Beiträge von Amape

    Schade, dass du so weit weg wohnst. Bei mir sind nur die Völker bis auf die Winterbehandlung fertig für den März. Ich muss noch Honig abfüllen, Rähmchen sortieren und dann alle alten Waben ausschmelzen, Mittelwände gießen, Mittelwände einlöten. Falls dir also langweilig wird, kann ich dir gerne "Work and Travel" gegen Kost und Logis am Ammersee anbieten.

    Nein. Ich habe ein Auto und benutze es. Ich beschränke die Fahrten, indem ich sowas wie Einkaufen am Heimweg von der Arbeit mit erledige, kurze Strecken mit dem Rad fahre... trotzdem wäre sicher viel mehr möglich, wenn ich müsste.

    Ich kaufe ja auch nur überwiegend frische Lebensmittel von lokalen Produzenten oder Bio-Ware. Wenn ich nur 100g Schinken zum Kochen brauche, nehme ich das beim Einkauf im Supermarkt mit. Ich mache lieber pragmatisch so viel wie möglich als 100% mit riesen Aufwand und "Religion" zu versuchen, um dann an meinen Ansprüchen zu scheitern und ganz hinzuschmeißen.

    Ich kann als landwirtschaftlicher Laie auch nicht beurteilen, wie viel Spritzmittel wirklich nötig sind, aber ich maße mir an zu beurteilen, dass vorbeugende Notfallzulassung nur ein Kniefall vor der Industrie ist und wieder einmal "alternativlos" sowie alles andere, bei dem der Umweltschutz zu Gunsten der Wirtschaft zurückstehen muss.

    ...

    Wir versuchen dadurch, nicht nur Gewinne einiger weniger zu generieren, wir versuchen dadurch auch, unser "normales" Leben - kurzfristig - am Laufen zu halten.

    Langfristig kann das nicht funktionieren! Das wissen wir alle!


    Rolf

    Nein, wir versuchen unser Leben möglichst bequem und ohne Bedarf an größeren Änderungen am Laufen zu halten.

    Ich könnte beispielsweise fast alle Autofahrten mit dem Zweitwagen durch Fahrrad und ÖPNV ersetzen und für die wenigen übrigen Fahrten so einteilen, dass es mit dem anderen Auto meiner Familie möglich wäre. Aber ich habe ein zweites Auto, also bin ich zu faul, die Fahrpläne zu lesen und meine Fahrt nach den Busplänen einzuteilen...
    Das ist bei fast allem so und das gilt auch für Firmen und die Landwirtschaft. Lieber ein bisschen ändern und dabei jammern als komplett neu ansetzen. Prüft doch mal euer Leben nach ökologischeren und nachhaltigeren Alternativen. Es gäbe sicher viele, aber ihr wollt nicht und so macht ihr nicht, wenn ihr nicht müsst. Warum sollte also gerade der Bauer oder der Agrochemieberater, Autobauer, Stromerzeuger...
    Die Notzulassung wird doch meist nur genutzt, um nichts anderes ändern zu müssen. Wirkliche Not ohne Alternativen wird es kaum geben - auch wenn die Alternativen dann vielleicht weitere Änderungen nach sich ziehen.

    ...indem man vielleicht doch die Tierhaltung mit Mast für übermäßigen Fleischkonsum einschränkt und so Futterproduktionsflächen anderweitig nutzen kann.

    ...indem man vielleicht weniger Energiepflanzen anbaut und so Flächen übrig behält...

    Oh Mist, ist ja schon wieder Ideologie, weil man damit Fleischkonsum und Energieverbrauch einschränken müsste. Komisch ist nur, dass mit Corona viele andere Einschränkungen ohne Probleme möglich sind, die man vorher als undenkbar bezeichnet hätte. Statt dritter Startbahn gibts im MUC gerade Pause im Terminal 1 ohne dass Bayern untergeht...

    Wenn man will, wird vieles möglich. Wenn man alles andere so lassen will, aber nur einen Punkt rausnimmt, den man ändern will, wird es wohl nicht klappen. Höher, schneller weiter ist mit Bio nicht kompatibel, aber anständig leben vielleicht schon.

    Ich habe schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn bei mir dicke Pakete ankommen, die unter 30kg sind.

    Irgendjemand zahlt immer den Preis dafür, wenn es am Schluss günstig sein soll. Wenn der Mitarbeiter das Geld bekommen würde, würde ich ja auch einen Aufschlag akzeptieren. So geht es halt nur über ein Trinkgeld bei der Zustellung. Es gibt leider außer dem Baumarkt keinen Zubehörladen in vernünftiger Entfernung zum selbst holen.

    Ich betreue ein TBH-Bienenvolk in einer Schule, das Dank dem we4bee-Projekt mit diversen Sensoren, einer Fluglochkamera und einer Innenkamera ausgestattet ist. Für die Fütterung war es super, weil ich ohne Durchwühlen weiß, was an Zunahme und Reserve drin sein muss. Ich kann von daheim aus (oder im Urlaub) auch mal schnell schauen, ob am Flugloch alles soweit normal/ok aussieht. Die Innenkamera zeigt ja nur die hinterste Wabe. Da ist dann wenig zu sehen. Die Sensoren innen geben mir einen Überblick über das Brutgeschehen in den einzelnen Abschnitten...

    Es ist nett, mit Erfahrung sicher hilfreich, aber es sind keine Informationen, die ein erfahrener Imker nicht auch auf andere Weise wie Fluglochbeobachtung, Anheben, usw. bekommen kann.


