Beiträge von Juli

    Stifte & Brut sind das Jahr über nat. immer "etwas" da. Momentan haben sie 4 große Brutwaben: bestiftet, halb geschlüpft oder noch verdeckelt. Eine halbe Pollenwabe und, Futterkränze zusammengefasst, vielleicht 1,5 Futterwaben.

    ich habe ein kleines Volk auf 4-5 Zanderrahmen, das dies Jahr keine Drohnen produziert hat. Ich habe zwar, weil es so kleine ist, keinen Baurahmen zugehängt, aber die anderen haben zumindest an den Seiten der Rahmen hie & da ein paar Drohnenzellen eingebaut gehabt - trotz Drohnenrahmen.


    habt ihr auch Biennevölker, die "mal" keine Drohnen produzieren und wie kann man das interpretieren?

    "Kann mal vorkommen"?


    juli

    hi,


    ... die Frage stelle ich bzgl. der opt. Abstände von Behandlungen. Pausiert sie "nur" 24 Std.?

    Je kürzer der Abstand, desto besser, da die Kö wieder legen kann?


    Man sagt, 3-4-7 Tage Abstand zwischen dem Einlegen der Tücher.

    Es gibt viel Diskussionen und hier schöne Kalenderskizzen & Theorien:

    http://immenfreunde.de/forum/viewtopic.php?t=1082

    "... Ziel ist es, auch die zuletzt mit den jungen Bienen auslaufenden Milben zu erwischen ..."


    ist der Gedanke nicht überflüssig, da die Säure eh in die Zellen wirkt und die Milben erwischt?

    Aber so verlässlich wirkt sie wohl doch nicht.


    So sind die variablen Anstände eigentlich nur Zugeständnisse an unsichere Wetterverhältnisse: man kann alle drei Tage, wenns aber regnet & kühl ist oder zu heiß ist auch bis zum siebten Tag warten - oder gar bis zum neunten?


    Die Kö-Legepause könnte ein zusätzliches Kriterium sein.


    juli

    macht ihr eigentlich Unterschiede zwischen einer "proppevollen" und einer "luftig" besetzten Beute?

    Ich habe eine 2er-Zargenbeute, Liebig-Zander, alle Wabenseiten besetzt und im Hochboden hängen auch Bienen.

    als "normal" würde ich ansehen, wenn 4-6 Wabenseiten nicht besetzt sind und im Boden keine Bienen hängen.

    Da würde ich 45 ml at vet. auf 2 S.Tücher oben rauflegen. Aber in der proppevollen ist ja etwas weniger Luftvolumen? "Egal" oder kommt da etwas weniger rauf?


    juli

    hey,


    setzt ihr die Behandlung in heißen Zeiten, also 35°C Spitze bzw. gut über 30 oder bis zu 40° am Standort eigentlich aus oder dosiert ihr runter (von 60%iger 43 ml für 2-Zarger auf ... )? "Eigentlich" sollten sie jetzt behandelt werden.

    Ich habe einen Sensor am & im Kasten und der zeigt nachmittags außen 40°C und innen immer 33-35°C. Wenn ich an die letzte OS-Behandlung denk: die hat die Temp. im Kasten einige Stunden einige Grad hochgetrieben (da wars nat. kälter). Das müssten sie sich jetzt "verkneifen" ...


    Zudem wird durch die Schublade die Lüftung eingeschränkt.


    Andererseits haben wir noch 12 Std., einen halben Tag + Nacht, mit 25-21°, also abends Schwammtücher rauf und morgens ist das Schlimmste vorbei: Tücher runter & Schublade raus?


    Oder halten die Varroas evtl. die hohen Temp. nicht aus und verschwinden von selbst? ;) Im mediterranen Raum gibts damit ja keine so großen Probleme? ...


    Wie habt ihr für Erfahrungen? Es bleibt ihr noch ein paar Tage "warm".


    juli

    eigentlich behandelt man nach dem letzten Hr-Abnehmen. Das Abnehmen ist hier bei allen bis auf einen geschehen: der Kasten hatte Ende Juni noch Honigraum Drei draufbekommen und jetzt ist noch nicht alles verdeckelt (die scheinen umgetragen zu haben), so dass ich mindestens einen halbfertigen Hr. drauf lassen muss.


    Würdet ihr da jetzt Schwammtücher für eine Dreiervolumen auflegen? Das erscheint mir viel. Ich würde vielleicht lieber

    • eine Flucht auflegen,
    • den Hr. beiseite stellen und AS rauf
    • 2-3 Tage später Schwammtücher raus und Hr wieder rauf?

    Das sollte funktionieren? und der Honig bleibt für Bienen und meinen evtl. Konsum bekömmlicher?


    juli

    > Über Kastanie kann ich nichts sagen. Die Kastanienalleen hier sind durch die spezielle Krankheit fast ausgerottet.


    das betrifft mW. die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) und nicht die Ess- bzw. Edelkastanie (Castanea sativa). Ich meine letztere. Die gibts hier bisweilen nennenswert in Parks bzw. Städten. Ich hatte mal 15 % Pollenanteil.

    Zu Rosskastanien-Honig weiß ich wiederum nix.

    > ... nur darum, dass er nach ein paar Wochen nicht gleich kristallisiert.


    Esskastanie soll erst sehr spät kristallisieren,

    Lindenhonig soll viel Honigtau liefern können ... und ist dann dunkler.



    Ich hatte einen im Juli geschleuderten dunklen (Hoch-)Sommer-Honig, der trotz Rührens bis Ende Okt. flüssig und klar blieb, sich dann erst langsam eintrübte und abgefüllt wurde und im Glas fest wurde. Da war auch Esskastanie und nat. Linde drin.


    "nach ein paar Wochen" wird der wohl nicht kristallisieren.


    juli

    hey,


    ein paar Gläser mit weißlichem feinsteifen Honig standen eine Zeit im Schaufenster in der Sonne, später wieder schattig im Laden. Ich hatte die grad mal gecheckt und festgestellt: der Honig in den Gläsern war jetzt dunkel-flüssig, wie am ersten Tag, als hätte ich nicht gerührt, als hätte jemand ganz anderen Honig eingefüllt.


    Sprich: (diesen) feinsteifen kann man langsam erwärmen und erhält eine beständige flüssige Konsistenz?

    Ob der irgendwann wieder beginnt, zu kristallisieren? Nachteil wird sein, dass er an Enzymaktivität verliert / verloren hat?


    Ich hab nicht-gerührten, flüssig abgefüllten Honig, der nach nem guten halben Jahr begann "knischig" zu kristallisieren, - fest zu werden. Ein normales Verhalten nicht ganz reifen Honigs (Gemisch)?

    Dann gibt es in einem Glas Wabenhonig der auslief und seit > Jahr keine Anstalten macht, zu kristallisieren. Das liegt daran, dass er unverfälscht reif ist?


    juli

    man muß die Lieblingswabe(n) rausschmeißen...

    ah! genau: ich könnte ihre beiden Flachzargen-Brutwaben mit Kö auf Ganzzarge abfegen und dann in eine Flachzarge von Asg getrennt unterschieben und so "auslaufen" lassen.

    Eigenartig betriebsblind die Bienen - und ich: hätte ich auch früher machen können bzw. hätte nicht gedacht, dass die Bienen sich so "festfahren" können, auf den beiden kleinen Waben. Als gäbs die anderen Waben nicht. Eine Psychose bei Bienen. Bei jeder Kontrolle waren neben Brut noch frische Stifte, Rundmaden drauf ...

    juli