Beiträge von Amape

    Und waschen mit Soda oder Ätznatron muss also sein?

    Da müssten wir dann wohl eine gebrauchte Spülmaschine anschaffen. In der Schulküche bekomen wir da wohl eher Probleme.


    Nur in kochendem Wasser abbürsten reicht nicht?

    Gerade Schüler würde ich mit Handschuhen nur die noch heißen Rähmchen abkratzen lassen. Das mit der Spülmaschine nur dafür ist einer Schule doch utopisch von den Räumen her, Umbau für den E-Check geeignet kaum praktikabel und mit heißer Natronlauge betreiben ergibt eine Gefährdungsbeurteilung, die du niemandem zeigen darfst...
    Die Rähmchen heiß mit einer Kunststoffspachtel abkratzen geht übrigens leichter als die (durch Wasser abgekühlten) Rähmchen zu bürsten. Ich nehme nicht an, dass ihr in kochendem Wasser bürstet.

    Ich kratze die Rähmchen direkt bei der Entnahme noch heiß ab. Da sehen sie zwar nicht wie neu aus, sind aber für meinen Geschmack sauber genug. Wichtig finde ich noch immer einmal über die Drähte zu wischen, weil es dann beim Einlöten kaum Rückstände drauf gibt.


    Sollte ich je eine alte Spülmaschine dafür übrig haben, lass ich vielleicht auch damit nachputzen, aber nochmal ein Teil mehr rumstehen haben und die Rähmchen nochmal in die Hand nehmen beim Nachspülen, statt einfach gereinigt wieder in eine Zarge zum Trocken....Weiß nicht, ob ich so viel Zeit beim Abkratzen einspare, dass sich das lohnt. Vor allem steht der Schmelzer so immer auf der Terrasse und ist leichter dahin zu tragen als eine Spülmaschine die ich sonst fürs restliche Jahr frostfrei im Haus lagern muss. Rähmchen reintragen zum spülen und wieder raus zum Trocknen...

    Wie andere das machen, kann ich auch nicht sagen, aber mit Pulver von getrockneten Früchten oder Gewürzen in leicht erwärmtem Cremehonig geht das bei mir ganz gut. War aber nur zum Experimentieren und selbst essen oder verschenken.

    Heute in Quer (Sendung auf dem BR) wurde im Bericht über den Fall ein Treffen von Imker und Bundeswehr gezeigt. Man hat sich geeinigt, dass die Fluglöcher jetzt um 90° gedreht werden und der Zaun wieder abgebaut werden soll. Wieder kein Wort darüber, ob sie jemals vor dem Zaunbau miteinander über das Problem gesprochen hatten. Wenn das also wirklich das erste persönliche Gespräch war, dann finde ich es -wie vorher geschrieben- eben sehr seltsam, dass man hier erst mal Steuergeld verbaut statt erst miteinander zu reden und dann zu bauen, wenn man sich nicht einigen kann.

    Aber auch hier wird zunächst wieder im Bericht alles so dargestellt als wäre nur die Bundeswehr so seltsam empfindlich und als wäre es sonst ganz normal, dass man Bienenflugschneisen vor allem auf Nachbargrundstücken einrichtet. Dieser Imker-Fehler wird wieder nicht thematisiert, obwohl er ja eigentlich der Auslöser für das Problem ist.

    ...aber der arme Mann muss jetzt auf den Zaun schauen statt frei durch den alten niedrigen Draht-Zaun. Jetzt hat er weniger davon, dass seine Bienen so stehen, dass er möglichst keine Beeinträchtigung auf seinem Grund im Garten hat.

    Ich wünsche mir, dass man sich vorher drüber unterhält, ehe man mit Steuergeld so was baut. Es klingt im Bericht zumindest so als hätten die beiden Parteien nie drüber gesprochen, ob es stört, wenn die Bienen am Zaun stehen und da fliegen. Da könnte man auch den sorglosen Nachbarn, der nicht gefragt hat auch drauf hinweisen, ehe man was baut. Bei den bürokratischen Wegen bis zur Ausführung wäre einfach mal klingeln/anrufen und Alternativen suchen sicher auch nicht mehr Aufwand. Wenn der Imker das nicht verstehen will, kann man immer noch den Zaun bauen.

    schau dir vor allem die Schleuder in Wirklichkeit an, weil auf den Bildern sieht man die Unterschiede oft nicht - vor allem bei der Verarbeitungsqualität.

