Beiträge von Noldi

    Ätznatron benutzt man ja um Farbe von Möbeln zu bekommen, zB. Acrylfarben. Bei Sodaputzmitteln steht drauf, nicht verwenden bei Acryl. Die Pigrol Beutenschutzlasur enthält eine Acrylatdispersion. Geht diese Lasur bei der Desinfektion mit Ätznatron bzw. Soda von den Holzbeuten runter oder ist dazu die Einwirkzeit zu gering?


    Wie schauen deine Ami12 vom Janisch aus? Ich habe auch ein paar von ihm, die anderen dann von anderen Anbietern ... Die vom Janisch die ich habe sind nicht zu anderen Herstellern kompatibel. Holz 24mm, Fichte. Beespace oben UND im Deckel und im Adamfütterer. Absperrgitter wird auf eine Fräsung in der Brutzarge eingelegt ... die Rähmchen von ihm waren nur 25mm breit.

    Rauchmelder "können" in gewissen Situationen Sinn ergeben. Die Pflicht ist aber Blödsinn. Als die Pflicht damals in ein paar Deutschen Bundesländern kam, waren die Zeitungen und Fernsehberichte voll vom Inhalt dass da eine Herstellerfirma vorher massiv lobbyiert hatte ... es gab damals schon Studien, dass dort wo diese Dinger Pflicht wurden, die Todesraten aufgrund Wohnungsbränden oft höher sind als dort wo es keine derartige Pflicht gibt.


    Die Energiesparlampen sind auch so eine Glanzleistung. Nach Einführung stellte sich heraus dass das Glühbirnenverbot nicht wirklich Energie eingespart hatte. Die Gegenbewegungen verursachten vielfach sogar Energieverbrauchssteigerungen. Da spielten Psychologische Effekte mit, wie dass viele beim Umstieg auf Energiesparlampen die Heizung höher aufgedreht hatten. Die Farbtemperatur hat Einfluss auf das Wärmeempfinden ... Oder der Effekt dass mit Umstieg die Menschen auf hellere Lampen umgestiegen sind, in Verbindung damit dass die Energiesparlampen meist einen höheren Verbrauch hatten als ursprünglich gedacht und beide Effekte zusammen ... dazu der Umstand das die Haltbarkeit deutlich geringer ist als angegeben. Oder dass es in vielen Bereichen Ausnahmen gab ... Die ersten hielten bei mir nicht lange und das obwohl ich extra teure Markendinger gekauft hatte. Dazu hat es gleich nach ein paar Wochen die erste zerrissen, eine andere wurde undicht über den Fassungsbereich. Bereits nach einem Jahr waren alle ausgetauscht und entsorgt. Heute eine Mischung aus Led und ich glaube es sind Halogenlampen. Ich habe keine einzige Energiesparlampe mehr in Betrieb und das Zeug kommt mir auch nirgends mehr hin.


    Alle was man einführt hat Gegenbewegungen. Alles!


    Dass die Wachskerzenreglementierung wirklich kommt bezweifle ich. Die EU steckt in der schwersten Krise jemals. Derartigen Blödsinn kann sich die EU derzeit einfach realpolitisch nicht erlauben.

    Der Grund für solchen Blödsinn steht eh in einem der Artikel. Die Vertreter der Europäischen Kerzenhersteller "möchten" eine derartige Verordnung. Und warum möchten Hersteller von Kerzen oder anderen Produkten derartige Regeln? Na um die Konkurrenz aus Drittstaaten und von kleineren Unternehmen aus der EU los zu werden. Denn die Firmeninterne Umsetzung derartiger Regeln kostet Geld. Kosten die dazu führen dass Unternehmer aus anderen Staaten und KMUs nicht mehr Konkurrenzfähig sind gegenüber den Großen. Deswegen möchten einige Kerzenhersteller Vorschriften. Und und und ...


    Reglementierungen oder Vorschriften (zB. Rauchmelderpflicht um sich erst einen Markt zu schaffen ...) dienen heute leider sehr oft nicht den Konsumenten, sondern den größeren Herstellern um Konkurrenz los zu werden und höhere Preise verlangen zu können oder um sich überhaupt erst einen Markt zu schaffen.

