Beiträge von kelte

    Die dahergelaufenen Preißn haben einen Teil der Forderungen ja auch schon durchgesetzt...:P, wenn ich recht informiert bin.

    Gut erkannt - so ist es.


    Vor allem haben viele andere Bundesländer keine getrennten Ministerien für Umwelt und für Landwirtschaft mehr, damit in diesem Bereich etwas vorangeht.


    Die Bayern dagegen lassen sich den Stillstand von 17 Ministern verwalten, wobei man das Landwirtschaftsministerium besser als "Agentur des Bauernverbandes" bezeichnen sollte.


    kelte

    Einfach mal nen Spaten nehmen und in nen minimal bearbeiteten Boden, auf dem entsprechend Glyphosat eingesetzt wurde, ein paar Stiche machen.

    Danach das gleiche bei intensiv bearbeitetem (Bio)Boden.

    Aber kannst ja vorab schon mal raten wo das Leben tobt und welcher tot ist...

    Den Spaten braucht man nicht in die Hand nehmen - das machen bundesweit die Landwirtschafts- und Umweltministerien und stellen amtlich fest, dass je nach Bundesland bis zu 40% der Ackerfläche als verdichtet gelten - z.T. bis in den Unterboden. Mit der Folge erheblicher klimaschädlicher Methan- und Lachgasemission. Für den konventionellen Glyhosat/Bayer/Bauernverbands-Agronomen kein Problem, weil er dies durch mehr Stickstoff-Mineraldüngung kompensiert oder mit noch schwereren Unterbodenlockerern den Boden tracktiert - dies darf und wird ein Biolandwirt nicht machen.

    Also noch ein guter sachlicher Grund dem Glyphosat-Spuk ein Ende zu machen.

    kelte

    Die Mittel sind nicht als "Bienen gefährlich" eingestuft.

    Falsch.
    In Raps sind bienengefährliche Wirkstoffe zugelassen und es kommt auch zu nachgewiesenen Fällen von Bienenvergiftungen.


    Beim Raps war noch Wasser im Boden in diesem Jahr.

    Das stimmt so pauschal nicht - ist doch Standortabhängig.

    Ein guter Kontakt zum angrenzenden Landwirt ist immer hilfreich.

    Aber: Im Umkreis von 60m um Deinen Bienenstand, muss er Deine Zustimmung einholen, wenn er (oder sein Lohnunternehmer) dort bienengefährliche Mittel während des Bienenfluges ausbringen möchte.

    D.h. Du musst nicht bitten, sondern er hat sich an dieses seit > 25 Jahre geltende Gesetz zu halten.

    kelte

    ... ist wohl eine gesetzliche Änderung in Arbeit, die in Zukunft eine "mehrere Hundert Euro teure" Lizensierung für Imker vorsieht, die ihren Honig im Neutralglas abfüllen und in Verkehr bringen (wohlgemerkt gilt das dann nicht für das DIB-Glas)...


    Ich spule kurz mal 28 Seiten zurück zur Ursprungsfrage.

    Diese ist jetzt durch eine Stellungnahme von Bundesumwelt- und Landwirtschaftsministerium beantwortet - oder nicht ?


    Siehe hier:

    http://www.lvbi.de/fileadmin/d…n/InformationVerpackG.pdf


    kelte

    Da ich direkt neben einem Stand erstmals ein blühendes Feld mit Sojabohnen habe:

    Hat jemand selbst praktische Erfahrungen mit der Sojabohne als Trachtpflanze ? Gibt es nenneswert Pollen / Nektar ? Kann es Probleme mit Pflanzenschutzmitteln geben ?

    kelte

    und daher macht eine schwache Unterlage mehrfach Sinn:

    - kleiner Standraum

    - früheinsetzender Ertrag (man muss nicht wie Hymenoptera seit 2011 auf die erste Ernte warten)

    - Der Baum lässt sich leicht einnetzen, womit man das Problem mit Staren, Kirschfruchtfliege und bei eintsprechend engmaschigem Netz auch mit Kirschessigfliege los ist,d.h. man kann mit regelmässigem (echt veganem) Ertrag rechnen


    Dann kann man auch problemlos eine Sorte der 7.-8. Kirschwoche pflanzen und hat im Vergleich zur Burlat ein ganz anderes Geschmackserlebnis und Ertrag.


    kelte

    Aktuelle Studie vergleicht Bestäubung von Ackerbohne durch Honigbiene / Erdhummel / Gartenhummel:


    http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=5043


    ==> Gartenhummel bestäubt effizienter als Honigbiene


    kelte