Beiträge von SaarWolle

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Es hängt u.a. von den Trachtverhältnissen und vom Alter der Königin ab. 3 bis 5 Zander-Brutwaben sind völlig O.K.

    Danke fürs Feeback. Inwiefern hängt die Tracht damit zusammen? Futterzufuhr durch Tracht ergibt mehr Brut?

    Das Alter der Königin vermute ich mal soll heißen junge Königin legt kräftiger?

    Hallo Imkerfreunde,


    die Brutnester sind zumindest bei meinen Völkern seit Trachtende stark zurück gegangen.

    Ich bin mir nicht mehr sicher was eine zufriedenstellende Anzahl an Brutwaben aktuell ist. Natürlich mit Blick auf die nötige Anzahl an Winterbienen.

    Meine stärksten Völker haben aktuell (alle Brutflächen pro Volk zusammengerechnet) jeweils ca. 3-5 Bruwaben, die schwächeren 1-3.


    Was sind für euche normale/gute Werte?


    Ich imker im Zandermaß, wobei ich mir sicher bin andere Kollegen sind auch froh um Antworten in deren Format, um ebenfalls die Lage einschätzen zu können.


    Besten Dank

    Hallo Imkerfreunde,


    leider habe ich eine "interessante" und zugleich unerfreuliche Erfahrung gemacht.


    Rahmenbedingung: Zanderbeuten. Alle Völker auf 2 BR. Königinnen 1 Jahr alt


    Am Dienstag 30.07 habe ich bei allen Völkern eine Ameisensäurebehandlung mit MAQS Streifen gestartet. Die Behandlung wurde analog der Herstellervorgaben durchgeführt, heißt Streifen zwischen 1 & 2 BR. Bodenschieber rein. Fluglöcher weit auf.

    Das Wetter im Behandlungszeitraum war ideal. Auch lt. Varroawetter.


    Am Samstag 10.08 musste ich leider bei zwei Völkern einen Königinnenverlust feststellen. Da bin ich mir auch sehr sicher, denn ich habe die Völker mehrfach durchgecheckt. Die Königinnen waren auch markiert. Stifte und junge Brut waren auch keiner mehr da. Die anderen Völker -als Benchmark- wieder/ immer noch stark in Brut inkl. neuer Stifte.

    Beide Völker haben aber auf mehreren Waben eine Vielzahl von bereits verdeckelten Weiselzellen angelegt. Ich habe ein paar der Weiselzellen geöffnet. Unter der Annahme, dass bei Königinnenverlust 2-3 Tage alte Maden angefüttert wurden, komme ich zum Ergebnis dass die Zellen zwischen 1-03.08 angelegt wurden/ der Königinnenverlust erfolgt sein muss.


    Ich gehe stark davon aus, dass der Königinenverlust mit der AS-Behandlung zusammen hängt.

    Oder sehr ihr hier noch potentielle andere Optionen? Eine stille Umweiselung unter den Gegebenheiten schließe ich praktisch aus. Zumal die alten Königinnen ja noch da wären.

    Schwarm ist vermutlich auch extrem unwahrscheinlich?!


    Wie seht ihr die Sache, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Grüße und Danke


    Wolle

    hallo Wolfgang/Holmi,


    nein ich habe damals nach dem Umweiseln nicht mehr nachgeschaut -mea culpa- aber zu dem Zeitpunkt wäre es eigentlich eh egal gewesen, da ohnehin schon sehr spät.

    Wir haben schon einige Drohnen. Ich habe meinen eigenen Augen nicht getraut als ich diese am Wochenende vereinzelt in den Bienenstöcken sah. Das Volk ist definitiv nicht drohnenbrütig.


    Grüße

    Hallo zusammen,


    habe bei diesen wunderbaren Temperaturen am Wochenende bei meinen Völkern primär eine etwas genauere Futterkontrolle durchgeführt.

    Soweit so gut, überall mehr als ausreichend Futter, sogar haufenweise Waben mit Nektar angetragen, die Waben haben richtig geregnet.

    Bis auf ein Volk hatten auch alle reichlich Eier, Larven und verdeckelte Brut.

    Bei dem Ausreißer waren nichtmal Eier zu sehen. Ich erinnerte mich, dass dieses Volk iom Spätsommer noch umgeweiselt hatte. Die Königin war sehr schlecht.

    Ich vermute, dass entweder keine Königin vorhanden ist oder sie ist defekt?! Oder kann es sogar sein, dass sie letzten Spätsommer keinen Hochzeitsflug mehr machen konnte?

    Was macht man mit einem solchen Volk im Frühjahr wenn entweder keine Königin vorhanden oder eine defekte oder nicht begattete?

    Lohnt es jüngste Brut einzuhängen? Es sind noch reichlich Winterbienen im Stock.

