Beiträge von Amape

    Wenn man Kinder nicht pflegt, werden sie krank. Straßenkinder sind auch nicht gesünder als verhätschelte Kinder der Zivilisation. Beide Extreme führen also zu geringerer Vitalität.


    Vermutlich sind auch ständige Umweltgifte in kleiner Dosis etwas, das Immunsysteme bremst. Dieser Effekt ist schwer zu untersuchen und zu gewichten, wenn man Stadt- und Landkind vergleicht.


    Wenn man anstrebt, nur die zähesten durch Selektion übrig zu lassen, muss man auch mit hohen Verlusten leben.


    Mit gesundem Augenmaß lassen sich aber zwischen beiden Extremen auch gute Mittelwege finden, bei denen der gute Gesundheitszustand und ein halbwegs widerstandsfähiges Immunsystem rauskommen. Das wäre wohl für Kinder und Bienen ein sinnvoller Ansatz.

    Nein, Brutwaben kannst du so dann zur Wachsmottenzucht verwenden, wenn du Bedarf beispielsweise zum Angeln hast.


    Ich würde die Brutwaben einschmelzen, wenn du sie nicht in absehbarer Zeit wieder brauchst. Bei mir überwintern nur schöne Honigwaben. Die Bienen müssen ja auch irgendwo ihren Bautrieb austoben können. Bei mir reicht es, wenn man einen Teil ausgebauter Waben als Starthilfe im Honigraum hat.

    Bei Brutwaben finde ich die nach einer Saison sowieso nicht mehr so schön anzusehen, dass ich die aufheben wollte (ganz abgesehen davon, was man alles nicht sehen würde, das auch drauf/drin sein kann)

    Ich habe die HRs auf einen leeren HR gesetzt, dann die zwei HRs drauf und dann noch einen leerer HR und oben und unten ein Insektengitter. Stehen bei mir im Keller, ist der Kühlste Ort im Moment.

    Wollte einmal im Monat kontrollieren.

    Falls das ein Keller ist, bei dem die Temperatur über 15°C liegt, wird das trotzdem nicht bis zum Wiederaufsetzen reichen, weil die Entwickung dann nur langsamer geht. Entweder durch Frost abtöten (Tiefkühler oder im Winter) und dann im Keller vor erneutem Befall geschützt lagern oder anderweitig die Entwicklung verhindern. Sobald Eier drin sind, wird das sonst trotzdem einzelne Fraßspuren geben.


    Ich bewahre nur pollenfreie Honigwaben auf. Notfalls schneide ich die Pollenbereiche aus, wenn ich die Wabe unbedingt behalten will. Dann noch regelmäßig auf Milben kontrollieren. So habe ich bisher meine Waben gut über den Winter gebracht, verliere aber trotzdem jedes Jahr einzelne Waben, weil doch irgendwo eine Milbe was zu fressen findet. Dafür brauche ich aber keine extra Mittelchen und die Honigräume stehen geschützt im Keller.

    meine 10er Dadant Brutäume von Wagner passen ganz wunderbar auf die Zander-Böden von Dehner. Ich habe dann aber das Absperrgitter im Rahmen zu den 10er Dadant gekauft. Die Dehner Zander benutzte ich als Honigräume. Dafür musste man dann nur unten die Leisten wegmachen.

    Der Bee-Space passt nicht ganz und außen passt es auch nicht ganz, aber es hat 3 Jahre gut funktioniert. Ich habe vor allem wegen dem Entdeckeln und schleudern jetzt allerdings nur noch Honigräume mit halben Dadant Dickwaben und die Zanderboxen nur noch als Reserve.

    Beim Spazierengehen Plätze suchen, dann den Eigentümer des Waldes fragen. Bei öffentlichem Grund die entsprechenden Verwalter.

    Unter Umständen musst du dann noch wegen der Zufahrt eine extra Genehmigung bei der zuständigen Stelle beantragen.

    Falls du mit Varroabehandlung imkerst, vergiss nicht, die abegeschwärmten Völker früh genug zu behandeln. Die sind bei mir trotz zwangsweiser Brutpause immer am stärksten vermilbt.


    Honig kannst du als Futter drin lassen. Brutnest auf zusammengerechnet mehr als 3 Waben sollte reichen. Kannst aber noch weitere Mittelwand ausbauen lassen solange sie noch bauen, dann bekommst du später noch mehr Futter rein.


    Honig mit Futter würde ich auch nicht mehr schleudern, lieber umtragen lassen (vgl. Forumssuche).


    Sommerhonig braucht lange, um zu kristallisieren. Wenn du nichts zum Impfen hast, kannst ihn ja schon mal zum größten Teil flüssig abfüllen (geht ja auch nach Bedarf portionsweise aus dem Abfüller). Sobald er anfängt zu kristallisieren, musst du dann täglich rühren bis er deutlich trüb ist. Dann kannst du den Rest cremig abfüllen.


