Beiträge von Kruppi

    Hatte mal einen ähnlichen Fehler gemacht :


    "Jetzt kommt Nr.3 - wahrscheinlich der größte Fehler:

    Weil die Königinnen zum einweiseln in die Begattungsvölkchen noch im Nikot-Käfig waren,

    und weil sie mir so schön kräftig und wertvoll erschienen habe ich sie diesmal nicht einfach dazu geworfen, sondern den Käfig mit etwas Futterteig aus dem Futtertrog des Kieler Begattungskästchens verschlossen, hineingelegt, und dann die Bienen (trocken aus 2 verschiedenen Völkern gemischt aus dem Honigraum) dazu gegeben. Dann 3 Tage Kellerhaft, dann gleich mit großem Flugloch (4.Fehler?) aufgestellt. Hätte ich erst mal nur das kleine freigeben sollen?

    Jetzt nach 2 Wochen bei der ersten Kontrolle waren in allen Kästen nur schöne Futterwaben, keine Brutwabe und leider auch auf den ersten Blick keine Königin mehr drin."


    Im Kieler Begattungskästchen werden am besten nasse Bienen eingefüllt und die Königin gleich dazu. Im Ablegerkasten wird das ebenso die sicherste Methode sein.

    Wenn es nur darum geht einen Ableger als Start reinzuhängen ist das kein Problem. Also das verdehen jedenfalls nicht. Es gab auch allerhand Experimente mit ganzen Beuten, die immer mal oder auch andauernd gedreht wurden. Die Bienen kommen damit klar, die Milbe welche man damit hoffte zu reduzieren leider auch.

    Ich hatte mal in der Anfangszeit ein Mini Plus Magazin besiedelt, in dem dort über 3 Zargen nur je 3 oder 4 Rähmchen hingen und in den langen Spalt kam 1 oder 2 Brutwaben DNM 90° gedreht mit jüngster Brut rein und Bienen dazu. An die Rähmchen wurde dann auch noch schön Wildbau gebaut weil unten noch ein Auflagehölzchen reinkam und oben trotzdem noch ein kleiner Hohlraum entstand... also totaler Murks, aber "es funktioniert" :)

    Ich glaube, das ist eine Selbstbau-Spezialanfertigung. In den kleinen Bereich könnte man flüssiges Futter einfüllen, wenn noch ein passendes Gitter als Kletterhilfe eingesetzt wird. Der große Bereich könnte für Deckelwachs gedacht gewesen sein ???

    Auch wenn es schon ein halber "Blog" geworden ist. Das Fazit hört sich doch sehr gut an. Schön daß es bei dir mit dem offenen Anbrüter so gut klappt, und du so deinen Weg gefunden hast. :daumen:

    Jede geschlüpfte Königin kommt sofort mit ein paar Pflegebienen in den Honigraum eines starken Volkes, über Absperrgitter.

    Genau das hatte bei mir vor 2 Jahren eben nicht so gut funktioniert, aber schön, daß jetzt doch noch Antworten kommen.


    Seit dem lasse ich die Königinnen lieber in der Brutbox mit etwas Honig im Käfig. Nach ca. 1/2 Tag sind sie dann ja auch schon im Begattungskästchen. Nachts mit der Taschenlampe mach ich sowas nicht, ist auch nicht nötig. Die Temperatur braucht auch nicht gesenkt werden. Begleitbienen würde ich dazu geben, wenn noch ein Tag überbrückt werden muß, brauchte ich aber bisher nicht.

    Hallo Kruppi

    Was ist Deine Antwort zu der eingangs gestellten Frage .

    Gruss Markus


    Die Frage, wie lange eine Königin da nun drin bleiben kann ist also schwer zu beantworten. Klar ist nur, je früher sie raus kommt, um so besser. Überleben würden sie wohl auch einige Tage. Hatte mal vom "Zuchtobmann" drei Königinnen geschenkt bekommen, weil sie schon 3 Tage eingesperrt waren.


    Fazit: Vor zwei Jahren hätte es durchaus gereicht ein paar Begleitbienen in die Käfige zu tun, wie auch schon in der ersten Antwort von Werra-Meißnerimker geraten wurde. Es wäre sogar viel besser gewesen, als sie in den Honigraum eines Bienenvolkes zu hängen. Und ich hätte dafür auch nicht schon mittags durchs Gewitter fahren müssen, sondern hätte das genauso gut abends erledigen können und die Begattungskästchen dann ganz in Ruhe am Samstag erstellen können... war alles etwas übertriebene Panik.

    Da stellt sich mir die Frage, ob es nicht sinnvol wäre gleich eine leere Kiste mit einer Mittelwand vor die Beuten zu stellen. Schwarmkontrollen mach ich schon seit 4 Wochen nicht mehr. Honig ernten beansprucht schon die Feierabende in der Woche. Irgendwann hat man da keine Lust mehr bis zur untersten Zarge durchzusehen, zumal wenn es eh nichts zu sehen gibt.😊

    Es ist doch ganz einfach, wenn die Temperatur zu hoch eingestellt wird hat man mehr Ausfälle und manchmal sogar mal einen nicht lebensfähigen Monsterbrummer. Am unteren Ende der Skala ebenfalls mehr Auffälle und die Königinnen sind kleine Tiger, einer Wespe ähnlich. Auf Thermometer kann man sich leider oft nicht so recht verlassen. Ziel ist kurz vor dem oberen Temperaturlimit zu landen. 1/2 Tag früher schlüpfen ist optimal. War die Larve 6 Stunden älter wird daraus auch schon mal ein ganzer Tag, aber trotzdem super Königinnen.

    Viel ist bei mir auch noch nicht reingekommen, aber die ersten 25Kg Robinie mit Linde hab ich heute geschleudert, sehr lecker! Pure Linde find ich zu aufdringlich, aber so als leichte Beimischung einfach perfekt! 😚