Beiträge von Pokus

    Wow den Tonfall fand ich jetzt etwas harsch.


    Das gleiche "Problem" habe ich seit einigen Jahren an einem meiner Standorte, an dem ich regelmäßig kleinere Völker und Kümmerlinge stelle.


    Klingt jetzt vielleicht blöd, aber auf der Wiese davor habe ich Frühblüher gesät, das zusammen mit Flugloch klein halten und Mäusegitter hilft über die schlimmste Zeit hinweg.
    Wobei ich das ähnlich wie David nicht als allzu gravierend einstufe.


    Über bessere Ideen würde ich mich aber ebenfalls freuen.

    Warum so ungeduldig?


    Lass den 2.BR oben drauf, mach einmal die Woche deine Durchsicht und lass die Beuten ansonsten zu.
    Die bauen schon noch den 2.BR aus wenn sie Bedarf haben.
    Man muss Bienen nicht andauernd den Wohnraum "optimieren".


    Alles weitere ergibt sich dann.

    Mischhonig wäre schön.


    Leider hatte ich letztes Jahr einen recht reinen Lindenhonig, und ich mag keinen Lindenhonig :evil:

    Scheinbar stirbt die klassische Methode, die ich außer bei meinen Experimentalvölkern verfolge, langsam aus:


    1. Bei einzargigen Völkern zur Salweidenblüte den 2. Brutraum
    2. Zur Kirschblüte den 1. Honigraum


    Bin damit in meinen Augen eigentlich immer gut gefahren.
    Selbst wenn einzelne Völker schwächeln gehe ich so vor, da ich als von Haus aus fauler Mensch versuche die Völker relativ gleich zu führen.
    Wenig Arbeit, bewährte Methode und Honig war eigentlich auch immer drin.

    Es ehrt dich das du nachfragst und dich um deine Bienen sorgst.
    Ich wollte dich keinesfalls in irgendeiner Weise kränken.


    Ich imkere in Zander, und kenne mich mit deinen Beuten nicht aus.
    Deswegen und anderer Gründe wollte ich keinen speziellen Rat oder "Handlungsleitfaden" geben.


    Aktuell gibt es einen einen schweren Fall von Münchhausen-Syndrom in meiner imkerischen Nachbarschaft, vielleicht habe ich deswegen überreagiert.


    Trotzdem sehe ich das mit dem entwickeln einer eigenen Betriebsweise kritisch.
    Halte dich doch die ersten Jahre mal an eine erprobte und nachweislich funktionierende Betriebsart, bevor du anfängst selber Sachen zu verändern.

    Ich verstehe nicht warum schon wieder soviel herumgedoktert werden muss.
    Da wird schon wieder untergesetzt, bebrütete Waben in den HR gehängt usw. usf.


    Warum? Weil man unbedingt auch noch die letzten 100g Honig ernten will? Wem ist damit Gutes getan?
    Kein Hobbyimker ist auf 20 kg Honig mehr oder weniger im Jahr angewiesen.


    Ich bin schon eine Weile dabei und habe in unserem Verein einige Imker kommen und gehen sehen.
    Und immer sind die Imker, die Probleme haben, die - wie ich sie nenne - "Doktoren".


    Gruß


    Steven

    Mensch Ihr habt es gut.


    Ich habe an einem meiner Plätze den ersten HR am Wochenende trotz noch nicht blühender Kirschbäume aufgesetzt.


    Da ich beruflich heute in der Mittagspause in der Nähe war hat mich die Neugier gepackt und ich habe nachgeguckt:
    So gut wie kein Eintrag ;(


    Gruß,


    Steven

    Ja dieses Jahr ist schon sehr seltsam mit der Blüherei.


    Vielleicht wird sich in Zukunft die althergebrachte Blühreihenfolge dauerhaft ändern...

    In Unterfranken spitzt der Raps ebenfalls schon gelb hervor; die Süßkirsche ist kurz vor dem Durchbruch.


    Nächste Woche soll es hier wieder an die 20 Grad geben, ich denke dann ist die Kirsche soweit und ich setze im Zuge dessen auf.

