Beiträge von Noldi

    Wagner hat Halbdadanträhmchen ala Bruder Adam, also "Oberträger" halbiert [Mini Plus ist Unterträger halbiert] (Unterträger Wagner 208mm, Adam müsste 209mm gewesen sein). Adam hatte in der Kiste 2 Abteile, wobei jedes noch einmal mit Trennschied teilbar war. Also 2 x 8 Rähmchen oder 4 x 4 Rähmchen. Paul Jungels nannte mir mal als Maße seiner Halbdadant Unterträger 205mm, 285mm hoch. Paul hat 2x10 bzw. 4x5 er Kisten.


    Adam seine Kisten standen alleine auf der Belegstelle. Paul seine passen auf seine 10er Dadant. Daher unterschiedliche Anzahl an Rähmchen die reinpassen.

    Buckfast und Carnica haben eine recht ähnliche Zuchtgeschichte. Die Geschichte der Verdrängungszucht kennt eh jeder, also die Einbringung von Dunkler Genetik in die C. In Kärnten ist das Rosental und Umgebung eine natürliche Hybridisierungszone mit der Ligustica ... Der Nordwesten eine natürliche mit der Dunklen Biene ... Bis in die 80iger Jahre glaubte man (Deutsche Bieneninstitute etc.), dass die Carpatica, die Cecropia und die Macedonica bloß Carnica Ökotypen seien und hat die importiert und in die Zuchtrasse C eingeführt. Dieser Punkt ist recht gut dokumentiert. Zb. Dr. Dreher 1976: "Die Carnica-Rasse in Mitteleuropa". Bienensachverständige aus Österreich erzählen über Importe der Caucasica und wie die ersten paar Generationen mit der C unglaublich gekittet haben. ... Heute geht die Diskussion teils wieder von vorne an. Bei der Carpatica diskutieren Wissenschaftler ja schon wieder ob das nicht eine Carnica sei ... Nichts ist statisch!


    Die heutige Carnica ist eine Zuchtrasse wie die Buckfast. Wie Dr. Ruttner schrieb, sind diese ganzen morphometrischen Einschränkungen wie Farbe (die ursprüngliche Carnica hatte von grau bis mehrere lederbraune oder lohgelbe Ringe alles) etc. bloß eine züchterische Übereinkunft, also veränderbar. Auf gut Deutsch: schenkt dem nicht zu viel Achtung. Züchtet man unter dem Dach eines bestimmten Zuchtverbandes, dann hat man halt dessen Spielregeln einzuhalten. Also dessen geforderte Cubilindexe etc. Anderen Zuchtgruppen reicht die Zuchthistorie, also das Pedigree. Dementsprechend, sagen die Kurven bloß aus, ob die geforderten Werte eines Privatvereins erfüllt werden oder halt nicht. Mehr sagen die Kurven nicht aus.

    Verblisterte Verpackungen reduzieren die Anwendungssicherheit. Dauernd Sackerl aufreißen, herumschütten ... Bürkokraten ohne Praxisbezug.

    Hoffentlich streben die eine EU Zulassung auch für deren Ox Pulver an und nicht nur für Deutschland. ApiBioxl ist zwar in Österreich zugelassen, aber enthält Zusatzstoffe die geschlossene Verdampfer wie Sublimox nach wenigen Völkern zumachen. Mit offenen wie Varrox geht es gut. Die ApiBioxal Zulassung in Österreich erlaubt nur die Verwendung mit elektrischen Verdampfern und keine Gas Verdampfer. Und nur zur einmaligen Anwendung im Jahr. Die Stellen in AT sehen das so an, dass Blockverdampfen nicht zugelassen ist.

    keinimker ich habe in der Gegend selbst Stände, einiges an Verwandtschaft und Bekannte in der Gegend. Ja durchsetzt. Neben den Forststraßen sind da Gemeinde und Landesstraßen die durch das Gebiet laufen und vielfach am Rand der Straßen mitten im Wald eben Stände. Mehrere Kollegen haben dort schon Bienenstände kartographiert, mit der Idee mitten im Wald wird ja keiner stehen, also könnte man da doch eine saubere Anpaarung hinbringen ... denkste. Unmengen an Bienenvölkern.

    Würden wir bei "unseren" Bienen eine natürlich hervorgerufene Varroatoleranz bekommen, dann hätten wir diese schon lange. Am Anfang wurde nicht behandelt!


    Es gibt ein paar wenige Forscher die in Mitteleuropa die These der Wildpopulation vertreten. Bsp. in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete, dem Kobernaußerwald-Hausruckwald in Oberösterreich liest man befände sich eine Wildpopulation. Weil da findet man wilde Völker in Bäumen, die andersfarbig seien (bunter) wie die lokalen grauen Bienen ... Ich wohne nicht sonderlich weit weg. Und tja, ich kenne das in den Texten erwähnte Gebiet und das ist ein Waldtrachtwandergebiet, außerdem stimmen die Aussagen der lokalen Imker nicht, dass da nur graue Bienen gehalten würden. Außerdem stehen da lokale Imker mitten im Wald verteilt das ganze Jahr über. Klar sieht man die Völker nicht gleich, aber wenn man die Forststraßen alle abfährt, dann stolpert man über sehr viele Stände. Rund um das Waldgebiet sind mehrere Imkervereine mit nicht ganz sooo wenigen Imkern. Dazu hunderte Völker mitten im Wald während der Trachtzeit. Die Völker in den Bäumen sind schlicht und ergreifend Schwärme der lokalen Imker und der Wanderimkereien ... und so wird es überall sein.

    Immenreiner Das abwechselnde Monitoring von ausgewählten Bezirke gibt es in OÖ nach wie vor, aber kontrolliert werden da ja eben nur die Wanderimker und die Züchter. Standimker waren davon noch nie betroffen. Es gibt dazu mittlerweile einen Text der Landwirtschaftskammer OÖ dass die Züchter und Wanderimker (das sind ja eher die größeren Imkereien und die haben in Öst. selbst ein internes Monitoring aufgebaut) offensichtlich nicht die richtige Zielgruppe für ein Monitoring sind, da die AFB dennoch eher zunimmt. Man müsste die kleinen Standimkereien nach dem Zufallsprinzip kontrollieren ...