Beiträge von Kruppi

    Naja, der Berliner Honig bleibt ja zum Glück auch über ein ganzes Jahr lang flüssig, wenn er fein gesiebt wurde. Da stellt sich gar nicht erst die Frage nach dem "Auftauen".

    Ich finde einfach das Konzept "wenn der Kunde flüssigen Honig verlangt stelle ich den durch erhitzen her" irgendwie falsch...

    das täuscht Frische vor, wo gar keine ist, im Gegenteil, der Honig wird absichtlich verschlechtert, um einen kleinen Marktanteil zu sichern.

    Ein gutes Volk hat nach drei Tagen die Futtertasche geleert.

    Bei mir sind nach der letzten Ernte gerade in den "guten Völkern" doppelte Futtertaschen drin mit jeweils 5 Liter bzw. 7Kg Zuckersirup, und schon 4x innerhalb einer Woche nachgefüllt, also 28 Kg! Ich habe bei denen 2 Zargen über ASG drauf gelassen, um je 18 Futterwaben produzieren zu lassen. Später kommt das ASG raus und eine Zarge mit 10 Futterwaben (20Kg) bleibt, die anderen Futterwaben werden dann nach Bedarf genutzt, z.B. für ein paar letzte Kunstschwärme, die dann direkt auf halb volle Futterwaben kommen könnten, die letzten 20 Königinnen schlüpfen nächste Woche, 30 Begattungskästchen sind auch noch besetzt, man könnte noch so viel machen, aber die Zeit rennt einfach davon...

    Ich hab jetzt mal den Frühlingshonig mit ca. 5 % feinchremigem Honig lange verrührt, 2 Tage später den trüben Honig abgefüllt und 50 Gläser in den Kühlschrank gestellt. Hat 3 Wochen gedauert, jetzt ist er super feinchremig auskristallisiert. Ich kann das Verfahren also weiterhin nur uneingeschränkt empfehlen. Vor allem die sauberen Deckel finde ich klasse, in sofern verstehe ich nicht, was es bringen soll schon beim rühren zu kühlen und dann abzufüllen ?

    So'n gekühltes Rührwerk macht mir, jetzt beim Anschauen von dem vollgestopften Kühlschrank, noch soooooviel mehr Freude! Danke fürs Zeigen! Meine Herzallerliebste freut sich mit. Was mich zusätzlich freut, die würde mich ansonsten nämlich töten, wenn ich unseren Kühlschrank so blockiere 😂😂😂

    rase hast du so auch festen Honig, der nicht mehr gegen den Deckel läuft, selbst wenn du das Glas auf die Seite legen würdest?

    Also ich hatte letztes Wochenende Honigverkauf auf einem Sommerfest und der frische dunkle flüssige Frühjahrshonig war der Renner! Sei froh, wenn er nicht so schnell kristallisiert, andere Imker "tauen" ihren Honig mit dem Meliterm auf und verkaufen sowas als frisch...:rolleyes: Und dann fragt man sich warum "kalt geschleudert" nicht mehr auf das Etiket darf, statt dessen sollte "nie erhitzt worden" vielleicht wirklich als Qualitätsmerkmal drauf, weil das anscheinend nicht selbstverständlich zu sein scheint.

    Wenn bei mir der flüssige Honig nicht mehr flüssig ist vertröste ich die Interessenten auf den nächsten Frühling, dann gibt es eben nur chremig gerührten.

    Wenn dir der chremige Honig fehlt musst du impfen, rühren, abfüllen und gleich kühlen, dann hast du nach 3 Wochen super schönen Honig, der nicht am Deckel klebt.

    Honig im Kühlschrank feincremig kristallisieren lassen

    Und wenn es dann doch richtig losgeht... =O

    Für die Anfangsphase kann ich nur empfehlen statt einem Gärröhrchen lieber einen Schlauch und einen Eimer mit etwas Wasser zu verwenden:

    dsc_7305_600p.jpg

    Die fangen tatsächlich früh an zu brüten, aber nur weil sie über den Winter weniger Energie = Futter verbraucht haben und mit viel Reserve in den Frühling starten.

    Wenn man zwei davon auch noch vereinigt ergibt das absolute Supervölker und dazu noch eine extra Königin.

    Hier ging es ja um "Reserve" - Königinnen ohne viel zusätzliches Material. Ich finde da bieten sich doch die Honigräume geradezu an. Alles was man zusätzlich braucht ist 1 Zwischenboden + 1 Futtertasche + ca. 12 Tüten Zucker pro "Reserve" - Volk.

