Beiträge von chily

    Danke, Wolfgang. Aber die anderen Völker sind ja auch bereits alle zweizargig. Also wenn nichts mehr umgetragen wird, dann wären sie ja plötzlich dreizargig... Und Waben umhängen, da bin ich auch nicht besonders zuversichtlich, dass ich dafür noch Platz finde - die anderen Völker sind zwar noch nicht proppenvoll, aber völlig leere Waben zum Tauschen werde ich wohl auch nicht mehr finden.

    Dann gibt es wohl keine gute Lösung... ?(

    Hallo zusammen,


    Ich habe mich entschlossen, ein (Wirtschafts-)Volk aufzulösen, weil es mir zu schwach war und dann auch noch weisellos wurde. Blöderweise hatte ich vorher schon angefangen einzufüttern, und mich dann doch noch fürs Auflösen entschieden. (Ich weiß, diese Reihenfolge war nicht wirklich schlau. Aber jetzt ist es so).

    Ich habe also von diesem Volk eine schon recht gut gefüllte Zarge mit Futterwaben übrig, 10 l Sirup plus einiges, was sie nach dem frühen Abschleudern noch selbst eingetragen haben. Gibt es irgendeine Möglichkeit, dieses Futter noch zum Einfüttern der anderen Völker zu nutzen? Ist es realistisch, dass das Futter umgetragen wird, wenn ich es einem anderen Volk (über Absperrgitter) aufsetze? Oder werden sie es einfach an Ort und Stelle lassen?

    Zum Einschmelzen ist das irgendwie schon zu schade, an dem Volk war keine Krankheit erkennbar und die Waben waren von diesem Jahr und noch unbebrütet. Außerdem gibt das dann so eine Sauerei im Sonnenwachsschmelzer, der bei mir auch noch direkt am Stand steht (stehen muss) - da habe ich schon ein bisschen Angst, Räuberei zu produzieren. Aufheben bis nächstes Jahr ist aber irgendwie auch nicht besser, ich könnte sie ja sowieso nur für Ableger benutzen und brauche da eigentlich nicht so viele Waben. Außerdem hab ich da erfahrungsgemäß über den Winter dann die Ameisen drin...
    Was meint ihr, habt ihr einen Tipp?


    Danke! Angelika

    Ich verstehe jetzt nicht ganz, warum "wasgau immen" immer wieder auf mich als beratungsresitent zurückkommt. Ich habe mich doch für die Ratschläge bedankt und nehme sie gerne an? Ich würde hier nicht posten, wenn ich nicht aus meinen Fehlern lernen wollen würde. Ich werde mit Sicherheit diesen Sommer einige Dinge entsprechend eurer Tipps ändern... Es ist auch nicht so, dass ich die Varroa ignorieren würde - ich beginne sofort im Juli nach der Honigernte mit der Behandlung und folge einem klaren Konzept, das weiter vorne schon verlinkt wurde. Trotzdem sind Dinge schief gegangen und das gestehe ich auch gerne ein.


    Möglich, dass ich Schönimkerei betreibe, ich bin erst im 5. Bienenjahr und mache sicherlich noch sehr vieles falsch und mir fehlt auch sicherlich einiger Sachverstand. Aber ich versuche konstant jedes Jahr mein Wissen zu erweitern, über Besuch von Lehrgängen und Lektüre von Büchern sowie Nachdenken am Stand. Irgendwann muss man halt mal anfangen. ;-) Aber man muss schon seinen Mut zusammennehmen, um hier im Forum etwas zu posten...

    Danke euch! Noch zwei Fragen:

    - Woran kann man normalerweise erkennen, dass man zu viel OS geträufelt hat, wie sieht da das Schadbild aus?

    - Bei allen Waben war es so, dass der Bereich, auf dem die Bienen saßen, angeschimmelt war. Aber das hatte mich jetzt nicht so verwundert. Sollte es?


    Ich habe nach genauerer Lektüre der Stockkarten schon eine Ahnung, woran es bei beiden Völkern liegen könnte, und versuche diese Fehler zu vermeiden. Das eine Volk habe ich recht klein eingewintert. Da bin ich noch zu zögerlich beim Vereinigen im Spätsommer. Bei dem anderen Volk fiel die Varroabehandlung verkürzt aus, weil ich noch eine neue Königin einweiseln wollte und dann zeitlich total in Verzug kam. Das war blöd und einfach schlecht geplant.


