Beiträge von Riesimker

    War auch in den letzten Wochen kaum Varroafall. Reingesehen habe ich zuletzt am 23.9., da habe ich auch keine Milben gesehen.
    Vielleicht kommen die Varroabesetzten Bienen aus dem Begattungskästchen, die wurden nur bei der Bildung im Juni mit MS eingesprüht.


    Gruß
    Jan

    Die wurden im August mit AS behandelt. Nassenheider, 12 Tage.
    Sind nur sehr sehr wenig Milben gefallen. Sowohl vor, als auch nach der Behandlung. Deshalb erfolgte keine 2.Behandlung, bis jetzt.
    Jetzt werde ich halt die Brutfreiheit nützen und MS sprühen.


    Gruß


    Jan

    Liebe Imkerfreunde,


    Hättet ihr bei folgendem Problem einen Rat für mich?
    Am 23.9. habe ich 2 Völker mit älteren Königinnen umgeweiselt. Ich habe sie entnommen und dann Kieler Begattungskästchen mit 2016er Königinnen über Zeitungspapier aufgesetzt (Bodenschieber geöffnet). Diese beiden waren da schon länger "geparkt". Heute habe ich kurz von oben hereingeschaut, hoffte das Begattungskästchen entnehmen zu können. Nun haben es sich die Bienen leider in dem Begattungskästchen gemütlich gemacht. Auf einer probeweise gezogenen Wabe auch prompt die Königin entdeckt.


    Wie kriege ich die jetzt da runter in meine Beute? Es ist hier halt schon ziemlich kalt, möchte sie nicht einfach hereinfegen. Die Brut im Begattungskästchen würde ich gerne entnehmen, dann wären sie wohl brutfrei (falls die Königin nur in dem Kästchen gestiftet hat) und ich könnte gleich Varroabehandlung machen. Offensichtlich ist der Befall ganz ordentlich, Milben waren schon von oben auf sehr vielen Bienen zu sehen.


    Gruß,


    Jan

    Hallo Tom,


    Ich behandle derzeit auch mehrere Völker mit dem Nassenheider, Zadant-Beute, 290 ml AS 60%.
    Nach 8 Tagen ist die AS verdunstet, Windel schaut genauso aus wie bei dir, habe mich auch schon gewundert.
    Dürfte wohl der Behandlung geschuldet sein.


    Gruß,


    Jan



    PS: Milben sind praktisch überhaupt keine gefallen...

    Guten Morgen,


    tatsächlich habe ich sie gestern am frühen Nachmittag umgestellt. Kurz hatte ich überlegt, sie auf meinen zweiten Standplatz im Wald zu bringen, habe mich dann dagegen entschieden. Auf den Standplatz unter dem Schwarm hatten die sich bis dahin kaum eingeflogen, tatsächlich haben nur sehr wenige Bienen überhaupt die Beute verlassen. Die mussten sich noch von der Aktion am Vortag erholen (ich auch). Falls doch ein paar zurückgeflogen sind, hege ich die leise Hoffnung, dass sie - wenn sie ihre Wohnung nicht mehr auffinden - zum Ursprungsvolk zurückfliegen. Das steht etwa 80 m weit weg in meinem Garten.
    Vielleicht fliegt auch der Schwarmrest, der noch im Baum hängt zurück, wenn die keine Königin mehr haben, oder was meint ihr?


    Gruß,


    Jan

    Hallo Imkerfreunde,


    ich hätte mal wieder eine Frage an die Erfahrenen von euch.
    Gestern ist mir ein Schwarm abgegangen und hatte sich in schwindelerregender Höhe von ca 8 m in einem Baum niedergelassen.
    Wider Erwarten konnte ich den Schwarm in einen Schwarmbeutel einschlagen, den ich an einer 8 m langen selbstgebauten Latte befestigt hatte.
    Ich habe etwa die Hälfte der Bienen erwischt, auch die Königin (gezeichnet, habe sie gesehen).
    Jetzt hängt aber seit gestern die Hälfte des Schwarms immer noch auf 8 m im Baum. Die Beute mit den gefangenen Bienen habe ich darunter gestellt,
    aber die wollen sich da nicht einfinden.
    Die Beute kann da so nicht stehen bleiben (ist auf dem Kinderspielplatz). Würde sie gerne ca. 100 m weiter in meinen Garten verfrachten,
    aber was machen dann die andere Schwarmhälfte im Baum?



