Beiträge von Amape

    Bei mir ist dieses Jahr bisher wenig Futter eingelagert worden. Den Neubau nach der TBE mussten sie diesmal zum großen Teil mit dem gegebenen Futter machen, weil weniger anderes reinkam als in den letzen beiden Jahren.

    Nachdem ich immer vor dem Füttern auf beiden Seiten mit der Kofferwaage wiege und das Gewicht beider Seiten in der Stockkarte notiere, weiß ich, dass ich noch mehr ergänzen muss als in den letzen Jahren.

    Ich füttere mit Zuckerwasser und habe diesmal im lokalen Supermarkt den Zucker bestellt. Die 10kg-Packen mit 10x 1kg konnte ich so direkt vom Lager mit so einem Wagen wie sie sonst zum einsortieren nehmen direkt zum Kofferaum fahren. Beim Anrühren muss ich jetzt halt mehr Packungen öffnen, aber dafür musste ich nirgends extra hinfahren oder Lieferung bezahlen. Fand ich jetzt bei 150kg angenehmer.

    Das Problem ist doch eher, dass von uns niemand direkt Mitglied beim DIB ist und somit dort austreten kann. Wir müssten -falls wir dort Mitglied sind- unsere Imkervereine zum Austritt bewegen, denn die Vereine sind die Mitglieder bei den Verbänden auf Landes- oder Bundesebene. Direkte Beschwerden und Druck mit möglichem Austritt könnten somit auch nur die Mitgliedervereine machen.


    Ich bin in keinem Imkerverein Mitglied, weil ich bisher keinen für mich passenden gefunden habe und bei den schlechter passenden nicht als stiller Teilhaber dabei sein wollte. Dann müsste ich nämlich auch diesen Überbau mitfinanzieren, den ich von außen betrachtet derzeit für einen reinen Selbsterhaltungsverein für hauptamtliche Warmluftproduzenten halte, statt für einen Vertreter für mich und meine Interessen als Hobby-Imker. Das will ich nicht. Die vielzitierten Versicherungen könnte man auch direkt abschießen oder über die Buckfastimker-Mitgliedschaft dazu buchen. Austausch mit Kollegen mache ich lieber privat beim Bier oder beim gemeinsamen Arbeiten an den Bienen als mein Leben so umorganisieren zu müssen, dass es zu den Vereinsterminen passt. Da habe ich mit dem anderen großen Verein in meinem Leben schon genug organisatorische Arbeit.

    Ich hatte auch Brutpausen mit deutlicher Einschränkung bis zur vollständigen Einstellung des Brutgeschäfts bei manchen Völkern. Andere reduzieren erst jetzt langsam. Nachdem andere Faktoren (Volksstärke, Alter der Königin, Standort, Vorrat) weitestgehend ähnlich sind, halte auch ich eine genetische Ursache für den Hauptgrund.

    Nachdem die beiden definitiv viel Ahnung von guten Königinnen und deren Züchtung haben, werden sie dir sicher nicht grundsätzlich abraten.
    Sie bestärken dich in der Ansicht, mit lokalen Königinnen umzuweiseln - allerdings nicht pauschal, sondern erst nachdem du mit den bisherigen gearbeitet hast.

    Meine Empfehlung wäre tatsächlich die, dass du mit den jetzigen anfängst. Wenn es doof läuft, musst wegen großer Schwarmtendenzen (Königinnen-)Ableger machen.

    Zum Sommer kannst dir Königinnen besorgen und damit einen Kunstschwarm machen. Ist halt auch eine Frage der Anzahl der Völker, die du anstrebst. So hast dann gelernt und einen Vergleich.

    Wenn du dann (in der folgenden Saison) feststellst, dass deine bisherigen Königinnen im Vergleich wirklich keine Völker bringen, die du haben willst, kannst sie immer noch umweiseln.

    Für die neuen Königinnen empfehle ich dir den Imkermarkt oder die Inserate von z.B. Biene und Natur im Auge zu behalten. Dort findest du Züchter und Vermehrer, die dann zur Saison Königinnen verkaufen. Suchst du dir einen in der Gegend aus, wo du auch hinfahren kannst zum Abholen und nimmst frühzeitig Kontakt auf. Zwischen Alpen des Oberlandes und Großraum München kannst du da zwischen mehreren erfahrenen Buckfast- und Carnica-Verkäufern wählen, die dir dann anständige (an ihren Ständen begattete) Königinnen anbieten können. Da ich deren Königinnen nicht persönlich habe, will ich nach Hörensagen über Kollegen hier öffentlich dazu keine Empfehlung geben. Wichtig ist bei guten Leuten sicher, dass du frühzeitig bestellst und einen Lieferzeitraum vereinbarst, damit ihr beide planen könnt.

    Ableger mit Nachschaffungszellen geben nicht unbedingt schlechte Königinnen - sind aber natürlich nicht das Optimum der Königinnenvermehrung.

    Dieses Jahr war zumindest in unserer Gegend ziemlich schwarmfördernd. Wenn sie also nicht das absolute Reisegen bekommen haben, kann es nächstes Jahr trotz dieser Herkunft nicht mehr so schlimm sein.

    Im ersten Jahr mit eigenen Bienen den größeren Schwarmtrieb klar sehen zu können und dann entsprechend zu handeln, finde ich jetzt zum Lernen trotzdem angenehmer als eine schwarmträge Linie, de dann ganz unerwartet doch irgendwo Zellen "versteckt", sich bis zur Abreise unauffällig verhält. Sonst ist es damit natürlich einfacher zu arbeiten und deshalb hole ich immer wieder Königinnen vom Züchter dazu. Bei meinen Standbegattungen wird die Vermehrungsfreude mit jeder Generation größer. Muss wohl ein Kollege im Flugkreis andere Ansprüche an seine Völker haben.

