Beiträge von Amape

    Sorry, schlampig gelesen. Ich dachte, du hast sie beim Einlaufen gesehen.
    Sonst: Ruhe bewahren. Wenn sie reingelaufen sind, bleiben, bauen... gehen sie wohl davon aus, eine Zukunft zu haben. Dann ist sehr wahrscheinlich eine Königin dabei. Falls es eine unbegattete ist, dauert es vielleicht auch ein paar Tage länger. Mach nicht immer auf, sondern schaue von außen, ob sie irgendwann auch deutlich mehr Pollen eintragen, ob sie fleißig sammeln....

    Ich gebe zu Bedenken, dass Fliegengitter, Vlies aus Kunststoff... eventuell auch Stoffe abgeben könnten, die man nachher nicht im Wachs haben will. Bei rückstandsfreier Baumwolle sieht das vielleicht besser aus, aber die behält vielleicht einen Teil des wertvollen Wachses zwischen den Fasern. Auch Holz saugt sich erst einmal mit Wachs voll, sodass du zumindest am Boden Blech brauchen wirst, wenn du das verhindern magst.

    Ich kratze einfach den Satz aus Futterresten, Propolis und Häutchen mit einer Spachtel raus, wenn sie noch lauwarm sind. Das ist dann so ein klebriger Rückstand, den man kompostieren kann (aber Bienensicher!). Für kleinere Wabenmengen geht das nebenbei ganz gut und man kann sie auch lange genug drin lassen, dass das meiste Wachs rausschmilzt. Zusätzliches Pressen spare ich mir. Größere Mengen, die z.B. nach der TBE anfallen mache ich mit dem Dampfwachsschmelzer.

    Ich würde jetzt auch laufen lassen. So schnell werden die auch nicht drohnenbrütig wenn die andere bis vor kurzem noch gelegt hat. Du kannst später im Jahr immer noch umweiseln. wenn du gerne eine gekaufte Königin reingeben willst. Jetzt eine zugekaufte einlaufen lassen halte ich für Pokern mit schlechten Karten.

    wenn man noch keine Handvoll Völker hat, ist es sinnvoll mit Bakup zu arbeiten- 2 Zellen stehen lassen bzw besser ein zusätzlicher Ableger.

    Entweder Ablegerkiste, oder Zweiteilung der Dadantbeute.

    Dafür ist es ja jetzt zu spät, wenn er alle Zellen bis auf eine gebrochen hat.


    Ansonsten würde ich es ebenfalls empfehlen, wenn man Zellen auf zwei Waben hat oder sie so gebaut sind, dass man sie gut verteilen kann, diese wegen der doppelten Chance auf zwei Beuten zu verteilen. Es wäre ja immer auch mal möglich, dass die eine Königin nicht vom Hochzeitsflug zurückkommt oder sonst was schief geht und dann hat man die zweite noch. Gerade wenn man keine Brutwabe vom anderen Volk zur Nachschaffung umhängen oder umlarven kann, ist das ziemlich ärgerlich.


    Beide Zellen in einer Beute stehen zu lassen führt bei starken Völkern meist zum Teilen des Volkes mit Schwarm einer unbegatteten Königin. Die fliegt meist gut und man erwischt den Schwarm dann schlecht. Man verliert in diesem Fall also die zweite Königin und einen großen Teil des Volkes. Da würde ich lieber alles auf eine Karte setzen.

    das könnte man aber über die Synchronsierungsfunktion als angemeldeter Nutzer so einstellen. Diese Möglichkeit bieten alle Browser, wenn man personalisierte Nutzerkonten benutzt. Ob man das nur dafür will, ist eine andere Frage.

    ...man bekommt bei Ungeduld und zähem Honig trotzdem Wabenbruch - aber mit viel Geduld geht alles schleuderbare raus. 8)


    Was technisch bei einer anderen Konstruktion nie so einfach zu realieren ist, ist ein zweiter Ablass für die Reinigung am eindeutig tiefsten Punkt unten in der Mitte. Selbst mit Schrägboden usw. hat man immer weniger Gefälle und eine größere Fläche daneben als bei diesem Ablass unten an der Radschleuder

    Meine würde ich immer noch nicht hergeben wollen. Sie läuft wie am ersten Tag, ist immer noch leicht zu reinigen und schleudert die Waben gut aus.


    Leider ist eine Radschleuder in dieser Größenordnung vom Aufwand beim Bauern teurer als eine Radialschleuder gleicher Kapazität. Die händische Beladung ist mit dem schließen der Bügel nach dem Einhängern der Waben auch aufwändiger als das reinstellen in eine Tasche. Vor allem die Sache mit dem Preis wird wohl viele Imker davon abhalten. Bei Schleuderstraßen mit großen Wabenzahlen sind Radschleudern dagegen sehr verbreitet.

