Beiträge von Amape

    Ich habe so eine Bürste mit halbwegs festen Borsten von Gardena (nicht die mit den weichen zum Auto streicheln) für den Gartenschlauch. Vorher einweichen und dann damit mit leicht aufgedrehtem kalten Wasser abbürsten.

    Egal, ob da Bienen stehen oder nicht. Wenn du im Garten keinen Rasen hast, sondern eine Wiese mit Blüten, sind da Bienen. Damit ist barfuß laufen immer mit dem Risiko verbunden, in eine reinzutreten und dann gestochen zu werden. Das ist bei uns auch im Freibad so - auch wenn da in der unmittelbaren Nähe keine Bienen aufgestellt sind. Da wird deshalb ganz oft gemäht, dass möglichst wenig bis zur Blüte kommt.
    Wenn der andere Gartenbesitzer allerdings der Meinung ist, dass es deine Bienen sind, die ihn da stören, dann wirst du keine Ruhe bekommen - auch nicht mit einem Glas Honig. Such dir einen anderen Standort und erspare dir den Ärger. Er kann dir zwar die Bienenaufstellung auf privatem Grund nicht verbieten (solange das ortsüblich ist), aber wenn der Verein das nicht mehr will, muss er dir ja nicht weiterhin Platz da anbieten. Du hast also wohl keine Chance bei Streit, dass die Bienen da stehen bleiben. Außer schlechter Stimmung bei allen Parteien gibt es da nix zu holen.

    bei mir ist es jetzt auch weg, obwohl ich gegenüber meinem letzten Beitrag hier an meinem Browser nix geändert habe...

    WFLP ...und im Prinzip hast du Recht. Wenn der Bee-Space vorher passt, dann passt er nachher nur dann, wenn der Rahmen diesen einmal dazubringt.

    Bei meinen Dadant ist es so, dass der Bee-Space in der Brutraumzarge im Deckel wäre bzw. unten am ersten Honigraum. Meine Gitter muss ich deshalb so auflegen, dass der Rahmen mit Gitter an der Oberseite bündig ist. Dann gibt es unterhalb des Gitters den Bee-Space durch den Rahmen und oberhalb des Gitters den vom Honigraum unterhalb der Honigraumrähmchen.
    Ich habe noch eine 10er-Dadant von einem anderen Hersteller, da ist es genau andersherum. Da ist der Abstand oben am Brutraum und ich muss das Gitter entsprechend anders rum drauflegen, dass die bündige Seite unten ist.

    Wenn du es für deine Beuten genau wissen willst, musst du nur in eine leere Zarge mit einem Testrähmchen ein Gitter reinbauen und dann kannst du die Abstände doch messen. Wenn zwischen Gitter und den Rähmchenkanten (oberhalb und unterhalb des Gitters) alles passt, wunderbar. Wenn nicht, kannst du sehen, ob das Problem mit Gitter wenden zu beheben ist oder ob du einen Hobel brauchst.

    Speichern und verlassen scheint nicht zu funktionieren. Bekomme trotzdem wieder die Aufforderung.

    Ist bei mir leider auch so. Obwohl ich angemeldet bin, muss ich die Info-Box immer wieder wegklicken. Speichern und verlassen scheint nicht wirklich zum "speichern" zu führen. Mein Browser sollte aber grundsätzlich Cookies für das IF erlauben. Wenn ich das nicht lösen kann, werden meine Beiträge hier in Zukunft wohl selten. Für weitergehende Tipps als Cache löschen wäre ich dankbar.

    Das weiteres Limit, das ich da sehen würde ist der Imker. Egal wie die Temperatur ist, solltest du mit Säureschutz an Armen und Gesichtsschutz sowie Maske arbeiten. Das stelle ich mir gerade auch nicht so spaßig vor. Die Sprühnebel sollten bei uns auf der Haut auch jucken und einatmen ist auch nicht so toll für die Atemwege - man wird also zumindest daran erinnert, dass man Schutz tragen sollte.

    Die Bienen finden es auch nicht so toll und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihnen das beim höchsten Temperaturstress antun muss.

    Für Imker und Bienen wäre es besser, wenn du das in den frühen Morgenstunden machst, solange es noch kühler ist.

    Wohl dem, der nah genug an Dänemark oder Österreich Bienen hält, um mit den Beuten zur Behandlung ins Ausland zu fahren. Ist ja auch bei bestimmten Behandlungen in der Humanmedizin üblich - vor allem bei denen, die man selbst zahlt (oder zumindest anteilig)


    Bedampfen vertragen die Bienen aus dem von beemax genannten Grund offensichtlich ziemlich gut, sodass man mit der Blockbehandlung eigentlich fast alle Milben erwischen kann, die irgendwann aus der Brutzelle rauskommen.
    Flüssig besprüht wird die Biene auch mehr abbekommen, weil der Körper benetzt wird und nicht nur die "Haare" außen. Das würde ich nicht im Block einen ganzen Verdeckelungszyklus lang wiederholen. Träufeln mit der OS-Zuckerlösung vertragen Bienen auch nur einmal, weil sie wohl zuviel davon auflecken und so auch einiges an OS abbekommen.

    Im Prinzip geht alles, was du auch mit den anderen Völkern machen kannst. Du musst nur die Dosierung entsprechend anpassen.

