Beiträge von Thomasso

    Guten Abend!


    Bei diesem herrlichen Wetter heute machte ich einen Ausflug an meinen Bienenstand um in meinem Geräteschuppen ein wenig für Ordnung zu sorgen.
    Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch sanft die Beuten angehoben um zu schauen ob noch genügend Futter vorrätig ist.
    Das Thermometer zeigte heute 12°C an, wobei es in der Sonne bestimmt 15°C hatte.
    Am Bienenstand war Frühlingsstimmung und emsiges Treiben. Auch Wespen waren vereinzelt noch unterwegs!
    Ein Völkchen war extrem ruhig. Um genauer zu sein: Es war tot, wie es sich dann herausstellte.
    Es war eines meiner Lieblingsvölker und hat relativ stark mit 7 besetzten Gassen "eingewintert".
    Ich musste feststellen, dass es noch reichlich Futter hatte.
    Komisch war, dass eines nahezu keinen Totenfall gab. Weniger als eine Hand voll Bienen waren zu finden. Teilweise waren die winzigen Körper halbiert.
    Mäuse sind keine eingedrungen. 7 besetze Gassen und nun, alle weg! Mir ist schon bekannt, dass Bienen zum Sterben das haus verlassen, aber so ganz schlau werde ich trotzdem nicht draus. Letztes Jahr hat sich auch ein Volk in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, aber das Boden war voll mit Totenfall.


    jetzt schon mal vielen Dank für ein paar Hinweise!


    Schönen Abend!
    Grüße, Thomasso

    Hallo zusammen,


    wie lange hält eine Waldtracht eigentlich an? Komme erst nächstes Wochenende dazu die Tracht anzufahren obwohl die Bäume jetzt schon unter der Last zusammenbrechen. Geht halt nicht anders...


    An alle aus der Ecke Rems-Murr. Da ich Neuling bin was Waldtracht angeht suche ich nach verbündeten aus dem Rems-Murr-Kreis welche mir ein paar gute Tipps geben können. Da die Tracht ja immer sehr lokal auftritt auch gerne Tipps (PN) für gute Standorte. :-)


    Grüße, Thomasso

    Was spricht eigenlich so wehement gegen Drohnenbrut schneiden? Hier ließt man dies immer wieder!


    Ich denke nicht, dass was dagegen spricht. Konnte bisher einfach keinen wirklichen Vorteil erkennen. Zudem ist es eine riesen Sauerei die Waben wieder zu verwerten und wie gesagt: Aus meiner Sicht gehören die Drohnen einfach zum Volk. Hat alles seine Vor- und Nachteile...

    ...zur allgemeinen Verunsicherung: Lass doch den Quatsch mit dem Drohnenschneiden und wenn dann macht es nur Sinn wenn die Drohnenwaben bereits mehrmals bebrütet wurden und selbst dann ist es ethisch fragwürdig diesen Aufwand zu betreiben.
    Die paar Drohnenwaben welche geschnitten werden im Vergleich zur Arbeiterinnenbrut sind doch Peanuts.
    In frischen Drohnenwaben wirst Du nur wenig Varroa finden. Hab mal Tagelang nix anderes gemacht als Drohnenwaben ausgeklopft und geschaut ob´s stimmt was man sich so erzählt. Klares Nein.
    Ein vernünftiges Ableger-Management mit Milchsäurebehandlung, Erstellen von Kunstschwärmen, totale Brutentnahme, AS und OS Behandlung sind alles wirkungsvollere Methoden das Übel unter Kontrolle zu halten. Die Drohnen sorgen für das Gleichgewicht im Volk was man im wahrsten Sinne, spürbar, merkt! Die gehören da rein. Zudem braucht man die Jungs wenn man Standbegattet. Ein paar hundert Drohnen die sich im Wildbau durchgemogelt haben bringen da gar nix. Der Bien besteht aus drei Wesen und mir. Basta :daumen:


    Gute Nacht, Thomasso

    Guten Abend zusammen,


    eine Frage die mich immer wieder beschäftigt ist die Wabenerneuerung in der 1-zargigen Betriebsweise.
    Methoden welche ich bisher praktiziere sind die totale Brutentnahme, alte Brutwaben am Rand auslaufen lassen, Brutwaben im Honigraum auslaufen lassen und entfernen. Was spricht eigentlich dagegen nach der 1. oder 2. Honigernte die geschleuderten Waben über Absperrgitter über dem Brutraum aufzusetzen, 2 Brutwaben + Königin dazu und warten bis der untere Brutraum ausgelaufen ist und dann entfernt wird?


    Viele Grüße, Thomasso

    Vielen Dank erst mal für die Antworten. Paar super Ideen dabei und genügend Stoff zum nachdenken. Ob es sich lohnt ist natürlich eine Sache des Aufwands, der Kundschaft und vor allem natürlich des Preises und der abgesetzten Menge. Ich verkaufe das Glas ja nicht für 3,50EUR und natürlich gibt es eine Mindestabnahme. Kommt Zeit kommt Rat. Bleib erst mal beim konventionellen Verkaufsmodell :daumen:


    Thomasso

    Guten Abend zusammen!


    Hat jemand Erfahrungen mit Shopsoftware? Ich würde meinen Honig gerne übers Internet vermarkten, ohne jedoch gleich tausende Euronen in Software zu investieren.


    Vielen Dank für ein paar Tipps.


