Beiträge von Imker8

    Danke für euren Input. Machen lassen ist eine Option. Einweiseln einer Kö war eigentlich mein Plan, daher hab ich die alte gestern schon rausgefangen. Aber nach erneutem Lesen euren Antworten dann nochmal umdisponiert, war mir doch zu riskant. (habe heute 2 Königinnen vom Züchter bekommen)


    Ich hab das Volk jetzt verstellt und an die Stelle einen neuen Boden + Zarge hin, mit Mittelwänden, Waben, etwas Futter und der neuen Kö hingestellt. In ein paar Tagen will ich nachschauen und mit Ox besprühen.


    Das verstellte Volk soll nachschaffen, wenn es will. Wenn nicht, kann ich immer noch auflösen.


    Eine Frage noch: würdet ihr den halb vollen Honigraum des verstellten Volkes einem anderen Volk aufsetzen? Damit er dort fertig bearbeitet wird bis zum abräumen? Riskiere ich Räuberei wenn ich ihn drauflasse? Der Teil ist ja jetzt weisellos, daher die Frage.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo


    Folgender Befund:


    • Wirtschaftsvolk auf 2 Zargen Zander, so mittelstark ca 40000 Arbeiterinnen
    • Königin aus 2019 (im Mai zugesetzt weg. Weisellosigkeit) ist drin - die letzten 2 Wochen bei der Durchsicht gesehen.
    • Einige Nachschaffungszellen sind vorhanden (in den letzten 2 Wochen ca 6-8 Stck). In ihrer Lage wie Schwarmzellen angelgt (also unten / seitlich, nicht wie Nachschaffungszellen aus einer Arbeiterinnenzelle gezogen)
    • Sehr wenig Stifte, lediglich auf 1-2 Waben. Drohnenrahmen 1/2 mit Arbeiterinnenbrut und 1/2 mit Drohnenbrut bestiftet.
    • Lückiges Brutbild, die letzten geschlossenen Flächen laufen gerade aus.
    • Volk ist verhältnismäßig ruhig.
    • Die Eier liegen oft nicht mittig am Grund der Zellen sondern seitlich am Rand. Einige aber auch am Grund (z.B: bei Drohenzellen). Immer nur ein Ei pro Zelle. Die Königin ist sehr klein (= kurz + schlank)


    Was würdet ihr daraus schließen? Kann es passieren dass die Kö + Afterweiseln vorhanden sind und das Volk trotzdem nachschaffen will? Oder ist die Kö einfach nur zu "kurz", kommt nicht an den Grund der Zelle und legt schlecht? Außer der merkwürdigen Position der Eier in der Zelle spricht nicht viel für Afterweiseln. Buckelbrut habe ich bisher nicht gesehen, evtl wenn ich am Fr wieder durchschaue.


    Meine Frage ist: auflösen oder umweiseln? Die Bienen würde ich der Faulheit halber am liebsten einem JV aufsetzen, aber wenn es wirklich Afterweiseln gibt, dann risikiere ich es damit...


    Grüße Andreas

    Hi zusammen,


    rase das Altvolk sitzt seit heute auf 2 Zargen.


    @Fred, das Jungvolk musste dieses Jahr schon einmal nachschaffen, weil ich die Kö für ein weiselloses Volk benutzt habe, daher weiß ich nicht ob es noch stark genug wird. Sitzt aktuell auf 6 Wabengassen


    Ich wollte 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen:


    - an dem Platz vom Jungvolk ein Wirtschaftsvolk (weil der etwas schattiger ist)

    - das Wirtschaftsvolk umweiseln

    - sowieso Völker reduzieren


    Gruß Andreas

    Hi,


    Wir haben ein Altvolk mit einer Kö von 2015. Am selben Stand (anderer Platz) ein Jungvolk, das auf ca 8 Zanderwaben sitzt.


    Jetzt würde ich gern beide vereinigen und zwar auf dem Platz vom Jungvolk.


    Unser geplantes Vorgehen wäre:


    Altvolk auf 2 Zargen drücken, behandeln und nach der Behandlung einen Brutraum (ohne Kö) auf das Jungvolk setzen. Die restlichen Bienen würde ich in eine Leerzarge drüber einfach abschütteln. Später danach einfüttern und zum 2. Mal behandeln wenn nötig.


    Würdet ihr das auch so machen oder wie würdet ihr vorgehen?


    Gruß und Danke,


    Andreas

    Hi


    Kruppi, wir haben das selbe Refraktometer, ich werd es mal testen.


