Beiträge von Amape

    Bei mir auch so. Wenn ich rechtzeitig, also Weidenblüte, ausgebaute Waben zur Verfügung stelle, dann lagern sie oben ein und legen keine großartigen Futterkränze über die Brut und keine Futterwaben im Brutraum an. Im zweiten HR kann ich dann Mittelwände geben, die sie dann mit zunehmender Tracht ausbauen müssen. Bei mir ohne Massentracht geht das meist gut, weil dann viele Bienen in den Honigräumen sitzen und man durch rechtzeitige Erweiterung nach oben den Schwarmtrieb nicht fördert.

    Wenn ich das verpasst habe, dann neigen meine Damen die ganze Saison dazu, im Brutraum viel Futter haben zu wollen. Sie bauen sogar teilweise hinter dem Schied lieber Wildbau für Futter als oben neue Mittelwände auszubauen.

    Zudem ist es oft hilfreich, wenn man die Honigräume dreht. Solange nicht unter allen Bereichen auch belegte Brutwaben sind, bauen sie sonst lieber nur den Teil aus, der über der Brut liegt (selbst im Honigraum eine Etage höher). Den Honigraum dann einmal drehen sorgt für gleichmäßigeren Ausbau und Befüllung.


    Bei genug Tracht und Volksstärke bauen Bienen sogar mit Anfangsstreifen, wenn man sie vorher mit einem ausgebauten Honigraum zur richtigen Staplung gebracht hat. Ohne mittige Rähmchen mit Mittelwänden als Aufstiegshilfe und zur Orientierung nehmen sie das aber schlechter an und bauen die Waben auch mal quer.

    Update zu den bisherigen Erfahrungen:

    • Leider wurde meine TBH dann auch nicht so früh geliefert wie erhofft. Nachdem ich Anfang Juni angekündigt bekam, dass ich bei der nächsten Lieferrunde dabei bin, habe ich dann Anfang Juli tatsächlich die Lieferung bekommen - die Lieferung war aber plötzlich deutlich teurer als bei der Anmeldung angegeben.
    • Zur Lieferung bekam ich dann auch den Leihvertrag, den ich vorher nicht zur Verfügung hatte. Der Schulträger hatte dann vor der Unterschrift noch ein paar Fragen zu manchen Abschnitten. So habe ich die TBH zunächst nicht bearbeitet, weil ich Angst hatte, dass ich sie nicht behalten darf, weil der Träger jetzt doch nicht will/kann.
    • In der letzten Schulwoche vor den Ferien war dann endlich alles durch und ich konnte die TBH streichen, die Sensoren einbauen und mit dem Hausmeister den Unterbau vorbereiten.
    • Eigentlich wollte ich dann besiedeln. Die Bienen hatte ich ja schon seit der Zusage im März am Heimatbienenstand in meinem Standmaß vorgehalten. Während meines Urlaubs in den Ferien hätte eine Imkerkollegin gefüttert und kontrolliert....
      Aber dann bekam ich Angst, dass der damals angrenzende Faulbrutsperrbezirk ausgeweitet wird, dabei mein Volk bei einer Kontrolle beanstandet und ohne meine Betreuung nicht saniert wird. Also habe ich die Besiedlung verschoben. Im September war es mir dann zu spät, um mit einem Kunstschwarm im Naturbau dort bauen zu lassen. Die TBH kann man mit den ganzen Einbauten und wegen frischem Naturbau besiedelt schlecht transportieren, also konnte ich auch nicht bei mir am Stand besiedeln und dann umziehen. Das eingeplante Volk überwintert somit bei mir im Standmaß und zieht im Frühjahr als Kunstschwarm ein.
    • Jetzt ist die TBH also verkabelt und online, aber leer. Das gilt wohl auch für andere, wenn man die Daten aller bisher installierten Beuten so ansieht. Manche sind auch besiedelt. Immerhin kann man von allen die Wetterdaten nutzen. Spannend sind vor allem die Feinstaubmesswerte an verschiedenen Orten. Unter https://analytics.we4bee.org/#/ könnt auch ihr alle Daten sehen. Unter https://we4bee.org/ gibt es alle Infos und auch einen Link auf die Seite mit den Daten.

    Nachdem diese Spülmaschinen ziemlich heiß waschen, sind die Sachen im Korb noch heiß, wenn man sie entnimmt. Überall, wo kein Wasser stehen bleibt, trocknet das heiße Zeug schnell. Honigeimer habe ich noch nicht damit gespült, aber schlecht ist sicher, wenn im Rand Wasser stehen geblieben ist.

    Privat besitze ich leider (noch) keine, aber ich spüle für Veranstaltungen öfter mit einer. Je nach deiner Spülmenge sind verschiedene Kriterien vielleicht unterschiedlich wichtig.

