Beiträge von Kapiro

    Aber warum Frustet es Dich? Sag wo der Schuh drückt, dann kann man noch detailliert und gezielter Antwort geben. Sehe bis dato keine unfreundliche oder nicht brauchbare Antwort. Wenn Du natürlich erwartet hast, dass jeder Juhu schreit wenn Du Bienen aus dem Internet bestellst dann muss ich Dich enttäuschen. Denn so werden Krankheiten etc verschleppt bzw. verbreitet. Schau wirklich mal nach Rainer Schwarz aus dem Chiemgau. Der hat ein gutes Buch über Dadant geschrieben.

    Naja da ich fast in deiner Nähe Imkerei kann ich nur sagen, dass es genug Imker gibt die auf Dadant Imkern. Schau mal bei Rainer Schwarz. Der hat auch ein Buch dazu geschrieben. Bienen bestellt man sich nicht. Und wenn Du einen benachbarten Imker kennst dann wäre ja ein um siedeln auch eine Möglichkeit gewesen. Zu den Kursen kann ich nur sagen, dass es genügend gibt, die jedes Thema der Zeit entsprechend behandeln. Alleine im Landkreis Rosenheim gibt es bestimmt 6 Lehrbienenstände die alle Themen behandeln teilweise sogar im Anschluss praktische Arbeiten machen. Aber klar die meisten haben kein Dadant am Lehrbienenstand. Da musst Du halt das gezeigte dann auf Dein Magazin ummünzen. Und nein schneller bist Du mit Dadant auch nicht bei der Durchsicht wenn Du Zander einzargig führst( aber anderes Kapitel)

    Also hier in der Nähe von Wasserburg am Inn ist schon seit 3 Wochen fast nichts los. Das bisschen was Sie finden verbrauchen sie gerade selber. Werde noch bis in der zweiten/dritten Juli Woche warten und dann aber abräumen und behandeln.

    Kann eine Rührmaschine mit feststehendem Rührquirl so gründlich rühren wie jemand, der manuell rührt? Immerhin kommt die Maschine so nie an die Behälterwandung, wo die meisten Kristalle entstehen.

    Hier muss ich nochmals nachfragen. Wie sieht es denn mit den Kristallen an der Behälterwand aus? So ein Rührstab kommt ja nicht an die Wandung und durch die langsamen Drehzahlen kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen, dass die da richtungMitte gezogen werden und dort gerührt werden. Habt ihr da keine Probleme?

    Kapiro - glaubst Du wirklich das Honig mit 18,0% Wassergehalt nie gärt und Honig mit 18,2% sofort zu gären beginnt? Nicht wirklich - oder? Welches "Schätzeisen" für das Messen des Wassergehalts hast Du denn und wie hast Du es geeicht und temperaturkompensiert?

    Nein natürlich nicht. Die Kernfrage war ja auch, ob es Erfahrungswerte gibt, wonach man ungefähr sagen kann mit wieviel % mehr Feuchte sich die Lagerfähigkeit verringert. Ist mir klar dass jeder unterschiedliche Lagerbedingungen hat und sich jeder Honig unterscheidet. Aber es hätte ja sein können dass jemand schon öfters feuchten Honig hatte und Erfahrungen sammeln konnte.

    Zu meinem Refraktometer, kalibrieren mache ich mit nativen Olivenöl.

    Auch habe ich dank DerBergische mir den Artikel vom Bienenjournal runtergeladen. Den kannte ich nicht. War aber sehr gut. Danke für Tipp.

    Ja war vielleicht missverständlich geschrieben. Sorry. Sollte und war auch nicht so. Es war ein schöner Nachmittag und wir 4 hatten großen Spaß. Auch beim Refraktometer war es eher ein Gelächter mit der farblichen Markierung als wie bitterer Ernst. Und klar ist auch, wenn jemand seit über 50 Jahren imkert, ich mir es mir nie anmaßen würde Ihm Ratschläge zu geben.

    Hält halt bevor Missverständnisse aufkommen. Es sollte nicht von oben herab wirken. Es war eher urkomisch aber im positiven Sinne. Ja klar habe ich einen Honig Lehrgang. Mit 18% für den DIB ist klar. Er nimmt eh nur seine Neutralgläser. Es ging Ihm und dann schlussendlich auch mir eher um die Lagerdauer. Mir bewusst dass die Gefahr der Gährung je näher man am 19% bis 20% kommt höher ist. Aber genau da will ich nachhaken. Was bedeutet höher?


    Aber nochmals, es war ein sehr toller Nachmittag und ich habe Dinge erlebt die wirklich super waren. Nicht von der Technik, sondern wie die Senioren mit den Bienen umgegangen sind. Als ob die Bienen die Ruhe der alten Herren gespürt hätten. Auch wie Sie mit den Bienen gesprochen haben. Da hats keinen Smoker gebraucht sondern er hat nur eine Zigarette nebenbei geraucht.

