Beiträge von Kruppi

    ...und auch, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit im Herbst still umgeweiselt wird. Ist diese eine "Zuchtkönigin" (aus Arbeiterinnenbrut)?

    Das Umweiseln übernehme ich lieber selbst schon in Juli / August ;).

    Die "Zuchtköniginnen" sind natürlich umgelarvt aus Arbeiterinnenbrut. Die Frage versteh ich irgendwie nicht. Die Zuchtmütter dafür sind reine Buckfast und die Wirtschaftsköniginnen dem entsprechend F1 Nachzuchten. Da hier im Berliner Umland eigentlich jeder Imker darauf achtet möglichst schwarmträge, friedliche Bienen zu haben sind auch bei der Standbegattung sehr schwarmträge, friedliche Völker das Ergebnis, auch wenn sich Buckfast und Carnica dabei etwas vermischt. Der Heterosis-Effekt sorgt vielleicht sogar für mehr Honigertrag.:)

    Und um nochmal auf das Thema zu kommen, ich würde kein Altvolk entweiseln um dann die Nachschaffungszellen zu nutzen, und ein Volk, das schon von sich aus Schwarmzellen angelegt hat erst recht nicht weiter vermehren. Da gibt es weitaus bessere Wege wirklich gute Königinnen nach zu ziehen.

    Kruppi Das heisst also die Blockbehandlungen alle 3 Tage unter Brut mit Varomor waren nicht erfolgreich?

    Ist die Lösung nun einen von der Nachlaufwirkung besseren Verdampfer zu wählen und wieder viele Runden zu drehen- oder eine Brutunterbrechung und eine Runde (+evt eine 2. ) zu machen?

    Hatte leider keine ordentliche Blockbehandlung gemacht sondern so "wie immer", also ab Ende Juli, nach der letzten Ernte immer mal am Wochenende... wie gesagt, das war wohl zu wenig und für mich ein Indiz dafür, das die Langzeitwirkung fehlt. Die Lösung wäre also altes Gerät verwenden oder öfter ran, aber die Zeitersparnis ist damit wieder stark reduziert. Oder wie du schon sagst für Brutfreiheit sorgen...

    Also, nicht das ihr mich falsch versteht, die stärkeren Völker haben natürlich auch nur eine Brutraumzarge, aber darüber dann meistens 2 -3 Honigraumzargen, alles im selben Maß.

    Diesem einen Volk auf insgesamt nur 2 Zargen hätte es also durchaus zu eng sein können. Da war nicht mal mehr ein virtuelles Brutnest vorhanden, das die nicht geradezu zum schwärmen gedrängt wurden kann nur an der Genetik liegen...

    "BAPOMP" = Varomor ?

    Sorry: "BAPOMOP" steht da drauf, das sind natürlich Kyrillische Buchstaben.

    Was sollte es für Nachteile bei feinerem Dampf geben? Weniger Oxalsäurekristalle auf den Bienen? Hast du das untersucht?

    Untersucht? Naja 50 % Winterverluste... Die Altvölker hat es erwischt. Die Kunstschwärme sind dagegen alle gut durchgekommen. Kann das Jahr 2018 mit dem super Sommer gewesen sein oder die Umstellung auf flüssig oder auch beides zusammen, jedenfalls trau ich der Sache nicht mehr so 100 %`ig und wollte euch mal etwas warnen.

    Kruppi @ Deine Meinung, die Vorbereitungszeit wäre zeitraubend, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn man relativ schnell viele Völker vom Flugloch aus behandeln kann, gewinnt man doch genau wieder diese Zeit, wenn nicht sogar noch Zeit dazu.

    Genau, bei relativ vielen Völkern gewinnt man ordentlich Zeit, bei wenigen aber nicht, weil das Auflösen und ggf. warmhalten mehr Aufwand bedeutet. Ich kenn da jemand mit 3 Völkern, der fand das Ding so cool... dabei hat er auch schon den Oxamat. Wäre er mal lieber dabei geblieben, denn auch da gab es nun erstmalig hohe Winterverluste. Nur ein Volk hat schwach überlebt.

    Es ist ja nicht nur das einbringen, sondern auch die Frage der Wirksamkeit bzw. der Wirkdauer. Die gelöste Variante produziert viel feineren Dampf, der dank Alkohol noch schneller wirkt, aber auch schneller verfliegt. Außerdem erfordert die Anwendung mehr Anwenderschutz... Dann hat man auch noch die weißen OS-Nasen am Flugloch, selbst wenn man gleich Wasser hinterher sprüht... Der Zeitvorteil kommt erst bei mehr als 10 Völkern zum Tragen, da die Vorbereitungszeit höher ist und wird auch nochmal dadurch runtergezogen, das man öfter ran muß, wegen schlechterer Wirksamkeit, so bis jetzt jedenfalls mein Fazit mit dem Funktionsgleichen "BAPOMP". Also lasst euch nicht kirre machen, wenn schon ein ordentlicher Verdampfer vorhanden ist, bei wenigen Völkern braucht ihr kein Update!

