Beiträge von Amape

    Im Behälter kannst halt nicht einfach den Dampf abschalten zum öffnen, weil dann das heiße Wasser immer noch drunter ist.
    Wenn du was zum Gerät von Hommel wissen willst, kannst ja direkt fragen. Jetzt weißt du ja auch wen du direkt im Forum fragen kannst.

    Ich nutze den kleineren C für 10-15 Völker mit TBE. Bei 80 Völkern würde ich erst recht nicht auf einen ordentlichen Dampferzeuger verzichten wollen. Der entscheidende Geschwindigkeitsgewinn ist die Dampfmenge und damit die Hitze im Schmelzer. Wenn du erst nach 20 Minuten Heizen langsam Wachstropfen rauslaufen siehst, macht das keinen Spaß und selbst mit Mindestlohn angesetzt ist bald nix mehr gespart.
    Ich fülle den Schmelzer während der Dampftopf aufheizt, sobald ich entnehmen will, fülle ich den Dampftopf mit Wasser nach, um den Dampffluss zu unterbrechen. Beim Entnehmen kratze ich die Rähmchen noch ab und fülle wieder neue rein. Bis dahin hat der Dampftopf wieder Betriebstemperatur und die nächste Schmelzrunde startet...

    Mich haben sie letzte Woche auch vermöbelt, aber ich habe auch Waben umgehängt... So gewöhnt man sich schon an den Sommer...

    und womit - mit Recht! :/
    zumindest dann, wenn wir unter "umhängen" das gleiche verstehen. Wenn du Futter reinhängen musst und dafür sogar eine unbelegte leere raus (weil es unbedingt sein muss), dann ok. Umhängen klingt für mich nach größerer Aktion mit Waben verschieben, Waben ziehen...

    Man kann die (zu) großen Stücke auch schneiden und dann in Gefrierbeutel packen. Diese dann wie oben beschrieben mit langem Schlitz...
    Bei meinen Kisten passt ein 2,5kg Pack auf die Oberträger, wenn ich den Deckel Innendeckel umdrehe und dann die Lücke statt der Dämmplatte mit Teig belegt werden kann. Die Dämmung lege ich dann auf der anderen Seite drauf. Ist eben nicht rundrum Holz unter dem Blechdeckel.

    Ich hab die tatsächlich auch nie gewogen, nur immer die belegten BR vor dem Einfüttern und zur Futterkontrolle.
    Aber es passt immer ziemlich genau einmal Schleuder mit 12 Waben laufen lassen in einen meiner Honigeimer. Wenn alle super ausgebaut sind, wird es eher knapp (vor allem beim nachher rühren) und wenn ein virtuelles Brutnest dabei ist wie beim Abräumen hast du oben noch viel Platz beim Rühren.

    Hast wohl selbst nie volle Honigräume bei DD 8o:saint:

    Bei mir ergeben 12 wirklich schön überbaute Honigwaben pro Schleuderfüllung immer ca. ein Honigeimer mit 20-22kg. Das sind bei mir in DD immer 10 Waben im HR bei 12er BR. Also mit Abtropfhonig dürften es dann nicht ganz 2 kg je Wabe sein und dann noch das Holz und leere Rähmchengewicht.

    Sie machen das auch, wenn man gar keinen Honigraum hat und Waben übereinander angeordnet sind. Ich betreue ein Schaufenstervolk mit 3 x 3 Waben. Da gibts keine Wabengassen zwischen zwei Waben, sondern quasi nur 9 "Randwaben". Selbst da bekomme ich die Anordnung wie auf einer großen Brutwabe mit Futterkranz, Pollen, Brutfläche.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob wir unsere Bienen durch Zucht (auf Honigertrag) über viele Jahre nicht auch besonders darauf getrimmt haben, dass sie den Honig schön nach oben stapeln, weil man dann besser ernten kann. Soll ja bei einigen ein Auswahlkriterium der Zucht sein. Vielleicht hätten wir sonst mehr Variabilität.

    Bei den meisten Samen ist es notwendig, eine freie Fläche zu haben, in der die Samen keimen können. Bei normal dichtem Bewuchs, vor allem auf Flächen, die gemäht werden und damit noch etwas dichter stehen, schaffen es nur wenige Samen erfolgreich bis zur ausgewachsenen Pflanze. Mit Seed-Balls kann man da schon Blühinseln mit neuer Vegetation einbringen. Wenn die Mischung passt, kann das sogar länger bleiben oder sich sogar ausbreiten.


