Beiträge von Torsten.P.

    Markus, wollen wir es mal nich hoffen das es bei mir auch so ist, das würde mir schon einen argen Dämpfer verpassen:)


    Ich sehe es bei anderen Imkern in der Gegend, Honigräume runter-Kö steigt aus der Brut, nach paar Tagen Leerzarge drauf Eimer mit 10 Kg Sirup rein-Brutnest verhonigt, Verdunster rein-kaum Varroen fallen-es muß wohl nicht gewirkt haben, 10 Kg Futter rein, danach Verdunster rein und wieder kein Varroafall,hmm As wirkt dieses Jahr nicht nochmal ne Woche Tymol drauf und dann zum Schuß noch ne schöne kräftige OS Dusche.
    Wenn ich das mal zusammen rechne ist die Uhr der Immen ganz schnell abgelaufen deren Lebenszeit extra durch die Mittel noch verkürzt wurde.
    Dann heist es das wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer früher haben 3000 Varroen keinen Schaden angerichtet jetzt zwingen 300 Varroen starke Völker in die Knie:)

    Hallo,
    kann mir jemand etwas über Inkarnatklee erzählen, wie ist der Honigertrag, die Qualität und können Bienen ohne weiteres an den Nektar gelangen ohne das ich ihnen einen langen Rüssel anzüchten muß?

    Sven,
    aber auf lange Sicht werden meiner Meinung nach bei den 50 Milben mehr draus, wegen Unterversorgung und Verkühlung der Brut.....das verlängert alles die verdeckelte Zeit.


    Markus,
    ich bin auch kein Mensch der auf Risiko geht, deswegen hab ich ja eine Brutscheune gemacht, nur sind eben in der Brut des Volkes welches unter der Brutscheune war und in den Kunstschwärmen keine Milben, ich weis es nicht wo sie sind.
    Es ist echt blöd das man im Bezug Varroa nicht eindeutiges finden kann was Dauer des Reifefrasses betrifft, ab wann Varroen sich auf Winter einstellen und keine Vermehrung mehr anstreben oder ob sie zwischen Bienen wechseln können, ob sie erwachsene Bienen anstechen können usw.da behauptet jeder was anderes.
    Spontan würde ich sagen das die Varroen auf den Drohnen waren welche von den Ameisen weggeschaft wurden, das kann aber laut Forschung nicht sein....aber in der Natur verbreitet sich die Varroa über Drohnen und müsste demzufolge länger wie behauptet aufsitzen.
    Was wäre jetzt wenn sich die Varroa sobald die Drohnenbrut ausläuft auf Winter einstellt nicht mehr auf Vermehrung setzt und nur Abweichler von den Bienen beseitigt werden müssten,ich sehe auch sehr starke Unterschiede zwischen den Milben welche ich in meinen Völkern gezüchtet habe und denen in Bienenmasse welche ich zugekauft habe.


    Ich habe bei einigen Kunstschwärmen den Bodenschieber drinnen weil ich keine Wärmebretter mehr hatte und da sind bei den Carnica u. Carnica lastigen Völkern auf einmal die letzen 3 Tagen bis zu 60 Milben "natürlicher Milbenfall" was aber garnicht sein kann da der zweite Intervall Brut durch ist und die sehen gesund u.fit aus....da bin ich letztes Jahr schon drauf reingefallen, ich hatte keine Lupe dabei aber ich wette die haben sich die Bienen runter geputzt......ich möchte nicht wissen wie viele Völker drauf gehen nicht wegen Varroa, sondern weil einige bei sowas in Panik verfallen und behandeln was das Zeug hält.

    Sven,
    es geht nicht darum wieviele Milben im Volk sind, sonden wo die Milben sind und wie sie verteilt sind, das Volk mit den 50 Milben hat doch den höheren Schaden.
    Nur so mein Gedanke,ob es stimmt weis ich nicht, 50 Milben vermehren sich die gehen dann gleich wieder auf die neue Brut da aber die ersten schlüpfenden Bienen Müll sind sind keine Jungbienen da welche die nächte Brut untersuchen könnten, der nächste Intervall Bienen ist zwar gesund aber muß ja auch das grösser werdende Brutnest versorgen weil die alten langsam weniger werden da dessen Uhr abgelaufen ist und irgendwann müssen sie sich entscheiden entweder Brut richtig wärmen, brut gut versorgen oder Varroen in den Zellen suchen für alle Arbeiten fehlen die Bienen.
    Bei dem mit 300 Varroen sieht das anders aus da jeweils auch immer der grösste Teil gesunde Bienen schlüpft, ich bilde mir ein das bei dem Volk die Entwicklung der Milbenpopulation geringer ist oder??

