Beiträge von Han Kle

    swissmix Wie geht das mit dem Schamottstein....

    Du kaufst beim Ofenbauer einen schönen Schamottstein im Maß deines Backblechs.
    Achte darauf, dass er für Lebensmittel geeignet ist. Dicke 2,5 cm.

    Den legst Du auf einen Gitterrost und heizt den Ofen gründlich vor. Innerhalb einer Stunde speichert der Stein ordentlich Energie.
    Wenn Du den gegangenen Teigling auf den Stein bringst, gibt das ordentlich Ofentrieb, weil eben der Teigling von unten mächtig Hitze bekommt.

    Andere nehmen ein dickes Stahlblech - das habe ich nicht.

    Neben dem Backstein ist es gut, genug Dampf im Ofen zu haben.
    Stichwort SCHWADEN.

    LG

    Hans

    Wie stellt man das fest das er besser wird? Bzw. woran kann man erkennen das er genug Kraft hat ein Brot ganz ohne Hefe zu stemmen? Am Anfang wenn der Sauerteig noch relativ jung ist, soll man ja noch hefe zugeben....
    Im Moment bin ich vom Sauerteigbrot etwas enttäuscht. Nicht das es nicht aufgehen würde, aber es ist schneller trocken als es bei einem Dinkelbrot der Fall ist.

    Hallo Hartmut,

    Ob das Brot trocken wird, liegt an vier Faktoren:

    1. Wie viel Wasser ist im Gesamtteig?

    2. Wie viel Zeit hatte das verarbeitete Mehl zu quellen?
    (Je länger das Mehl quellen kann, desto länger hält das Brot die Feuchtigkeit und bleibt frisch)
    3. Wie viel vom Gesamtmehl im Brot war vorher im Sauerteig. Üblich sind 15 bis 35%, je nach Rezept.

    4. Welche zusätzlichen Maßnahmen zur Bindung von Wasser wurden ergriffen?

    (Da gibt es Quellstücke, Kochstücke, Vorteige etc., die alle Wasser im Teig binden helfen.)


    Hilft das erst mal?
    Wenn nicht, dann poste mal das Rezept, das Du gerade backst und ich kann Dir sagen, wie man es optimieren kann.

    Zur Sauerteig-Frage:
    Wenn Du den Sauerteig fütterst, braucht er eine gewisse Zeit, bis er sich ausdehnt und dann auch wieder zusammenfällt. Dieser Zeitraum wird kürzer, wenn der Sauerteig fitter wird.

    Das hängt natürlich auch wieder davon ab, wie groß die Menge (das heißt dann Anstellgut) ist, mit der Du den Sauerteig impfst.
    Ich nehme auf 100g Mehl und 100g Wasser 20g Sauerteig(=Anstellgut), also 10%.
    Daraus entstehen dann 220g Sauerteig.
    Man kann auch 5% nehmen.


    Viele Grüße

    Hans

    Ich habe mein Verdampfer Teil weiter entwickelt.

    Hallo Steinbachimker,


    mich würde interessieren, wie der Außendurchmesser des Stopfens bzw. des T-Stücks ist.
    Sind es 4 cm oder 5 cm?
    Ist Dein Lötkessel 4 oder 5 cm im Durchmesser?


    Danke für Antworten


    Hans

    Im Garten haben 7/7 überlebt,

    Am Nebenstand 2/3.


    Das gestorbene Volk hat sehr spät umgeweiselt und die Nachzuchtkönigin hat wohl nicht gepasst.

    Es war eh ein Kandidat zum Auflösen.


    Hans

    Würde ganz klar davon abraten.
    Bestenfalls mal eine Beute umstellen und eine Saison Bienen quetschen.
    Dann Heilung.

    Tipp:
    Zwei Nägel reichen. Direkt an der Stelle, wo die Seitenteile auf den Oberträger stoßen.
    Auf einen weiteren Nagel weiter unten kann man verzichten. Durch den aufgelegten Deckel (bzw. Honigraum) werden die Rähmchen an den Ohren sowieso senkrecht in der Kiste gehalten.
    Beim Ziehen reißen die an dieser Stelle gesetzten Nägel auch keine Wabenfläche auf.

    Gruß Hans

    Da ich das Räubergitter immer wieder in die Beiträge einbringe und echt davon überzeugt bin, beschreibe ich hier auch noch kurz meine Erfahrungen:

    Ich hatte letztes Jahr einen zu schwach gebildeten Kunstschwarm, der "entdeckt" und anschließend beräubert wurde.
    Da ich keinen Außenstand habe, musste ich mir etwas anderes suchen, was zuverlässig helfen sollte.


    Die ersten Räubergitter habe ich mir aus dünnen Holzleisten und Fliegengitter gebaut, etwa nach diesem Vorbild hier:
    "Simple robber screen"

    Ich habe aber sehr wenig Material zur Hand gehabt, habe daher die Gitter entsprechend klein (10x15cm Hochformat) gemacht und dann danach recht schnell gemerkt, dass die Räuber diese ziemlich kurze Strecke schnell zu überwinden lernen.

    Als Konstruktionsfehler erscheinen mir auch das verdeckte Flugloch und die Öffnung oben über die ganze Breite.


    Das war also nix.


    Danach habe ich größere Räubergitter gebaut, die nahezu die ganze Höhe des Dadant-Brutraums und etwa die halbe Breite abdecken.

    Ich habe das Flugloch unten etwas verengt und den Ausgang oben recht klein gehalten.

    Zur besseren Orientierung für die ausfliegenden Bienen dient eine Sichtblende, sonst hängen auch die ausfliegenden Bienen an der Ecke oben fest, bis sie erschöpft sind.

    Auch wenn die eine oder andere Räuberbiene den Weg finden sollte, so bleibt doch der Großteil der Räuberinnen unten vor dem Gitter und stiert dort in das Flugloch, während oben der Flugverkehr nach ein-zwei Tagen völlig ungestört abläuft.

    Das Gitter ist auch gegen Wespen gut geeignet.
    Ich befestige die Gitter im Notfall mit Spanngurten an der Beute. Nach kurzer Zeit ist die Räuberei völlig beendet.


    Ich habe zur Veranschaulichung ein Bild angehängt.



    Nachbau und Verbreitung des Bildes sind freigegeben.
    Hans