Beiträge von kelte

    "Alle versuche AFB Sporen im Wachs auf anderem Wege zu beseitigen, sind kläglich gescheitert.

    Naja- mit Gamma-Strahlung kann man Waben sterilisieren und auch AFB Sporen inaktivieren. Die Temperaturerhöhung dabei ist gering, so daß die Wabe erhalten bleibt. Das Equipment dazu haben manche Kliniken und Forschungseinrichtungen. Die lassen nur leider Imker ungern rein.....

    kelte

    Wer weiss was genaues dazu?

    Die LMIV (Lebensmittelinformationsverordnung) oder ausgeschrieben:

    VERORDNUNG (EU) Nr. 1169/2011 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1924/2006 und (EG) Nr. 1925/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinie 87/250/EWG der Kommission, der Richtlinie 90/496/EWG des Rates, der Richtlinie 1999/10/EG der Kommission, der Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 2002/67/EG und 2008/5/EG der Kommission und der Verordnung (EG) Nr. 608/2004 der Kommission.



    kelte

    zu b: ja, die Inhalte müssen angegeben werden, ebenso die Nährwertangaben.

    Angabe der Nährwerte nicht erforderlich - Pflicht entfällt sofern folgendes zutrifft:


    Handwerklich hergestellte Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfteabgegeben werden, die die Erzeugnisse unmittelbar an den Endverbraucher abgeben.


    kelte

    Die Frage ist (leider) weniger, wie ein Waldumbau aus imkerlicher Sicht aussehen sollte, sondern welche Baumarten überhaupt zukunftsfähig sind.


    Nicht nur eingewanderte Pilze und Schädlingsarten, sondern auch die bei uns vorhandenen zeigen Massenvermehrungen. Der Trockenstreß durch verstärkt auftretende Frühjahrstrockenheit nimmt immer mehr zu.


    Der Wald in 100 Jahren ?


    Szenario 1: Nur <= 2 Grad Erwärmung ==> unsere Arten (Rotbuche, evtl. Eiche) haben gute Chancen zu überstehen


    Szenario 2: Klimaerwärmung >> 2 Grad ==> unsere bestandsbildenden Arten können nicht überstehen; dann kommen Arten wie z.B. Tulpenbaum, Libanonzeder, Speierling und Elsbeere....


    Was heisst das für den Imker ?

    Vielleicht werden wir in 100 Jahren vor allem Metcalfa-Honig schleudern ?


    kelte

    Die Hefe hat die Funktion die Saccharose zu invertieren, wodurch der Futterteig nicht hart wird und geschmeidig und feucht bleibt und gut abgenommen wird. Alkoholische Gärung kann unterbunden werden, indem man das pH des Futterteiges z.B. durch Zitronensaft senkt. Ich verwende seit langer Zeit folgendes Rezept:

    0.5 kg Bäckerhefe in 0,7l Zitronensaft lösen und mit 10-13 kg Puderzucker vermengen. Einige Tage stehen lassen. Der Teig kann dann verwendet werden und ist lange haltbar.

    Da viele Belegstellen dein Einsatz von Honig in den Begattungseinheiten verbieten, ist dies eine bewährte Alternative- wenn man keinen fertigen Teig kaufen möchte.


    kelte

    Weitere Ideen, Vorschläge, Erfahrungsbäume, mit denen ich mich mal beschäftigen könnte? Freue mich über Input.... irgendwas Motivierendes in diesen traurigen Stunden...

    Wie wär's mit der "Schönen Else" = Sorbus torminalis ?


    Bienenweide, Naschobst, Brennobst, wunderbares Herbstlaub und in > 200 Jahren könnten Deine Erben bis zu 10.000 EUR für den Festmester Stammware erzielen, wenn ....


    kelte

    Die dahergelaufenen Preißn haben einen Teil der Forderungen ja auch schon durchgesetzt...:P, wenn ich recht informiert bin.

    Gut erkannt - so ist es.


    Vor allem haben viele andere Bundesländer keine getrennten Ministerien für Umwelt und für Landwirtschaft mehr, damit in diesem Bereich etwas vorangeht.


    Die Bayern dagegen lassen sich den Stillstand von 17 Ministern verwalten, wobei man das Landwirtschaftsministerium besser als "Agentur des Bauernverbandes" bezeichnen sollte.


    kelte

    Einfach mal nen Spaten nehmen und in nen minimal bearbeiteten Boden, auf dem entsprechend Glyphosat eingesetzt wurde, ein paar Stiche machen.

    Danach das gleiche bei intensiv bearbeitetem (Bio)Boden.

    Aber kannst ja vorab schon mal raten wo das Leben tobt und welcher tot ist...

    Den Spaten braucht man nicht in die Hand nehmen - das machen bundesweit die Landwirtschafts- und Umweltministerien und stellen amtlich fest, dass je nach Bundesland bis zu 40% der Ackerfläche als verdichtet gelten - z.T. bis in den Unterboden. Mit der Folge erheblicher klimaschädlicher Methan- und Lachgasemission. Für den konventionellen Glyhosat/Bayer/Bauernverbands-Agronomen kein Problem, weil er dies durch mehr Stickstoff-Mineraldüngung kompensiert oder mit noch schwereren Unterbodenlockerern den Boden tracktiert - dies darf und wird ein Biolandwirt nicht machen.

    Also noch ein guter sachlicher Grund dem Glyphosat-Spuk ein Ende zu machen.

    kelte