Beiträge von UliR

    Moin,


    danke für die Tipps und Einschätzungen.


    Habe jetzt diese Punkte gesehen, die umgesetzt werden sollen:
    Wildbau wird entfernt, so kann der Imker ja nicht arbeiten.
    Das Brutnest wird angeschaut, ein Pollenbrett kommt raus und eine MW rein zwischen BauRahmen und Brutnest. BauRahmen wird auf Position 2 gesetzt, wenn er da nicht ist. Die Damen sollen bauen und brüten, dann haben sie zu tun.
    Der zuletzt gegebene 3. HR kommt über das ASG, damit die geschlossene Futterkappe nicht direkt über dem Brutnest ist. Sie sollen auch hier bauen und Vorräte eintragen.


    Und mein Plan war dann zum Einfüttern durchaus wieder zwei Zargen für Brut und Vorräte zu geben und die im nächsten Frühling wieder auf einen Raum zu verengen (wenn sich das weiter so gut bewährt).



    Hallo Bernhard, danke für die Bestätigung, tolle Bilder.


    Hallo Ulrich,
    also ich hab da kein gutes Gefühl. ... Wenn Du die Imkerei dann in ein paar Jahren beherrschst, kannst Du ja experimentieren. ...LG Schäfchen


    Hallo Schäfchen, danke für den Rat. Aber wie soll ich denn die Imkerei in ein paar Jahren beherrschen, wenn ich mir nicht jetzt Gedanken mache und etwas ausprobiere.
    Auf der Wabefläche von 11 DNM-Rähmchen ist Platz für ca. 64515 Zellen, das reicht für 21 Tage mit 2500 gelegten Eiern und wir haben noch 20% Luft. Also meine Beobachtung ist ja gerade, dass der doppelte Raum dazu führt, dass mehr Vorräte gelagert werden, weniger Brut und mehr Schwarmneigung war zu sehen. Gut, meine Stichprobe mit drei Völkern ist sehr klein. Aber das ist meine bisherige Erfahrung. Tatsächlich habe ich die Möglichkeiten, mit DNM den Brutraum anzupassen, ausgeschöpft. Entweder ein BR oder zwei (oder wird auch auf DNM mit Trennschied gearbeitet?). Anpassen des Brutraums an die Größe des Brutnests, Vorräte sind dann überwiegend oberhalb. Kommt mir schlau vor.


    Was mir jetzt einleuchten würde, weil ich schon so viele DNM-Beuten angeschafft habe: Ich bau oder kauf mir eine DNM 1/2 Zarge und DNM 1,5 Mittelwände und Rähmchen und ein Trennschied, baue damit einen großen Brutraum (DNM 1,5) und kann dann mit dem Schied die Größe anpassen.
    Frage dazu: wie oft passt ihr das denn an? Einmal zu Maria Lichtmess, da muss dann eingeschätzt werden, wieviel Platz das Volk/die Kö so brauchen wird in Zukunft. Und dann? Bei jeder Durchsicht immer das Schied hin und her? Oder garnicht mehr bis zum Einfüttern? Wie geht das genau? Gibts da Erfahrungswerte?



    LG Uli

    Hallo Bienenfreunde,
    habe da mal ein paar Fragen.
    1. Vorgeschichte: Bin absoluter Anfänger in der Bienenhaltung, gestartet im April 2014 habe ich drei Völker auf DNM in zwei Bruträumen in Holzbeuten überwintert. Dann waren hier solche Beiträge, die eine eiräumige Haltung (meist auf Dadant-Beuten) beschrieben und dann gab es hier einen langen Fred zum Imkern mit dem angepassten Brutraum nach Hans Beer. Und als Termin zur Anpassung des Brutraums wurde da von Maria Lichtmess geredet, was dann Russisch-Orthodox auf den 14. Februar verortet wurde, wenn ich die Raterei und Andeutungen richtig verstanden habe. Am 05.03. schreibt der Drohn, dass seine Schieds schon über 14 Tage gesetzt sind.


    2. Vorgeschichte: war beim Vortrag von Hans Beer, der hat ernsthaft dazu aufgefordert mit einem Brutraum zu imkern, auch wenn man DNM oder Zander-Beuten hat, die ja üblicherweise mit zwei Bruträumen betrieben werden. Da mir einige seiner Überlegungen eingeleuchtet haben, dachte ich das kannste ja mal probieren.


    Dann zu meinen Bienen: Am 06.03.2015 habe ich dann die vier Waben mit Brut im unteren Brutraum zusammengehängt, die waren vorher über beide Räume verteilt. Kö runter und ASG drauf. Es war kalt, die Bienen waren überhaupt nicht begeistert von dieser Operation. (okay, habe die Aussage „Finger weg vom Brutnest“ hier bewußt ignoriert wegen Maria Lichtmess.)


    Das eng geführte Volk entwickelte sich prächtig, ich habe seit 07.05. den dritten HR drauf, die beiden anderen sind gut gefüllt, das sind DNM Ganzzargen. Das ist mein stärkstes Volk. Die beiden anderen, die auf zwei BR sitzen, haben überall Pollen und Honig eingelagert, den HR viel später angenommen und sich nicht so stark entwickelt. Aber schon am 19.04. waren einige unbestiftete Weiselnäpfen zu sehen, am 28.04. habe ich eine gut enwickelte Weiselzelle gebrochen und Brutwaben entnommen, geschröpft, Ableger gemacht und da war es noch kühl, Kirsche blüht, Raps grad noch nicht.


    Nun meine Fragen: Das auf einem BR geführte Volk steht am besten da und entwickelt weniger Schwarmneigung. Aber: inzwischen große Menge Wildbau in den Boden hinein, viele Bienen sind im Boden versammelt, heute hängen sie bei 25 Grad vor dem Flugloch rum, so ein Bart aus ein paar hundert Bienen. Wie geht es nun weiter? Was mache ich mit dem Wildbau? Wie soll ich die Schwarmzellen in diesem Volk finden? An Kippkontrolle ist nicht zu denken. Ich habe Bedenken, die Waben zu ziehen wegen dem wilden Unterbau, da ist dann alles voll verstreuter Larven.


    Vielleicht gibt es für mich ein paar praktische Tipps wie ich jetzt weitermachen kann oder sollte? Danke. :confused:
    Ulrich