Beiträge von Carverandi

    Ich ich bin leider auch betroffen, habe meine Bienen untersuchen lassen und vom Gesundheitsdienst Bayern e.v. folgende Info zur Behandlung erhalten:

    "CBPV wird in der Regel durch direkten Kontakt oder beim Austausch von Futter von Biene zu Biene übertragen. Wegen der hohen Infektionsgefahr ist bei Feststellung einer cbpv Infektion ein Verbringen infizierter Völker auf einem Quarantäne-Stand dringend anzuraten. Somit kann eine Verbreitung der Viren auf weitere Völker des betroffenen Standes verhindert werden. In vielen Fällen erfolgt bei guter Versorgung eine Selbstheilung der erkrankten Völker. Die Völker können hierbei unterstützt werden, indem infizierte Altbienen eliminiert werden (dünne Zuckerlösung füttern oder eine Ameisensäurebehandlung durchführen) und Bienenverluste durch Zuhängen verdeckelter Brutwaben ausgeglichen werden. Sehr stark geschwächte Völker sollten abgetötet werden, um die Gefahr einer Virenverschleppung durch Räuberei und zusammenbrechenden Völkern zu minimieren. Da bei Honigbienen offenbar eine genetische verankerte Anfälligkeit für cbpv besteht, sollte gegebenenfalls eine Umweiselung in Erwägung gezogen werden. Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an ihren zuständigen Fachberater für Bienenzucht."

    Hallo,


    Meine haben am Do. ihren Schlupftermin, kann jetzt aber erst am Freitag die Minis besiedeln und die Königinnen zusetzen.Ist es echt so das die geschlüpften Königen im Käfig nicht von den Bienen gefüttert werden?

    Falls ja, wenn ich denen am Do. Futter in den Schlüpfkäfig gebe wie von Bernhard beschrieben, kann ich diese dann noch bis Fr. im Honigraum belassen? Oder was würdet ihr vorschalgen?


    Gruß Andi

    Nach meiner Beobahtung ist es eine Temperatur bedingte Schwankung. Ich habe die Waage mit einem Gewich von 20,7Kg belastet und konnte bei einer Temp Schwankung von 20,7 auf 11.4 Grad eine Gewichtsänderung von + 1,6Kg beobachten.

    Ich habe keine Erfahrung mit anderen Stockwaagen und kann nicht bewerten in wie weit diese Temperaturschwankungen ausgleichen bzw. hierfür anfällig sind. Für mich ist in erstert Linie der Trent wichtig, und den kann ich erkennen.


    Gruß Andi

    Hi,


    ich habe keinen Baurahmen mehr und schneide damit auch keinen. Meine Meinugn:

    Bezüglich der Varoa Bekämpfung sehe ich keinen Vorteil. Solange das Volk im Aufwärtstrend ist braucht es das nicht. Ist es im Abwärtstrend behandel ich klassisch.

    Drohnen dürfen sie bei mir haben. Ich habe Zander 1,5 und teile mir die MW Presse im Dadant Format mit einem Freund. Die MW schneide ich auf Zander und den fehlenden Bereich dürfen die Mädels ausbauen wie sie möchten. Den, Drohnen wollen sie und irgendwo bauen sie die hin wen kein Platz gegeben wird.


    Nachteil sehe ich nur bei der Wachsgewinnung.

    Vorteil, brauche praktisch keinen SoWa Schmelzer und auch nicht den mit Baurahmen verbundenen Aufwand mit Schneiden.


    Was im Volk los ist sehe ich auch ohne Baurahmen, der, soweit ich verstanden habe, ein Relikt aus der Hinterbehandlung ist. Ich habe bei Zander 1,5 und geschiedeten Volk ausreichend Platz im Brutraum um schnell und effektiv eine Durchsicht durchzuführen. Kurz die wenigen Brutwaben gezogen, danach weiß ich was los ist.


    Gruß Andi

    Hmmm, frage mich halt sehr wie ich den Bienen beim Ausbau der MW helfen kann. MWs auszubauen benötigt viel Energie oder? Habe mal gelesen dass für ein Kilo Wax knapp 3 Kilo Honig verbraucht werden.

