Beiträge von Riesimker

    Liebe Imker,


    3 meiner Völker wollte ich umweiseln. Hauptgrund ist, dass die Bienen stechen, sehr unruhig sind und das Arbeiten an Ihnen nicht viel Spaß macht. Weiterhin sind sie auch schwarmtriebig.
    Folgendes hatte ich mir ausgedacht und auch in die Tat umgesetzt: Ich habe eine totale Brutentnahme durchgeführt, dabei auch die alte Königin entfernt (und sicherheitshalber in einem Minivölkchen geparkt). Dann habe ich dem brutfreien Restvolk die neue begattete Königin im Käfig zum Ausfressen hinzugefügt. Heute (nach 2 Tagen) wollte ich eine Milchsäurebehandlung durchführen und habe die Königin tot auf dem Gitterboden gefunden. Ich darf erwähnen, dass es sich um Carnica-Völker handelt und Buckfast-Königinnen.


    Warum machen die das? Ist doch glatter Selbstmord. Ich dachte eigentlich, dass das Umweiseln kein Problem ist, wenn das Volk keine Brut zum Nachziehen hat. Vielleicht könnt ihr mir raten, was ich das nächste mal besser machen kann. Jetzt habe ich ihnen halt die alte Königin zurückgegeben.


    Aus den 2 anderen Völkern habe ich einen Kunstschwarm erstellt (auch Carnica-Bienen) und habe ihn mit der noch gekäfigten Buckfast-Königin in Kellerhaft genommen, wo er sich immer noch befindet. Habe ich hier das gleiche Problem zu erwarten?


    Für Ratschläge und Erklärungen wäre ich euch dankbar,


    Gruß,


    Jan

    Also ich wollte meine Ableger, die Mitte Juni brutfrei waren und die ich zu diesem Zeitpunkt mit Milchsäure behandelt habe gar nicht mit AS behandeln, sondern erst im Winter mit Oxalsäure. Ebenso verfahre ich mit Kunstschwärmen. Nach der MS Behandlung sind übrigens nur sehr wenige Milben gefallen.
    Meint ihr, dass ich den Befall mit einer Bienenprobe prüfen sollte, ob im September vielleicht doch eine AS Therapie nötig ist?


    Gruß,


    Jan

    Bei der nächsten Königin habe ich heute das Plättchen mit Lösungsmittel-freiem Sekundenkleber geklebt. Das fand ich allerdings auch nicht ganz einfach. Zurüchgesetzt habe ich die Kö diesmal im Futterteigverschluß. Sollte man eigentlich erst begattete Kös zeichnen? Meine war noch unbegattet.


    Die erste Kö, wegen der ich den thread eröffnet hatte (s. o.) wurde übrigens nach dem Einknäulen getötet, Volk ist voll von Nachschaffungszellen.


    Gruß


    Jan

    Nun habe ich nach einer Woche den Honig geschleudert. Das Einengen hat immerhin bewirkt, dass der Wassergehalt bei einem Volk auf knapp unter 18%, beim anderen Volk auf knapp über 18% gefallen ist. Leider hat das Einengen (und die Bienenflucht) auch zu einer enormen Schwarmstimmung geführt. Der Schwarm hing auch just während dem Schleudern los.
    Beim schwächsten Volk war der Honig immer noch nicht trocken genug, diesen Honigraum habe ich noch auf dem Volk gelassen.


    Gruß,


    Jan

    Das Problem ist wohl, dass eines der beiden Rapsvölker vorher für einen Königinnenableger die Weisel hergeben musste. Die Jungkönigin ist eben erst in Brut gegangen. Dem anderen Volk gab ich im Raps einen zweiten Zander Honigraum, dass war wohl des guten zu viel. Jetzt sind da komplett verdeckelte Honigwaben mit einem Wassergehalt von 19-20%.
    Nach Bernhards Rat habe ich jetzt eingeengt und das schwächere Volk mit 5 Brutwaben aus anderen Völkern verstärkt. Jetzt warte ich halt noch einige Tage ab, wird schon klappen.


    Gruß, Jan

    Liebe Imkerfreunde,
    Ich hätte an euch eine Frage zum Rapshonig. 2 meiner Bienenvölker standen im Raps. Jetzt habe ich sie heimgeholt und wollte schleudern, die HR sind voll. Aber siehe da, obwohl gut 2/3 verdeckelt sind und der Honig auch nicht spritzt liegt der Wassergehalt bei ca. 20% (auch in den mittleren verdeckelten Waben). Da werde ich noch warten müssen. Laufe ich Gefahr, dass der Honig trotz des hohen Wassergehalts in der Wabe kristallisiert?
    Kann ich das Trocknen des Honigs durch die Bienen irgendwie begünstigen?


    Vielen dank,


    Jan

    Liebe Imkerfreunde,


    heute habe ich (zum ersten Mal) eine Königin gezeichnet. Diese ist in meinem WV geschlüpft und wurde auch schon erfolgreich begattet. Vor einigen Wochen hatte ich aus dem Volk einen Königinnenableger gemacht.
    Wahrscheinlich habe ich die Königin nach dem Zeichnen (mit Plättchen) etwas zu früh wieder eingesetzt. Sie wurde von Arbeiterinnen eingeknäuelt, das blaue Plättchen habe ich heute abend vor dem Flugloch gefunden.


    Wie schätzt ihr die Chancen quoad vitam für meine Königin ein? Wie lange wartet ihr nach dem Zeichnen, bis ihr die Königin wieder einsetzt? Welchen Kleber verwendet ihr?


    Vielen Dank,


    Jan

    Guten Abend liebe Imker,


    Nun ist es wohl soweit. Ich habe heute mein Volk durchgesehen --> ihr erinnert euch: Königin hatte schon Anfang März immer wieder auch Drohnenbrut fabriziert. Jetzt nur wenig Brut (2 Waben, kleine Brutfelder), darunter auch Drohnenbrut und keine Stifte mehr. Königin lebt noch, habe sie gesehen. Allerdings habe ich auch ein bestiftetes Weiselnäpfchen ausgemacht. Wahrscheinlich plant der Bien eine stille Umweiselung.
    Soll ich ihn gewähren lassen? Gibt es zum Schlupftag schon genug Drohnen?
    Alternativ könnte ich mit einem mittelstarken Volk vereinigen. Da würde ich die Königin entfernen und das Volk dann dem anderen Volk aufsetzen (zwischen Zanderbrutraum und Honigraum).


    Guter Plan???


    Gruß,


    Jan

    Liebe Imker,
    letztes Jahr habe ich nach langer Zeit wieder mit dem Imkern angefangen. Nun habe ich hier schon viel mitgelesen und würde jetzt gerne eine Frage stellen:
    Eines meiner zwei Völker (Ableger aus dem Sommer letzten Jahres) produziert offensichtlich einige Drohnen. Es ist (wenig) gedeckelte Arbeiterinnenbrut vorhanden, aber auch einzelne Drohnenzellen.
    Die Königin habe ich heute noch gesehen, eine gezeichnete Sklenar Königin von 2014. Sonst scheint alles OK zu sein, Bienen tragen Pollen ein, viel Flugbetrieb. Kräftiger Futterverbrauch über den Winter.


    Muss ich befürchten, dass das Volk drohnenbrütig ist?


    Danke für eure Antworten,


    Jan