    Mir wäre das privat viel zu teuer, um das zu nutzen. Außerdem verbauen die Bienen gerne die Stifte mit den Temperatursensoren in den Wabengassen. Dann kann man die betroffenen Waben nicht mehr bewegen ohne dass was kaputt geht...

    Bei Not nehmen die jegliches Futter an. Problematisch ist nur, dass es ohne Brut kaum Kondenswasser gibt und wenn man dann kein Wasser holen kann, wird es mit dem Futterteig schwer. Irgendwo hier im Forum gibts einen Beitrag, dass jemand ein Volk überwiegend mit Futterteig überwintert hat, was laut dem Bericht gut möglich war. Ich glaube, dass es im MiniPlus und von Bernhard Heuvel beschrieben war.

    Außer für den Eigenbedarf wäre ich trotzdem immer vorsichtig und zurückhaltend bei der Verteilung von Dingen, die der Apotheker verkaufen muss...

    Ich empfehle dir einen einfachen Verbandskasten wie du beschrieben hast und Kühlpacks. Für den Verbandskasten habe ich auch daheim jetzt so einen kleinen Koffer mit Wandhalterung und die DIN-Füllung noch etwas erweitert. An der Wand im Blickfeld findet ihn auch jemand anderes schnell, wenn man den zum holen schickt.

    Mehr als kleine Verletzungen verbinden, Zecken oder Holzsplitter entfernen oder einen Stich/eine Verbrennung kühlen musst du damit nicht können. Alles andere reiche auch ich trotz San-Ausbildung nach der Erstversorgung an besser ausgestattete Mediziner weiter. Ständig unbenutzte sterile Einwegartikel oder andere Teile mit Verfallsdatum zu entsorgen, die ich zuhause voraussichtlich nie brauche (Intubationszubehör, Infusion,...) widerstrebt mir ökologisch und ökonomisch.

    Wie in anderen Beiträgen bereits von mir beschrieben habe ich eine Radschleuder. Mit diesem Suchbegriff kannst du jetzt im Forum den Rest suchen, den ich dazu schon geschrieben habe.

    Ja natürlich suche ich auch eine neue Schleuder, aber trotzdem ist es doch interessant, was jeder so für eine Schleudern hat.

    Das steht da auch ganz oft mit drin.
    Trotzdem muss man selbst geschleudert haben, um zu wissen, was einen nervt und was man selbst unbedingt haben will. Zudem muss man eine Schleuder selbst live sehen nicht nur im Bild/Video, um die Verarbeitung und das Material genau zu sehen.
    Lese die "Schleuderbeiträge", wo andere nach Kaufberatung, Empfehlungen, Erfahrungen gefragt haben, bilde dir deine Meinung und prüfe die Theorie mit der Praxis. Am Anfang und für wenige Völker kann man auch bei Kollegen/im Verein/beim bezahlten Dienstleister schleudern. Da lernt man was.

    Hallo, jeder ist mit seiner Schleuder zufrieden, weil der Durchschnittsimker nur einmal kauft und keine Vergleichsmöglichkeit hat. Am zufriedensten sind die mit den billigsten Schleudern. Der eingesparte Betrag ist dann Schmerzensgeld.

    Bis bald Marcus

    Nein, der mit der teuersten, weil er/sie sich ja sicher ist, dass er damit das beste gekauft hat und die Mehrkosten für sich rechtfertigen muss.
    Hholger Wenn du bei der Suche mit "Welche Schleuder..." "Kaufberatung Schleuder...." und ähnlichen Anfragen suchst, wirst du Seitenweise Diskussionen und Berichte finden.

    Ich habe in einem immer den flüssigen Honig, weil ich da nur wenige Gläser auf Vorrat abfülle. Sobald der anfängt zu kristallisieren, rühre ich den cremig und fülle ab. So habe ich später nicht viele Gläser rumstehen, in denen der Honig grob kristallsiert. Dafür muss der Abfüller beim Lagern aber dicht sein.

    Sehe ich auch so. Bei der Schleuder ist der Schrägboden sinnvoll, weil man die ja nicht so einfach schräg stellen kann während sie im Betrieb ist (und falls man sie verschraubt hat auch danach nicht).


    Abfüller kann man einfach auf der Unterlage schräg stellen und die Unterlagenhöhe frei wählen. Ich würde eher einen Abfüller suchen, bei dem (möglichst) keine Nähte sind, die beim Reinigen lästig werden, bei dem der Auslass so ist, dass unten nix am Boden stehen bleiben kann und bei dem der Durchmesser zu anderen Dingen wie Spitzsieb, Melitherm... kompatibel ist und die die Höhe zur Länge vom Rührer passend.


    Nachtrag: Im Zweifelsfall kauft/baut man einen "Abfüllknecht" zum Schrägstellen. Der taugt dann auch dafür, wenn man mehrere Abfüller nimmt, weil es schön ist, wenn man mehrere Gefäße rühren und dann abfüllen kann, ohne umzufüllen (weil man ja nach jedem Umfüllen wieder warten muss bis die Luftblasen aufsteigen oder man hat verschiedene Sorten vorbereitet, die man dann direkt nacheinander abfüllen kann). Nachdem ich nur noch in Edelstahlgefäßen rühre und lagere, war es auch nicht viel teurer statt normaler Eimer einen weiteren Abfüller zu kaufen. So kann ich mit Siebkübel und zwei Abfüllen von jedem Schleudern (oder nach dem Auftauen) drei Gefäße auf einmal fürs Abfüllen vorbereiten.