Beiträge von Han Kle

    Soweit ich das jetzt nachgelesen und verstanden habe, sind V. jacobsoni und V. destructor nur genetisch eindeutig voneinander zu unterscheiden.
    Die V. jacobsoni ist bisher nur im asiatischen Raum zu finden und dort ist sie jüngst eventuell und punktuell auch auf der westlichen Honigbiene erfolgreich.
    Dabei ist sie wohl (?) längst nicht so zerstörerisch, wie die destructor es nachweislich ist.

    Aber es ist verwirrend.

    Hans

    Ich finde die Entwürfe beide gut, das Einzige, was ich verbessern würde, ist der etwas knappe Abstand des Namens vom oberen Rand. Der ist etwas zu schmal geraten.

    Mach bloß keinen Rand um die Schrift: die Typografie soll ganz schlicht bleiben!

    Hans

    Im Honigraum hat man oft keine 12 Rähmchen, sondern nur 10.
    Die Bienen tragen oben gerne in dickere Waben ein – auch im natürlichen Bienenstock zu beobachten – daher reichen 10 Rähmchen.
    Ohne Rechen ist OK, aber bei der Ernte kann es sein, dass Dir die Rähmchen ineinander rutschen. Das gibt dann leicht eine ziemliche Matsche.
    12 Rähmchen geht natürlich, aber das ist schlicht Mehrarbeit. Es bedeutet pro Honigraum 2 Waben mehr entdeckeln und es bedeutet auch mehr Schleudergänge...

    Vielleicht kannst Du doch noch irgendwo wenigstens Stahlrechen auftreiben und in die HRs nageln, das ist insgesamt sicher besser, sowohl für die dickeren Waben und für die einfacherer Ernte.
    Achte darauf, dass der bee-space nach oben immer 0mm beträgt. Der bee-space ist bei Dadant in der Regel unten.


    Hans

    Also Jungs,

    ich bin jetzt auch schon eine Weile hier und wundere mich echt, dass Ihr diese "Feuertaufe" nicht auch mal lassen könnt.
    Wenn hier einer schreibt, dass er jetzt 100 Völker hat und nach einer Schleuder sucht – er nennt sogar eine Richtung, in die er gedacht hat, warum um Himmels Willen könnt Ihr nicht etwas vorsichtiger mit so jemandem umgehen?

    Nein, er muss erst mal belehrt, belacht und mit ganz anderen Ratschlägen überhäuft werden, bevor er hier mit seinem eigentlichen Anliegen zum Ziel kommt – oder auch nicht.

    Natürlich kann man fragen, wie er da bisher gemacht hat, aber doch bitte kollegial und nicht von oben herab...

    Sorry, dass ich jetzt auf die Meta-Ebene bin, aber so geht das hier so oft. Das muss nicht sein und anders wäre es bestimmt für alle Beteiligten auch besser.

    Zur eigentlichen Frage habe ich leider keine eigene Erfahrung (vier Völker), mit 100 Völkern ist man aber schon eigentlich Berufsimker und braucht wahrscheinlich die soliden und teueren Maschinen.

    Hans

    Zu kleine Lebensräume führen automatisch zu Inzest, da in dem beengten Biotop keine echte genetische Vielfalt mehr Platz findet und ein Austausch mit anderen ebenfalls isolierten Populationen nicht mehr statt finden kann.


    Das Problem ist bekannt und beschrieben in den hervorragenden und lesenswerten Büchern des Hummelforschers Goulson. Abhilfe würden nur großflächig vernetzte Biotopgeflechte schaffen, aber das ist bisher unrealistisch.

    So beobachten wir also das große Sterben.


    Hans

    Den Bienen ist die Rasse völlig egal.
    Egal ist ihnen aber so einiges anderes eher nicht. Wichtig ist, dass sie ordentlich Pheromone hat.

    Wertvolle Königinnen packe ich immer erst in einen Kunstschwarm, lasse sie einige Zeit Brüten und vereinige dann mit einem frisch entweiselten Volk.
    Bei Kleinvölkern um diese Zeit Räubergitter bereithalten...

    Hans

    Hallo alle,


    ich habe gestern ein Gespräch mitgehört, da wurde von einer neuen (?) Methode zur Beendigung einer Räuberei gesprochen.

    Man solle aus Zucker- und Wachskrümeln ein kleines Mäuerchen oder eine Art Wall vor dem Flugloch aufrichten, um das Flugloch vorübergehend einzuengen.

    Habt ihr davon was gehört bzw. gelesen. Es stünde in einer der letzten Bienenzeitungen. Ich habe jetzt alle, die ich habe durchsucht und nichts gefunden.

    Weiß da jemand was dazu zu sagen?


    Für hilfreiche Hinweise dankbar,


    Hans