Beiträge von Han Kle

    Da ich das Räubergitter immer wieder in die Beiträge einbringe und echt davon überzeugt bin, beschreibe ich hier auch noch kurz meine Erfahrungen:

    Ich hatte letztes Jahr einen zu schwach gebildeten Kunstschwarm, der "entdeckt" und anschließend beräubert wurde.
    Da ich keinen Außenstand habe, musste ich mir etwas anderes suchen, was zuverlässig helfen sollte.


    Die ersten Räubergitter habe ich mir aus dünnen Holzleisten und Fliegengitter gebaut, etwa nach diesem Vorbild hier:
    "Simple robber screen"

    Ich habe aber sehr wenig Material zur Hand gehabt, habe daher die Gitter entsprechend klein (10x15cm Hochformat) gemacht und dann danach recht schnell gemerkt, dass die Räuber diese ziemlich kurze Strecke schnell zu überwinden lernen.

    Als Konstruktionsfehler erscheinen mir auch das verdeckte Flugloch und die Öffnung oben über die ganze Breite.


    Das war also nix.


    Danach habe ich größere Räubergitter gebaut, die nahezu die ganze Höhe des Dadant-Brutraums und etwa die halbe Breite abdecken.

    Ich habe das Flugloch unten etwas verengt und den Ausgang oben recht klein gehalten.

    Zur besseren Orientierung für die ausfliegenden Bienen dient eine Sichtblende, sonst hängen auch die ausfliegenden Bienen an der Ecke oben fest, bis sie erschöpft sind.

    Auch wenn die eine oder andere Räuberbiene den Weg finden sollte, so bleibt doch der Großteil der Räuberinnen unten vor dem Gitter und stiert dort in das Flugloch, während oben der Flugverkehr nach ein-zwei Tagen völlig ungestört abläuft.

    Das Gitter ist auch gegen Wespen gut geeignet.
    Ich befestige die Gitter im Notfall mit Spanngurten an der Beute. Nach kurzer Zeit ist die Räuberei völlig beendet.


    Ich habe zur Veranschaulichung ein Bild angehängt.



    Nachbau und Verbreitung des Bildes sind freigegeben.
    Hans

    Ich habe letztes Jahr einige Räubereinen gehabt und mit einem

    "Räubergitter" zuverlässig in den Griff bekommen.

    Da ich keinen Außenstand habe, in den ich Völker versetzen könnte, musste ich mir mit einer lokalen Lösung behelfen.

    Das Räubergitter ist bei weitem das günstigste und zuverlässigste Mittel.

    Bei mir ist das Gitter mindestens 22cm hoch. Die Breite ist fast egal, aber ich mache es etwa 15 cm breit, einfache Holzleisten, oben in eine der Leisten ein kleines Flugloch gesägt und Fliegengitter davor.
    Wer "robber screen" im Netz sucht, findet oft etwas SInnvolles als Bastel-Vorlage.


    Viel Glück allen Geplagten

    Hans

    Ich habe nun auch den Fogger im Einsatz und frage mich, wie man diese dicken Nebel-Wolken hinkriegt.

    Bei mir ist der Nebel sehr sehr strahlförmig und auch gar nicht so nebelig, eher rauchig dünn.
    Meine Fragen:


    Was kann ich in der Handhabung verbessern?

    Ist der lange anschraubbare Aufsatz zweckmäßig oder macht er es noch schwieriger?

    Danke für Antworten sagt
    Hans

    Ein Totenkopfschwärmer.
    Er gilt als selten. Imker treffen ihn aber immer wieder an.
    Je frischer er ist, desto schöner.
    Wenn er länger im Stock ist, wird er meist abtransportiert und propolisiert...

    Hans

    Die Schrift im oberen Beispiel ist künstlich platt-gequetscht – aus Platzgründen verständlich, aber typographisch ganz schwierig. Der gequetschte Eindruck überträgt sich auf den Betrachter.
    Tipp: Suche mit Sorgfalt einen richtig guten Schrifttyp aus, das ist wirklich sehr wirksam – und man merkt es nicht direkt. ... und dann lass die Typen in Ruhe.

    Der Gewähr-Verschluss ist noch unsauber:
    Die Wabe hat unten kleine Überstände dran.
    Der Schriftzug "Daniels Bester" ist ungut verzerrt, der weiße Rand am Schriftzug ist unschön und das Apostroph ist unnötig.


    Hans

    Ich traue mich nicht dort zu bestellen und meine Kreditkartendaten hinzuschicken.


    Viele Grüße

    Meike

    Ja, Meike,


    das ist richtig. Sehr suspekt. Ich habe Hartmut auch schon darum gebeten, den Post zu löschen, aber nun ist es passiert.
    Ich traue mich mal – mit einem sehr sehr wachen Auge auf meine Kredit-Karten-Abrechnung... !

    Versuch macht kluch.

    Hans

    Hi Riggo,


    woher kommt denn die Weiselzelle? Ist sie bestiftet? Wenn das kleine Volk eine Weiselzelle mit Stift produzieren kann, dann hat es eine Königin.


    Ob der Schwarm wirklich weisellos ist, kannst Du auch dadurch kontrollieren, dass Du ihm eine offene Brutwabe mit jüngster Brut reinhängst. Beginnen sie von der jungen Brut Weiseln zu ziehen, sind sie erst mal sicher weisellos.

    Dann kannst Du sie – nach Wegnahme der nachgezogenen Weiselzellen und einiger Zeit zur Sicherheit – problemlos vereinigen. Einfach in den Kasten des stärkeren Volks hängen, dazwischen Zeitungspapier – so, wie man das eben macht.


    Wenn Du genug Platz hast, kannst Du sie aber auch erst mal machen lassen – abhängig von der Größe – und dann gegebenenfalls im Herbst vereinigen.

    PS.: Mir sind da aber so einige Fragen gekommen beim Lesen:
    • Warum schaust Du so kurz nach dem Fang in den Schwarm?

    • Wieso hat der Schwarm eine "Randwabe"? Hast Du ihn auf ausgebaute Waben eingeschlagen?


    Meine Devise ist immer erst mal: Machen lassen! Die Bienen wissen am Besten, wie es geht, Biene zu sein... Danach kannst Du das Ergebnis beurteilen und gegebenenfalls eingreifen.

    Ja, grundsätzlich ist das eine gute Idee.


    Zwei Dinge bitte unbedingt beachten:
    • Auch wenn Du die Altkönigin entnimmst, kann das bei zu vielen Schwarmzellen zu einem Nachschwarm führen, du sagst es. Bei meinen Völkern klingt der Schwarmtrieb aber jetzt sowieso schon ab. Also klar, die Zahl der Schwarmzellen begrenzen.


    • Beim Handling mit den Schwarmzellen bzw. mit den entsprechenden Waben sehr vorsichtig sein!

    Es gibt eigentlich nur wenige Tage, an denen man Schwarmzellen nahezu gefahrlos handhaben kann. An den anderen Tagen gehen sie wahnsinnig schnell kaputt.


    Viel Erfolg!

    Heute Mittag – ich wollte gerade kochen anfangen – Telefon: Schwarm in einem Garten. (Nicht meine – gottseidank)
    Er war zwar nur klein aber dass ich dieses Jahr so früh schon zum Schwarmfänger werde, hätte ich auch nicht gedacht...