    Zusätzlich mit Mini Plus Beuten zu imkern und vor allem unmengen von Mini Plus Rähmchen regelmäßig aus zu schmelzen, zu putzen und mit neuen Mittelwänden zu bestücken halte ich für die größere "Geigelei"...

    Zur Königinnen Zucht sind sie interessant, aber auch da finde ich Kieler Begattungskästchen praktischer, weil man nicht die ganze Rähmchen und Draht "Geigelei" hat, nur Oberträger wie in einer kleinen Top Bar Hive.

    Also die Behandlung des Volkes darunter geht ganz einfach durch das Flugloch, oder mit geringfügig mehr Aufwand, indem man das obere Volk mal kurz abhebt und bei Seite stellt.

    Das im oberen Volk aber zwei Königinnen überwintern sollen wird nicht klappen, die riechen sich noch, da wintert so oder so wahrscheinlich nur eine Königin aus. So hab ich es jedenfalls bis jetzt erlebt, selbst bei zwei Kästen übereinander, sobald auch nur ein Loch in der Folie ist...

    Also wenn, dann ein Volk pro Zarge und unter den Zwischenboden eine Folie zum Gemüll auffangen und darunter nochmal eine feste Abdeckfix Folie auf das untere Volk, damit sie sich nicht durchknabbern.

    So kann man locker mal 3 Völker auf einem Stellplatz unterbringen, die dann dank gegenseitiger wärme Unterstützung auch weniger Futter brauchen und somit auch leichter mit nur einer Zarge DNM durch den Winter kommen, ohne das man im Februar anfängt über "Notfütterung" nachdenken zu müssen...

    Also ich brauche den Smoker vor allem wegen der Bienenmassen...weniger, um Stecher abzuwehren. Gerade beim Putzen lassen der Honigzargen ist das gerade sehr notwendig, da krabbelt es in alle Richtungen und in Massen...

    Bienenmassen vom Zargenrand bekommen, um die Beute wieder zusammen zu stellen, dafür nehme ich lieber eine Wassersprühflasche und fege die Ränder kurz ab.

    Einen Dadantsmoker hatte ich mir mal vor ca. 5 Jahren bestellt, der steht seit dem aber als dekoratives Schmuckstück auf dem Tresen zum Honigverkauf. Der uralte verzinkte einfache Smoker tut weiterhin seinen Dienst, sofern er mal gebraucht wird, und das ist immer seltener geworden. Wenn es mal bei ungünstigem Wetter einen ganzen Stand betrifft puste ich auch nur mal kurz Rauch in jedes Flugloch, das reicht schon... überlegt doch mal was für einen feinen Geruchssinn die Bienen haben, wenn sie sogar als Sprengstoff-Schnüffler eingesetzt werden können. Wozu also so viel Qualm machen? Damit sie nichts mehr sehen können? Junge, Junge, und dann steht man selbst im Nebel, das muß man echt nicht haben und ist mit wirklich sanftmütigen Bienen auch überhaupt nicht nötig. Weniger ist mehr...

    Eine interessante Alternative sind z.B. diese kleinen Räuchersticks, wie sie z.B Köbi Künzle verwendet:

    siehe hier z.B. bei Minute 42:50

    Ich weiß gar nicht, wann der Smoker bei mir das letzte mal überhaupt an war. Schön ist, wenn man Bienen hat, bei denen man so was kaum mal braucht. Manchmal Abends, wenn man noch im dunkeln ran muß, mit der Kopftaschenlampe, da sind sie schon mal etwas ungehalten, dann kommt eine Hand voll Holzspäne in den Smoker, Brenner drauf, durchpusten, für 2 Minuten Rauch und das wars auch schon. Wozu also ein Elektrogebläse? Ist sicher ungesund dauernd im Qualm zu stehen.

    Du kannst das Sieb nach dem Waschen an der Kordel zum trocknen aufhängen.:)

    Wenn man ein Dreibeinstativ benutzt ist es aber eine eher überflüssige sinnlose Strippe. Mein superfeines Lieblings - Spitzsieb hat sowas nicht und das ist auch gut so. Am etwas gröberen Sieb ist eine dran und stört mehr als sie nutzt, ich meine wer zieht das klebrige Ding halb hoch, klammert es fest und lässt das schmadderige Ende dann an der Seite auf den Boden abtropfen?