Beiträge von kelte

    Ja das ist ein Paradebeispiel - aber dafür, wie man sich kritiklos vor den Karren von Bauernverband und Agrarlobby spannen lässt, indem man Chemie-Willi-Artikel verbreitet.


    Die Geflügelzucht und Brütereien waren der erste Bereich, der sich bereits vor vielen Jahrzehnten von landwirtschaftlichen zu industriellen Strukturen verändert hat.

    Da gibt es nichts mehr zu zerstören. Dieser Sektor ist für bäuerliche Landwirtschaft längst verloren.


    Im Gegenteil: durch die Umstellung auf Zweinutzungshühner konnten im Biobereich wieder lokale Zuchtinitiativen und Brütereien entstehen bzw. ihre Existenz sichern.

    Ein Museum mit Imkerei und angeschlossenem Schulungszentrum mit Übernachtungsmöglichkeit usw. wäre möglicherweise sogar wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich, aber es muss auch bewirtschaftet werden können und das bei den enormen "Personalproblemen" der Orden.


    Es könnte viele Gründe dafür geben, dass die Imkerei dort faktisch abgeschafft wurde.

    Gerade das scheint ja der Plan zu sein:

    Honeybee Experience days 2023 | Tickets | Online Shop | Buckfast

    In Bayern ist es genauso


    Nein - in Bayern läuft es anders:


    Bienen sind in Bayern in der Tierseuchenkasse beitragsfrei und nicht meldepflichtig.

    Ebenso wie Esel, Ziegen, Enten, Gänse, Wachteln, Fische, Wildtiere


    Siehe auch hier.

    Ich habe noch nie mit Thymol behandelt.

    Wäre es denkbar, daß Dein Wachs z.B. beim Umarbeiten neben Thymol-belastetem Wachs gelagert wurde oder dabei im Prozess verschleppt wurde ?

    In Bayern sind bei über 35% der eingesendeten Wachsproben (konventionell+Bio) Thymol nachweisbar. Ich unterstelle, daß aktuell deutlich weniger als 35% der Imker mit den (auch im Biobereich zugelassenen) Thymol-Produkten behandeln.

    Hier kannst Du auch nachlesen wie Du es wieder los werden kannst:
    https://www.tgd-bayern.de/BGD/…ndsproblematik_Thymol.pdf

    Für mich erscheint das schon etwas seltsam, dass sich die Qualität von "Bio-Wachs" nicht von Analysenwerten her ableitet, sonderen ALLEINE aus der Bertriebsweise des Imkers definiert wird.

    So pauschal gilt das nicht: Bio-Verbände definieren ja Richtlinien über den EU-Standard hinaus.

    Für Bienenwachs hat z.B. der Biokreis sowohl festgelegt wie oft zu analysieren ist, als auch zu welcher Bestimmungsgrenze (aktuell 10ppb).

    Naja, wenn es wirklich in Aminosäuren zerlegte Proteine sind, dann wäre es eigentlich egal, ob die aus Hühner, Dinosauriern oder dem Reagenzglas kämen. Weil auf molekularer Ebene sind alle Aminosäuren gleich, sofern es die gleiche Aminosäure ist...

    Fast - wenn es da nicht die Chiralität, d.h. D- und L-Formen gäbe...


    Aber egal - gebt das Geld doch besser für Weidenstecklinge aus, damit ist dann nicht nur der Honigbiene geholfen, sondern auch vielen anderen Insektenarten und vor allem dem Image der Imkerei und dem Ansehen des guten regionalen Honigs.....


    Die Lebensmittelüberwachung ist ja Sache der Bundesländer.

    Für Bayern treffen diese Aussagen so sicherlich nicht zu.


    Veterinärwesen und Verbraucherschutz stehen in den Landratsämter unter einheitlicher Leitung.


    Mit der Völkermeldung wird hier auf dem Formular auch abgefragt, ob man eigenen Honig vermarktet und ob man auch Honig zukauft - die Informationen sind in der Behörde also sehr wohl verknüpft.


    Kontrolleure haben sehr wohl enge Vorgaben welche Betriebsarten wie häufig zu kontrollieren sind.

    Bei Großbetrieben sind seit 2018 auch nicht mehr die Landratsämter zuständig sondern die bayernweit tätige Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit.

    letztes Jahr im Herbst wurde ich diesbezüglich bereits vom Veterinäramt angeschrieben, zusammen mit einer Abfrage, wieviel Völker man hält.


    Bereits im Frühjahr war der Lebensmittelkontrolleur auf dem Hof, ihn hat der Schleuderraum, das Lager und die Etiketten interessiert. War ne Sache von 10 Minuten für den Honig...

    Kann ich bestätigen - bei mir (Südbayern) kam die Lebensmittelüberwachung allerdings unangemeldet. Ebenfalls zum Thema Schleuderraum (Fliesen, Waschbecken, splitterfeste Leuchten), Lagergefäße und Etiketten. Neben meiner Völkermeldung ans Vetamt habe ich die Imkerei aber nie separat bei der Lebensmittelüberwachung angemeldet. Wurde auch bei der Kontrolle nicht bemängelt. Ich gehe davon aus, daß die Tierhalterdaten des Vetamtes in den Landratsämtern auch der Lebensmittelüberwachung zugänglich sind.

    Hat jemand Erfahrung mit Netzsch Mohnopumpen zum Pumpen von Honig oder Invertzuckersirup ?

    Diese Pumpen werden gelegentlich von Winzern oder Keltereibetrieben gebraucht angeboten.