    Meine Varroa-Behandlung folgt (abgesehen von dieser einen Abweichung) ansonsten tatsächlich einem recht klaren Konzept, dass ich damals im Kurs gelernt habe und das auch dem Konzept von diesem Schweizer Bienengesundheitsdienst entspricht. Ich bin da eigentlich schon genau. Aber was ich noch nicht so habe, ist eben die nötige Erfahrung, wie smissmix schreibt, um dann ein bisschen spezifischer und auf die entsprechenden Umstände genauer angepasst zu reagieren. Momentan gehe ich wirklich noch nach Schema F vor.

    Hallo!


    Danke euch für eure Antworten, das war hilfreich! Den Tipp mit dem Einschicken der Bienen werde ich befolgen, ich habe eh jeweils ein Honigglas voll Bienen aufgehoben. Den Rest habe ich leider schon "entsorgt" und die Beuten saubergemacht und ich bin mir nicht sicher, wie aussagekräftig die Bilder sind, die ich gemacht habe, aber ich zeige sie euch trotzdem mal.... Auf dem einen Bild sieht man die Bienen auf der Wabe sitzen, auf dem anderen habe ich die Bienen auf der Wabe abgekehrt und man sieht dann die, die darunter in den Zellen stecken.

    https://www.dropbox.com/sh/oqf…BIYJULyJJb8ViRfe3a2a?dl=0


    Viele Grüße!

    Hallo zusammen,


    Bei mir haben es zwei von sieben Völkern dieses Jahr nicht über den Winter geschafft - es hätte schlimmer kommen können, aber gut ist es trotzdem nicht. Ich versuche ja immer zu ergründen, woran es lag, um meine Fehler nicht zu wiederholen. Früher waren bei mir tote Völker immer recht eindeutig auf die Varroa zurückzuführen, diesmal bin ich mir nicht ganz sicher. Vielleicht könntet ihr eure Meinung dazu abgeben?


    Beide Völker haben ungefähr das selbe Schadbild. Eines war ein Ableger vom letzten Jahr (einzargig überwintert), das andere ein Zweizarger.

    Bei beiden waren noch Bienen vorhanden: Bei dem kleinen etwa 2 Honiggläser voll, bei dem großen etwa 4 - zum Teil auf den Waben, zum Teil auf dem Boden. Bei beiden habe ich die Königin gesehen. Brut war keine mehr da, Kotflecken habe ich nicht gefunden. Deformierte Bienen habe ich nicht gesehen, Varroamilben auch nicht in auffälliger Anzahl. Bei beiden Völkern steckten viele Bienen in den Waben...

    Beide waren im Dezember bei der OS-Behandlung noch am Leben. Das zweizargige Volk hatte allerdings im November einen Milbenfall von etwa 20/Tag (keine Ahnung, warum da die Behandlung so schlecht angeschlagen hatte). Der Einzarger hatte durchgängig sehr wenig Milben, war aber bei der OS-Behandlung schon recht mickrig - 3 Wabengassen besetzt.

    Futter war bei beiden noch reichlich vorhanden, bei beiden eigentlich auch recht nah an den Bienensitz heran. Allerdings weiß ich nicht recht, was "nah" in dem Fall heißt. Wahrscheinlich kann es im Ernstfall für die Bienen schon zu weit sein, wenn sie auf die nächste Wabe wandern müssen, oder?


    Jetzt wäre meine Hypothese, dass beide verhungert sind, weil der Kontakt zum Futter abgerissen ist - bei beiden dadurch bedingt, dass sie geschwächt waren. Darauf deuten die in den Waben steckenden Bienen ja hin, oder?? Also bei dem großen eine Kombination aus Varroa und Hunger, bei dem kleinen einfach nur Hunger.


    Unsicher war ich deswegen, weil eben das typische Kahlfliegen nicht vorhanden war (doch keine Varroa?) und weil Futter ja eigentlich recht nah da war (doch nicht verhungert?). Ist es normal, dass bei einem Varroaschaden noch Bienen übrig sind? Und wie nah muss das Futter sein, damit der Futterstrom nicht abreißt?