    Hallo,


    vielleicht mache ich mich jetzt mit meiner Meinung unbeliebt.


    Bienenhaltung ist keine Raketenwissenschaft.
    Wenn die Jungimker auf Teufel komm raus in den Beuten rumpfuschen müssen, würde ich Ihnen am liebsten auf die Finger hauen.


    Nachdenken, Nachfragen, Hinterfragen und Nachlesen sage ich immer.


    Ansonsten verstehe ich den - um es mal weniger elegant auszudrücken - Pfusch an den Bienen sowieso nicht.
    Da wird verschlimmbessert, Waben von dort nach dahin gesteckt, Zargen auf- und untergesetzt wie es einem gerade in den Sinn kommt.
    Gott sei Dank machen Bienen ja viel mit.


    Wenn mich neue Mitglieder etwas zur Betriebsweise fragen, gebe ich Ihnen einige Eckpunkte mit die in meinen Augen unerlässlich sind (und andere wahrscheinlich anders sehen),
    aber der wichtigste Punkt:


    Bleib bei einer bewährten Betriebsweise (egal nach welchem Dr. oder Vereinsmitglied), und versuche wenigstens mal die ersten fünf Jahre dabei zu bleiben!
    Wenn es dann mal läuft und man die Grundprinzipien verstanden hat, DANN kann man eigenmächtig und mit zumindest etwas Sachverstand Dinge ändern.


    Gruß,


    Steven

    An sowas hab ich auch schon mal gedacht, lustig das du damit aufkommst.


    Bei mir haben sich dann folgende Fragen ergeben:
    "Sichere" Stromverbindung
    Je "zäher" das Futter, desto mehr hast du evtl. eine größeren Temperaturunterschied (Siedeverzug).


    Insgesamt bin ich von der Idee abgekommen, aber an sich finde ich das eine interessante theoretische Idee.


    Gruß,
    Steven

    Wenn da nicht die Nachbarmädels bei der Nachbarin die Kirschen vom Baum geklaut haben....
    Musst mal genau beobachten, sonst kannst beim einen bald noch aufsetzen und das anderen zusammen kehren.


    Danke für den Hinweis! Weiß gar nicht warum ich da noch nicht drauf gekommen bin. Ich werde das mal schnellstmöglich inspizieren.
    An jeden Mist denkt man, aber nicht an das naheliegende....

    Hallo,


    bei mir habe ich beide Enden der Fahnenstange.
    Gleicher Standort für 2 neue Wirtschaftsvölker. Das eine hat während der AS-Behandlung - woher auch immer - Honig ohne Ende eingetragen und mir das ganze Brutnest verhonigt.


    Zweites Volk, gleicher Standort, gleiche Behandlung, nahezu selbes Ausgangsgewicht.
    Nach der Behandlung kaum mehr Honig vorhanden, direkt angefangen aufzufüttern.


    So unterschiedlich können Bienenvölker mit (fast) den selben Ausgangsbedingungen sein.



    LG,


    Steven

    Ja die Spekulationen gehen jetzt wieder los.


    Man könnte jetzt analog B. Bujok argumentieren, dass durch den Abfall der Temperatur die Bienen zur Aufrechterhaltung der benötigten Temperatur schneller geatmet haben als üblicherweise im August und deshalb auch mehr AS aufgenommen haben.
    Aber das ist wieder wildes Gerate ohne empirische Belege oder sonstigen wissenschaftlichen Hintergrund.


    Gegenargument: Es gab auch schon Jahre - in denen ich im August behandelt habe - da war es in etwa genauso kalt wie jetzt und die Bienen haben das einwandfrei weggesteckt.


    Wie ich in meinem ersten Post schon geschrieben habe: Die Faktoren sind zahlreich, und ohne genaue wissenschaftlich fundierte Methoden (und selbst damit wahrscheinlich) wird sich über negative Behandlungserfolge nie eine definitive Aussage treffen lassen. (krasse Behandlungsfehler mal außen vor gelassen)