Beiträge von Amape

    Bring ich meins auch hin. Kann ich auch für größere Mengen empfehlen...

    Bei Jelle habe und werde ich auch wieder umarbeiten lassen. Bin mit dem Ergebnis und der Kommunikation sehr zufrieden. Leider kein 5.1 Zellmaß... Aber irgendwas ist ja immer. 😉


    Schau Mal hier.

    Danke Ihr Lieben :liebe002:

    Wie Ihr wisst: Sie bemühte sich redlich...

    Scheinbar: Sie bemühte sich mit Erfolg...

    (Sie bemühte sich, die ihr übertragenen Aufgaben zu erledigen wäre im Arbeitszeugnis nicht wirklich ein Lob)

    Ich verkaufe auch Honig von Kollegen - ich habe selbst keinen Sortenhonig und habe damit trotzdem sowas zur Ergänzung im Angebot.

    Dazu gibt es bei mir Etiketten für eigenen Honig, auf dem das auch genau so steht und Honig auf denen ich nur als Imker stehe. Nachdem ich meine Vermarktung nur persönlich mache, erkläre ich es den Kunden auch, dass ich diesen anderen Honig vom vertrauenswürdigen Kollegen bezpgen habe. Nachdem der Absatz von fremden Honigen bei mir ziemlich gering ist, habe ich dafür in den letzen beiden Jahren auch schon einfach mal einen Karton fertig abgefüllter Gläser vom Kollegen gekauft oder am IFT gegen Honig von mir getauscht.


    Ich habe einen Bekannten mit Hofvermarkung, der hat ein großes Schild im Laden: Alle Produkte aus eigener Erzeugung außer die mit * markierten. Diese Waren vom Kollegen verkaufen wir auch, weil es der Chef selbst gerne isst.

    Kann ich so bestätigen. Bezahlt wird nur das auf Rechnung ausgewiesene, maximal aber das aus dem Antrag. Somit ist die Empfehlung keinen Rabatt oder ähnliches im Antrag einzurechnen und den Antrag nicht vor der Preisaktualisierungsrunde abzuschicken.
    Ich hatte das große Glück, dass ich meinen Antrag mit dem Preis für die Mittelwandpresse von jonas gerade mit dem Preis aus der Preisliste abgeschickt hatte, als die Preise angepasst wurden. Bis zur Lieferung hat sich dann die Ausstattung geändert, sodass die Preise nochmal angepasst wurden. Gefördert wurde dann nur der Preis aus dem Antrag. Ich fand es zunächst ärgerlich, aber man muss ja auch immer sehen, dass man das Zeug hoffentlich auch kaufen würde, wenn es gar keine Förderung geben würde. Da kann man sich dann auch freuen, wenn ein großer Teil gefördert wird, statt rumzuheulen, weil man irgendwas zu 100% selbst bezahlt hat. Bitte bei der Rechnerei immer dran denken, dass es maximal 30% sein können. Sollten viele Anträge eingehen, ist es vielleicht auch deutlich weniger. Es gab auch schon Jahre, da waren es am Schluss dann unter 20% von netto.
    Bei ausländischen Preisen auch dran denken, dass die netto-Preise gefördert werden und ihr die MwSt. selbst zahlen müsst. Wer also nicht den Akt mit Kauf ohne MwSt und MwSt. bei Einfuhr machen kann/will, hat beispielsweise bei Österreich dann 20% statt 19 oder 16% in Deutschland.

    Ich habe auch Zubehör mit den Geräten bestellt und das auch so im Antrag formuliert. Es wurde vorher genehmigt und nachher auch bezuschusst. Nachträglich bei der nächsten Runde nochmal Zubehör oder Ersatzteile wird aber schwer. Einhängegitter und Schleuder auf einmal bestellen und im Antrag "Einhängegitter zur Schleuder" schreiben. Zur Erläuterung musst du ja sowieso Katalogseiten oder Warenkorb aus dem Webshop beilegen. Da sieht man ja auch, dass es zusammengehört.