    Ich danke euch für eure Hilfe!

    Gruß,

    Angelika

    Lieber iJörg,

    Danke für den Link, jetzt ist mir etwas klarer, wie man das mit dem Aufsetzen sinnvollerweise macht. Das hatte ich bisher aber anders gelesen. Und danke auch für den Hinweis, dass es mit dem Füttern dann nicht so eilig ist.

    Es ist klar, dass das immer unterschiedlich schnell geht, aber gibts dafür einen ungefähren Richtwert? Meistens eher drei Tage oder zehn?

    Die Fluglöcher sind eng, ja. Räuberei habe ich bisher noch nicht beobachtet, aber ich weiß nicht, ob ich stille Räuberei erkennen würde.

    lieber Jörg, das mit den Fluchten ist auch eine gute Idee!

    Liebe Grüße!

    Hallo,

    Ich hätte da noch eine Anschlussfrage. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal beide Honigräume nach dem Schleudern wieder aufgesetzt, mit einer Zeitung zwischen dem ersten und dem zweiten. Am folgenden Tag wollte ich mit dem Einfüttern beginnen und dazu natürlich den zweiten Honigraum (sauber ausgeschleckt) erstmal wieder abnehmen.

    Das hat leider gar nicht gut geklappt. :-( Der zweite HR war noch voller Bienen, die ich abstoßen/abkehren musste. Ich kam mir dabei ungefähr vor wie bei der Honigernte ohne Fluchten - der ganze Stand voller aufgeregter Bienen, was natürlich keine besonders gute Voraussetzung für eine anschließende Fütterung ist. Zum Glück habe ich mir keine Räuberei geholt, aber ich fühlte mich ständig kurz davor...

    Ich nehme mal an, ich hätte mit dem Abnehmen des 2. HR einfach noch länger warten müssen - irgendwann wäre er wohl sauber und damit auch bienenfrei gewesen? Aber mir ist nicht ganz klar, wie ich das logistisch hätte machen können, denn ich möchte eigentlich immer sehr zügig nach dem Schleudern mit dem Einfüttern beginnen und hatte zum Beispiel dieses Jahr von der Trachtsituation her auch nicht das Gefühl, dass ich die Bienen guten Gewissens 5 Tage auf ihr Futter warten lassen kann. Ohne Ausschlecken die HR einwintern ist aber auch nicht cool, letztes Jahr habe ich mir da ordentlich Ameisen geholt.


    Wo liegt der Denkfehler? Danke euch!


    Angelika

    Lieber Adam,

    Das war ein guter Tipp, ich hab mich mal per Mail beim Belegstellenleiter gemeldet! Das ist wirklich ganz bei mir in der Nähe...


    Würdet ihr mir vielleicht noch eure Meinung zum zweiten Teil meiner Frage (wann genau umweiseln) mitteilen? Danke sehr!

    Hallo Swissmix,


    Danke für den Hinweis! Wir haben zwei Vereine in meiner Stadt, allerdings ist der, bei dem ich Mitglied bin (weil ich dort meinen Kurs gemacht habe) sehr schwach aufgestellt - er ist inzwischen sehr klein, kämpft mit Nachwuchsproblemen und mit internen Querelen. Einen Züchter gibt es nicht, die meisten Mitglieder stammen aus den Anfängerkursen der letzten Jahre. Nur am Lehrbienenstand wird etwas gezüchtet, aber der aktuell dort Zuständige für die Zucht imkert selbst erst seit zwei Jahren und in den letzten Jahren war es immer sehr unsicher, ob überhaupt Königinnen dabei herauskommen und wenn ja, wie viele (letztes Jahr ist irgendwas schief gegangen, da gab es keine einzige Königin). Also alles etwas unsicher, aber ich würde diesen Verein trotzdem gerne weiterhin unterstützen, weil ich glaube, dass er sich allmählich berappeln kann. Der andere Verein ist mir nicht so symphatisch, aber nach Züchtern fragen könnte ich dort natürlich trotzdem mal. Aber dann weiß ich ja wieder nicht, an wen ich gerate, und ich hätte dieses Jahr gerne einfach mal "geprüfte Qualität".

