Beiträge von Amape

    solange die Waben kalt und spröde sind, sowie die Drohnen noch Eisklumpen müsste man sie doch durch Zerbröseln rauskriegen. Das Gemisch aus Wachs und Drohneneis sollte man dann nach Gewicht (oder Dichte) trennen können. Solange es draußen kalt ist, müsste man doch da was machen können?


    Meine paar tiefgekühlten Drohnen aus Wildbau trenne ich von Hand grob vom Wachs und füttere damit Vögel. Bei wenig Wachs und Drohnen kann ich mir diesen Luxus von Aufwand fürs gute Gewissen leisten

    Streng genommen braucht der Wechselkeimer mehrmals Frost und zwischendrin wärmer. Ob das bei der Silphie wirklich so ist - obwohl das oft so beschrieben ist - habe ich Zweifel. Ich bin ich mir nicht sicher, weil es bei mir mit nur einmal einfrieren auch super geklappt hat. Es waren bei mir jedenfalls kaum ungekeimte Samen in der Schüssel mit dem feuchten Sand, aber Studien mit Blindproben fange ich jetzt nicht an.

    Die Samen keimen im Garten auch reichlich wild und ohne Hilfe neben den etablierten Stauden oder in den Ritzen vom Kopfsteinpflaster.....

    Aber man muss die Keimlinge dann früh rausnehmen und geschützt im Topf weiterziehen, weil sie es sonst nicht bis zur großen Pflanze schaffen. Dafür sind sie dann wohl zu konkurrenzschwach. Darüber bin ich nicht unglücklich, weil ich dann selbst entscheiden kann, wo welche wachsen und wo nicht.

    Das geht auch mit feuchtem Sand für wenige Tage im Gefrierschrank super, wenn man es eilig hat. Danach keimten die bei mir auch in toller Quote. Die Variante mit der Anzuchtschale unter dem Vordach hat der Weisel aber deutlich besser gefallen als die Varianten mit Kühlschrank oder Gefrierschrank. :)

    Dass du den Boden mit auf 14°C mit-temperieren musst.

    Wenn der Boden sowieso in diesem Temperaturbereich liegt, ist das harmlos, aber ich sehe folgende Risiken:

    - Wärme/Kälteverlust je nach Bodentemperatur (und bei fehlender/schwacher Isolierung des Bodens auch noch ein Stück Erdreich zusätzlich)

    - bei leitfähigem Boden wird die Bodenplatte neben der Kühlzellenwand auch noch in der Nähe von 14°C liegen. Ist der Raum/Boden sonst wärmer, hast du da eine kalte Stelle für Kondensation.

    http://silphie.info/tipps-zum-anbau.html


    Was auch gut geht, ist eine Schale mit Samen jetzt noch rausstellen und dann bis zur Keimung nur verhindern, dass sie austrocknen oder ertrinken. Dann keimen sie auch wunderbar und du kannst die Sämlinge pikieren. Wenn man gleich größere Töpfe zum reinpflanzen nimmt, muss man sie bis zum Auspflanzen an den späteren Standort nicht stark verhätscheln. Die Zuchtfirma nimmt kleine Multitopfplatten zum Platz sparen, aber kann auch automatisiert alle paar Stunden wässern und düngen...

    Nachdem ich dort im Urlaub auch immer wieder Bienenbeuten sehe und nicht davon ausgehe, dass man die nur zur Deko dahinstellt, wird es da wohl sogar noch mehr geben als nur so spät im Jahr den Strandflieder. Trotzdem danke für den Tipp mit dem Strandflieder-Honig. Muss ich im Sommer mal danach fragen, wenn ich wieder an der Nordsee bin.

    Gerade, wenn du im Frühjahr vor dem Aufsetzen der Honigräume noch Futterwaben als Reserve hinter das Schied hängen willst, ist der Weg dahin noch weiter.


    Futtertasche während der Fütterung gleichzeitig als Schied bzw. Begrenzer für den belegten Teil nutzen ist ganz ok, aber für die übrige Zeit würde ich mir die oben genanten Nachteile mit der Futtertasche nicht antun. Die Kosten für Schiede sind ebenso überschaubar (kann man auch selbst einfach bauen, wenn man die gekauften zu teuer findet) wie der Lagerplatzbedarf für Futtertaschen, die dann auch sauber bleiben.

    Ich heize den Ofen an, schalte dann aus und lege dann die MW zum wärmen auf das Gitter mit Unterlage rein. Die Restwärme reicht und falls ich zu lange brauche, weil das Telefon klingelt, werden sie nur wieder kühler...

    Solange meine Kinder noch nicht selbst ungefragt die Pizza machen ist das relativ sicher.