    Ich würde dir empfehlen, erst einmal mit einer fremden Schleuder auszuprobieren, dann weißt du nachher, was dir wichtig ist. Versuche beim ersten Mal mit Mietschleuderplatz, Vereinsschleuder, beim Kollegen... zu schleudern. Das ist für ein Jahr mit zwei Schleuderterminen noch gut zu machen und spart dir den Fehlkauf oder zumindest die nicht ganz passende Entscheidung, die dir sonst später mehr Arbeit macht - egal ob Austausch oder Arbeit mit unpassendem Material.

    Ich habe heute bei einem Volk mit Schaufenster gesehen, dass sie genau vor meinen Augen zwei Zellen schon deutlich ausziehen..., also habe ich meine anderen Völker ohne Fenster -trotz nicht optimaler Temperaturen durchgesehen.

    Bei zwei weiteren Zellen gebrochen, bei einem Königinnenableger gemacht. Alle Völker brechend voll, aber den ganzen üppigen Futter-Vorrat verbrütet . Zwar viele Bienen in den Honigräumen, aber das Herunterheben war leider nicht besonders schwer. Hoffe, dass jetzt bei wärmerem Wetter ohne Regen endlich netto eingetragen wird, sonst bräuchte ich länger zum Schleuder putzen als zum Schleudern...

    wasgau immen Nein, ich bin Kurt, nicht Markus und ich frage für einen Freund ;)
    Mein Weg wäre auch ein anderer und ich habe selbst genug Völker und vor allem auch genug imkernde Bekannte, um auch einmal schnell an was zu kommen, was ich gerade selbst nicht habe.

    Natürlich ist die von dir vorgeschlagene Methode die elegantere, wenn man Kenntnisse und Material hat. Aber für einen hier lesenden Hobby-Imker mit zwei bis drei Völkern im Garten wäre es an dieser Stelle vielleicht auch hilfreich, eine andere Lösung zu bekommen - z.B.: Rückvereinigen, wenn das problemlos geht. Ich habe das noch nie gemacht und in dem Zusammenhang auch nicht direkt so gelesen/gehört (nur mit Vereinigen nach dem Behandeln oder im Herbst). Da ich lieber die Königin ein Reservevolk aufbauen lasse, habe ich keine Erfahrung damit. Trotzdem würde ich gerne lernen und in Zukunft wissen, ob sowas geht oder Probleme macht. Eine Antwort mit eigener Erfahrung auf so eine Frage an dieser Stelle wäre schön.

    kannst du machen, aber dann eben auch wirklich nur eine Zelle übrig lassen, sonst gibt es dicke Schwärme mit den unbegatteten.

    das reicht noch nicht. Du musst auch nach 9 Tagen noch mal alle Nachschaffungszellen brechen, denn davon werden jede Menge noch hinzugekommen sein.

    Danke für´s ergänzen. Das war bei mir mit wirklich nur einer Zelle übrig lassen gemeint, aber vielleicht nicht deutlich genug.

    Das Zusetzen einer anderen begatteten Königin setzt aber doch voraus, dass man die übrig hat oder extra dafür (rechtzeitig) erwirbt. Wenn Satia jetzt keine Zeit/Nerven für aufwändigere Arbeiten hat, klingt das zumindest hier nicht passend.
    Ich habe bisher immer die Königinnenableger behalten und als weiteres Volk eingewintert. Könnte man den gleichen Effekt wie mit dem Einweiseln einer neuen begatteten Königin dann mit einer Rückvereinigung mit dem Königinnenableger erreichen oder stören da dann Bienenmasse und Brut, sodass es sofort wieder zu Schwarmstimmung kommt - Es ist ja dann quasi schon einmal schwärmen simuliert worden.

    Ich hab im Moment so viel um die Ohren, dass ich null Interesse am Vermehren habe. Wenn meine Mädels also in Stimmung kommen, werde ich ggf. nur flott Königinnenableger machen und die weggeben - ABER wenn das terminlich etc. einfach nicht hinkommt, kann ich nicht rein theoretisch auch schlicht die aktuelle Königin abdrücken bevor sie wegfliegt?

    Klar, dann hab ich Pause beim Wachsen des Volkes, aber das wäre mir schnuppe, denn wenn sie schwärmen hab ich diese Pause auch und obendrein mit weniger Bienenmasse. Aber wenn die Königin nicht mehr da ist ... kann sie auch nicht mit ihrem Hofstaat abhauen ...

    Ist es sinnvoll, die Damen auf diese Weise am Schwärmen zu hindern wenn man keine Ableger machen will?

    Oder denke ich da jetzt gerade falsch?

    kannst du machen, aber dann eben auch wirklich nur eine Zelle übrig lassen, sonst gibt es dicke Schwärme mit den unbegatteten.
    Ich würde den Königinnen Ableger bevorzugen. Der macht auch wenig Arbeit und wenn du ihn nicht behalten willst, kannst weggeben oder später vereinigen