    Für die hoffnungslosen Fälle in 6 Meter Höhe, da gibt es das Fernglas mit den schwarz lackierten Linsen. ;)

    bis 6m Höhe finde ich jetzt noch nicht hoffungslos. Da komme ich noch wunderbar mit der Teleskopstange vom Boden aus hin.
    Bei mir ist es immer der Apfelbaum an der Grundstücksgrenze und da bevorzugt ein Ast ganz weit oben im Baum. Vom Schuppendach aus gut mit der Teleskopstange zu erreichen. Am nächsten Morgen oder noch am Abend die Beute vom Schuppendach holen und am Stand aufstelllen. Drüber freuen, dass man als Belohnung fürs Fangen wieder viel schönes Naturbau-Wachs bekommt...

    Immerhin musste ich nur bei zwei Beuten die Schwärme fangen. Ich frage mich nur, ob ich wirklich nochmal als Aufsicht fürs Schullandheim mitfahren sollte mit 40% Ausfall bei der Aufsichtspflicht :whistling:

    Bei mir ist dieses Jahr auch ein Trauerspiel. Ich wollte dieses Jahr mit wenigen Völkern arbeiten und versuchen selbst mal Königinnen mit Umlarven zu ziehen. Habe deshalb bis auf 4 Dadant-Völker und ein Überwinterunsmini alle Völker verkauft, um Zeit und Material dafür frei zu haben.
    Mit dem Mini wollte ich schön Brutwaben für Begattunseinheiten machen und mit den großen Völkern Honig oder Königin züchten. Jetzt habe ich in keinem einzigen meiner überwinterten Völker noch die Königin vom Anfang des Jahres drin. Beim Mini hab ich zu spät erweitert, aber die Dadant-Völker waren schön geschiedet, hatten bis zu 4 Honigräume mit vielen bereits ausgebauten Waben...
    Die Völker waren stark und bei der Schlechtwetterphase war es ihnen wohl allen langweilig. Am gemeinsten fand ich ja den Schwarm, der aus der Kiste nebenan ausgezogen ist als ich am ersten schönen Tag wieder durchsehen konnte. Ich hatte ja schon befürchtet, dass es in den Kisten sonst bald tutet. Leider hab ich die Königin beim Auszug sogar noch am Flugloch gesehen, aber nicht erwischt. Da musste ich dann später den 3,8 Kilo-Schwarm aus dem Baum holen. Immerhin habe ich jetzt ganz viele neue Königinnen schön in der Schwarmzelle gepflegt und wieder die meisten Kisten belegt.

    Dann besteht immer noch die Chance, dass du beim Vereinskollegen mitschleuderst, wenn der die ausleiht. Solange du nur Waben für 3 Runden Schleudern hast, bist du ja länger am Putzen als am Schleudern und dann kommt noch der Transport dazu.
    Ich hab anfangs auch immer beim Kollegen mitgeschleudert, weil wir so eine Putzrunde gespart haben und außerdem hat es zusammen mehr Spaß gemacht.

    Muss man sich eben überlegen, ob man in einem Verein gut aufgehoben ist. Wenn nicht, muss man eben einen anderen suchen oder es zur Not bleiben lassen. Verein nur wegen Versicherung und Sammelbestellung finde ich komisch. Was jemand da genau an Aktivität erwartet ist sicher sehr verschieden und somit sind vielleicht auch verschiedene Ortsvereine für zwei Imker besser passend als beide in einem gemeinsam.

    Wenn der Verein das bieten kann, was ich gerne haben will - super. Wenn nicht, muss man sehen, ob man es so beeinflussen kann, dass es in die richtige Richtung geht. Oft hilft dabei aktive Mitarbeit, um auch schöne Nebenbei-Gespräche führen zu können, bei denen man sich besser kennenlernt. Wenn man da den Eindruck hat, dass es was werden könnte, dann passt es - wenn nein, dann ist es eben nicht der richtige Verein und man muss einen anderen finden. Liegt es nur daran, dass ein paar Leute nix ändern wollen, was die letzten 50 Jahre immer so war, dann kann man auch in ein paar Jahren nochmal schauen, ob die immer noch da sind und es dann vielleicht anders läuft.

    Das Risiko erwischt zu werden ist in den meisten Fällen eben zu gering. Da ist es für die Täter wohl zweitrangig, welche Strafe man bekommen könnte.

    Hier werden an den Seen immer einmal wieder die Außenbordmotoren von den Schiffen an der Boje oder auch am Landliegeplatz geklaut - ein ganzes Gebiet auf einmal. Bei einer der letzten Serien haben sie dabei auch den Motor einem Wasserwachts-Boot mitgenommen. Bei den einfacheren Motoren ist da sicher der Wiederverkaufs-Wert überschaubar, aber das Risiko vermutlich auch.