Beiträge von SaarWolle

    Kleingartendrohn , das ist ein wirklich sehr interessanter Hinweis. Der Honig kam im zähflüssigen Zustand aus dem Hobbok in den Melitherm. Dort bei ca. 70Grad durchgelaufen (lt. Hohenheim und Produktanleitung ja kein Problem die Temperatur, da Honig schnell abläuft). Honig lief auch sehr schnell durch. 35kg in ca. 25Minuten.

    Honig einige Stunden später nochmal gerührt und abgefüllt.

    Zu keinem Zeitpunkt waren Fremdkörper im Honig erkennbar. Ich checke beim Abfüllen immer wieder mal ein Glas vor einer Lampe.

    Wie bereits erwähnt arbeite ich mit Nylonsieben. Alle recht neu, unbeschadet, bereits benutzt ohne Probleme und mechanischen Abrieb kann ich ebenfalls ausschließen. Hätte ich ja beim Abfüllen gesehen.

    Die Tests werde ich nun dennoch machen.

    Nylonsieb, sieht unbeschadet aus. Auch relativ neu. Gläser gespült, teilweise mit microfaser getrocknet. Auch nicht durchgängig. Komisch wie da so viele flußen entstehen sollen in dieser dichte und das bei allen Gläsern. das Tuch müsste ja faktisch in meinen Händen zerfallen wären das flußen. Vor allem bei allen 60 Gläsern exakt gleiches Bild.

    Ja genau Spitzsieb. Erst grob, dann fein.

    Wie gesagt Abrieb scheint unlogisch da beim Abfüllen alle Gläser klar waren. Etwa zwei Tage später trat dann dieser Zustand auf und ist nun seit zwei Wochen unverändert.

    Kann es bei flüssigem Sommerhonig solche Zustände geben, dass er flüssig und klar bleibt, aber einige grobe Zuckerkristalle sich bilden und wie Schwebstoff im Glas stehen?


    Grüße und Danke

    Gläser alle neu, alle gewaschen.

    So einen feinen Sieb besitze ich leider nicht, außer eben das Feinfiltervlies. Aber ich bin mir nicht sicher, was es mir bringen könnte. Bleibt es hängen, was ist es dann :)

    Wie gesagt theoretisch müssten es Kristalle sein. Nach und beim Abfüllen lupenrein. Aber der Zustand (wäre es eine Kristallisation) schreitet nicht voran, es sind so gleichmäßig, verteilte Punkte

    Hallo zusammen,


    Ich hab in den letzten Jahren einige Male Honig abfüllen dürfen, aber diesmal bin ich wirklich verunsichert um was für ein Phänomen es sich handelt.

    Ich habe vor etwas zwei Wochen flüssigen Sommerhonig in Gläser abgefüllt. Beim Abfüllen war der Honig lupenrein und sehr flüssig. Bereits 2-3 Tage später sah ich in allen Gläsern diese weisen Schwebstoffe. Mechanischen Abrieb schließe ich aus. Hätte ich beim Abfüllen bereits gesehen. Ein Feinfiltervlies war ebenfalls vorgeschaltet. Ich vermute es handelt sich um Kristalle. Was mich aber irritiert, an diesem Zustand änderte sich nichts mehr. Es werden nicht mehr von den Punkten, nicht weniger. Sieht einfach unschön aus und ich bin nun am Zweifeln. Ein Glas auf der Heizung verändert sich ebenfalls nicht. Da hätte ich angenommen würden die kristalle schmelzen wenn es welche sind.

    Sehr verwirrend.

    Bilder anbei

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Es hängt u.a. von den Trachtverhältnissen und vom Alter der Königin ab. 3 bis 5 Zander-Brutwaben sind völlig O.K.

    Danke fürs Feeback. Inwiefern hängt die Tracht damit zusammen? Futterzufuhr durch Tracht ergibt mehr Brut?