    Hallo zusammen,


    ich habe heute nachmittags drei alten Imker mal beim "fachsimpeln,, zugehört. Alle sind über 80 Jahre. Ist schon recht interessant( Perizin etc) Als es dann um den Honig ging und ich mal was von Refraktometer gesagt habe :):) da haben die mich angeschrieben haut als ob ich zum Mond fliegen will. Also kurze Rede, Sie schauen ob der Honig reif ist, wie früher Spritzprobe und alles verdeckelt. Also ich mein Refraktometer geholt, denen gezeigt und gemessen. Und zack 18,2%.Darauf einer von den Senioren auch mal durchgeschaut. Ein Bild für Götter. Bis der den farblichen Unterschied als Ablesemarkierung gesehen hat. :D:D:D:D ich glaube des war sein erstes und letztes Mal. Aber nun zu der Frage welcher mir gestellt und ich auch nicht beantworten kann : Er frägst mich jetzt, weil ich ja so ein tolles Messdings habe wie lange er den Honig lagern kann bis er evtl gärt bzw wie hoch die Gefahr des Gährens ist? Hat nämlich einen 25 kg Hobbock voll Frühtracht mit 18,2% Feuchte.

    Achja laut seiner Fingerprobe ist der Honig lecker.. Fingerprobe. Einmal rein in den Hobbock mit dem Finger und abgeschleckt.

    Ich sags euch ich musste innerlich so schmunzeln, als er sagte seit 1960 macht er das so. Meint Ihr, da er noch einen zweiten Hobbock mit 25 KG hat und der nur 16% Feucht aufweist dass er mischen soll? Ich bin mir nicht sicher ob es nicht besser ist, lieber zu schauen, dass er die 25 KG zuerst verkauft, weil die 16% kann er ja bedenkenlos Lagern. Oder sollte er wirklich mischen?

    Also ich habe heuer um 7 Uhr die Flucht eingelegt und um 19 Uhr alle Honigwaben abgeräumt. Mit über Nacht war mir die Luft zu kalt. Bei 2 Honigräume und drunter eine Leerwabe waren bis auf vielleicht 200/300 hundert Bienen alles leer. Dann die Beuten im Haus in einen kleinen Raum, Bautrockner dazu und über Nacht gelagert. Durch den Bautrockner war der Raum super warm und ich konnte in der früh gemütlich loslegen zum schleudern und musste nicht erst die Beuten holen. Ich habe sternenförmige und rautenförmige Fluchten eingelegt. Könnte keinen Unterschied erkennen.

    AberGustel, so wie Du schreibst sehe ich hier und da aber Fragen, die in jedem Imkerkurs behandelt werden. Und wenn nicht kann man dort gleich nachfragen. Du schreibst Futterteig mit eigenem Honig? Welchen eigenen Honig hast Du? Sei mir nicht böse, aber jeder rät immer zu einem Kurs und immer die selben Fragen, welche aber bei den Grundkurs zu genüge besprochen werden. Ausserdem und des ist mein Ernst, vor Jahren wurde geschimpft, weil die alten Imker ihr Wissen für sich behalten haben und die Vereine aus alten Männern bestand. Nun haben sich die Vereine geöffnet, machen Werbung, bieten Kurse an, versuchen Jungimker zu finden, zu halten und dann wird es nicht dankend angenommen? Verstehe ich nicht.

    Und Ultra Rush gibt es in Deutschland leider nicht. Beginn ist zwischen 3-5 Tage Krankenhaus und dann wöchentlich zum impfen und nach und nach werden die Abstände größer. Aber Achtung.: Imker zählen zu den gefährdeten Personen und müssen solange Sie Bienen haben immer weiter geimpft werden. Das ist nicht nach 3 bis 5 Jahren vorbei.

    Hallo,


    wenn Du die Zarge mit Naturbau meinst, als ich beide Honigräume plus einen Brutraum abgeräumt habe, also nach der Honigernte im Juli.

    Also Grundgedanke letztes Jahr war, dass ich aufgrund des Wachsskandals auf Naturbau umstelle.

    So habe ich wie ich die Honigräume entfernt habe auf den 1 ten Brutraum eine Zarge mit Anfangsstreifen gegeben. Und wollte dann jetzt im Frühjahr den ersten Brutraum entfernen (nachdem die Bienen hchgewandert sind ) und die Bienen einzargig auf dem Naturbau führen. So und als ich letztes Jahr kontrolliert habe ob alles ausgebaut wurde, habe ich halt viele Drohnenbrut gesehen und überwiegend Speicherzellen.
    Hoffe man versteht was ich vorhatte.