    Was mir aber viel wichtiger erscheint: Wie kommst du darauf, dass du eine öffentliche Fläche oder auch den privaten Wegrand einfach verändern darfst, nur weil es deinen Bienen vielleicht dann hilft. Die Tatsache, dass Bienen/Imker fremde Flächen als Tracht nutzen dürfen, führt nicht unbedingt dazu, dass man diese dann auch einfach verändern darf.

    Da liegen noch Deckbrettchen darüber ist also geschlossen.

    Ok, hatte ich mir fast gedacht. Bei der TBH, die ich betreue sind Oberträger mit Abstandshalter drin und dann mit Beespace-Abstand oben ein "Deckel mit Dach", also fast wie bei meinen normalen Magazinen, nur die Oberträger haben halt keinen Rahmen dran.

    Beekeeperjörg Bauen die dann den Zwischenraum zwischen Deckel und Oberträger nicht zu? Oder hast du die Oberträger nahtlos? (Bei meiner TBH können sie über die Oberträger laufen und dank Beespace ist da wenig Verbau. Aber bei so einem Abstand wäre der Deckel bei meinen Bienen sicher durch schöne mit Honig gefüllte Waben mit dem Oberträger verbunden)

    Warum erst im März futtertechnisch was unternehmen ??

    Ich habe eben zweien 2,5 kg Apifonda spendiert.

    Geizt ihr im Sommer alle so mit Futter? Man könnte ja meinen, die Notfütterung im Winter wäre der Regelfall. Es sollte aber m.E. die seltene Ausnahme sein.

    Nee, aber vielleicht gibt es auch noch andere Völker als manche von mir, die gemeint haben, dass man mit so viel Futter ja auch noch einmal ganz viel Brut füttern könnte...

    So ist bei denen jetzt viel weniger Futter drin als sein sollte (aber viele Fresser). Da bin ich auch nicht so ganz entspannt und kontrolliere öfter das Gewicht. Könnte schon sein, dass die auch noch den Teig brauchen. Mir ist nur einmal ein Volk verhungert, weil ich zu spät mit der Prüfung auf Futter angefangen habe. So einen Fehler sollte man nicht oder wenigstens nur einmal machen. Seitdem wiege ich die Völker vor dem Füttern. Dann kann ich beim Nachwiegen doch immer halbwegs genau abschätzen, wie viel Futter noch drin sein muss und wann ich besser zur Sicherheit ein Schönwetterzeitfenster zum Nachfüttern nutze.

    Hier bei mir heute auch Flug und einzelne gelbe Flecken im Schnee rund um die Beuten. Wollten wohl mal die Blase leeren...

    Hatte wegen starkem Wind die letzten Tage die Einschübe drin. Auf diesen hat man am Gemüll schön gesehen, wo sie sitzen und was sie so machen.

    Ich entdeckle hauptsächlich mit Messer und habe somit wenig Wachskrümel für ein Grobsieb. Damit komme ich für einen "Schleuder-Tag" auch nur mit dem Spitzsieb im Eimer aus. Dann passt der Siebkübel bei meiner Anordnung besser (auf Unterlage) unter den Auslauf und ich sehe vor allem auch den Pegelstand im Kübel besser (vor allem, wenn man nur nebenbei und kurz schaut, weil man z.B. schon mal weiter entdeckelt).
    Apidät : Ich mache das auch so mit dem gedrosselten Auslauf. Man darf trotzdem nicht zu viel Honig in der Schleuder zwischenpuffern. Ein Kollege von mir hat das übertrieben und sich die Aufhängung vom Korb beschädigt als dieser auf einmal im Honig drehen musste und damit stark abgebremst wurde.

    Also ich habe bei mir tatsächlich das Problem, dass der obere Auslass vom Siebkübel wirklich ziemlich weit oben ist und einen geringeren Durchmesser hat als der Auslass bei der Schleuder.
    Ich muss beim Schleudern somit nicht nur wegen Wabenbruch langsam anfangen oder den Abfluss aus der Schleuder drosseln, weil sonst beim ersten Schwapp der Honigpegel im Siebkübel gefährlich nah an den Rand kommt.
    Dieser Effekt ist unabhängig vom Sieb. Der maximale Auslauf im Kübel ist einfach kleiner als der maximale Zulauf aus der Schleuder.