    Ok, war vielleicht missverständlich. Ich fülle auf Zielrähmchenzahl auf, füttere dünn zu für den Ausbau und die neue Brut. Wenn sie ordentlich gebaut haben, will ich Einfüttern. Meist liegt zwischen Baufütterung mit leichtem Vorrat und Einfüttern mein Urlaub in den bayrischen Sommerferien. Dann wiege ich und füttere für den Winter ein. Die Gewichtsdifferenz, die zwischen dem Wiegen vor dem Einfüttern und dem Wiegen nach dem Einfüttern noch durch Brut oder neues Wachs entsteht ist meiner Meinung nach klein. So wiege ich hauptsächlich den zusätzlichen Winterfuttervorrat durch Einfüttern oder Sammeln im Springkraut. Die Futterkränze von vorher auf den Bruträhmchen und das Wachs sind für mich auch ja auch kein Wintervorrat, sondern zwingend zum gesunden Leben nötig.

    Wenn du eine frisch ausgebaute Wabe oder Naturbau wiegst, wirst du feststellen, dass der selbstgebaute Teil im Vergleich zu den typischen Mittelwänden wirklich vergleichsweise wenig wiegt. Im Rahmen der Messgenauigkeit bei beidseitigem Wiegen und addieren ist das sicher ein Messfehler, den man vernachlässigen kann.

    Ich wiege vor dem Einfüttern und danach, ob die entsprechenden Zuwächse wirklich erreicht werden. Vor dem Füttern fülle ich noch mit der gewünschten Zahl an Rähmchen auf und dann dürfen sie bauen und einlagern. Die paar Gramm, die sie dann in Wachs oder neue Brut umsetzen, sind mir egal. Die Hauptbautätigkeit haben sie ja vorher schon erbracht, wenn man erst zum Ausbau und Brüten noch dünn zufüttert.

    Für mich gehört es aber auch dazu, dass ich an meiner Haustür den Honig von meinen Bienen verkaufe oder den zugekauften Honig entsprechend deklariere.

    Bei mir steht das beim meinem Honig auf dem Etikett, dass dieser Honig von meinen Bienen ist. Für die zugekauften (Sorten-)honige steht das beim Stand auf dem Preisschild und ich sage es auch ungefragt, dass ich sowas von einem Kollegen zukaufe und nur abfülle. Honig vom Kollegen kaufen und mit meinem Etikett verkaufen oder mit einer Variante, wo dann die Hinweise auf meine eigenen Bienen einfach fehlen, finde ich Betrug - auch wenn das zweite rechtlich in Ordnung ist, weil ich ja nix anderes versprochen habe als Bienenhonig. Ich nutze dabei dennoch aus, dass jemand meine Bienen sieht und beim Honigverkauf automatisch davon ausgeht, dass ich kein Honig-Händler, sondern Imker bin, der Produkte seiner Imkerei verkauft. Ich finde das auch beim Metzger oder Bäcker nervig, wenn er nicht dazu stehen kann, dass er nicht alles selber macht. Wenn er als Fachmann Qualität zukauft, kann er das doch sagen - ich kann ja dann nur seine Waren nehmen, wenn ich die zugekauften Sachen nicht will.

    Meine Kunden kommen übrigens wieder, auch wenn ich teilweise bei der Glasrückgabe Fremdgläser bekomme und so sehe, dass ich nicht der einzige Imker in ihrem Leben bin. Manche der zugekauften Honige kaufen sie dann auch mal wieder, andere scheinen gegenüber den eigenen Honigen weniger gefragt zu sein.

    Das Bewilligungsschreiben kommt nach ein paar Wochen. Darin teilen sie dir dann lediglich mit, was aus deiner Liste gefördert wird - also eine Liste der Artikel aus deiner Antragsliste.

    Wie viel du bekommst, erfährst du nach Ende der Frist fürs Einreichen der Auszahlungsanträge mit Belegen - eher so Oktober, wenn alles Anträge durchgerechnet sind. Viellelicht hast du dann auf einmal Geld auf dem Konto und ein paar Tage später kommt dann der Brief mit der Mitteilung.

    Ich sehe noch eine Ausnahme zur Angabe von Jörg:

    Wenn die Winterbehandlung noch nicht gemacht ist und die Bienen noch nicht oder nur sehr wenig brüten, dann sollte man jetzt noch einmal öffnen, um OS zu träufeln oder zu bedampfen.


    Ansonsten gibt es außer Futterkontrolle (und nachsehen von außen) die nächsten Wochen nix an den Bienen zu tun bis man von den Temperaturen im T-Shirt draußen sein kann. Dann ist Zeit für die Frühjahrsdurchsicht und alle damit verbundenen Arbeiten.

    Ja, das ist sicher ein Vorteil, wenn wir von den großen Teilen reden, wo man dann eine ganze Zarge entdeckelt (am besten automatisch) und dann einfach in ein Abteil der Schleuder weiterschiebt. Aber bei der Dimension, geht es bei der Platzfrage dann auch eher um Befahrbarkeit mit Hubwagen, Stapler und die Nähe zum Honigtank usw. als um Stellfläche der Schleuder.