    Oder vor einem Volk abschütteln und einlaufen lassen?


    Besten Dank


    Wolle

    Hallo Jörg und Reinhard,


    danke für die Hinweise.
    Ja die Fütterung war meiner Meinung noch notwendig um auf der sicheren Seit zu sein, hab das Volk durchgeschaut.
    Dann lass ich das Ding einfach drauf liegen und schaun was passiert. Scheint ja also prinzipiell nichts dagegen zu sprechen den drin zu lassen.


    Danke :)

    Hallo zusammen,


    ich hoffe eure Honigernte war reichlich und die Bienen gut vorbereitet für den Winter :lol:.


    Bei mir ist soweit alles eingefüttert und winterfest. BIS auf ein Ableger. Diesen -zugegebenermaßen mein Fehler- habe ich zu spät aufgefüttert. Flüssigfutter Apiinvert (10 Liter Eimer). Problem nach dem Kälteinbruch bei uns haben sie ca. 3 Liter im Eimer belassen und rein garnichts mehr angenommen.
    Schätze die Flüssigkeit und Umgebung oben in der Leerzage (Zanderbeuten) ist einfach zu kühl geworden. Um aber guten Gewissens in den Winter zu gehen fehlt aber eben dieser Rest an Futter.


    Meine Überlegung war nun ich lege oben auf die Waben einen Fladen Futterteig unter den umgedrehten Deckel. In der Hoffnung die nehmen das besser an als das kalte Futter in einer Leerzarge. So hab ich das dann auch umgesetzt.
    3 Tage später muss ich sagen geht das ganze kaum sichtbar vorran. Ich befürchte den Teig nehmen sie nicht mehr an.


    Spricht was dagegen, den Teig einfach drin zu belassen über die Wochen/Monate? Ggf. nehmen sie ihn noch an oder eben nicht und dann liegt er drin. Was meint ihr? :confused:



    Grüße


    Wolle

    Hallo SaarWolle,


    wenn man die Folie öffnet und Freiraum neben oder hinter den Waben hat, dann sind die einfliegenden Flugbienen irritiert und fliegen geradedurch und oben wieder hinaus. Das ist normal und kein Zeichen für Räuberei. Diese Bienen kommen auch ganz klar von unten innerhalb des Leerraums. Räuberbienen kommen dagegen aus den Wabengassen und meist in großer Zahl. Bei Räuberei stellst du auch zerfetzte Zellen auf den Waben fest.
    Fazit: Der Ableger, den du weggebracht hast, ist vor der Räuberei gerettet, bei den anderen ist alles normal. Die Einengung war die richtige Maßnahme.


    Gruß Ralph



    Hallo Ralph


    Danke für die schnelle Antwort :).
    Das sind mal wieder interessante Hinweise. Also wenn ich darüber nachdenke kommen die BIenen in der Tat aus dem Leerraum nebem dem Sheet und es dauert zumeist ca. 4-5 Sekunden bis sie dann Schwallartig hochkommen. In den Gassen selbst ist unter der Folie weitestgehend Ruhe. Was ich mich jetzt Frage, wenn das Flugbienen sind die wie du sagst geradeaus durchfliegen, dann müsste ja aber genau diese Masse unten reinfliegen 40-80 Stück. Das tut sich ja aber nicht.... schon seltsam oder sind da schon vorher Flugbienen drin die mit hoch kommen?


    Danke und Gruß


    Wolle

    Hallo zusammen,


    ich hatte 3 Ableger an meinem Bienenstand. Weiterhin stehen dort noch zwei starke Wirtschaftsvölker.
    Ein Ableger wurde stark ausgeräubert. Daraufhin habe ich diesen weggebracht. Leider nur ca. 1 Kilometer entfernt. War zu dem Zeitpunkt nichts anderes möglich.
    Es war ca 1-2 Tage Ruhe, dann gings wieder los bei dem betroffenen Ableger.
    Obendrein hat dann sogar die Räuberei bei den anderen 2 Ablegern am Bienenstand begonnen, wo bisher noch keine Räuberaktivitäten zu erkennen waren. Bockmist auf ganzer Linie :roll:


    Maßnahmen seit dem bei allen 3 Ablegern:

    • Boden dicht gemacht (da hingen zum Teil viele Bienen unten am offenen Gitterboden)
    • Flugloch eingesetzt, so dass dass gerade eine einzelne Biene rein passt.
    • Ableger nun 15KM vom Bienenstand entfernt. Ein Grundstück von einem Bekannten in einem kleinen Dorf.