    Das Alter der Königin vermute ich mal soll heißen junge Königin legt kräftiger?

    Hallo Imkerfreunde,


    die Brutnester sind zumindest bei meinen Völkern seit Trachtende stark zurück gegangen.

    Ich bin mir nicht mehr sicher was eine zufriedenstellende Anzahl an Brutwaben aktuell ist. Natürlich mit Blick auf die nötige Anzahl an Winterbienen.

    Meine stärksten Völker haben aktuell (alle Brutflächen pro Volk zusammengerechnet) jeweils ca. 3-5 Bruwaben, die schwächeren 1-3.


    Was sind für euche normale/gute Werte?


    Ich imker im Zandermaß, wobei ich mir sicher bin andere Kollegen sind auch froh um Antworten in deren Format, um ebenfalls die Lage einschätzen zu können.


    Besten Dank

    Hallo Imkerfreunde,


    leider habe ich eine "interessante" und zugleich unerfreuliche Erfahrung gemacht.


    Rahmenbedingung: Zanderbeuten. Alle Völker auf 2 BR. Königinnen 1 Jahr alt


    Am Dienstag 30.07 habe ich bei allen Völkern eine Ameisensäurebehandlung mit MAQS Streifen gestartet. Die Behandlung wurde analog der Herstellervorgaben durchgeführt, heißt Streifen zwischen 1 & 2 BR. Bodenschieber rein. Fluglöcher weit auf.

    Das Wetter im Behandlungszeitraum war ideal. Auch lt. Varroawetter.


    Am Samstag 10.08 musste ich leider bei zwei Völkern einen Königinnenverlust feststellen. Da bin ich mir auch sehr sicher, denn ich habe die Völker mehrfach durchgecheckt. Die Königinnen waren auch markiert. Stifte und junge Brut waren auch keiner mehr da. Die anderen Völker -als Benchmark- wieder/ immer noch stark in Brut inkl. neuer Stifte.

    Beide Völker haben aber auf mehreren Waben eine Vielzahl von bereits verdeckelten Weiselzellen angelegt. Ich habe ein paar der Weiselzellen geöffnet. Unter der Annahme, dass bei Königinnenverlust 2-3 Tage alte Maden angefüttert wurden, komme ich zum Ergebnis dass die Zellen zwischen 1-03.08 angelegt wurden/ der Königinnenverlust erfolgt sein muss.


    Ich gehe stark davon aus, dass der Königinenverlust mit der AS-Behandlung zusammen hängt.

    Oder sehr ihr hier noch potentielle andere Optionen? Eine stille Umweiselung unter den Gegebenheiten schließe ich praktisch aus. Zumal die alten Königinnen ja noch da wären.

    Schwarm ist vermutlich auch extrem unwahrscheinlich?!


    Wie seht ihr die Sache, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Grüße und Danke


    Wolle

    hallo Wolfgang/Holmi,


    nein ich habe damals nach dem Umweiseln nicht mehr nachgeschaut -mea culpa- aber zu dem Zeitpunkt wäre es eigentlich eh egal gewesen, da ohnehin schon sehr spät.

    Wir haben schon einige Drohnen. Ich habe meinen eigenen Augen nicht getraut als ich diese am Wochenende vereinzelt in den Bienenstöcken sah. Das Volk ist definitiv nicht drohnenbrütig.


    Grüße

    Hallo zusammen,


    habe bei diesen wunderbaren Temperaturen am Wochenende bei meinen Völkern primär eine etwas genauere Futterkontrolle durchgeführt.

    Soweit so gut, überall mehr als ausreichend Futter, sogar haufenweise Waben mit Nektar angetragen, die Waben haben richtig geregnet.

    Bis auf ein Volk hatten auch alle reichlich Eier, Larven und verdeckelte Brut.

    Bei dem Ausreißer waren nichtmal Eier zu sehen. Ich erinnerte mich, dass dieses Volk iom Spätsommer noch umgeweiselt hatte. Die Königin war sehr schlecht.