    Ja, es macht schon einen Unterschied. Privat muss ich einfach entsprechende weniger Honig verkaufen, um die Anschaffung wieder einzuspielen. Als Wirtschaftsbetrieb habe ich geringere Investitionen, somit kann ich was anderes zusätzlich kaufen oder habe auch die nächsten Jahre weniger Betriebskosten durch geringere Abschreibungen bei weniger Anschaffungskosten - das wird bei Kreditfinanzierung durch ersparte Zinsen und somit kleinere Raten noch deutlicher.


    Somit ganz einfach: Ja, es ist ungerecht, dass die Möglichkeiten so unterschiedlich sind. Dass das auch in anderen Bereichen ist, macht es nicht besser. Im Gegensatz zu ungleich verteilter Kaufkraft oder Mietpreisen in Deutschland könnte man das allerdings leicht ändern. Die Änderung wird aber wohl nicht dazu führen, dass alle anderen Länder dann die Zuschüsse auch so zahlen, sondern eben keiner mehr und das Geld wird dann im Haushalt für was ganz anderes eingeplant. Für mich hätte sich auch ohne Zuschüsse wenig geändert. Ich hätte das Zeug auch so gekauft und entsprechend mehr von meinem privaten und versteuerten Einkommen investiert. Damit hätte ich dann eben was anderes nicht gekauft oder hätte weniger Geld für meinen sonstigen Lebensunterhalt ausgegeben.

    Ich bin somit der klassische Fall von denen, die sowas mitnehmen, wenn man es angeboten bekommt. Da ein Verzicht kaum was für die Allgemeinheit bringen würde, mir aber deutliche Nachteile bringt, habe ich kein schlechtes Gewissen dabei - wäre aber auch nicht böse, wenn es die Möglichkeit grundsätzlich nicht geben würde. Am liebsten wäre mir auch sonst eine durchgängig niedrigere Abgabenquote und kaum Ausnahmen und Zuschüsse für irgendwas, um die Steuererklärung schnell nebenbei manchen zu können und am Schluss etwa netto auf das gleiche zu kommen wie jetzt mit viel Aufwand, Gegenrechnerei und Zuschüssen.

    ...und bevor der rase jetzt weint: Für größere Investitionen muss man da vorher auch belegen, dass es wirtschaftlich ist. Zudem muss man die Förderung zurückzahlen, wenn man es vor einer bestimmten Frist verkaufen will.


    Ja, es ist ungerecht, wenn im Föderalismus die Bundesländer unterschiedliche Programme auflegen, denn schließlich stehen nachher im Zweifelsfall zwei Gläser im Regal nebeneinander, die ganz unterschiedlich subventioniert wurden.

    Die Frage ist aber, ob man mit diesen einmaligen Investitionszuschüssen nicht nur die Qualität der Ausstattung und damit der Produkte verbessert. Ich gehe zumindest nicht davon aus, dass jemand deshalb eine Schleuder zu 70% selbst bezahlt nur wegen dem Zuschuss in den Keller stellt und nach Ablauf der Frist verkauft. Der bezuschusste Hobbyimker ist wohl keine größere Konkurrenz für den Berufsimker im Markt als der vollständig selbst zahlende Hobbyimker. Die Neugründung von Betrieben kann man auch aus ganz anderen Töpfen fördern lassen als nur den landwirtschaftlichen - da kann man noch viel mehr verzerren.

    Ich halte sämtliche Zuschüsse, Förderungen usw. in fast allen Bereichen nur dann für sinnvoll, wenn damit etwas angestoßen werden soll, das sich nach der Anlaufphase selbst tragen soll bzw. ohne Zuschuss läuft, weil es sinnvoll/wirtschaftlich ist. Trotzdem bin ich gerne bereit auch die unnötigen Zuschüsse als Geschenk anzunehmen. Hier sinkt der Zuschuss, wenn mehr angefragt wird als Etat da ist. Mein Verzicht führt also im Zweifelsfall davon, dass ein anderer mehr bekommt, der es noch weniger verdient hat.

    Bei mir ist dieses Jahr bisher wenig Futter eingelagert worden. Den Neubau nach der TBE mussten sie diesmal zum großen Teil mit dem gegebenen Futter machen, weil weniger anderes reinkam als in den letzen beiden Jahren.

    Nachdem ich immer vor dem Füttern auf beiden Seiten mit der Kofferwaage wiege und das Gewicht beider Seiten in der Stockkarte notiere, weiß ich, dass ich noch mehr ergänzen muss als in den letzen Jahren.

