Beiträge von Kruppi

    Zitat: "Allenfalls der Aufwand des Rähmchenbaus und dessen Kosten sind ganz klar "Extraaufwendungen".
    Aber auch die einzigen..."


    Genau, und davon hat man dann so viele, das man sich den ganzen Winter damit beschäftigen kann. Erst mal schön in Natronlauge kochen, drahten, Wachsplatten gießen und einlöten... dann noch ein paar neue kaufen + vorbereiten... Im Wabenlager (Garage, in die kein Auto mehr passt) aufpassen, daß die ausgeschleuderten Rähmchen nicht schimmeln oder von Wachsmotten gefressen werden...


    Die TBH ist zwar für Kenia entwickelt worden, aber nicht weil sie besser zur Landschaft passt, sondern weil sie mit weniger technischen Hilfsmitteln zu bauen und zu betreiben ist. Und das haben auch viele kleine Hobby- Imker erkannt, darum wird sie auch "english Backyard Hive" genannt und immer beliebter.


    Das einzige blöde an dem Ding ist eigentlich nur diese Form ("Kinders...") sag ich nicht mehr! Ich find eher das "Schatztruhe" zutrifft, gefüllt mit flüssigem Gold!
    Vielen Dank Bernhard, daß du hier mal mit ein paar Vorurteilen aufräumst und uns zeigst wie schön es ist das Imkern zu genießen!

    Vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung deiner Zuchterfahrungen. Ich war gerade vor 3 Stunden im Bieneninstitut Hohenneuendorf zum umlarven. Interessanter Weise wird dort ein Pinsel verwendet. Bin gespannt wie viele Zellen morgen angenommen wurden. Eine Sache interessiert mich aber noch, deine Königinnen klettern in die Zelle zurück? Kommen die da wieder raus? Oder anders gefragt, wie hoch sind die Verluste im Schnitt, durch zurückkrabbeln und stecken bleiben?

    Ungekäfigt in den Brutschrank? Das geht schief, es sei denn man holt alle Weiselzellen vor dem Schlupf wieder raus und bildet die Begattungseinheiten mit schlupfreifen Zellen.
    Das mit den ursprünglich dünneren Käfigen klingt plausibel, aber wie breit soll eine normale Zuchtlatte denn sein? Ich habe die Systemhalter auf einen normalen Oberträger (modifiziert oder auch zwei zusammengeklebt) genagelt. Die passen da nur mit den langen Seiten aneinander ordentlich drauf. Bei DNM sind das dann genau 12 Stück. So wie es auch bei Luffi in ihrem gekäfigten Rähmchen aussieht.

    Hallo Frank,


    hast Du die Näpfchen dicht an dicht oder gleichmäßig auf die Latte verteilt?
    Auch hier muß der beespace nach Möglichkeit eingehalten werden. Sind die Näpchen dicht an dicht, gibt es kaum Verbau.


    Grüße rekmi


    Die schmalen Seiten aneinander ? Aber dann passen die Käfige nicht mehr alle drauf, und das Plastik der langen Seite steht seitlich an der Zuchtleiste etwas über, so kann das doch nicht gedacht sein oder ? Andererseits haben auch bei mir die Bienen gerade alle angezogenen Weiselnäpfchen mit einer Wabe zugebaut. Zum freischneiden, hat man mir den Tip gegeben, würde sich eine Rasierklinge gut eignen, wenn man sie vorher in Speiseöl taucht.
    Die Käfige kann man unten übrigens öffnen, um leichter einen kleinen Klecks chremigen Honig als erste Nahrung nach dem Schlupf einfüllen zu können.

    Na gut, also keinen Met...
    Wenn das sauber ausgeschleuderte Gemisch aus Honig und selbst gerührtem Zuckersirup besteht, wenn es schmeckt und nicht dünn oder schon gährig ist kannst du für den Eigenverbrauch damit aber alles (süß) machen, am besten gut beschriften und dann zum Backen und Kochen benutzen. Rumtopf wäre auch noch eine Idee, oder Eis, falls du eine Maschine dafür hast, alles, wo man sonst auch unmengen von Zucker ran machen würde...

    Ich würde mal versuchen Met daraus zu machen, wenn der nicht schmeckt, kann er immernoch weggeschüttet werden... Den Met dann aber nur mit guten Freunden teilen und nicht verkaufen...! Um die Suppe zum gären zu bringen kannst du auch Bäckerhefe nehmen, wenn das Experiment nichts kosten soll, ansonsten natürlich die gute Portweinhefe.

    Die Anni meinte ich natürlich! Sorry Anni, nicht Sabiene...!
    Ich habe meine früh gebildeten Ableger übrigens auch immer erst mit den anderen Völkern zusammen im August behandelt. Leider sind diese dann aber auch ab und zu nicht mal durch den Herbst gekommen, darum werde ich in diesem Jahr auch lieber früher anfangen. Organische Säure ist auch kein Medikament wie Antibiotika sondern auf den Menschen übertragen eher so was wie - in die Sauna gehen, um die Abwehrkräfte zu stärken. Gegen Medikamente kann die Milbe resistenzen entwickeln, gegen die Säure aber nicht. Natürlich schadet zu viel davon aber auch den Bienen, also informiere dich vorher gut über die Anwendungen und die richtige Dosierung. In der Sauna sollte man übrigens auch nicht 2 Stunden liegen...:oops:

    Sabine hat vollkommen recht. Erstmal in Ruhe lassen, du kannst Ableger auch nach erfolgreicher Kontrolle gleich mit Ameisensäure behandeln, nicht erst im Herbst, denn Wirtschaftsvölker werden die dieses Jahr eh nicht mehr. Wenn du ihnen Futter gibst wachsen sie schnell zu überwinterungsfähigen Völkern heran, Honig kann man dann aber auch noch nicht ernten. In der Imkerei mußt du immer ein ganzes Jahr im vorraus planen... Wenn du dieses Jahr noch Honig haben möchtest brauchst du so schnell wie möglich einen richtig großen Schwarm oder ein verkäufliches Wirtschaftsvolk.

    Die Standardbeuten sind hauptsächlich aus einem einfachen Grund im Kaltbau:
    Kippkontrolle !
    Die Waben sollen bei der Kippkontrolle (von der Rückseite der Beute) nicht die Bienen quetschen! Wenn Du aber z.B. im DNM - Magazin oder auch HBB arbeitest ist oft der Warmbau (Querbau) die bessere Wahl, vor allem wenn man Sortenhonig ernten möchte, indem man bei allen Völkern jeweils ganz hinten/oben in relativ kurzen Abständen die reifen Honigwaben entnimmt und die restlichen Waben nachrückt + vorne neue Mittelwände einhängt.