    Gläser gibts beim Fachhandel (Versand ist bei Glas im Verhältnis teuer, aber möglich), Standard-Etiketten auch und die kannst du dann mit Adressaufkleber/Stempel versehen. Individualisierte Etiketten musst du bestellen. Dafür gibt es hier auch Empfehlungen (Forum-Suche benutzen)

    Willst du eine Blockbehandlung machen oder hast du das Volk sonst irgendwie brutfrei für OS?


    Wichtig ist, dass wenig offenes Futter drin ist für OS, da sich die sonst drin lösen kann. Futterteig besser als flüssig füttern.


    Ebenfalls wichtig ist, dass genug Futter und vor allem auch Pollen für Winterbienenzucht da ist, aber auch Platz zum Brüten. => Ich füttere meine einräumigen Zander nach dem Abschleudern nur so weit an, dass sie nie Hunger leiden, also ggf. später immer mal wieder zufüttern und erst im August/September wird dann das eigentliche Winterfutter ergänzt bis die Kiste damit möglichst voll ist. Bei mir blüht in der Nähe als späte Tracht auch jede Menge Springkraut, das sie sonst verhonigen würde.

    Vor dem Füttern wiegen, dann weißt du auch im Frühjahr was noch an Restfutter da sein muss, ohne die Kiste aufmachen zu müssen. Falls es knapp wird, lege ich Futterteig auf, andere füttern jetzt mehr und entnehmen dann Futterwaben und lagern die kühl als Reserve ein.

    Wenn die beiden Ableger auf den 5 Waben vor allem Brut haben und es bei dir momentan wenig Tracht gibt, dann kannst du füttern und Mittelwände zum Ausbauen geben.


    Ich würde das Volk jetzt ansonsten nicht sofort wieder zerlegen, um nach einer Königin oder Stiften zu suchen. Madam wird schon drin sein und wenn nicht, wirst du sowieso keine haben, um sofort eine einzusetzen. Dann kannst sie auch erst mal nachschaffen beginnen lassen und später die Zellen brechen und eine neue zusetzen.


    Beim Füttern Vorsicht um diese Zeit wegen Räuberei. Am besten abends füttern, wenn kein Flugbetrieb mehr ist und nicht kleckern.

    ...und genau sowas ist der Grund, warum ich zunächst mit Schleier hingehe und den ggf. abnehme statt ohne Schutz aufzumachen und dann ggf. Schutz holen renne...

    So extrem habe ich das zwar noch nie erlebt, aber ich habe auch schon Völker aufgemacht, die an einem Tag ohne erkennbaren Grund ganz biestig waren und danach wieder so brav wie immer. Für diesen Fall bin ich lieber zunächst vorbereitet und mache es mir nachher luftiger.

    nein, denn dann ist es ja keine Losnummer.

    Wichtig ist, dass du die einzelnen Chargen erkennen kannst. Das geht mit Losnummer oder über ein Datum, das dann nur die Gläser aus einer Abfüllung haben.

    Ich kann seit dieser Saison auch ausschließlich in Edelstahl rühren und lagern.

    Die letzen Durchgänge jeder Schleuderung rühre ich nach dem Abschäumen gleich in Siebkübel und einem weiteren Abfüller und wird dann gleich abgefüllt. Der Rest ist bis zum Abfüllen in 20kg Edelstahlgefäßen von Forthhofer. Die kann man leer schön ineinander stapeln und die Qualität wirkt dem Preis angemessen.

    Ich habe die letzten Jahre immer beim Abschleudern Kunstschwärme gemacht wie bei Josef Koller beschrieben. Da nehme ich dann gerne drei Honigräume von drei verschiedenen Völkern und lasse teilweise sogar die Königin gleich ausfressen.

    Wenn die Bienen nicht umweiseln und auch selbst zeichnen, dann ist die Erfolgsquote bei Versandköniginnen bisher knapp unter 100%.

    Ist allerdings natürlich auch später im Jahr und die Bienen kommen langsam satt und ansonsten zufrieden aus dem Honigraum, weil sie da eine Mutti vermisst haben.

    Jepp, ich habe jetzt auch nochmal ein Volk zerlegt, das nicht in Büchern liest und nach Sonnwend noch Schwarmgedanken hatte...


    Viel mehr fordert mich im Moment, dass ich eigentlich die Honigernte abgeschrieben hatte...Jetzt tropft hier irgendwas und ich hab nicht mehr genug zusätzliche Honigräume vorbereitet, weil ich ja nicht mehr davon ausgegangen bin, mehr zu brauchen als am Saisonanfang vorbereitet war. Nur jetzt fangen sogar die Spätstarter vom Saisonanfang auch an nennenswert einzutragen und der gefangene Schwarm ist auch schon wieder aufsatzreif...

    Letzte Saison kaum Sommertracht, diesmal kaum Frühtracht aber dafür vielleicht noch viel Sommer. Noch wird der Keller eher leerer, weil das Reservematerial zunehmend rauskommt, aber bald stehen vielleicht wieder volle Honigeimer drin.