    Die Teile gibt es auch immer in gebraucht oder in ganz verschiedenen Preisklassen (und bis zu den mittleren Preisen auch Qualitätsstufen). Deshalb hat ein Bekannter sich auch eine gekauft, die wir dann für Feste nehmen können.

    Neben der Größe des Spülraums (damit auch die Honigeimer reinpassen), musst du auch bedenken die passenden Körbe zu kaufen, um Gläser und Deckel spülen zu können. Beim Gebrauchtkauf solltest du unbedingt die Geräte vorher sehen können. Viele laufen nicht mit 220V und der Verbrauch an Energie sowie Wasser pro Spülgang ist auch sehr unterschiedlich. Außerdem kannst du noch die Luxusvariante mit Haube auswählen, wo man die Körbe einfach vom Spültisch rüberschieben kann statt einzeln von vorne rein.

    Für meine Zander-Beuten mit Beespace oben an den Brut/Honigräumen habe ich Folien von Dehner benutzt. Die hatten so kleine Lüftungslöcher und ich war mit dem Material von der Dicke und Steifigkeit sowie der Haltbarkeit ganz zufrieden.

    Bei meinen Dadant Beuten ist der Beespace im Deckel und da wäre Folie jetzt sinnlos. Ich habe somit in letzter Zeit keine mehr gekauft und kann dir damit leider nicht sagen, ob es aktuell noch genau diese Sorte dort gibt.

    Es kommt auch darauf an, wie groß der Durchmesser bei einem Auslauf ist.

    Prinzipiell haben zwei Hähne immer auch den Vorteil, dass man auch für das, was danach kommt (Sieben...) den Honigfluss verteilen kann oder im laufenden Betrieb ein Auffanggefäß langsam und in Ruhe wechseln solange es beim anderen Hahn rauslaufen kann. Aus der Schleuder raus war bisher bei meiner mit einem Hahn nie ein Problem, aber manchmal muss ich an dem einen Hahn ein wenig drosseln, wenn der Honig schlechter fleißt, weil er sonst der Siebkübel zu langsam wird.

    Ich vergaß, das Volk auf dem Video wird permanent über eine Futtertasche (die ja auch im Video zu sehen ist) mit 3:2 Zuckerlösung gefüttert. Aber ja, ich weiß, dass das Volk schwach ist, ich muss mir also die Option offen halten, es aufzulösen. Danke für den Kommentar.

    Ja, das habe ich gesehen. Man sieht im Video aber keine Bienenmasse, die aus den Mittelwänden noch Waben machen könnte, um Futter einzulagern. Die wenigen Bienen versuchen mühsam die Brut zu wärmen solange das noch geht und verzehren das Futter dabei direkt. Ein größeres Brutnest können sie nicht pflegen und so werden es wenig Bienen bleiben. Wenn es kalt wird, schaffen sie den Weg zur Futtertasche nicht mehr und verhungern dir auf der Wabe neben der Futtertasche.


    In der Wirtschaft nennt man sowas Insolvenzverschleppung, wenn du das weiter laufen lässt.

    Das einzige, das du jetzt machen kannst, ist entscheiden, ob du Königin und Bienen die Chance gibst mit einem anderen Volk weiterzuleben oder ob du ihnen beim sicheren Tod zusehen willst. Die Entscheidung wird die nächsten Tage nicht leichter, aber die nächsten Wochen ist es dann zu Variante sicherer Tod entschieden. Wie du vereinigst, mit dieser Königin umweisest oder was auch immer, muss man aber vor Ort entscheiden, wenn man alle Kandidaten kennt.


    Da war Immenlos schneller, aber auch der hat -so glaube ich- entgegen seinem Namen schon viele Bienenvölker gesehen.

    Ganz ehrlich: Wenn das Video wirklich vom 8.10. ist, und du irgendwo in Deutschland imkerst, dann wird diese kleine Ansammlung von Bienen mit Königin (Volk wäre anmaßend) und ohne nennenswert Vorrat oder ausgebaute Waben zum Einlagern von Vorrat Weihnachten nur dann erleben, wenn es bis dahin nicht kalt wird.

    Du kannst es -sofern ansonsten gesund- mit einem anderen vereinigen. Sie werden sich dann für eine Königin entscheiden oder du entscheidest vorher mit dem Daumen. Die Königin im anderen Volk legt vielleicht nur gerade nicht und du hast sie übersehen. Vielleicht ist auch die Zeichnung weg oder sie haben umgeweißelt. Ich würde das Volk jetzt nicht durchsuchen. Aber sicher ist: Wenn du diese Kiste so stehen lässt, werden weder Bienen noch Königin das Frühjahr erleben - du verlierst also bei der Vereinigung nichts. Alternativ kannst du natürlich das Völkchen auflösen und dafür sorgen, dass die Königin ein richtiges Volk bekommt, mit dem sie überwintern kann.