    Liebes Forum,


    Inzwischen bin ich in meinem vierten Imker-Jahr und hier und da kehrt so etwas wie Routine ein, aber an die Königinnen-Zucht traue ich mich noch nicht heran. Deshalb möchte ich gerne Königinnen vom Züchter kaufen und bin mir da noch sehr unsicher. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.


    1. Wo kaufe ich denn am besten Königinnen? Letztes Jahr konnte ich von Hobby-Züchtern aus der Umgebung sehr günstig Königinnen abnehmen, war aber nicht sehr zufrieden, weshalb es dieses Jahr "ordentliche" vom professionellen Züchter sein sollen. Aber wie finde ich hier gute Qualität? Einfach googeln und irgendwo bestellen erscheint mir nicht wirklich zufriedenstellend... Wo finde ich denn Erfahrungswerte, auf was sollte ich achten?

    Noch lieber wäre es mir, ich müsste nicht per Post bestellen, sondern könnte in der Nähe die Königinnen persönlich abholen. Ich kann mir nämlich kaum vorstellen, wie das mit der Post "reibungslos" funktionieren soll. Ich bin tagsüber in der Arbeit und kann erst abends dann das Päckchen mit der Königin öffnen... Und muss dann am selben Abend (ohne den Ankunftstag genau vorhersehen zu können) noch auf die Schnelle den Königinnentausch durchführen - was ich ungern möchte, da ich noch nicht immer die Königin im Volk auf Anhieb finde. Oder sind meine Befürchtungen überflüssig? Funktioniert das mit dem Versand anders?

    2. Wann ist denn nun die beste Zeit für das Umweiseln, ich finde dazu immer wieder unterschiedliche Angaben? Und muss ich Königinnen "reservieren", weil ich befürchten muss, sie sind schnell ausverkauft?


    Vielen Dank euch und liebe Grüße!

    Angelika

    (Bayern/Oberpfalz, Carnica, aktuell 4 Wirtschaftsvölker und 4 Ableger)

    Vielen, vielen Dank schonmal für die vielen Tipps! Ich glaube, ich habe immer deutlich zu wenig "flüssige" Öle genommen. Eine Frage noch: Stellt ihr die Cremes zum Abkühlen in den Kühlschrank oder sollte man das lieber nicht machen? Ich hatte auch den Verdacht, dass sie deswegen so hart werden - ein oder zweimal hatte ich das Problem, dass die Cremes oben eine harte Schicht hatten und darunter noch richtig flüssig waren.

    Hallo zusammen,


    Hat jemand von euch ein gutes Rezept für eine Lippencreme mit Wachs? Ich habe schon rumexperimentiert und verschiedene Internetrezepte ausprobiert (u.a. mit Sheabutter, Kokosöl, Olivenöl...) Aber das Ergebnis ist nach dem Abkühlen immer sehr fest - zu fest, um es bequem entnehmen zu können - und enthält kleine Klümpchen.
    Habt ihr einen Vorschlag?


    Danke und herzliche Grüße!
    Angelika

    Hallo,


    Zum Rechtlichen kann ich nichts sagen, ich verfolge die Diskussion aber interessiert. Meine TO-Deckel verwende ich solange wieder, bis sie sichtbar verformt, beschädigt oder verfärbt sind. Natürlich muss man auch darauf achten, ob sie noch dicht schließen. Sie ohne Grund einfach vorbeugend auszutauschen, finde ich aber ökologisch gesehen ehrlich gesagt gar nicht schön. Ich beobachte mit Schrecken, wie leichtfertig ins unserer Gesellschaft heute Ressourcen verschwendet werden! Auch wenn die Deckel recycelt werden, sofern man sie richtig entsorgt, verbraucht das doch jede Menge Energie. Wir haben als Bienenhalter hoffentlich ein Interesse an einer möglichst intakten Umwelt und sollten auf möglichst vielen Ebenen dazu beitragen. Nichts für ungut, ich lasse jedem seine Sichtweise, aber gesagt wollte ich es doch mal haben.


    Liebe Grüße!
    Angelika