    Ich füttere mit Zuckerwasser und habe diesmal im lokalen Supermarkt den Zucker bestellt. Die 10kg-Packen mit 10x 1kg konnte ich so direkt vom Lager mit so einem Wagen wie sie sonst zum einsortieren nehmen direkt zum Kofferaum fahren. Beim Anrühren muss ich jetzt halt mehr Packungen öffnen, aber dafür musste ich nirgends extra hinfahren oder Lieferung bezahlen. Fand ich jetzt bei 150kg angenehmer.

    Das Problem ist doch eher, dass von uns niemand direkt Mitglied beim DIB ist und somit dort austreten kann. Wir müssten -falls wir dort Mitglied sind- unsere Imkervereine zum Austritt bewegen, denn die Vereine sind die Mitglieder bei den Verbänden auf Landes- oder Bundesebene. Direkte Beschwerden und Druck mit möglichem Austritt könnten somit auch nur die Mitgliedervereine machen.


    Ich bin in keinem Imkerverein Mitglied, weil ich bisher keinen für mich passenden gefunden habe und bei den schlechter passenden nicht als stiller Teilhaber dabei sein wollte. Dann müsste ich nämlich auch diesen Überbau mitfinanzieren, den ich von außen betrachtet derzeit für einen reinen Selbsterhaltungsverein für hauptamtliche Warmluftproduzenten halte, statt für einen Vertreter für mich und meine Interessen als Hobby-Imker. Das will ich nicht. Die vielzitierten Versicherungen könnte man auch direkt abschießen oder über die Buckfastimker-Mitgliedschaft dazu buchen. Austausch mit Kollegen mache ich lieber privat beim Bier oder beim gemeinsamen Arbeiten an den Bienen als mein Leben so umorganisieren zu müssen, dass es zu den Vereinsterminen passt. Da habe ich mit dem anderen großen Verein in meinem Leben schon genug organisatorische Arbeit.

    Ich hatte auch Brutpausen mit deutlicher Einschränkung bis zur vollständigen Einstellung des Brutgeschäfts bei manchen Völkern. Andere reduzieren erst jetzt langsam. Nachdem andere Faktoren (Volksstärke, Alter der Königin, Standort, Vorrat) weitestgehend ähnlich sind, halte auch ich eine genetische Ursache für den Hauptgrund.

    Nachdem die beiden definitiv viel Ahnung von guten Königinnen und deren Züchtung haben, werden sie dir sicher nicht grundsätzlich abraten.
    Sie bestärken dich in der Ansicht, mit lokalen Königinnen umzuweiseln - allerdings nicht pauschal, sondern erst nachdem du mit den bisherigen gearbeitet hast.

    Meine Empfehlung wäre tatsächlich die, dass du mit den jetzigen anfängst. Wenn es doof läuft, musst wegen großer Schwarmtendenzen (Königinnen-)Ableger machen.

    Zum Sommer kannst dir Königinnen besorgen und damit einen Kunstschwarm machen. Ist halt auch eine Frage der Anzahl der Völker, die du anstrebst. So hast dann gelernt und einen Vergleich.

    Wenn du dann (in der folgenden Saison) feststellst, dass deine bisherigen Königinnen im Vergleich wirklich keine Völker bringen, die du haben willst, kannst sie immer noch umweiseln.

    Für die neuen Königinnen empfehle ich dir den Imkermarkt oder die Inserate von z.B. Biene und Natur im Auge zu behalten. Dort findest du Züchter und Vermehrer, die dann zur Saison Königinnen verkaufen. Suchst du dir einen in der Gegend aus, wo du auch hinfahren kannst zum Abholen und nimmst frühzeitig Kontakt auf. Zwischen Alpen des Oberlandes und Großraum München kannst du da zwischen mehreren erfahrenen Buckfast- und Carnica-Verkäufern wählen, die dir dann anständige (an ihren Ständen begattete) Königinnen anbieten können. Da ich deren Königinnen nicht persönlich habe, will ich nach Hörensagen über Kollegen hier öffentlich dazu keine Empfehlung geben. Wichtig ist bei guten Leuten sicher, dass du frühzeitig bestellst und einen Lieferzeitraum vereinbarst, damit ihr beide planen könnt.