Beiträge von Amape

    Der Unterschied bei "technisch" und "ad us vet." wird auch hier die nur das Zertifikat sein, das der Hersteller dafür vorlegt. Oft kommen die sogar aus dem gleichen Gefäß und werden nur verschieden etikettiert. Wenn OS rein ist, ist sie rein - egal was für eine Verwendung angegeben ist.

    Nachdem du in Deutschland keine erlaubte Verdampfung betreiben kannst, selbst wenn du im Ausland eine dort erlaubte Bienenarznei kaufst, kannst du auch die technische nehmen. Sollte dich jemand fürs Bedampfen belangen wollen, wird es keinen Unterschied machen oder sogar noch zu deinem Nachteil ausgelegt werden, wenn du bewusst eine unerlaubte Anwendung mit einem "erlaubten" Präparat abzumildern versuchst.

    Ich habe technische OS daheim, mit der ich die Gartenmöbel entgraut habe (Bis auf den Duftstoff ist der "Entgrauer" eines namhaften Herstellers auch nix anderes als verdünnte Lösung davon - also sehr teuer Wasser mit gekauft). Beim Oxamat konnte man früher sogar auch direkt die entsprechenden Tabletten mit bestellen. Der scheint mit gepresster OS besser zu gehen, hat aber auch mit losem Pulver gedampft. Zur Dosierung kann man super eine abgeschnittene Spritze nehmen, die man in das Pulver drückt und dann den Pressling in das Schälchen rausdrückt.

    Ich gehe auch davon aus, dass man die Imkerei dem Arbeitgeber nur melden muss, wenn es die Arbeitskraft beeinträchtigen wird oder wenn man es wirklich beruflich macht.

    Ich habe bei Vollzeit 100% meiner Arbeitskraft vertraglich zugesichert und darf in der übrigen Zeit nichts machen, was meine Regeneration so beeinträchtigt, dass ich das nicht erbringen kann oder in Konkurrenz zu meiner Arbeit steht. Das dürfte der typische Standard in Arbeitsverhältnissen sein und die Tatsache, dass der Arbeitgeber deshalb auch die Nebentätigkeit angezeigt oder zur Genehmigung vorgelegt haben will - ist auch in meinen Arbeitsvertrag so.

    Ein Hobby, das meine Arbeit nicht beeinträchtigt fällt da dementsprechend nicht darunter, wenn es nicht extra ausgeschlossen war. Dass ich gelegentlich mal ein Wochenende dafür arbeite ist nicht verboten, wenn ich am Montag fit genug für die andere Arbeit bin. Ich bekomme allerdings auch keinen Wunschurlaub dafür, wenn ich es damit begründen will - auch da ist es mein Privatproblem wie ich meine Freizeit fülle und nicht das Problem meines Arbeitgebers wie er mir zur passenden Zeit die Freizeit ermöglicht. Das gilt ja sogar für gemeinnützige Hobbys wie Feuerwehr, Hilfsdienste..., die meist unterstützt werden, aber Anspruch auf Freistellung von der Arbeit ist sogar da ohne Katastrophenfall schwer durchzusetzen, wenn betriebliche Gründe angegeben werden.

    In der Schweiz sind viele Lebensmittelpreise für den Kunden erstaunlich, der unsere deutschen Preise im Kopf hat. Noch heftiger finde ich den Unterschied in der Gastronomie.

    Auch wenn das gezeigte sicher ein Extrembeispiel ist, ist der einheimische Honig - wie auch andere einheimische landwirtschaftliche Erzeugnisse - wegen einem anderen Umgang mit Importen und Protektionen für den eigenen Markt etwas anders als bei uns. Dafür fahren dann viele Schweizer zum Einkaufen über die Grenze und freuen sich über unsere Discounter-Preise...

    Etwa zwei Wochen.
    Frühtracht rühre ich entweder gleich (und impfe, dass es auch wirklich gleich losgeht), Sommer lasse ich oft lange im Eimer flüssig stehen bis ich im Herbst dann Zeit habe zum Rühren und Abfüllen. Da ist es dann im Keller maximal 20°C warm/kühl. Da bekomme ich den mit impfen auch in maximal einer Woche ins Glas. Man muss nur gelegentlich schauen, ob er nicht doch schon anfängt zu kristallisieren solange er flüssig rumsteht und man nicht rührt.

    Genau so ist das. Wenn noch zu viel unkristallisierter Anteil drin ist, dann können die kleinen Kristalle damit zu großen Kristallgittern wachsen => Fest und/oder grobe Kristalle

    Wenn gar kein unkristallisierter Honig mehr übrig ist, dann können die Kristalle nicht mehr anbauen. Nachdem du beim Rühren aber die Spitzen abbrichst, können sie sich nicht mehr so schon verhaken. Es bleibt zu breiig.