    E901 bzw. 901 ist eine "international" festgesetzte Nummer für den Lebensmittelzusatzstoff Bienenwachs. Die Nr. gilt zumindest in der EU, USA, Australien, NZ, ... dementsprechend ist auch die Definition was Bienenwachs ist, überall gleich ... von "Bienen" produziertes Wachs und sonst nichts.


    Und diese Länder haben diese Definition von der UNO. Genauer gesagt von der Food and Agriculture Organization of the United Nations. Internationaler Handel erfordert nun einmal klare Definitionen, vielfach sogar wie man die Reinheit überprüft:


    http://www.fao.org/fileadmin/u…nograph1/Additive-051.pdf

    Also diese Rechnung möchte ich mal sehen und zwar unter Berücksichtigung von Kleinstmengen, nicht durchgerechnet für Berufsimker mit Großmengen. Jeder der mit QM schon zu tun hatte, weiß dass mit QM (externer Audit) der Kauf von Kleinstmengen passe ist, außer es sind Geschäftsbeziehungen die über Jahre gehen und hier Stichproben reichen - Amateurimker die alle paar Jahre mal anliefern fallen nicht in diese Kategorien. Derartige Dinge gehen relativ problemlos wenn zB. Großimker unter sich bleiben, aber nicht für Amateurimker mit ein paar Völkern. Kein Verarbeiter, der rechnet wird mit QM Kleinstmengen kaufen. Keiner. Und zwar rein aus Kostengründen. Denn dann muss "jedes" Wachs dass ein Verarbeiter zukauft kontrolliert werden. Wird erst kontrolliert wenn bereits alles vermengt ist, ist es real zu spät. Wachs baut sich nicht ab. Angenommen ein alter Imker stirbt, der hatte einen geschlossenen Wachskreislauf und Mittel die zu seiner Zeit legal waren genommen und zwar solche die es heute nicht mehr sind, die sich aber hervorragend in Wachs anreichern. Dessen Verwandte verschenken dieses Wachs nun an den Nachbarn, der nutzt es und gibt es dann so wie gewohnt in den allgemeinen Wachskreislauf in dem er es seinem Händler verkauft. Der Händler wusste bisher dass der sauber arbeitet, von dem Dreckswachs des verstorbenen Nachbarn weiß er aber nichts ... Ohne Kontrolle jedes aufgekauften Wachses geht so ein System nicht. Also wird jeder Aufkäufer dann rechnen ab welcher Menge sich eine Kontrolle für ihn auszahlt. Mengen darunter kauft dann keiner mehr, der rechnen kann. Die Kosten für die Untersuchung bestimmen dann die Kilomenge ab der irgendjemand Wachs von Imkern aufkaufen wird. Imker mit den heutigen üblichen Völkerzahlen wären aber vermutlich weg vom Fenster ....


    Schaut euch mal Rückstandsuntersuchungen aus Stichproben von Konvi Wachs an ... Ohne Kontrolle jeden Wachses das in den Kreislauf kommt, geht so ein QM System nicht. Auch ich würde mich freuen wenn wer eine Lösung findet, aber in den vorherigen Postings habe ich bisher nur Ansätze für Lösungen für Großimker, die unter sich bleiben, gelesen. Nichts das auch für die breite Masse der Imker hinhauen würde.

