Beiträge von Amape

    Ich habe heute bei einem Volk mit Schaufenster gesehen, dass sie genau vor meinen Augen zwei Zellen schon deutlich ausziehen..., also habe ich meine anderen Völker ohne Fenster -trotz nicht optimaler Temperaturen durchgesehen.

    Bei zwei weiteren Zellen gebrochen, bei einem Königinnenableger gemacht. Alle Völker brechend voll, aber den ganzen üppigen Futter-Vorrat verbrütet . Zwar viele Bienen in den Honigräumen, aber das Herunterheben war leider nicht besonders schwer. Hoffe, dass jetzt bei wärmerem Wetter ohne Regen endlich netto eingetragen wird, sonst bräuchte ich länger zum Schleuder putzen als zum Schleudern...

    wasgau immen Nein, ich bin Kurt, nicht Markus und ich frage für einen Freund ;)
    Mein Weg wäre auch ein anderer und ich habe selbst genug Völker und vor allem auch genug imkernde Bekannte, um auch einmal schnell an was zu kommen, was ich gerade selbst nicht habe.

    Natürlich ist die von dir vorgeschlagene Methode die elegantere, wenn man Kenntnisse und Material hat. Aber für einen hier lesenden Hobby-Imker mit zwei bis drei Völkern im Garten wäre es an dieser Stelle vielleicht auch hilfreich, eine andere Lösung zu bekommen - z.B.: Rückvereinigen, wenn das problemlos geht. Ich habe das noch nie gemacht und in dem Zusammenhang auch nicht direkt so gelesen/gehört (nur mit Vereinigen nach dem Behandeln oder im Herbst). Da ich lieber die Königin ein Reservevolk aufbauen lasse, habe ich keine Erfahrung damit. Trotzdem würde ich gerne lernen und in Zukunft wissen, ob sowas geht oder Probleme macht. Eine Antwort mit eigener Erfahrung auf so eine Frage an dieser Stelle wäre schön.

    kannst du machen, aber dann eben auch wirklich nur eine Zelle übrig lassen, sonst gibt es dicke Schwärme mit den unbegatteten.

    das reicht noch nicht. Du musst auch nach 9 Tagen noch mal alle Nachschaffungszellen brechen, denn davon werden jede Menge noch hinzugekommen sein.

    Danke für´s ergänzen. Das war bei mir mit wirklich nur einer Zelle übrig lassen gemeint, aber vielleicht nicht deutlich genug.

    Das Zusetzen einer anderen begatteten Königin setzt aber doch voraus, dass man die übrig hat oder extra dafür (rechtzeitig) erwirbt. Wenn Satia jetzt keine Zeit/Nerven für aufwändigere Arbeiten hat, klingt das zumindest hier nicht passend.
    Ich habe bisher immer die Königinnenableger behalten und als weiteres Volk eingewintert. Könnte man den gleichen Effekt wie mit dem Einweiseln einer neuen begatteten Königin dann mit einer Rückvereinigung mit dem Königinnenableger erreichen oder stören da dann Bienenmasse und Brut, sodass es sofort wieder zu Schwarmstimmung kommt - Es ist ja dann quasi schon einmal schwärmen simuliert worden.

    Ich hab im Moment so viel um die Ohren, dass ich null Interesse am Vermehren habe. Wenn meine Mädels also in Stimmung kommen, werde ich ggf. nur flott Königinnenableger machen und die weggeben - ABER wenn das terminlich etc. einfach nicht hinkommt, kann ich nicht rein theoretisch auch schlicht die aktuelle Königin abdrücken bevor sie wegfliegt?

    Klar, dann hab ich Pause beim Wachsen des Volkes, aber das wäre mir schnuppe, denn wenn sie schwärmen hab ich diese Pause auch und obendrein mit weniger Bienenmasse. Aber wenn die Königin nicht mehr da ist ... kann sie auch nicht mit ihrem Hofstaat abhauen ...

    Ist es sinnvoll, die Damen auf diese Weise am Schwärmen zu hindern wenn man keine Ableger machen will?

    Oder denke ich da jetzt gerade falsch?

    kannst du machen, aber dann eben auch wirklich nur eine Zelle übrig lassen, sonst gibt es dicke Schwärme mit den unbegatteten.
    Ich würde den Königinnen Ableger bevorzugen. Der macht auch wenig Arbeit und wenn du ihn nicht behalten willst, kannst weggeben oder später vereinigen

    Nachdem der Schwarm für die Bienen ja wohl nicht unbedingt eine Katastrophe ist, wäre das noch das kleinere Übel. Dann schwärmen sie eben und irgendjemand fängt vielleicht den Schwarm - so ist es doch meist. Zu erwarten dass nur ein erfahrener Imker Völker kauft, wäre wohl etwas überzogen.