    Markus,
    Das gibt mir wieder mal die Bestätigung das eine Butunterbrechung irgendwie doch nicht das wahre ist obwohl behauptet wird das es bei resistenten Bienen benötigt wird.
    Da ich heute mit einem Kumpel gesprochen haben welcher fast das gleiche Bienenmaterial hat wie ich, er auch in der Gegend wohnt und im Gegensatz zu mir massig Varroen und ich nicht muss ich nochmal schreiben wie ich es gemacht habe.
    Ich habe letztes Jahr und Anfang diesen Jahres alles auf 5,1 mit 32 Abstand umgestellt, da ich gehört habe das sich Varroen nur in den Randbereichen oder bei Verkühlung bei Wetterumschwüngen in Arbeiterinnenbrut vermehren können hab ich ab Frühjahr überall ein Wärmebrett drin.
    Ich hatte mir letztes Jahr mal Gedanken gemacht welcher Untergrund Wäme speichert und das ist am besten Stein und so habe ich meine neuen Standorte ausgewählt, jeweils im Tälern mit gepflasterten Flächen die noch Tage nach einem Temperatursturz Wärme abgeben.
    Achso, und nur max 6 Brut Rähmchen plus Drohnenrahmen und den nicht geschnitten.
    Ich bin von dem Ergebniss absolut überzeugt, ich habe von der Wirschaftsvölkern welche ich nach dem Raps permanent mit 4 Honigzargen stehen lassen musste wegen irre viel Bienenmasse alle Brutwaben entnommen einem schwachen Volk über Asg aufgesetzt und ich habe das Volk unten untersucht keine einzige Krüppelbiene oder Varroa in der Brut unten, gefunden bis jetzt, das ist ein richtiger Kracher geworden .....ich denke das sagt was aus:)
    Aber was ich dazu sagen muss, in der Zeit wo massiv Drohnen gezogen wurden krabbelten hunderte geschädigte flugunfähige Drohnen vor den Beuten rum welche gleich von den Waldsameisen beseitigt wurden.
    Und jetzt zu meinen 2 Völkern wo ich überhaupt paar Varroen gefunden habe, die sind mir Ende April schon geschwärmt noch bevor ich mir darüber Gedanken gemacht habe, die hatten einen vollen Drohnenrahmen und dann nachher keinen mehr, Ende Juli habe ich denen die Kös weggenommen wollte die Brut auslaufen lassen, da die sich aber schöne Weiseln gezogen haben hab ich sie einfach gelassen.
    Diese beiden sind die einzigen bei denen ich überhaupt Varroen finden konnte bis lang trotz 2 mal Butunterbrechung und wenig Drohnenbrut (Bienenmasse die ich zugekauft habe ausgenommen, da sieht es schon anders aus)
    Was sagt ihr dazu, die Völker welche volles Rohr durchgebrütet haben haben fast keine Milben:)

    Markus,
    erzähl mal bitte noch mehr über das Volk, wie ist der Untergrund beschaffen auf welchem es steht, das ganze Jahr über offener Gitterboden oder zu, Leerwaben ins Brutnest gehängt od.mit Mittelwänden erweitert, Drohnenrahmen geschnitten od.nicht, wie wurde nach dem abschleudern verfahren?
    Ralph,
    Varroen zählen mache ich seit letztem Jahr nicht mehr weil es mitunter nichts aussagt, es sei denn man nimmt eine starke Lupe dazu, denn mit bloßem Auge sieht man nicht ob die Milben abgefressene Beine haben.

