Beiträge von Kruppi

    Natürlich sollte das Volk zum Auflösen einfach abgefegt werden und nicht umgebracht! Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, das es dafür in diesem Faden überhaupt Beführworter gibt, das hätte ich bei dieser Frage nicht für Möglich gehalten. :-? Stell dir also einfach vor, du bist bei Jauch, und hast das Publikum gefragt...

    Vorher viel Rauch geben usw. wurde ja auch alles schon gesagt.

    Am 13.09 die Behandlung abgebrochen...

    ...und das war`s ?

    Die haben also viel zu spät und nur 3 Tage eine AS - Schock - Therapie bekommen ?

    Wenn da ca. 10 kg Futter drin sind wird das reichen, denn dein Volk schrumpft sicherlich bald auf eine ziemlich kleine Traube Bienen zusammen. Ob die den Winter schaffen ist fraglich und hängt nur davon ab, wie viele Milben dein Schwarm schon als Vorbelastung hatte, also reine Glückssache. Das einzige, was denen jetzt noch als Unterstützung von deiner Seite helfen kann wäre OS durch das Flugloch, und ansonsten die Beute nicht mehr öffnen. Die Königin scheint ja immerhin noch da zu sein, wenn sie vor kurzem noch reichlich Pollen eingetragen haben.

    Meine Kunstschwärme haben sich gut entwickelt, mußten aber auch nicht viel bauen. Die bekommen bei mir immer gleich mindestens 4 ausgebaute Waben., den Rest Mittelwände und eine schmale Futtertasche. Wenn jetzt im September noch ein paar Waben unausgebaut sind oder leer, tausche ich sie gleich gegen volle Futterwaben, ebenso die Futtertasche, und schon sind sie fertig für den Winter. Die Futterwaben habe ich extra mit Überschuß gleich nach der letzten Tracht bei den stärksten Völkern ausbauen lassen.

    ...ziehe ich nur verdeckelte Waben raus, und lasse denen die offenen? Und wenn alle verdeckelt sind, lasse ich 2-3 volle drin/gebe sie zurück?

    1. Kann man so machen, und mit ausgeschleuderten Waben wieder auffüllen.

    2. Wenn wirklich alle verdeckelt sind hast du nicht schnell genug die Waben ausgetauscht und das Volk ist so stark, das da mindestens noch ein dritter Honigraum drauf gehört.

    Wir hatten diesen Sommer eine Fuchsfamilie (Muttertier und 5 Junge) direkt auf dem verwilderten Nachbargrundstück. Für die wäre das ein super Spielzeug gewesen, allerdings hätte es wohl kaum 2 Minuten gehalten...;(

    Bild funzt nicht. Ansonsten: Welche sonst?? 42, die Antwort auf alle Fragen, der Sinn des Lebens... ;)

    Jetzt ist es bei mir auch nicht mehr zu sehen, komisch manchmal...

    Also hier nochmal die 42 !



    Aber, ich muß dazu sagen,

    die wird auch noch etwas dunkler und schlanker, wenn sie erst mal bei der Arbeit ist.


    Ich hab gerade letztes Wochenende meine "Hornissenkönigin" (siehe #52) vom letzten Jahr gesichtet und euch mal zwei "Mugshots" (mit Gang) aus dem Film geschnitten, da sieht man, es ist eine schöne große, aber ganz normale Königin aus ihr geworden, die gerne noch ein oder zwei Jahre weiter regieren darf, auch wenn sie mit der "24" ja irgendwie einen Zahlendreher hat...







    Ich nochmal...

    hab`s gefunden:

    "Es gibt ja die kurzlebigen Bienen und die Winterbienen. Die Winterbienen sollten besser 'Dauerbienen' heißen, denn sie gibt es nicht nur im Winter."

    Demnach hat es laut Bernhard auch einen großen Einfluß auf den Schwarmtrieb.


    Ich habe dieses Jahr keine Brutwaben hoch gehangen, hatte gar keine Zeit dafür überhaupt Bruträume anzusehen, viel zu viel Honig, der geerntet werden mußte... "Schwarmkontrolle" hab ich erst die letzten zwei Wochenenden geschafft mit dem Ergebnis, 2 von 20 Königinnen sind nicht mehr da, ob umgeweiselt oder geschwärmt, ich weiß es nicht, ist auch völlig Egal. Fakt ist, das ein Brutraum DNM nicht nur völlig ausreichend ist, sondern wohl auch genau die optimale Größe hat. Mit dem darüber entstehenden virtuellen Brutnest im ersten Honigraum ist das Brutnest für das Bienenvolk nie so richtig "fertig" und sie kommen einfach kaum in Schwarmstimmung, jedenfalls nicht mit der richtigen Königin.:wink:

    3. Warum sollen Brutwaben in den Honigraum gehangen werden?

    Das muß man nicht, aber man hat damit verschiedene Möglichkeiten, nicht nur Bienen hoch locken in den Honigraum, sondern auch Brutwaben frei von offener Brut für Sammelbrutableger zu gewinnen. Dann kann man sich das Zellen brechen sparen, der Tip kam mal von Frank Osterloh .

    Auch wurde hier schon gemutmaßt (nicht bewiesen...), das im Honigraum geschlüpfte Bienen "Dauerbienen", also langlebiger sind, da sie sich nicht mit der Brutpflege beschäftigen. Dadurch entstehen Völker mit mehr Bienenmasse und mehr Honigertrag.

    Je kleiner die Völker sind um so näher am Brutnest muss das Futter gereicht werden.

    Am besten mit einer Futtertasche.

    Du mußt in Zukunft aber einfach auch viel früher anfangen Einzufüttern, jetzt nehmen sie immer langsamer + weniger ab. Ich habe seit Mitte Juli gefüttert und mit Sofortwirkung behandelt (Thymol braucht Wochen...). Dabei wurden bei den stärksten Völkern zwei Zargen über Absperrgitter aufgesetzt, und in der oberen eine große 5,6 Kg Futtertasche eingehangen. Diese haben die im Juli- Anfang August noch sehr kräftigen Völker jeweils in wenigen Stunden geleert, meist schon über Nacht und zwar ohne Schwimmhilfen und ohne ertrunkene Bienen, weil es so schnell ging...

    Jetzt kann ich überzählige Futterwaben auf schwächere Völker verteilen, die brauchen nichts mehr einlagern.

    Dieser riesiege "Cubitainer" würde meine Völker jetzt auch nicht mehr interessieren.