Beiträge von Amape

    ...und um die Variablen zur Verwirrung nochmal zu steigern gibt es bei den Ohren der HR-Rähmchen noch verschiedene Breiten, dass nicht jeder Rechen zu jedem Rähmchen passt.

    Also auf den Beespace achten und danach die Kombi auswählen, sowie später nur noch dazu passend kombinierbare Hersteller wählen. Die Langstroth-Kombi ist sehr verbreitet und somit leichter zu beschaffen. Die HR sind halt dann etwas schwerer als bei den "klassischen DD-Höhen"

    Ich kann auch bei Google-Maps schauen, ob meine Beuten am Stand schön angeordnet sind. Auf dem Bild sind aber nicht Name und Adresse gleich mit dabei sowie auch die vielen anderen Standorte in der Umgebung.

    Auch heute kann jeder eine Adressliste erstellen, wenn er eine Straße entlangläuft und die Klingelschilder zu den Hausnummern abschreibt. Trotzdem ist das was anderes als eine Liste öffentlich im Internet mit einem Klick erreichbar.

    => Wer freiwillig seine Daten da eintragen will, soll das tun, aber wer das nicht will, sollte auch nicht von anderen eingetragen werden und muss das auch nicht begründen.

    Hätte jetzt auch angegeben, dass man mit mindestens zwei guten Völkern ins Jahr gehen sollte und dann kann das dritte auch so lala sein. Dafür würde ich schauen, dass man dann mehr als 3 einwintert und ggf. im Frühjahr Völker abgibt.

    Problem an dieser Taktik wird aber sein, dass du für Schwärme oder Verhinderung derselben auch in der Saison vorübergehend bis zu 5 Völker haben wirst, außer du hast einen Kollegen, der sowas sofort holen kommt.


    Ich finde arbeiten von der Seite angenehmer, wenn ich den Honigraum weghebe oder Brutraum durchsehe. Bei mir stehen deshalb immer zwei nebeneinander und dazwischen ist eine Lücke, in der ich gut stehen kann. So kann ich auf den Nachbarbeuten gut mein Zeug zwischenparken. Bei 2,60m bekommst du da 4 Stück hin, wenn dann jeweils außen daneben noch Platz ist, sonst würde ich vielleicht -X XX X- planen und solange es nur 3 sind eine einzelne weglassen.

    Ich möchte nicht, dass ein Verein und vor allem nicht dessen Mitglieder Zugriff auf meine Standortdaten haben. Bei einer Behörde muss es wohl sein, aber freiwillig würde ich diese Daten nicht veröffentlichen. Erstens aus Prinzip nicht, weil ich die dauerhafte Überwachung sowieso schon störend finde und zweitens vor allem deshalb, weil ich mich nicht darauf verlassen wollte, dass nur Leute mit besten Absichten - wie Vermeidung von hoher Bienendichte - die Daten nutzen können. Sollte ich mitbekommen, dass ich von anderen in so einem Verzeichnis gemeldet werde, würde ich auch um Löschung meiner Daten bitten, zuerst freundlich und dann schauen, ob das datenschutzkonform ist uns ich darauf bestehen kann.


    Sehe es wie WFLP - geheim (oder teilgeheim) nutzt es nix, öffentlich läd es Diebe und "wollte nur mal schauen wie die Völker so sind"- Kundschaft ein. Auf beides kann ich verzichten.

    Bei mir ist das eher ein Problem der Bienenmenge. Wenn ich die Honigräume abnehme und aus einem Teil der Bienen da noch Kunstschwärme mache, dann sind es in den guten Völkern vorübergehend immer noch so viele Bienen für den Brutraum, dass im 10er alle Waben belegt sind, die ich dann da zum Füttern reingebe. Es quillt immer oben aus der Beute und dauernd sitzen welche am Rand und stören beim Deckel zumachen...Für das Futter reichen bei mir auch 8-10 Waben Dadant bis ins Frühjahr wenn ich langsam füttere, sodass immer noch Platz für Brut bleibt, obwohl phasenweise auch wieder was von außen reinkommt.


    Mit geplanter TBE oder bei Gabe von breiten Anfangsstreifen oder Mittelwänden will ich die Völker aber auch nicht noch mehr schröpfen, weil sie mit der großen Mannschaft noch bauen sollen und sich einen Vorrat an Pollen und Futter selbst aus Springkraut, Balsamine, Läppertracht und Greening sammeln können oder eben das Zuckerlösung-Futter invertieren. Außerdem will ich nicht noch mehr Völker einwintern, die ich dafür dann mehr betüdeln müsste, weil sich schwächer gebildet sind.


    Was ich gleich am Anfang bei Immenreiner gelernt (und seitdem auch bei anderen Dadant-Leuten bestätigt/erweitert) habe, ist die Zahl der Aktionen zu minimieren. Warum soll ich mit Honigräumen mehrmals jonglieren (aufsetzen, untersetzen - und dabei noch den schweren Bruttraum heben), wenn ich einfach einen für meine Betriebsweise passenden Brutraum nehmen kann und nach dem Abschleudern die Honigräume trocken schlecken lasse und dann einlagern kann. Außer zum Wandern oder Lagern haben kleinere Beuten keinen Vorteil. Bei meiner Standimkerei und meiner Betriebsweise hätten sie somit nur Nachteile.