    Ja Chevy, das mute ich der Milbe zu......denk doch mal nach, was sollte die Milbe für ein Interesse haben seinen Wirt zu töten, auch Parasiten sind nicht blöd.
    Zb. Fuchsbandwurm, der tötet kein Lebewesen was Fleich frisst weil Wirt, aber Tiere die sich vegetarisch ernähren schon weil er irgendwie unterscheiden kann zwischen Wirt u. Träger.
    Ich will dich nicht von meiner Theorie überzeugen denn das wird mir nicht gelingen, bei keinem....denn so ist der Mensch, je mehr mal argumentiert um so mehr erreicht man das Gegenteil und das Gegenüber wird alles daran setzen Beweise aufzuzeigen das es nicht so ist.
    Ich bin ein unwissender der beobachtet und gern redet, mehr nicht:)
    Mein kleines Gehirn wäre eh damit überfordert alles zusammenzufügen das es ein Bild ergibt, aber 1000 Gehirne vieleicht nicht, was beim Menschen auch wieder nicht geht da es ja bedeuten würde das alle in eine Richtung denken u.keiner den Ruhm für sich beanspruchen könnte.

    Was ich nicht verstehe, warum züchtet der Mensch Sonnenblumen die keinen Nektar geben, ist es nicht so das die Natur sich den Spass ausgedacht hat un Insekten zur Bestäubung anzulocken um somit die Erträge zu erhöhen?
    Menschen sind schon sonderbare Geschöpfe :)

    Es geht doch nicht darum was für einen Verdampfer ich benutzt habe oder ob ich hätte mehr behandeln müssen und was ich für ein Mittel benutzt habe sondern wie verhalten sich die Milben und welches Volk ist ist schlechter dran.
    Das mit den 50 Milben oder das mit den 300 welches nicht behandelt wurde?

    Sven,
    Ich hab es jetzt nicht wissenschaftlich dokumentiert, na als ich die ersten Stifte gesehen habe und 1 mal.
    Was wäre wenn ich durch die Behandlung alle überlebenden Milben gezwungen habe sich auf die gerade verfügbare geeignete Brut zu stürzen, was sie vieleicht ohne garnicht gemacht hätten, in dem Fall alle erste Brut?
    Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben das nur junge Bienen in der Lage sind befallene Zellen zu erkennen, und es sind ja in dem Falle keine jungen Bienen da, die ersten die schlüpfen sind zu 100% Müll was eine weitere Abwärtsspirale in Gang setzt, bei dem unbehandeltem Volk hätte es da schon anders ausgesehen da ja 45% ca von jedem Intervall gesund wäre welche dann hätten die nachfolgende Brut ausräumen können.
    Ich hab mich auch gewundert das bei so einem Befall noch keine Zelldeckel angenagt waren auch bei dem anderem Volk nicht.
    Es kommt mir so vor als wenn bei den Völkern die selber die Varroen finden Suchtrupps unterwegs sind erstmal alle befallen Zellen mit einem kleinen Loch versehen und dann auch ältere kpl. aufmachen und ausräumen.
    Bei den Kunstschwärmen bei denen viele junge dabei sind, zb. mit Immen aus der Brutscheune die räumen schon die erste Brut schön aus ohne das verkrüppelte vorher zu sehen sind.
    Ist nur so es Theorie, welche natürlich nicht gehen kann wenn zb.3000 Milben im Volk sind.......

    Hallo,
    ich hab mir heute mal etwas Arbeit gemacht u. 2 Brutwaben komplett zerlegt von 2 Völkern welche über 3 Wochen Brutfreie Zeit hatten.
    Das eine Volk wurde mit Os Verdampfung behandelt und das andere garnicht.
    Das unbehandelte Volk hatte wie zu erwarten 3 mal mehr Milben in der Brut wie das behandelte nur der Verlauf sieht total anders aus.
    Bei dem behandelten Volk ist der erste Bereich der Brut zu größten Teil mehrfach von Varroen befallen und bei dem unbehandelten erstreckt sich der Befall gleichmässig über alle Brutzyklen.

    Trotzdem sehe ich es beim Nachbarn, der schneidet seit Jahrzehnten Drohnenrahmen, behandelt aus vollen Rohren was die Pallette her gibt und hat 10 mal mehr Milben.
    Ich denke mal irgend jemand hat diesen Mann mit einem Fluch belegt was ich nicht verstehen kann, denn der ist echt nett.....das hat erwirklich nicht verdient.
    An der Genetik der Milbe kann es ja nicht liegen, das wurde ja jetzt zweifelsfrei widerlegt:)

    Vesteimker,
    sieh es aber mal von der Seite, der Großvater könnte aber auch nur überlebt haben weil es nicht dumm war und wie die anderen ohne nachzudenken in die Gaswolke gerannt ist und sich im Schützengraben abgeduckt hat um dort ein Ei zu legen:)