    Unterstützen gar nicht, höchstens animieren mit leerer Ausgebauter MW im HR. Aber generell gilt: Wenn sie so weit sind das sie den Raum brauchen gehen sie auch hoch. Unbefriedigende Antwort, aber so ist es.


    Gruß Andreas

    Bei zweizargiger Überwinterung wird vor der ersten Tracht der untere Brutraum mit den alten Waben entfernt und die Waben eingeschmolzen. Wenn noch nennenswert Brut wird die über Absbergitter auslaufen lassen. Und im Frühjahr sind auch kleine Brutnester nennenswerte.

    Dient also der Wabenhygiene.

    Erstmal ist das nur bei Schwächlingen möglich und da brauchts sowieso keinen 2. Brutraum. Zum anderen werden die schwarzen Waben über ASG voll Nektar getragen. Das ist dann Wabenhygiene? Wenn schon müsste das oder ein 2. ASG zwischen die Brutraumzargen und die Weisel vorher hoch. Dann aber werden die unteren, schwarzen Waben voll Pollen getragen. Keine Lösung.

    Also, wer wie ich ganzjährig auf 2 Bruträumen fährt, tut das nicht vordergründig wegen der Wabenhygiene sondern wegen der Stärke der Völker und damit dem Ertrag.

    Ja und nein, Auslaufen lassen heißt nicht das die schwarzen Waben im Honigraum bleiben. Die fliegen nach dem Auslaufen raus. Bei gut entwickelten Völkern ist das auch nicht nötig, da alle oben sitzen. Aber sind halt nicht alle Top. Am besten eine max. zwei Wochen bevor die Tracht richtig los geht das ganze durchführen.

    Und auch ein starkes Volk kommt mit einem Brutraum Zander bestens zurecht. Den zweiten BR bekommen sie bei mir erst zum Auffüttern zum überwintern aufgesetzt.

    Aber das ist ein anderes Thema ob ich eine ein oder zwei Zargige Betriebsweise habe vs. der Eingangsfrage: "Was macht die untere Brutraumzarge für einen Sinn, wenn die Völker nach dem Winter..."

    In die Diskussion wollte ich bewusst nicht einsteigen. Sollte jeder für sich herausfinden und entscheiden.


    Gruß Andi

    Bei zweizargiger Überwinterung wird vor der ersten Tracht der untere Brutraum mit den alten Waben entfernt und die Waben eingeschmolzen. Wenn noch nennenswert Brut wird die über Absbergitter auslaufen lassen. Und im Frühjahr sind auch kleine Brutnester nennenswerte.

    Dient also der Wabenhygiene.


    Ob du dann Zwei- oder Einzargig deine Völker führst bleibt dir überlassen. Gehe davon aus es handelt sich um Zander.


    Gruß Andi

    Hallo,


    Möchte im Rahmen der Honigernte gerne Kunstschwärme bilden mit dem Marburger Feglingskasten. Allerdings habe ich bisher immer den Eindruck, dass die Bienen lieber davon fliegen als in den Kasten zu gehen. Also fast nichts drinn was einem Kunstschwarn ergeben könnte. Vor allem in der Stärke die er jetzt haben sollte.


    Gibt es da einen Trick? Wie macht ihr das?

    Ach so! Du meinst, das sind lauter Weibchen, die jede einzeln zu ihrem eigenen Nest will?

    Ja, meine ich. Ob sie jetzt schon das Nest aufbauen? Dafür mag es evtl. nocht etwas früh sein. Aber aufhalten tun sie sich auch dieses Jahr schon im und um den Schuppen mit den Nestern. Letztes Jahr war es Mitte Mai als sie die Nester aufgebaut haben.

    Hier mal Bilder wie so ein Nest ausschaut, wurde in die Falte einer transparenten Tischdecke gebaut welche im Schuppen lag, und wie die Löcher im Regal befüllt sind.


    Bei interesse, gibt noch etwas mehr Bild und Video Material auf meinem Photoalbum hier.

    Aber Mauerbienen sind Solitärbienen?.

    Fliegt auch bei mir in Massen am Gartenschuppen. Würde sagen die finden in der Mauer Brutmöglichkeiten. Jede für sich, aber halt in Massen. Bei mir sind es die Bohrungen für die Regalbretter des Regals im Schuppen.


    Gruß Andi