    Ich finde mit deiner Beratung hast du schon viel für das Bienenwohl und zur Vorwarnung getan. Wenn sie trotzdem noch Wirtschaftsvölker haben wollen, werden sie die schon irgendwo bekommen, falls du keine verkaufst. Ein Anfänger mit geringen Kenntnissen, der die Probleme nicht sehen will, wird sich dann auch nicht abbringen lassen.


    Optimal wäre natürlich das Angebot einer Imkerpatenschaft, aber gratis dazu würde ich sowas für fremde Leute nicht machen. Jetzt kannst du dir einfach überlegen, ob du deine Bienen abgeben willst oder hoffst, dass sie ansonsten nicht anderswo ein WV kaufen oder einen Kunstschwarm an der Raststätte...

    JaKi : Ich blockiere Nutzer, bei denen ich die Beiträge aus verschiedenen anderen Gründen gar nicht lesen will. Die schnelle Antwort von jemandem, der auch nicht so viel Erfahrung hat, ist nicht immer die beste Empfehlung und erschwert unter Umständen dem Anfänger das Filtern der passenden Lösung. Da du ja nix schreibst, was mich inhaltlich nervt, aber vielleicht manchmal mehr als ich lesen will, fände ich blockieren jetzt aber auch unsinnig. Es scheint dir ja auch um den Austausch zu gehen.


    Ich finde, dass Effess das sehr freundlich formuliert hat, weil es ihm wohl genau um diese Tatsache geht und nicht darum dich zu ärgern oder deine Beiträge herunterzumachen. Der Like von Kiki bezog sich also wohl eher auf die freundliche Anregung. Wenn du deshalb jetzt darauf verzichten willst viele tolle Menschen hinter den Nicks im Forum kennenzulernen (und vermutlich dann sowas auch anders einzuschätzen), dann wäre das ziemlich schade.

    DeinDilemma : (Im Namen aller Erstverkäufer?) danke für die gute Beschreibung.
    Bei mir kam es bisher drauf an, ob ich weiter weg oder kürzere Wege für den Einkauf/Verkauf hatte. Bei weiteren Wegen lieber am späteren Nachmittag treffen, gemeinsam umsetzen und dann warten bis der Flug halbwegs vorbei ist, zumachen, einladen....

    Bei kürzeren Fahrtwegen habe ich teilweise auch die zwei-Fahrten Variante gemacht und dann spät abends oder ganz früh morgends die Beuten verschlossen, wenn man sie dann auch ganz früh morgends abholt und transportiert.


    Gerade als Hobbyimker ist es mir aber wichtig, dass "meine Bienen" in gute Hände kommen. Die guten Hände bekommen gerne beim Abholen auch ausgebaute Honigwaben, wenn sie noch keine haben, eine zusätzliche Futterwabe, wenn es nötig ist, aber über den Preis verhandle ich nicht, obwohl ich eher hochpreisig anbiete. Wer da schon knausern will, der braucht meine Bienen nicht und soll woanders das Schnäppchen machen. Ich habe aber auch nur wenig Völker zum Verkauf, wenn die Überwinterung gut klappt und ich meine Reserven abgeben kann. Die bin die bisher auch immer locker los geworden, hätte sogar meist mehr verkaufen können. Die Qualität gewinnt und somit fragen auch Käufer bei Erweiterung in den nächsten Jahren gerne wieder an. Das Problem mit dem Überschuss im großen Stil sollte eigentlich ja nur jemand haben, der wirklich viel Völker-Verkauf einkalkuliert hat. Zur Not könnte ich ja auch meinen Überschuss einfach behalten und dann nach der Frühtracht zum Ableger machen nehmen.

    Wenn ich von September rede, meine ich so ab Mitte September. Da werden die Tage merklich kürzer und die Nächte kühler. Meist kommt dann auch eine Schlechtwetterphase, ehe nochmal schöne Altweibersommer-Tage kommen. Da lässt die Legebereitschaft nach, gebaut wird ungern.. Bei 21 Tagen für einen Brutsatz, der dann erst wieder mit wenig Milben angelegt wird und noch ein paar Reifetagen. Da kannst du schon Pech haben und viele Bienen können sich kaum noch das Winterbienen-Polster anfressen. Dass die dir als der erste milbenarme Brutsatz als gesunde Pflegerinnen nochmal einen Brutsatz ziehen, der dann als Winterbiene... da muss das Wetter schon lange schön bleiben. Für eine gute Pollenversorgung wäre bei mir schon gesorgt, aber das Wetter muss halt auch zum Sammeln geeignet sein.
    Wenn ich im September viele Milben finde, wird ja vermutlich auch vor September die Brut viele Milben abbekommen haben. Das sind doch dann die Völker, die im September randvoll sind und nach den ersten Nachtfrösten wird es schnell weniger. Beim Winter-Kälteeinbruch liegt dann das halbe Volk aus geschädigten Bienen auf dem Boden.