    Thomasso

    Mit "Ärger" meinte ich das Thema Drohnenschneiden. Wenn da jetzt eine Zarge Naturbau dabei ist würde ich die schon drin lassen, die wächst dann schon von alleine raus. Generell habe ich nix gegen Naturbau beim einen oder anderen Volk. Aber nicht vergessen, um ein Kilo Wachs zu produzieren benötigt die Biene rund 10kg Honig! Da kann dann schon mal die Futterreserve zum Start der Saison knapp werden und dann ist noch keine Brut gepflegt, etc...


    Grüße, Thomasso

    Wichtig ist Sonne und wärme zum Start der Volkentwicklung im zeitigen Frühjahr bis Mai. Es gibt nicht viel Bäume die zu dieser Jahreszeit schon in voller Pracht stehen. Wie hornet sagte ist vor allem Windarmut und Sonne in den frühen Morgenstunden (also unbedingt die Ausrichtung des Fluglochs beachten) wichtig.
    Da muss man eventuell die Bäume unten etwas (stark) ausdünnen.


    Grüße Thomasso

    Hallo,


    aktuell hast Du keine andere Wahl als das Volk selbst nachziehen zu lassen. Es sei denn es gibt noch Königinnen aus dem Vorjahr zu kaufen (schau mal im "Imkermarkt")
    Erste Drohnen gibt es schon (zumindest bei mir). Die sind nach ca. 2 Wochen ab Schlupf geschlechtsreif.
    Bis die Königin geschlechtsreif ist vergehen auch noch ein paar Tage (ab Schlupf der Königin min. 6 Tage).
    Sollte also passen. Die Qualität dieser Königin lässt jedoch in den meisten Fällen zu wünschen übrig. Ich würde im Herbst dann mit einer guten Königin umweiseln.


    Schönen Abend!


    Thomasso

    Hallo Golem,


    ich würde die Naturwaben entnehmen. Das bringt auf Dauer nur Ärger wenn Du Dich für eine Betriebsweise entschieden hast.
    Im Prinzip warten, bis sich die Brut in den 2. Brutraum verlagert hat und dann den 1. Brutraum entnehmen und einen weiteren untersetzen (in diesem Fall würde ich nicht auf- sondern untersetzen).
    Ich würde auch darauf achten, nicht nur Mittelwände zu nehmen, sondern 3-4 ausgebaute Waben.


    Auf die Reizfütterung würde ich verzichten. Bringt wohl nicht viel. ich würde lieber 1-2 Brutwaben aus dem starken Volk umhängen (jetzt eine und wenn nötig im Mai nochmals eine).


    Der Ausbau der Mittelwände ist anhängig vom Trachtangebot. Viel Tracht, schneller Ausbau. Bei beginnender Obstblüte können je nach Standort und Volksstärke die Waben in ~1 Woche ausgebaut sein.


    Grüße, Thomasso

    Servus!


    Also ich hab meine Bienen auch im Schatten bzw. unter einer großen Salweide stehen. Zu Beginn hatte ich das Flugloch dummerweise auch noch gen Norden ausgerichtet! :roll:
    Im Hochsommer ist der Schatten durchaus von Vorteil. Für die Bienen sowohl als auch für den arbeitenden Imker.
    Du solltest jedoch darauf achten, dass das Flugloch Ost bis Südost ausgerichtet ist. Somit bekommen die Bienen sehr früh, wenn die Sonne morgens noch tief steht, die nötige Wärme ab, welche sie brauchen um früh in den Tag zu starten. Das bringt wahnsinnig viel! Gegen Mittag, wenn es dann im Sommer ordentlich brutzelt, spenden die Bäume nötigen Schatten.


    Schönen Sonntag!


    Grüße, Thomasso

    Hallo Tom,


    generell halte ich es für eine gute Idee jetzt mal die Windel zu prüfen. Dies gehört einfach zur guten imkerlichen Praxis. Auch meine ist Zwecks Wärmeregulierung noch drin und warum dann nicht gleich mal eine Gemülldiagnose durchführen. Die Winterbehandlung kann mal mehr, mal weniger erfolgreich sein. Der Erfolg hängt auch hier von vielen Faktoren ab. So wenig wie möglich dem Zufall überlassen:lol:


    Kritische Schwelle: Hhhhhmmm. Also ich hab bei mir selbst die Erfahrung gemacht, dass ich immer dann mal lieber schweige, wenn die kritische Schwelle bereits überschritten ist und ich mich der Tatsache stellen muss, dass dieses eine bestimmte Volk für eine Honigernte wohl ausfällt. Ich wage es zu unterstellen, dass der eine oder andere Imker auch schon mal "kritisch" unterwegs ist um die Erträge nicht zu gefährden.


    Die kritische Schwelle hängt natürlich auch von der Volksstärke und der Jahreszeit ab.
    Meister Liebig legt sie so fest: Sommer ~100 Milben/Tag; Herbst ~10 Milben/Tag; Winter ~1 Milbe/Tag (Einfach Imkern, 3. Auflage, 2011) !!!!
    Also meine Recherchen haben ergeben, dass es sich hierbei um einen Fehler handeln muss.


    Aktuelle Schadschwellen in Deutschland und Österreich liegen bei >10 Milben/Tag => Alarm! Behandlung notwendig!
    Wenn ich jetzt schon 5-10 Milben/Tag habe, dann ist das Volk fällig!


    So handhabe ich das.


    Grüße, Thomasso