    Ich vermute, dass entweder keine Königin vorhanden ist oder sie ist defekt?! Oder kann es sogar sein, dass sie letzten Spätsommer keinen Hochzeitsflug mehr machen konnte?

    Was macht man mit einem solchen Volk im Frühjahr wenn entweder keine Königin vorhanden oder eine defekte oder nicht begattete?

    Lohnt es jüngste Brut einzuhängen? Es sind noch reichlich Winterbienen im Stock.

    Oder vor einem Volk abschütteln und einlaufen lassen?


    Besten Dank


    Wolle

    Hallo Jörg und Reinhard,


    danke für die Hinweise.
    Ja die Fütterung war meiner Meinung noch notwendig um auf der sicheren Seit zu sein, hab das Volk durchgeschaut.
    Dann lass ich das Ding einfach drauf liegen und schaun was passiert. Scheint ja also prinzipiell nichts dagegen zu sprechen den drin zu lassen.


    Danke :)

    Hallo zusammen,


    ich hoffe eure Honigernte war reichlich und die Bienen gut vorbereitet für den Winter :lol:.


    Bei mir ist soweit alles eingefüttert und winterfest. BIS auf ein Ableger. Diesen -zugegebenermaßen mein Fehler- habe ich zu spät aufgefüttert. Flüssigfutter Apiinvert (10 Liter Eimer). Problem nach dem Kälteinbruch bei uns haben sie ca. 3 Liter im Eimer belassen und rein garnichts mehr angenommen.
    Schätze die Flüssigkeit und Umgebung oben in der Leerzage (Zanderbeuten) ist einfach zu kühl geworden. Um aber guten Gewissens in den Winter zu gehen fehlt aber eben dieser Rest an Futter.


    Meine Überlegung war nun ich lege oben auf die Waben einen Fladen Futterteig unter den umgedrehten Deckel. In der Hoffnung die nehmen das besser an als das kalte Futter in einer Leerzarge. So hab ich das dann auch umgesetzt.
    3 Tage später muss ich sagen geht das ganze kaum sichtbar vorran. Ich befürchte den Teig nehmen sie nicht mehr an.


    Spricht was dagegen, den Teig einfach drin zu belassen über die Wochen/Monate? Ggf. nehmen sie ihn noch an oder eben nicht und dann liegt er drin. Was meint ihr? :confused:



    Grüße


    Wolle

    Hallo SaarWolle,


    wenn man die Folie öffnet und Freiraum neben oder hinter den Waben hat, dann sind die einfliegenden Flugbienen irritiert und fliegen geradedurch und oben wieder hinaus. Das ist normal und kein Zeichen für Räuberei. Diese Bienen kommen auch ganz klar von unten innerhalb des Leerraums. Räuberbienen kommen dagegen aus den Wabengassen und meist in großer Zahl. Bei Räuberei stellst du auch zerfetzte Zellen auf den Waben fest.
    Fazit: Der Ableger, den du weggebracht hast, ist vor der Räuberei gerettet, bei den anderen ist alles normal. Die Einengung war die richtige Maßnahme.


    Gruß Ralph



    Hallo Ralph


    Danke für die schnelle Antwort :).
    Das sind mal wieder interessante Hinweise. Also wenn ich darüber nachdenke kommen die BIenen in der Tat aus dem Leerraum nebem dem Sheet und es dauert zumeist ca. 4-5 Sekunden bis sie dann Schwallartig hochkommen. In den Gassen selbst ist unter der Folie weitestgehend Ruhe. Was ich mich jetzt Frage, wenn das Flugbienen sind die wie du sagst geradeaus durchfliegen, dann müsste ja aber genau diese Masse unten reinfliegen 40-80 Stück. Das tut sich ja aber nicht.... schon seltsam oder sind da schon vorher Flugbienen drin die mit hoch kommen?


    Danke und Gruß


    Wolle