    Josef - ich hatte schon Kunden die "gebunkert" haben und in der nächsten Saison noch Honig vom Jahr vorher hatten. Ja lt Honigverordnung sind 20% erlaubt. Aber meine Erfahrung zeigt, dass wenn ich am Volk 18% messe, im Eimer dann oft 18.5 oder 19 rauskommt. Wenn dann auf den Waben immer 19 oder 20% messe (und mir schon beim Probenziehen der Honig recht dünnflüssig vorkommt), will ich nicht schleudern. Obs nun am Refraktometer liegt oder nicht weiß ich natürlich nicht aber am Volk kann ich ja nur Stichproben messen. Aber ihr habt recht, ich kann ja auch ein kürzeres MHD drauf machen oder mischen. Als ich noch kein Refraktometer hatte, hat's ja auch geklappt :)


    Mich hätte aber viel mehr die Sache mit dem Schattenplatz interessiert. Ich habe gestern mal umgestellt und knapp 18% gemessen. Werde heute nochmal messen gehen.


    Gruß Andreas

    Kruppi was hast du denn für ein Refraktometer? Ich habe ein Greinorm. Wobei mir auch ohne Refraktometer der verdeckelte Honig schon sehr flüssig vorkam, und meine Befürchtung dann auch bestätigt wurde.


    Ich will halt nicht am Ende des Schleuderns mit 19.5 % da stehen, dann war die Arbeit für die Katz und ich kanns wieder füttern, da kann ich ihn auch gleich drin lassen.


    Ich werde morgen mal eine Zarge messen und auf ein Schattenvolk setzen dann werd ich sehen ob sich noch was tut.

    Hi,


    Mal eine Frage: Einige unsere Völker haben den Raps zu "früh" verdeckelt, d.h. ich messe (auch auf den mittleren Waben im verdeckelten Bereich immer noch 18 % oder mehr. Unverdeckelt sah auch nicht besser aus... Andere Völker könnten wir schon letzte Woche schleudern (im Schnitt waren's dann ca 17,5, gemessen hatte ich stellenweise im offenen bereich sogar 16.5 %)


    Mir scheint es hat mit dem Standort zu tun, die stehen zwar alle am selben Stand, aber z.T sehr sonnig. Das schattigere Volk hatte die besten Werte. Obwohl (oder weil?) sie scheinbar später aus dem Knick gekommen sind. Ich habe gelesen, wenn die Völker schattiger stehen, können die Bienen die Feuchtigkeit besser an die (von außen kommende kühlere Luft) abgeben, was auch Sinn macht.


    So langsam werde ich nervös - es ist mitte Juni der Raps ist seit 2 Wochen durch und ich hab immer noch nicht geschleudert weil die Werte nicht unter die 18% kommen - wenn ich jetzt noch
    wochenlang warte, kann ich nix mehr schleudern weil er fest ist...


    Jetzt frage ich mich ob ich Honigräume von sonnigeren auf ein schattigere Völker aufsetze (ohne die Bienen mitzunehmen natürlich). Hat das schonmal jemand gemacht? Bringts das?


    Gruß Andreas

    Hi,


    Bschein: Nachschau war Mitte Feb, da war noch beides vorhanden. Zuletzt verdeckelte Brut bewusst gesehen (kurze Kippkontrolle, bzw Futterkontrolle von oben) war vor ca 2-3 Wochen als ich überall den Baurahmen gegeben habe.


    Du hast recht, ich weiß nicht dass es weisellos ist. Ich habe bei der Durchsicht keine Kö gesehen (wobei das ja nichts heißen muss). Dass sie evtl noch drin ist, aber nicht mehr legt, könnte natürlich auch sein.


    Ralf: Das Wetter hier ist im Moment sehr bescheiden. Aktuell schneit es. Sobald es besser wird, schau ich nochmal rein.


    Gruß Andreas

    Danke für eure Antworten und Meinungen.


    Für mich macht es keinen Unterschied - ich habe eine Volk weniger - Reserveköniginnen habe/hatte ich nicht von daher hätte ich auch vor 3 Wochen nicht viel anders gehandelt wie jetzt.


    Ein paar Anmerkungen noch:


    1.) joew - Danke für den Vorschlag, die Option hatte ich so noch nicht betrachtet. Aber ich will nicht vor mein stärkstes Volk am Stand jetzt zum nachschaffen zwingen und auf den Honig verzichten. Dann ist es eben schwarmtriebig, war es auch letztes Jahr schon. So akut ist es auch noch nicht - ich hab Stifte gesehen, aber noch gehen sie ihrer Tätigkeit nach, sie bauen den Drohnenrahmen aus, tragen Pollen ein und Nektar (gut vor 2 Tagen zumindest noch). Ich lass sie mal machen und mache meine Schwarmkontrollen.