    Hatte vorletztes Jahr welche an der Tür von der Paketablage. Das war nervig, weil sie genau auf Kopfhöhe eingeflogen sind und auch nur so begrenzt begeistert waren, dann man da immer mal wieder die Unterlage vom Nest beim Öffnen rausdreht. Der Postbote fand es auch nicht so toll. Sonst sind sie immer an anderen Orten im Garagenspeicher und stören da nicht. Überwintert haben vor zwei Jahren mehrere (dann vermutlich Königinnen?) in der Abdeckung vom Tranpondergehäuse der SAT-Anlage. Da habe ich bei Reparaturarbeiten im Frühjahr welche umsiedeln müssen.


    Totholz im Garten oder beim Brennholz gibt es genug, aber bei mir kommen trotzdem immer welche und holen sich das Teak-Holz von den Terrassenmöbeln. Vermutlich stammen die dekadenten Exemplare aus einer Villa in der Umgebung und geben sich dann nicht mit Fichtenbrettern, Lärche, Brennholz, also solchem Bauern-und-Pöbel-Holz zufrieden.

    ...dann besprüh sie doch durch das Gitter und nimm eine Wabe mit wenig oder offener Brut. Dann sollten es nicht viele Milben sein, die die mitbringen.

    Bei mir kommt seit ein paar Tagen auch wieder was rein. Das Interesse an den Stapeln mit den ausgeschmolzen Rähmchen in Bienendichten Turm wieder vorbei. Bei der Durchsicht hatten die Honigräume wieder etwas Gewicht. Nur das Schaufenster-Volk musste ich füttern. Die haben aber immer Probleme, weil es einfach wenig Platz ist und man immer schröpfen muss.

    Ich habe auch ein Schwerlastregal, in dem die Kartons mit den Gläsern stehen. So komme ich auch da an alle Kartons. Gefüllte Gläser brauchen übrigens auch nicht mehr Platz als die leeren - falls man sie sowohl im gleichen Raum lagert.

    Bei großen Lagermengen muss man dann auch noch bedenken, ob der Boden auf so viel Last an einer Stelle ausgelegt ist.

    für solche Einladungen gibt es im Forumsleben Abteil für die Mitglieder einen Beitrag sogar mit einer Karte, die Luis eingerichtet hat. Ich habe gerade mal angefangen Leute zu besuchen, wenn ich in der Gegend vorbeikomme und vielleicht machen das ja andere auch so. Dann kannst du auch mal außerhalb von IFTs und Messen Leute aus dem Forum treffen.

    Du kannst auch nur halbe oder gedrittelte Mittelwände geben. Die wollen normalerweise kaum noch Drohnenbrut anlegen und bauen dir meist schöne Waben in Naturbau. So kannst du Futter in Wachs konvertieren. Wichtig ist nur, dass du dann wirklich immer einen Futterstrom hast, sonst hören ist auf zu bauen und fangen später im Jahr nur widerwillig wieder richtig damit an. Das ist dann lästig beim Einfüttern.

    Ich verwende bei solchen Ablegern, Kunstschwärmen usw. gerne nur breite Anfangsstreigen bis halbe Mittelwände, weil ich dann mit weniger Zugabe von Wachs im Brutraum auskomme. Wenn die Ableger stark genug sind, bauen sie bei genug Futter/Tracht wunderbar aus.

    Ich habe bisher auch nichts von Behandlung gelesen. Solange die neue Königin noch nicht legt, wäre nach dem Auslaufen der verdeckelten Brut ein guter Zeitraum, um weitestgehend alle Milben mit einer Sprühbehandlung zu treffen und so einen guten Start für die erste Brut der neuen Königin zu erreichen.

    Honig wirst du wohl eher keinen ernten, weil je nach dem Auslaufen der Ablegerbrut zunächst keine angelegt ist, sodass die Volksgröße dann erst mal abnimmt bis die ersten Brutsätze vom Neustart schlüpfen.

    Wenn ich so wenig Frühtracht in einer Wabe hatte, dass ich nicht geschleudert habe, war das Hauptproblem, dass es manchmal Stellen mit Honig gibt, den man nicht mehr aus der Wabe schleudern konnte. Kam aber auch nicht immer vor. Habe allerdings auch keinen Raps in der Umgebung, sondern eher Obstbaum und Löwenzahn.

    Sonst beginnt der "Ganzjahreshonig" bei mir nach dem Schleudern lediglich schneller zu kristallisieren und muss entsprechend früher gerührt werden. Dann gab es auch cremigen Honig, der sich nicht entmischt hat. Ohne rühren gibt es grobe Kristalle.