    Welchen Ansatz verfolgen da die Holländer bezüglich dem allgemeinen Wachskreislauf in Zukunft?
    Ich kann kein Holländisch und verstehe Holländische Texte nur zum Teil ... aber von dem was ich davon verstehe, dürften die an die Sache anders herangegangen sein. Im Deutschsprachigen Raum streitet man ja immer noch ob nun Bienenwachs rechtlich definiert ist oder nicht. Ich behaupte seit Beginn es ist definiert ... Die Holländer dürften von einer anderen Seite hergegangen sein, denn das Problem ist, selbst wenn klar definiert ist was Bienenwachs ist, dann stellt sich trotzdem die Frage was haben Verkäufer und Käufer eigentlich vereinbart? Nur weil irgendwo definiert ist was Bienenwachs ist, ist ja noch lange nicht klar was Verkäufer und Käufer vereinbart haben. Aus was sollen die Mittelwände bestehen? Wir kennen ja auch die Nordwaben ... Nicht bei allen Händlern steht zu 100% aus Bienenwachs ... Aber was jedenfalls gilt ist der Umstand dass Mittelwände in Bienenvölkern eingesetzt werden und dass diese halt bebrütet werden etc. Somit ist Vertragsbestandteil jedenfalls bei allen dass diese Mittelwände Völker nicht verrecken lassen, sondern dass die sich damit normal entwickeln. Und diese Eigenschaft wie sich Mittelwände jedenfalls zu verhalten haben, dürften die Holländer hergenommen haben und dazu derartige Mittelwände in Völker gegeben haben und die Wirkung dokumentiert haben und zwar gerichtlich verwertbar. Die Völker gingen ein, die Sachverständigenergebnisse liegen vor und damit spielt der Punkt wurde vereinbart aus 100% Bienenwachs und was ist dieses Bienenwachs eigentlich genau gar nicht mehr sooo eine große Rolle bezüglich kriegt man den Verkäufer/Umarbeiter in die Haftung.

    Das Problem ist doch ein Faktisches. Will man wirklich dass der allgemeine Wachskreislauf sauber wird und dann bleibt, dann MUSS man jede in den Kreislauf kommende Wachsmenge und sei sie noch so klein, analysieren lassen. Nicht erst wenn alles vermischt ist, da ist es zu spät. Und eine Kontrolle beim einzelnen kleinen Imker der dem Händler Wachs verkauft kostet zu viel. Ein allgemeiner Wachskreislauf nur für Großimker ist finanzierbar, wenn da jeder jedesmal mind. eine 3 stellige Kilozahl anliefert. Aber da mal 5kg, da mal 20kg, ... das ist einfach finanziell nicht darstellbar. Und warum von jedem noch so Kleinen? Die Zeit heilt bei Wachs die Probleme nicht. Wachs verschwindet, außer über die Wachsmotte und den Kerzenverkauf im Normalfall nicht. Was bedeutet, dass die alten schon seit vielen vielen Jahren angewendeten Mittelchen immer wieder hereinkommen und sei es weil ein alter Imker stirbt (für den können die Mittelchen ja sogar noch legal gewesen sein) und seine Verwandtschaft das Wachs an Nachbarimker verschenkt und die das dann verwenden und danach in den Kreislauf bringen oder die Verwandtschaft direkt einem Händler gibt. Und da reden wir noch gar nicht von der Einlagerung von Spritzmitteln ... Dass das tatsächlich so ist, sieht man leider immer wieder bei Rückstandsuntersuchungen von Wachs. Konvi Wachs untersucht man im Normalfall gar nicht ....


    Und dieses Problem geht nicht weg, wenn man ein QM System einführt. Mit QM und externem Audit wäre jeder Umarbeiter verrückt, der Wachs ohne Untersuchung dem anderen hinzufügt. Somit wäre bei solchen Systemen, rein aus Kostengründen, die Anlieferung von Kleinmengen vorbei.

    Naja, zB. dass dann für Wachs auch die Rückstandsgrenzen für Spritzmittel wie beim Honig gelten könnten. Wachs entzieht dem Honig einiges an Dreck und speichert dann das Zeugs. Das könnte dann dazu führen dass die Rückstände im Honig unterhalb der Grenzen liegen, im Wachs des Imkers aber darüber.

    Aus der Schweiz habe ich Artikel gefunden dass dort manche ein Schwammtuch mit Ethanol und Thymol getränkt gegen die Varroa benutzt haben. Und zu Alkohol gegen die Varroa gibt es ein Patent. Demnach ist ein mind. 90%iger Alkohol nötig.


    https://www.google.com/patents/DE19923643A1?cl=de


    Im Varomor Rezept stehen 15g Ox, nachdem ApiBioxal weniger Ox enthält als reines, wären das 17g ApiBioxal


    240ml Lösung:
    200ml Ethanol 96% (Weingeist etc. also nicht vergällt!! oder Thymol vergällter Ethanol)
    30g reines OX Pulver oder 35g ApiBioxal = 1 Packung
    20g Thymol