    Meine Empfehlung wäre auch, mit den Völkern so wie du sie bekommst anzufangen.
    Falls dir die Eigenschaften nicht zusagen, kannst du immer noch im Verlauf der Saison umweisen, wenn neue Königinnen leichter zu bekommen sind.


    Eine weitere Empfehlung meinerseits: Eine (ungefähre) Ortsangabe im Profil, macht für solche Fragen die Antwortmöglichkeiten besser. Für Oberbayern ist es doch ein gewaltiger Unterscheid, wo du dort bist. Vielleicht könnte man dir ja auch einen schwäbischen, niederbayrischen, östereichischen... Kollegen empfehlen, wenn es näher ist als die anderen Ecken von Oberbayern oder auch des Alpenvorlandes (GAP bis BGL ist auch nicht so toll zu fahren). Um den Dialekt wird es ja nicht gehen, sondern um die Fahrtstrecke ;)

    wenn sie überall gleich dick sind und du sie zusammenschieben wirst, kann keine Biene rein. Da musst du dann gar nix entdeckeln.

    Der Trick bei Dickwaben ist ja, dass die Waben weit genug über das Holz ausgezogen werden, damit man auch leichte Unebenheiten beim Verdeckeln nicht von Hand nachbearbeiten muss. Damit normale Rähmchenstärke, und größerer Abstand

    Ich habe so eine Bürste mit halbwegs festen Borsten von Gardena (nicht die mit den weichen zum Auto streicheln) für den Gartenschlauch. Vorher einweichen und dann damit mit leicht aufgedrehtem kalten Wasser abbürsten.

    Egal, ob da Bienen stehen oder nicht. Wenn du im Garten keinen Rasen hast, sondern eine Wiese mit Blüten, sind da Bienen. Damit ist barfuß laufen immer mit dem Risiko verbunden, in eine reinzutreten und dann gestochen zu werden. Das ist bei uns auch im Freibad so - auch wenn da in der unmittelbaren Nähe keine Bienen aufgestellt sind. Da wird deshalb ganz oft gemäht, dass möglichst wenig bis zur Blüte kommt.
    Wenn der andere Gartenbesitzer allerdings der Meinung ist, dass es deine Bienen sind, die ihn da stören, dann wirst du keine Ruhe bekommen - auch nicht mit einem Glas Honig. Such dir einen anderen Standort und erspare dir den Ärger. Er kann dir zwar die Bienenaufstellung auf privatem Grund nicht verbieten (solange das ortsüblich ist), aber wenn der Verein das nicht mehr will, muss er dir ja nicht weiterhin Platz da anbieten. Du hast also wohl keine Chance bei Streit, dass die Bienen da stehen bleiben. Außer schlechter Stimmung bei allen Parteien gibt es da nix zu holen.

    bei mir ist es jetzt auch weg, obwohl ich gegenüber meinem letzten Beitrag hier an meinem Browser nix geändert habe...

    WFLP ...und im Prinzip hast du Recht. Wenn der Bee-Space vorher passt, dann passt er nachher nur dann, wenn der Rahmen diesen einmal dazubringt.

    Bei meinen Dadant ist es so, dass der Bee-Space in der Brutraumzarge im Deckel wäre bzw. unten am ersten Honigraum. Meine Gitter muss ich deshalb so auflegen, dass der Rahmen mit Gitter an der Oberseite bündig ist. Dann gibt es unterhalb des Gitters den Bee-Space durch den Rahmen und oberhalb des Gitters den vom Honigraum unterhalb der Honigraumrähmchen.
    Ich habe noch eine 10er-Dadant von einem anderen Hersteller, da ist es genau andersherum. Da ist der Abstand oben am Brutraum und ich muss das Gitter entsprechend anders rum drauflegen, dass die bündige Seite unten ist.

    Wenn du es für deine Beuten genau wissen willst, musst du nur in eine leere Zarge mit einem Testrähmchen ein Gitter reinbauen und dann kannst du die Abstände doch messen. Wenn zwischen Gitter und den Rähmchenkanten (oberhalb und unterhalb des Gitters) alles passt, wunderbar. Wenn nicht, kannst du sehen, ob das Problem mit Gitter wenden zu beheben ist oder ob du einen Hobel brauchst.

    Speichern und verlassen scheint nicht zu funktionieren. Bekomme trotzdem wieder die Aufforderung.

    Ist bei mir leider auch so. Obwohl ich angemeldet bin, muss ich die Info-Box immer wieder wegklicken. Speichern und verlassen scheint nicht wirklich zum "speichern" zu führen. Mein Browser sollte aber grundsätzlich Cookies für das IF erlauben. Wenn ich das nicht lösen kann, werden meine Beiträge hier in Zukunft wohl selten. Für weitergehende Tipps als Cache löschen wäre ich dankbar.

    Das weiteres Limit, das ich da sehen würde ist der Imker. Egal wie die Temperatur ist, solltest du mit Säureschutz an Armen und Gesichtsschutz sowie Maske arbeiten. Das stelle ich mir gerade auch nicht so spaßig vor. Die Sprühnebel sollten bei uns auf der Haut auch jucken und einatmen ist auch nicht so toll für die Atemwege - man wird also zumindest daran erinnert, dass man Schutz tragen sollte.

    Die Bienen finden es auch nicht so toll und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihnen das beim höchsten Temperaturstress antun muss.

    Für Imker und Bienen wäre es besser, wenn du das in den frühen Morgenstunden machst, solange es noch kühler ist.