    2.) Es sind nicht nur Winterbienen. Da sind auch junge Bienen dabei. Die Frühjahrsnachschau habe ich (anderst als unterstellt) gemacht - auch wenn ich mein Volk dabei nicht komplett zerpflücke - es war weiselrichtig und hatte verdeckelte Brut.


    3.) WENN ich mit dem weisellosen Volk noch etwas vorhabe, dann nicht in der Erwartung "dass es noch etwas wird". Ich würde es als Ableger führen. Brutwabe (natürlich mit Ammenbienen) zuhängen, wie mit einem einfachen Brutableger - nur halt im April und nicht im Mai.


    Das einzige was ich immer noch nicht genau weiß (und warum ich fragte): kann ein Ableger so früh im Jahr funktionieren, sprich: wird die neue Kö so früh genügend Drohnen finden können? Hat das jemand schonmal gemacht?


    Gruß Andreas

    Hi


    Wolfgang: es gibt bestiftete Weiselzellen.


    Ralf - Wie man es Ende April findet kann ich dir nicht sagen. Aber Mitte April (heute ist der 15te) findet man es indem man reinschaut. Nur mal ne Frage: Wenn ich richtigTM imkern würde, wäre das Volk jetzt weiselrichtig?


    Dass dieses Volk keinen Honig mehr bringt ist mir klar. Meine Sorge/Frage galt eher dem frühen Zeitpunkt des "Ablegers" und ob die Königin dann Anfang Mai genügend Drohnen finden wird. Aber ich denke ich versuche es einfach mal.


    Viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,


    Ich habe heute während der Schwarmkontrolle ein sehr starkes Wirtschaftsvolk bereits in Schwarmstimmung vorgefunden. Bei der weiteren Kontrolle habe ich ein Jungvolk (wurde im letzten Jahr gebildet), das so mittelstark ausgewintert hat, etwas schwach vorgefunden. Bei Durchsicht habe ich keine Brut und keine Stifte gesehen, auch keine Drohnenbrut d.h. es ist noch nicht drohnenbrütig. Es sitzt jetzt auf ca 7-10 Zanderwaben.


    So aus dem Bauch raus hätte ich gesagt, ich hänge eine Brutwabe aus dem schwarmtriebigen Volk um - damit schröpfe ich es gleich, habe Platz für den 2. Drohnenrahmen und bilde gleich nen Ableger. Die Frage ist nur: ist es jetzt noch zu früh um einen Ableger zu bilden? Normalerweise mache ich das erst Anfang/Mitte Mai. Nicht dass die Jungkönigin dann parat steht aber keine Drohnen findet...


    Alternativ könnte auch das Nachbarvolk etwas verstellen und die Bienen vors Flugloch fegen.


    Was meint Ihr denn dazu ?


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    Vielen Dank für eure Antworten. Laut Varroakonzept BW ist der Stichtag für die 2. Behandlung Ende August rum. Ich habe mich entschieden und jetzt die 2. Behandlung durchgeführt. 80% kommt aus o.g. Gründen nicht in Frage in D.


    Wenn es nämlich läuft wie letztes Jahr habe ich Pech Mitte September. Da kam ich kaum auf die geforderte Verdunstungsmeng ohne zu Tricksen.


    Gruß Andreas

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage: Wieviel Zeit sollte zwischen ersten und zweiter AS Behandlung vergangen sein?


    Wir haben in der ersten Augustwoche das erste Mal behandelt - jetzt ist das Wetter die nächsten Tage eigentlich verführerisch perfekt für AS, und ich überlege jetzt die zweite AS zu starten. Sind bei mir jetzt ca 3,5 Wochen. In der Zwischenzeit wurde bereits einmal mit 15 kg gefüttert, zweite Futtergabe steht noch aus. Kontrolle mittels Schieber habe ich noch nicht gemacht, allerdings würde ich drauf verzichten und will lieber das gute Wetter nutzen (in der Vergangenheit habe ich sowieso noch nie auf die zweite AS verzichten können, von daher ist mir das nicht so wichtig.)


    Ich frage mich nur, ob es eine gewisse "Mindestwartedauer" gibt zwischen erster und zweiter AS und ob ich eher schade. Irgendwo habe ich gelesen das Futter sollte verdeckelt sein. Und O-Ton meines Paten damals war: "Füttern kannste auch nach der zweiten AS Behandlung, wichtig ist die Winterbienen zu schützen".


    Was meint ihr?


    Gruß Andreas