    Ich verwende Oxalsäure wie auch bei den anderen. Entweder Blockbehandlung oder einmalig brutfrei (durch TBE)

    Mache ich auch so (mit Adam-Fütterer). Besser und schneller geht es, wenn zwischendrin Plätze frei sind, also nur jede zweite Stelle im Rechen mit Honigwabe belegt. Da wird der Turm aber doppelt so hoch und man braucht genug übrige Honigräume.

    Da ich hier nur Bruchstückweise was dazu gelesen habe würde ich gerne mal in die Runde Fragen was konkret dagegen spricht im August nochmal zu schleudern bzw. wer das praktiziert. Gerade die Waldtracht kommt wenn doch erst vergleichsweise spät und wär zum derzeitigen Zeitpunkt wohl kaum im Honigraum angekommen.

    DAS spricht dagegen!

    Zitat

    Für die Varroabekämpfung würde mir dann immer noch Ende August/September bleiben. Habe hierzu auch den Nsssenheider horizontal - womit man meiner Meinung nach auch noch ganz gut mit geringeren Temperaturen (20+) behandeln kann weil er direkt an der Brut platziert werden kann und nicht zwingend eine extra Zarge und damit mehr Temperatur benötigt.

    Wenn du so spät ernten willst, musst du vorher was gemacht haben, dass die Milbenlast bis dahin nicht so groß ist. Wenn nicht, dann werden die Winterbienen, die du dann erbrüten lässt den Winter nicht überleben und das Volk ist im Frühjahr hin. Die Milben müssen wenig sein, ehe das Volk die Winterbienen macht. Wer solche Spätrachten mitnehmen will, der muss vorher mit anderen Methoden die Milbenlast niedrig halten. Sonst hast du Honig von diesem Jahr, aber dafür von diesem Volk nix mehr nächstes Jahr.

    Hi Panger,

    ja ich kenne das leider auch so. Der Urlaub oder die Dienstreise sind gebucht und bei den Bienen kam vorher was dazwischen...


    Wenn so wenig fällt, ist entweder wirklich wenig drin (kann sein, ist aber leider meist nicht der Grund) oder sie haben eben noch schöne Brutflächen, in der die Milben sofort abtauchen und deshalb fällt wenig - und das tragen dann noch Ameisen oder Ohrkneifer weg.

    Ich würde zum Zeit gewinnen jetzt behandeln. Du kannst auch mit einer anderen Methode behandeln, z.B.: auch OS sprühen, vielleicht sogar zweimal im Abstand von ein paar Tagen, wenn du die noch hast. Schwammtuch geht auch. Damit erwischt du zwar keine Milben in der Brut, aber wenigstens reduzierst du die Belastung für die nächste Brut um die Milben, die gerade auf den Bienen sitzen (leider die Minderheit). Das ersetzt somit keinesfalls die weitere Behandlung, kann dir aber etwas Zeit dafür verschaffen. Zudem siehst du dann auch mal, was beim ersten Behandeln so fällt.

    Ob du dann die richtigen Prioritäten gesetzt hattest, siehst du im Frühjahr. Wenn die Milbenzahl und die Virenlast gering war, kannst du ohne Probleme so spät erst behandeln. Sollte es nicht so sein, hast du nach der Behandlung zu wenig Zeit, um noch genug gesunde Winterbienen zu bekommen. Dafür hast du dann im Frühjahr das restliche Futter in schönen neuen Waben :rolleyes:


    Behandeln mit dem Nassenheider macht man vom Wetter abhängig und den Urlaub/Abwesenheit kalkuliert man vorher ein oder hat vertrauenswüdige Kollegen. Ich würde den auch nicht reinstellen und dann eine Woche abwesend sein, ohne jemanden zu haben, der danach sieht. Dann lieber jetzt eine Kurzzeitbehandlung oder was anderes, um die Milbenlast zu reduzieren.

    Ich messe deshalb auch immer zwischendrin den Honig, der aus der Schleuder kommt. Der Honig, der zuerst aus der Wabe kommt, fließt am leichtesten und hat den höchsten Wassergehalt. Also eher am Anfang einer neuen Schleuderrunde messen.

    ...dann solltest du beide Teile brutfrei behandeln und dann rückvereinigen.


    Brutscheune bedeutet, dass Brutwaben mit einem Teil der Bienen drauf zur Pflege extra gestellt sind. Die Bienen aus der Brutscheune kannst du dann nach Auslaufen der Brut behandeln und zum behandelten anderen Volksteil geben. Bei überwiegend verdeckelter Brut braucht man nicht so viele Pflegebienen, aber Futter, weil kaum Flugmannschaft vorhanden ist. Ich stoße die Brutwaben einmal sanfter ab und packe die dann in die Brutscheune. Dabei sieht man dann auch meist gut, ob sich die Königin noch drauf befindet. Falls ich keine Futterwaben reingeben kann, wird gefüttert.

    Das Volk mit den neuen Waben solltest du dünn füttern, dass sie sich ums Bauen und die neue Brut kümmern können.


    Die Möglichkeiten werden nicht besser, wenn du wartest und von allein wird das Volk nicht das alte Zeug rausreißen und neu bauen. Also entscheide dich für eine Variante und fange an.