    Vielen dank für eure Ratschläge,


    Jan

    Wie lange lasst ihr die in Dunkelhaft? Ich hatte 3 Tage veranschlagt. Reicht das?
    Kann ich die dann wie einen normalen KS am gleichen Ort aufstellen?
    Oder lieber an meinen anderen Stadtplatz bringen?


    Danke
    Jan

    Ich nehme an, die sitzen jetzt in einem 6 Waben Ablegerkasten. Ich tät die halt in eine normale Beute umsetzen und mit Leerwaben und/oder MW auffüllen. Und füttern vorerst einstellen.


    Gruss


    Jan

    Sommerhonig, der mehr Glukoseanteile hat wie bei Linde und Robinie, impfe ich immer mit ca. 1kg Frühjahrshonig (guter Rapsanteil) auf einen 25kg Hobbock. Dann kristallisiert der Sommerhonig auch schneller und wird cremiger.


    Sommerhonig wie hat mehr Fructose als Glucose, deshalb bleibt er länger flüssig. Er wird mit Frühtrachthonig angeimpft, z.B. Raps. Dieser hat mehr Glucoseanteile, kristallisiert schneller.


    Gruß,


    Jan

    Hallo Imkerfreunde.
    Ich hätte eine Frage zur Fütterung der Ableger. Ist es erforderlich bzw förderlich diese flüssig zu füttern? Also zum Beispiel Zuckerwasser 1:1. Sehr viel einfacher in der Handhabung wäre Apifonda. Auch weniger Räuberei-Gefahr. Hat das Nachteile? Gibt es dazu belastbare Daten, oder nur - wie meistens in der Imkere i- Beobachtungen und widersprüchliche Meinungen?


    Gruss Jan.

    Vielen Dank für eure Ratschläge


    Hier noch weitere Informationen...


    Ich imkere auf Zander, fast alle Völker habe ich dieses Jahr mit nur einem Brutraum geführt. Mitte April 1. HR (fast nur mit MW), als der zu 2/3 voll war 2. HR (MW). Die Honigräume wurden gut angenommen, die Frühjahrsentwicklung war aber eher schleppend, richtig stark werden die Völker erst jetzt. Da ich aber nur einen BR habe, waren die HR dennoch eigentlich ganz gut besetzt. Zum Schröpfen habe ich 1 Brutwabe für SBA aus jedem der 8 Völker entnommen (zu dem Zeitpunkt hatten alle 8-9 BW). Die Schwarmstimmung ist damit gut kontrollierbar. Geschwärmt ist mir gestern nur ein Volk, übrigens das einzige, das auf 2 BR geführt wurde.


    Honigernte habe ich jetzt noch aufgeschoben, weil eben der Honig nicht so optimal trocken ist, wie ich es gerne hätte (heute ca. 18,5 %). Das Wetter war wechselhaft wie bei dir Frank, Zwischenschleudern wollte ich aber nicht, ist bei 1/2-HR auch einfacher als mit Zander. Der Raps ist seit einigen Tagen durch, jetzt hoffe ich, dass der Honig vielleicht doch noch etwas weiter getrocknet wird. Letztes Jahr hatte ich schon dasselbe Problem, da hatte ich aber nicht das Gefühl, dass der verdeckelte Honig weiter trocknet. Der Wassergehalt war da OK, weil der NICHT verdeckelte Honig deutlich unter 18% war.


    Mein Messgerät habe ich mehrfach nachgeeicht, ich denk, dass das schon richtig anzeigt.


    Jetzt warte ich halt noch ein bisschen ab und denke über die Anschaffung eines Luftentfeuchters nach.


    Gruß,


    Jan

    Vielleicht will mir doch einer einen Rat geben. Heute habe ich noch einmal gemessen und der verdeckelte Honig ist weiterhin zu feucht (um 19%). Was kann ich da tun? Wird auch verdeckelter Honig trockener, wenn man abwartet?


    Für einen Tipp wäre ich dankbar.


    Jan