    Um diese Diskussion mal auf den Punkt zu bringen:

    Es gibt keine Quelle, in der steht, dass die Ox-Verdampung ausdrücklich verboten ist, sonst hätte diese bestimmt irgendwo im Forum jemand gepostet.

    Alle Beiträge zielen somit darauf ab, dass es nicht ausdrücklich erlaubt aber auch nicht extra verboten ist. Da wir bei der Lebensmittelproduktion/verarbeitung und Tierhaltung aber auch Regelungen unterliegen, bei denen es eine positiv-Liste, also eine Beschränkung auf ausdrücklich erlaubte Maßnahmen gibt, leiten manche daraus ab, dass es wohl nicht zulässig ist, wenn es nicht bei den erlaubten Dingen steht.


    Solange es keine ausdrückliche Zulassung oder ein entsprechendes Urteil in einem Prozess wegen nicht-erlaubter Anwendung gibt, können wir hier noch 1000 Beiträge lang diskutieren. Es wird da keine Lösung geben, auf die wir uns berufen könnten.


    Entweder beantragt also irgendwann jemand die ausdrückliche Zulassung für Deutschland oder jeder Anwender könnte derjenige sein, dessen Gerichtsverfahren dann die juristische Klärung zu den bestehenden Regelungen mit gewissen Interpretationsspielraum gibt. Das erste kostet Geld und beim zweiten kann es gut oder schlecht ausgehen.

    ...

    Warum machen das dann alle mir bekannten Versender von Königinnen?

    Dass es alle machen heißt nicht, dass es notwendig sein muss, aber doch allerhöchstwharscheinlich sehr sinnvoll ist. Sonst könnte man sich die Zeit doch auch sparen die blöden Löcher da in den Umschlag zu knipsen. Hat bestimmt schon mal ein sparsamer Imker versucht. Hat sich aber nicht durchgestzt. Warum? Sind die Imker jetzt großzügig geworden?

    kann aber auch nur heißen, dass es jemand einfach macht und weil die Königin gut ankam, hat man es immer wieder so gemacht. Andere machen es dann nach.


    Genau aus diesem Grund reiben doch auch so viele die Münze am Automaten, wenn sie beim erstem mal durchfällt. Auch wenn mittlerweile oft genug in irgendwelchen Testserien von TV-Magazinen gezeigt wurde, dass es nix bringt, macht man es doch irgenwie noch, weil es ja zumindest nicht schadet.

    Hier ist in einer Satzung der Gemeinde geregelt, dass man Fahrwege bis zu einer Höhe von 4 m frei halten muss, Gehwege und Radewege bis zu 2,50 m. Sobald also meine Hecke raussteht, dann muss ich sie entsprechend schneiden.


    Auch wenn es nicht so eindeutig geregelt wäre, gehe ich doch einmal davon aus, dass ein Weg seinen Zweck nur erfüllt, wenn man ihn auch benutzen kann. Dafür ist es nun einmal nötig, dass keine Sträucher im Weg sind. Selbst wenn man darüber verärgert ist, dass man nicht persönlich angesprochen wurde, wird es sicher das Problem an sich schneller lösen, wenn ihr miteinander redet, als erst einmal die rechtliche Lage abzuklären.

    Für dich und alle künftigen Schnäppchenjäger:

    Die Qualität und damit auch der Preis unterscheidet sich in folgenden Punkten

    • Qualität des Edelstahlmaterials
    • Dicke der verwendeten Bleche
    • Qualität der Lager
    • Qualität des Antriebs
    • Verarbeitung der Nähte
    • Grate oder glatt poliert an allen Stangen und Stäben - vor allem innen
    • Ist der Auslauf so, dass der Honig auf vollständig ablaufen kann
    • Verfügbarkeit von Ersatzteilen bei Lager, Antrieb, Korb...

    Ich würde nie eine Schleuder kaufen, die ich nicht vorher in Augenschein nehmen konnte - Zumindest ein baugleiches Ausstellungsstück muss ich vorher sehen können.

    Wenn es "verdächtig günstig" ist, wird es wohl nicht preiswert sein. Eine Schleuder kauft man für längere Zeit. Gute Schleudern kann man auch mit vergleichsweise wenig Wertverlust wieder verkaufen, wenn dann irgendwann doch lieber eine andere will. Wenn man nicht in allen Punkten die Note 1 mit Sternchen erwartet, kann man preiswerte Angebote finden, billige Teile sind meistens den Preis nicht wert und führen meist zum zusätzlichen Kauf eines weitern Teiles in besserer Qualität.