    Fazit, die heftige Räuberei mit verklebtem Flugloch und unzähligen, ankommenden Bienen ist nicht mehr zu sehen.
    Aber leider befürchte ich, dass nun stille Räuberei im Gange ist.
    Ich vermute das, weil bei Jedem der 3 Ableger wenn ich den Deckel öffne jedes Mal in kürzester Zeit geschätzte 40-80 Bienen an die Folie klatschen und raus wollen. Typisches Räuberverhalten habe ich gelernt.
    Die Anzahl der ankommenden Bienen ist viel, aber für einen Ableger nicht extrem, wie z.B bei einer Räuberei.
    Ich kann bei keinem der Ableger irgendwelche Wächterbienen erkennen.
    Zum Futter: Die Räuberei scheint nicht so stark zu sein, dass das Futter weniger wird. Im Gegenteil, die Ableger tragen sogar schönen dunklen Honig ein und es wird langsam mehr. Futternot herrscht nicht. Aufgerissene Waben/Deckel keine mehr in der Windel. Die Räuber -wenn es welche sind- scheinen nur den Honig/Nektar zu nehmen.


    Meine Frage an euch, was kann ich noch tun? habe ich nun wirklich Pech gehabt und auch am neuen Ort sind Räuber, wenn auch stille Räuber? Bin mit meinem Latein am Ende.
    Hab eigentlich alle Ratschläge befolgt bisweilen, die ich erhalten habe. Bekam kürzlich noch den Hinweis, dass die Räuberbienen irgendwelche Pheromone hinterlassen an den Beuten, und ich diese mit Alkohol/Kräutern abreiben solle.
    Habt ihr noch Ideen? Bzw. wie schätzt ihr unter den geschilderten Umständen die Lage ein. Erledigt sich das Problem ggf. von selbst wenn die Ableger wachsen?


    Alle 3 Ableger haben schöne Brutwaben, Königinen legen gut. Ca. 3-4 Brutwaben + 2 Futter/Honigwaben.



    Grüße und Danke.

    Also was für einen Rat geben wir Saarwolle? Abfegen, Brutwaben zu den anderen beiden Ablegern geben (sofern genug Bienen vorhanden) und neuen Ableger machen der gleich ein 1 Bienenbreites/hohes Flugloch hat? Oder Abfegen, Brutwaben beim Spendervolk gegen neuen Brutwaben und ansitzende Bienen tauschen für den neuen Ableger?


    Ich nehme mal an, dass beide Optionen das ziehen lassen von Weiselzellen über jüngste Brut beinhalten....?! Auf Grund der möglichen Unterversorgung der Weiselzellen, oder die Weiselzellen weiter verwenden?


    Gruß


    Wolle

    Hallo Markus,


    danke für die Hinweise. Du machst im Gegensatz zum Drohn noch Hoffnung :D
    Der Ableger sieht so aus, er hat noch ca 1.5 Brutwaben verdeckelte Brut die in den nächsten Tagen schlüpft.
    Amenbienen scheinen noch ausreichend da. Die Königin ist noch nicht geschlüpft!!! Ist das maßgeblich aktuell? Die ist erst seit ca. gestern verdeckelt, der Ableger ist von Samstag.


    Gruß

    Hallo zusammen,


    kurzes Update für euch und vielen Dank für die Erläuterungen.
    Die "komische Substanz" hat sich tatsächlich als Räuberei herausgestellt.
    Dienstag nachmittag als ich das Bild aufnahm war kaum was los am Flugloch. Also für mich als Anfänger definitiv nichts ungewöhnliches außer eben der "Substanz".
    @MC Fly deine Beschreibungen waren in der Tat alle korrekt.
    Mir fiel auf, dass viele Bienen chaotisch aus dem Deckel kamen und die Futterwabe ja wie beschrieben auffällig leer war.
    Der Rest passte auch.
    Da ich leider beruflich dann nach dem Sirupeinbringen abend am 09.06 erst wieder nachmittags 10.06 an den Stand kam hab ichs also verschlimmbessert. Nun war es eine richtig üble Räuberei. Hunderte Bienen sind da rein und raus.


    Also ich hab mein Lehrgeld bezahlt bei diesem Ableger. Hab ihn nun einen Tag dicht gemacht. Nochmal Sirup rein und bring ihn dann weg. Zu bezweifeln ist halt ob da noch was drauß wird.


    Danke euch


    Wolle

    Futtervorrat habe ich in der Tat gestern abend gecheckt und es war nur noch wenig da. Habe direkt 3 Tetras mit Sirup rein. Heute morgen kurz durch die Folie geschaut, wird sehr sehr bescheiden angenommen. Weis nicht ob akuter MAngel bestand aus Sicht der Bienen.
    Wären diese "Spritzer" denn Anzeichen von Räuberei, wenn ja wie entstehen diese und was ist es :-?


    Grüße


    Wolle