den Partien und

    die Trennschichten/-linien durch erhöhten Flüssigkeitsgehalte um die Kristalle (Fructose).


    # Für homogenes Gebinde vielleicht das nächste Mal öfters oder maschinell, mit einem Rabido oder so, rühren und tatsächlich die vorgeschlagene Wartezeit einhalten - ich glaub erst 1-2 Tage nach Rühren abfüllen.

    Ergo:

    # für Marmorierungen/Interessante Zeichnungen nicht zu kräftig und zuviel rühren bzw. stampfen und ca. 8 Std. vor dem Abfüllen nochmal rühren.


    Mit dem Honig (Zuckergehalte) selbst wird die Marmorierung nicht zusammenhängen, da sie bei Chargen zweier Ständen auftritt.


    juli

    Eure Tendenz geht also in Richtung Behandlung. Ich zweifel(t)e nur etwas, weil MS eben doch belastet, zu lesen hier: <http://www.beeventure.de/imker…rroamilbe/milchsaure.html>. Das könnte man vermeiden, bzw. würde ich gern vermeiden.

    Nach dem letzten Sprühen haben sie sich alle summend unter der Folie "versammelt", also ihren Sitz bzw. ihr Nest aufgegeben - kurzzeitig natürlich.


    Sind mit diesem Sprühen *aller* Bees nicht 90% der Varroen raus? Und vermehren sich die Varroen denn jetzt noch? Klar sind sicher noch ein paar im Kasten, aber das Gro ist raus - und mit den sich nicht vermehrenden könnten sie nicht noch einträchtig vier Wochen leben?



    @Eisvogel

    > ... Was wurde vor den beiden MS-Behandlungen gemacht?

    zwei AS-Durchgänge (á 3x), allerdings nur die letzten beiden richtig Dosiert, davor *unterdosiert* (Flachzarge als halbes Volumen berechnet). 33 ml AS at us. ved. hatte ich ins Tuch geträufelt, die letzten Male dann 39-40 ml.

    Ein größerer "Kommerzimker" hier dosiert grundsätzlich wesentlich höher als die vorgeschlagenen 22 ml für eine Liebig-Zander-Zarge, irgendwas mit an die 30 ml. Ein Teil sitzt bei ihm danach vor der Kiste. Das hatte ich noch nie.


    juli

    Hi,

    ich habe einen Problemkasten, aus dem 25 Vm/Tag fielen, den ich vor 5 Tagen einsprühte mit 15% MS und nach 48 Std. ca. 1000 rausfielen. Ein bischen Rundmaden, Stifte und je 100 verdeckelte Zellen waren auf einer Wabe. Viele Zellen habe ich mit einer Gabel geöffnet ... aber wohl nur 2/3. Ein paar Vm werden sicher durchgekommen sein.

    Frage:

    würdet ihr morgen nochmal Sprühen, also die übliche 2. MS oder besser auf Mitte/Ende Dez. und die "übliche" OS-Behandlung warten? Sept., Okt. keine Frage, aber jetzt ...

    Und es ist nicht so angenehm, bei 9°C nass gemacht zu werden ....

    juli