    Darum immer erst Gele Royale in die Näpfchen (am besten z.B. aus verbauten Zellen, die man beim freischneiden sowieso beschädigt hat) und dann die wirklich kleinsten Larven da rein, die, welche man gerade erst umgekippt zwischen den Stiften findet... Dann schlüpfen sie auch pünktlich.

    Der Abstand zwischen den Zellen ist mir zu groß. Dreh die Sockel um 90 Grad, damit die enger stehen.

    Ich habe die Abstände so gewählt, das auch die Nikot Käfige später drauf passen. Bei DNM sind das dann 12 pro Rähmchen bzw. 24 in 2 Etagen. Verbau ist kein Problem, wenn man die Weiselzellen nach 5 Tagen rausnehmen kann. Das fängt erst nach 6 Tagen an, und dann geht die Schnitzerei mit dem Messer los...

    Nein, nix mit Starter und Finnisher, nur reinhängen und nach 5 Tagen rausnehmen und neu bestücken, soll ja auch keine Massenproduktion werden, ist alles nur Hobby und da muß man aufpassen, das es nicht in Arbeit ausartet. ;)

    Heute hab ich alleine für das befüllen von 20 Versandkäfigen mit Futterteig, Begleitbienen und frisch geschlüpften Königinnen den gesamten Abend bis jetzt verbracht. Klar trödelt man dabei rum. Zum Schluß gab es noch Honigtröpfchen auf jeden Käfig und das summen wird sofort viel ruhiger, das gibt dann einfach ein gutes Gefühl, alles so optimal wie möglich erledigt zu haben, 2.12 Uhr, morgen gehts zur Post, was für ein schönes Hobby... gute Nacht!

    Man muss aber peinlichst genau WZ entfernen!

    Gestern wollte ich eine Serie in die Brutbox umhängen und glaub, ich seh nicht richtig... =Oalle 20 von 24 angezogenen Zellen weg! Der Sammelbrutableger wurde jedes mal mit der Brutwabe verstärkt, die ich zum umlarven genommen habe. Auf der letzten gab es dann aber leider eine Zelle, die ich übersehen hatte...

    Ich hab also einen neuen Sammelbrutableger zusammengestellt mit einer Zarge voller Pollen und Futterwaben und darauf noch eine Zarge mit den übrigen verdeckelten Brutwaben aus dem alten Sammelbrutableger und je 2 neuen Brutwaben aus 2 anderen starken Völkern, dazu natürlich reichlich Bienen und dazu kamen nach nicht mal einer Stunde 2 ganze Zuchtrahmen. Umgelarvt wurde mit Gele Roale aus einer verbauten Zelle, die ich deswegen verworfen hatte. Heute wollte ich die zwei Zuchtrahmen auf einen reduzieren, weil ich mit einer schlechten Annahme gerechnet hatte, aber es waren 37 von 48 Zellen angezogen! Ohne warten, ohne Schwarmtrieb, ohne hin und her gestelle, alles Quatsch. Offener Anbrüter u.s.w. ... hab ich alles vor ein paar Jahren ausprobiert. Es gibt aber einfach nichts besseres, als einen schönen starken Sammelbrutableger mit ordentlich Futter und Pollen aus mehreren Völkern zusammenzustellen, selbst wenn sie alle am selben Stand sind und direkt nebeneinander stehen.

    Das ist genau das Problem, wenn die Heizung anspringt sollte das der Temperatursensor auch möglichst schnell mitbekommen, sonst sind die Schwankungen um so größer... also darf z.B. der Stein oder Gelbeutel auch nicht direkt auf den Heizdraht! Der sollte frei liegen und ein Lüfter direkt darauf gerichtet sein. Die Heizleistung selbst muss auch auf ein Minimum genau angepasst werden um große Schwankungen zu vermeiden.

    Ich mach mal bei Gelegenheit ein Video, wie das dann am Schaltgerät idealer Weise aussieht. Obwohl, kann man sich auch einfach mal so vorstellen, es klickt alle 1-5 Sekunden zwischen heizen und nicht heizen hin und her, und schwankt dabei um 1 10`tel Grad.