Beiträge von Han Kle

    Zu kleine Lebensräume führen automatisch zu Inzest, da in dem beengten Biotop keine echte genetische Vielfalt mehr Platz findet und ein Austausch mit anderen ebenfalls isolierten Populationen nicht mehr statt finden kann.


    Das Problem ist bekannt und beschrieben in den hervorragenden und lesenswerten Büchern des Hummelforschers Goulson. Abhilfe würden nur großflächig vernetzte Biotopgeflechte schaffen, aber das ist bisher unrealistisch.

    So beobachten wir also das große Sterben.


    Hans

    Den Bienen ist die Rasse völlig egal.
    Egal ist ihnen aber so einiges anderes eher nicht. Wichtig ist, dass sie ordentlich Pheromone hat.

    Wertvolle Königinnen packe ich immer erst in einen Kunstschwarm, lasse sie einige Zeit Brüten und vereinige dann mit einem frisch entweiselten Volk.
    Bei Kleinvölkern um diese Zeit Räubergitter bereithalten...

    Hans

    Hallo alle,


    ich habe gestern ein Gespräch mitgehört, da wurde von einer neuen (?) Methode zur Beendigung einer Räuberei gesprochen.

    Man solle aus Zucker- und Wachskrümeln ein kleines Mäuerchen oder eine Art Wall vor dem Flugloch aufrichten, um das Flugloch vorübergehend einzuengen.

    Habt ihr davon was gehört bzw. gelesen. Es stünde in einer der letzten Bienenzeitungen. Ich habe jetzt alle, die ich habe durchsucht und nichts gefunden.

    Weiß da jemand was dazu zu sagen?


    Für hilfreiche Hinweise dankbar,


    Hans

    Gerd,


    Deine Antworten machen mich etwas ratlos.
    Du kriegst einen Haufen Verweise auf online-Studien und Du bleibst auf dem Standpunkt, dass es keine belastbare Validierung gibt.
    Schon allein Google scholar spuckt derart viele Treffer aus, dass man das doch gar nicht überblicken kann...
    Abgesehen davon ist Propolis kein standardisierbarer Stoff, sondern je nach Herkunft eine sehr heterogene Angelegenheit.

    Hans

    Hallo,


    nach allem, was ich weiß, dürfte diese Biene vergiftet sein.
    Da ist nicht viel zu tun.
    So, wie Du es beschreibst, ist es aber eine einzelne Biene und nicht schon ein ganzes Volk.

    Das wäre bedeutend schlimmer.

    Ist es denn sicher eine Honigbiene oder ist es eine andere Art?


    Hans

    Sehr schöne Bilder.

    Bei uns im Garten leben davon einige Dutzend.

    Sie umschwirren dabei besonders gerne die weißen Blüten des wolligen Schneeballs und des Kirschlorbeers.

    Ich mag die schöne schillernde Farbe und den wunderbaren Brummton beim Fliegen.


    Im Juni war bei uns die Wiese Startplatz für hunderte (!) Junikäfer, die dann in den umliegenden Büschen Hochzeit feierten.

    Paradiesisch wild und ungemäht zieht unser Garten dieses Jahr erstaunlich viele Insekten an.


    Hans

    So, damit sind:


    • alle Imker, die nicht gewerbsmäßig Honig verkaufen – egal ob DIB- oder Neutralglas – raus.

    • alle Imker, die gewerbsmäßig Honig im DIB-Glas verkaufen, ebenfalls raus.


    Nur die Imker, die gewerbsmäßig Honig in einem beliebigen anderen Glas vertreiben, sind verpflichtet, sich am System zu beteiligen, falls sich nicht schon der Glasverkäufer selbst am System beteiligt.

    Na, dann passt doch alles.

    Hans

    Den Daumen hoch gab es von mir dafür, dass der Kardinalfehler vollkommen treffend auf den Punkt gebracht wurde:
    "Was für den Menschen gesund ist, kann ich meinen Bienen nicht zumuten!"

    Daher war der Müsli-Spruch echt treffend - und auch lustig,

    ... wenn auch nicht sehr hilfreich. Zugegeben.
    Aber es finden sich auch immer welche, die gerade Geduld haben und weiter helfen.


    Hans