Beiträge von Kruppi

    Auf der Suche nach den optimalen Bedingungen... :


    Unter optimalen Bedingungen wird sich die Biene auch maximal vermehren, => Schwärme!

    Dafür ist sowohl eine Warre Beute als auch eine Top Bar Hive oder Bienenbox bestens geeignet, und genauso gut geht das auch mit 2 Zargen DNM, es ist also völlig egal ob in die Höhe oder in die Breite gebaut werden kann, und ob die Waben geteilt sind oder nicht, Hauptsache es ist genug Platz vorhanden und genug Sammelmöglichkeiten für einen guten Futtervorrat um sich zu teilen.


    Als Imker hat man die Möglichkeit ein Bienenvolk zu beeinflussen, zu lenken, indem zum einen das Platzangebot insgesamt als auch die maximale Brutfläche vorgegeben werden kann, allerdings funktioniert das in den verschiedenen Beutensystemen unterschiedlich gut oder auch nicht.


    Das ist auch der Grund, warum hier im Forum im allgemeinen zu Beuten geraten wird, mit denen man diese Einflußmöglichkeiten hat!


    Die Kunst besteht darin dem Bienenvolk vorzugaukeln, daß noch ein kleines bisschen Futtervorrat fehlt und auch das Brutnest noch ein bisschen größer sein sollte, bevor sich eine Hälfte des Volkes mit der Alten Königin davon machen kann, also für die Bienen nur kurz vor dem Optimum ! Wichtigstes Werkzeug dafür ist ein Absperrgitter über einem etwas kleineren Brutraum als die Bienen gerne hätten, aber insgesamt reichlich Platz für alle Bienen und Honigvorräte. Angezeigt wird das dann sehr schön durch leere geputzte Brutzellen über dem Absperrgitter, die nur darauf warten endlich bestiftet zu werden. Man braucht also entweder die zur Biene passende etwas zu knappe Zargengröße (ich finde DNM 1.0 optimal) oder einen mittels Schied anpassbaren Brutraum, was allerdings zusätzlichen Aufwand bedeutet aber richtig eingesetzt natürlich auch die größte Flexibilität ermöglicht.


    Das ist optimal für den Imker (kaum Schwarmkontrollen nötig + viel Honig) und für die Bienen (keine unnötigen Störungen, keine verlorenen Schwärme)... :)

    50 ml OX geträufelt...

    alle 8 Völker gleich behandelt und alle anderen 7 sind noch da...

    Noch... Dann drück ich die Daumen, denn Träufeln schwächt die Bienen und verkürzt bekanntlich die Lebensdauer, je kleiner das Volk und je schwächer/älter die Bienen an sich schon sind, um so schlechter sind dann auch noch die überall gleich verteilten 50ml.

    Und auch wenn die restlichen 7 Völker den Winter überleben sollten wintern sie dadurch schlechter aus. Du liest und schreibst doch schon so lange hier und weißt eigentlich wie man es besser machen kann...

    Aber wahrscheinlich muß wohl fast jeder die Erfahrung erst selber machen, ging mir auch so... :

    Oxalsäure Behandlung

    Oxalsäure Behandlung

    Hier noch eine Alternative, bei der man ganz sicher keine Maske braucht, weil der Start mit einer WLAN Steckdose sogar irgendwann von sonstwo erfolgen kann. Ferngesteuert !:u_idea_bulb02:

    Die Idee ist nicht von mir, soll aber super funtionieren. Ich kann auch keine Bauanleitung liefern, aber mit etwas Phantasie ist das auch nicht schwer. Herzstück sind eigentlich nur die Heizplatten:

    300w 220gv ptc thermostat platte heizplatte lötstation

    Weil die so günstig sind kommt einfach in jede Beute eine Einheit über einer Gaze mit zusätzlicher Zarge oben aufgesetzt. Die Heizplatte muß natürlich brandsicher in ein Gestell eingebaut werden und als Schälchen braucht man noch was (z.B. leeres Teelicht oder kleines Töpfchen?).

    Dann OS rein und Starten wann man will und Nachlegen wann man kann...

    Stellt man z.B. 4 solche Einheiten in jede Beute und nutzt 4 WLAN Steckdosen ist sogar eine Blockbehandlung aus weiter Ferne möglich, sofern die Beuten in Stromreichweite sind, also z.B. auf einem Wochenendgrundstück... :)

    Ich möchte aber keine Autobatterie in meinem Garten durch die Gegend tragen. ...

    Meine Bienen stehen 200m vom Haus entfernt, ein Kabel legen wäre theoretisch sogar möglich...

    Eine kleine Autobatterie mit 35ah ist für 12 Völker ausreichend und wiegt nur ca. 10 Kg, fühlt sich also etwa so an wie ein kleiner Honigeimer der nur 3/4 voll gefüllt wurde, nur noch kleiner und mit einem besseren Griff ...:) Ich schätze mal mit 200m Kabel auf mehreren Kabeltrommeln wird es schwerer und umständlicher, weil du das ja auch alles wieder aufrollen mußst ...

    Wenn der Honig im Glas kristallisiert ist, dann ist das eben so. Das erhöht die Sortenvielfalt, wenn daneben auch anderer Honig angeboten werden kann.


    Ansonsten, Vorbeugen ist besser als heilen...

    Wenn der Honig lange flüssig bleiben soll hilft:


    -Schleuder mit Wasserstrahl ohne Tücher gut putzen (Honigreste wirken wie Impfhonig...)

    -mit Gabel entdeckeln, möglichst trockenes Deckelwachs 1 Tag ablaufen lassen, dann ausschmelzen, nicht ausschleudern! Oder gleich mit Heißluft entdeckeln, es dürfen jedenfalls möglichst keine feinen Wachspartikel entstehen

    -mit Doppelsieb in neue oder gut geputzte Eimer abfüllen

    -dann innerhalb weniger Tage gleich nochmal durch ein richtig feines Spitzsieb (findet man z.B. günstig unter "Faser Imkerei Honig Sieb Filternetz Bildschirm Imkerei Anlagen") wieder in einen sauberen Eimer laufen lassen, dabei Wassergehalt messen und Eimer beschriften
    -Deckel drauf und freuen das selbst nach fast 2 Jahren der meiste Honig (Obstblüte, Roßkastanie, Robinie, Linde, Blatthonig - kein Raps) alles noch flüssig ist

    Nebenbei kann man ganz in Ruhe und nach Bedarf chremigen Honig herstellen durch impfen, rühren, abfüllen und kühlen im Kühlschrank oder noch besser, jetzt den Winter nutzen ... :) !

    Wenn man mit der Wage mischt geht auch 100g 70% Primasprit (statt 100ml) + 30g OS schon ganz gut. Diese etwas dünnere Mischung flockt nicht so schnell wieder aus, es sei denn man ist damit im Winter unterwegs, da könnte eine noch dünnere Lösung die Lösung sein...