    Für gute Völker ist die 10er beim Einfüttern manchmal schon eng, deshalb würde ich keine noch kleinere Kisten haben wollen. Ich mag auch kein weiteres Dadant-Maß für Ablegerbildung usw., sondern schiede dann die normalen oder hänge Dadant in die Doppel-MiniPlus

    Ideal wäre im Sommer Schatten über Mittag, ansonsten gerne sonnig und möglichst wenig Wind. Wenn du auch gerade kalte Nächte hast, kannst du auch mal nachsehen, wo sich tagsüber der Reif am längsten hält. Das sind dann eher Plätze, die ich nicht nehmen würde.

    Der berühmte Unterschied zwischen steuern und regeln.

    Auch wenn es in Büchern, Videos, Internetseiten oder auch hier im Forum immer wieder so aussieht als könnte man ein Schema abarbeiten, muss man doch für seinen Standort und den jeweiligen Jahresverlauf eine passende Strategie suchen, anwenden und auch deren Erfolg prüfen. Je nach Wetter kann/muss man diese jedoch anpassen. Für gezielte Anpassung braucht man aber Kontrolle des Erfolgs.


    Gerade für mich ist es aber kaum möglich, eine sinnvolle Strategie gemäß dem Wortlaut der gesetzlichen Vorgaben durchzuführen. Ich habe hier von Landratsamt eine Behandlungspflicht mit AS, OS oder MS (oder anerkannten Medikamenten aus einer Liste). Diese muss ich dokumentieren. Zum Trachtende passt bei mir AS meist nicht vom Wetter und im Dezember OS meist nicht von der Brutfreiheit. Milchsäure ist für Vollvölker als einzige Maßnahme IMHO nicht praktikabel und Medikamente, die Rückstände im Wachs geben, will ich nicht.


    Was bleibt? Früher habe ich je nach Wetter mit AS mal mehr und mal weniger Erfolg gehabt, wenn man die Milben-Fallzahlen im Winter und die Überlebensquoten angesehen hat.

    Letztes Jahr habe ich mit OS-Blockbehandlungen (ohne Brutentnahme) und OS im Winter nicht so gut gelegen, weil es anscheinend zu viel überlebende Milben in der Brut gab. Die Völker waren im Winter bei der Behandlung entweder milbenarm und im Frühjahr stark oder milbenreich und im Frühjahr tot.


    Dieses Jahr probiere ich TBE + einmalig OS nach Wegnahme der Honigräume und habe vor dem Jahreswechsel alle Völker noch einmal (brutfrei? - dem Gemüll nach eher ja) mit OS behandelt. Die Milbenabfälle dabei sind unterschiedlich, aber aus meiner Sicht alle nicht kritisch. Ein im Sommer milbenreiches Volk ist bereits jetzt leer gewesen. Das mit den größten Vorräten (welches wohl dort nachgefüllt hat), hat jetzt dafür am meisten Milben und am meisten Bienen. Gezählt wird wie immer im April.

    Hätte ich die OS im Sommer gesprüht und im Dezember geträufelt, wäre das diesmal sogar den Buchstaben des Gesetzes gefolgt. So wohl leider nur der Idee dahinter. Ich fürchte jedoch, dass ich die Brutfreiheit künftig immer erzwingen muss, um erfolgreich im Sommer Milben zu reduzieren und je nach Wetterverlauf und Befall die Winterrunde zwischen Mitte November und Mitte Januar einplanen muss. Eine Behandlungsfrist bis Mitte Januar käme mir daher entgegen. Rückstände im Honig befürchte ich bei einmaliger OS-Gabe im Januar eigentlich nicht mehr als bei Behandlung Ende Dezember.


    Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich bei TBE nicht auf die OS verzichtet habe: Ich hatte aufgrund anderer Verpflichtungen im Juli/August keine Zeit, mich mehr um meine Völker zu kümmern. Die Brutsammler hat ein Kollege bekommen, der sich dann an einem extra Stand um diese gekümmert hat. Ich habe daheim meine Völker nur alle paar Tage dünn gefüttert, dass sie bauen und einen Grundvorrat anlegen, ehe ich Ende August den Familienurlaub angetreten habe.

    Ich verwende zum (Ein)Füttern bisher immer Kristall-Zucker, den ich selbst zur Lösung anrühre und kann mich Wolfgang nur anschließen.

    Solange er nicht angerührt ist, kann man ihn trocken fast unbegrenzt lagern. Beim Füttern sollte man nur Mengen der Lösung reingeben, die in maximal 3 Tagen inklusive Ausputzen wegkommen. Wenn es noch warm ist, besteht sonst die Gefahr dass dünne Lösungen verderben oder bei dicken Lösungen die Konzentration für die Reste vor dem Ausschlecken bis zum Kristallisieren ansteigt.

    Es müssen Docht-Wachstransportfähigkeit, Wärmeabgabe und zu schmelzende Wachsmenge zusammenpassen.

    Leider transportieren nicht alle Dochte gleich, weil Fasermaterial und Flechtung kleine Unterschiede bei gleichem Durchmesser ergeben. Die Außentemperatur macht kleine Unterschiede beim Abschmelzverhalten des äußeren Randes aus.


    Faustregel: Je dicker der Docht, desto mehr Wachstransport und Verbrennungswärme => desto dicker darf die Kerze sein, um randlos abzubrennen.

    Der Rest ist probieren. Wenn es im Teelicht ersäuft, ist der Docht vermutlich zu schwach/dünn.


    Ich würde mein Wachs lieber selbst umschmelzen. Wenn es wirklich garantiert dein Wachs beim MW-Machen ist, ist es eine extrem teure Reinigung. Beim Tausch gegen MW kann es auch schon wieder Wachs mit irgendwas sein.