    Im September mit vielen Milben ist bei meinem Standort vermutlich egal, was ich noch mache. Selbst wenn ich alle Milben rausbekomme, ist es schwer, dass noch genug neue und gesunde Winterbienen entstehen.
    Da ich mein Wachs nicht mit Rückständen belastet haben will, wenn ich dann doch im Frühjahr Waben einschmelze, würde ich es mit einer OS-Blockbehandlung probieren. Vielleicht würde ich sogar noch Brutwaben entnehmen, aber für eine richtige TBE fehlt mir zu diesem Zeitpunkt dann das ausgebaute Wabenmaterial für ein geschwächtes Volk. Wenn das Wetter passt, bekommt das Volk vielleicht noch genug gesunde Brut zusammen, um mit einigermaßen Masse über den Winter zu kommen. Zumindest wird es dann keine Milbenschleuder, wenn es es geräubert wird und man könnte es auch noch vereinigen.

    Wenn du unten keine Brut hast, wird das Volk nur schwer nach unten gehen. Wozu auch? Solange du also keine legende Königin unten einsperrst...
    Wenn die Bienen nachschaffen wollen (-> Zelle), könnte die Königin fehlen. Vielleicht versuchen sie aber auch still umzuweiseln, weil sie nicht zufrieden sind. Im Panikmodus bei Verlust ziehen sie oft mehr als eine Zelle, um mehrere Chancen zu haben. Wenn das andere Volk nicht mal versucht nachzuschaffen, ist vielleicht doch noch eine Königin drin.

    Somit vielleicht erst mal nach Stiften suchen oder hast du die getötete Königin gesehen. Nur weil du keine Königin findest, muss das ja nix heißen.

    Ja, schon fies. Überall blüht es und statt Frühtracht einzulagern wird Futter verbraucht, weil es zu kalt ist, dass ordentlich Nektar produziert wird.
    Wenn das so weiter geht, bin ich doch noch die (bei der Durchsicht im März) reichlich vorhandenen Futterwaben los geworden und meine Honigkunden müssen auf Frühlingshonig verzichten. Es könnte direkt von der Kälte in die Zeit der Läppertracht übergehen.

    Die Anfänger, die Markus hier beschreibt, wirst du nicht über Imkervereine und sonstige klassische Wege erreichen. Da brauchst du jemanden, der populär bei Videos ist und du kannst immer wenn du es liest selber knapp und sachlich mit Verlinken bei Facebook/Insta/... warnen, sowie Alternativen wie den Ableger empfehlen. Weitere Diskussionen kann man sich dann aber wohl sparen.
    Wer sich nach den "ist alles einfach Videos" entschieden hat beim Händler XY eine Beute zu bestellen und den Kunstschwarm bei Z, weil online so praktisch und beides frei Haus... den kriegst du schwer dazu, stattdessen selbst beim mühsam zu suchenden Imker seines Vertrauens in der Umgebung womöglich noch anzurufen und einen Termin zum selbst abholen auszumachen.

    Falls sich das auf meine Anordnung bezieht: Bei mir passt der Siebkübel unter den Auslauf der Schleuder und meine Eimer unter den Auslauf vom Siebkübel.
    Wenn der Siebkübel nicht unter den Auslauf der Schleuder passt, muss man wohl den Honig umfüllen oder doch das von Kiki beschriebene System mit den Spitzsieben fahren, die dann in den Eimer passen, der unter den Auslauf passt.
    Bei unbegrenztem Budget und ohne Rücksicht auf Verluste durch Reinigen geht das natürlich auch mit Pumpe, Honigsumpf und Klärfass.

    Ich habe mein Spitzsieb im "Siebkübel" hängen. Der Unterschied ist dann, dass ich nur am Schluss das Sieb wechseln muss und die fertig gesiebten Eimer von der Schleuder (neben dem Siebkübelauslauf) weghebe statt die Eimer mit Sieb drin. Dafür musste ich mir einen Abfülleimer kaufen, der oben einen zweiten Hahn hat. Beim Sommerhonig lasse ich dann den letzen Eimer auch da drin und fülle immer nur wenige Gläser flüssig ab. Sobald der Honig darin dann anfängt zu kristallisieren, wird der Rest noch darin gerührt und cremig abgefüllt.