Beiträge von UliR

    Möchte jetzt noch berichten, was ich heute noch erleben und erfahren durfte. Von meinen 6 DD Völkern hatte ich bei vier die Futterzarge wieder drauf gestellt und dort oben Futter in Waben bzw. Wildbautrümmern reingetan. Bei einem Volk war kein Futter mehr oben, nur noch Wachs. Zwei Völker hatten das Futter nicht runtergetragen. Da waren ein paar Damen bei der Arbeit im AF. Ich weiß nicht was die da so vor hatten.


    Das vierte Volk war mit großer Mannschaft im AF und hatte eifrig am Deckel gebaut und da waren wirklich viele Bienen unter dem Deckel und an den Futterresten zugange. Habe sie mit Rauch, Abschütteln und Abfegen in den BR geschickt. Dabei hatte ich mir den Wildbau schon angesehen, ob denn da Brut zu sehen wäre. Habe ich aber nicht gesehen, v.a. keine verdeckelte. Und dann nach dem Einschmelzen des Wachses waren da Larven im Trester. Die (oder eine?) Kö hat da oben gesessen. Vielleicht ein improvisierter 2-Kö-Versuch ??


    Kommt das vor, das DIE Kö von unten in den AF geht und dann nicht mehr nach Hause findet? Hätte ich nicht erwartet, dass das vorkommt. Also vielleicht eine zweite Mama?


    Jedenfalls ist sie jetzt zusammen mit der großen Mannschaft (ich trau mich mal 1 bis 1,5 kg zu schätzen) unten. Hoffe dass eine der beiden unbeschädigt bleibt, wenn die sich einigen, wer hier die Mama wird. Das war denke ich gut, dass ich da eingriffen habe, ein Ableger in der Futterzarge mit 2-3 kg Futter, das wäre nicht gut gegangen.


    Spannend was die Mädels sich manchmal so ausdenken. Oder hab ich das gemacht? Die Futterreste waren bienenfrei oben eingefüllt worden.


    Ich hoffe auf Euere Erklärungsversuche.
    Grüße Uli

    Danke für die Info, Michael. Hatte das jetzt mal nicht als "Schwadronieren über Isolationsprobleme" empfunden, sondern die Überlegung vorgetragen, dass mein zusätzlich isolierter Deckel nicht so wirksam ist über der Futterzarge. Die Empfehlung kam von Bernhard, den Deckel zusätzlich mit 3 bis 4 cm Styropor nach oben zu isolieren. Na ist ja ein anderes Thema.


    Gut zu wissen, dass es sehr erfahrene Imker so machen und den AF das ganze Jahr drauf lassen.


    Gruß Uli

    Ja, das ist beides richtig. Die Völker waren bis auf eins fertig auf gefüttert und schwer genug. Nach meiner Wiegung und Einschätzung etwa 20 kg Futter. Und es gab und gibt noch Tracht. Im September war es ja auch noch warm genug, da haben sie noch etwas eingetragen. Also kann das gut sein, dass sie wegen Platzmangel da oben jetzt eine Vorratsscheune sehen.
    Um es vollständiger zu beschreiben: es waren sowohl Wildbautrümmer als auch Waben. Hatte bis auf 12 BR-Waben aufgefüllt und dann den Baurahmen raus genommen als ich das Schied wieder rein gesetzt habe. Zwei hatten im September sogar noch etwas Drohnenbrut aber da war auch viel Futter eingelagert. Und das sind ganz schöne Waben, die da jetzt im AF liegen. Die haben die Bienies erst mal festgemacht und miteinander verbunden. Und dann wurde bei den großen Völkern da oben weitergebaut.


    Ich werde denen das wegnehmen. Mein erster Versuch ist Deckel auf bei 9 Grad und schauen, ob sie runter gehen. Nach meiner Erfahrung machen sie das, wenn die Futterzarge aus geschleckt ist. Hier dauert das jetzt schon über eine Stunde. Wespen sind auch interessiert. Vielleicht muss ich nachhelfen.


    Interessant ist für mich zu sehen, dass es natürlich wieder alle Verfahren gibt: AF drauf lassen, AF runter nach dem Auffüttern. Mir leuchtet das mit dem Schimmel ein. Ein paar tote Bienen sind da oben ja schon mal gewesen. Und dann noch etwas Kondenswasser und schon ist eine schöne Suppe fertig. Und wenn im BR schon eher zu viel Futter ist, dann brauchen sie die 2 kg die jetzt oben sind nicht um über den Winter zu kommen.


    danke und Gruß Uli

    Moin zusammen,
    Habe neulich nach dem Auffüttern bei den Dadant Beuten das Schied raus genommen. Das war ein Fehler. Die Damen haben neben der Randwabe Wildbau angelegt und alles zugekleistert, die Waben waren nicht mehr beweglich. Also habe ich die Randwabe raus genommen und den Wildbau entfernt, Schied wieder rein, Ergebnis sieht gut aus, es sind jetzt 11 Rähmchen und das Schied im BR. Das Futter in den Entnommenen Waben wollte ich nicht umkommen lassen, hab den Adamfütterer (AF) drauf gesetzt und die Waben mit dem Futter eingelegt in der Erwartung, die Damen tragen das runter in die Beute. Jetzt sitzen Z.T. Massen von Bienen oben im AF, bauen dort am Deckel und tragen teils noch Futter hoch.
    Was tun?
    A. Bienen rausschmeißen aus AF und den mit dem Futter wegnehmen
    B. Warten und weiter hoffen, die tragen es runter
    C. Nichts machen und AF drauf lassen :confused:
    Lösung C. Kommt mir ungünstig vor wegen Wärmehaushalt. Habe den Deckel so schön isoliert mit Filzflies und 4 cm Styropor. AF im kalten Winter dazwischen isoliert nicht so gut stell ich mir vor.


    Wie soll ich vorgehen?


    Noch zur Info: ist mein erstes Jahr mit Dadant. Habe jetzt 6 Völker auf der Großwabe. Die anderen 6 sind noch auf DN, werden nächstes Frühjahr ungewohnt.


    Danke und beste Grüße Uli

    Hallo alle,
    hier ein kurzer Bericht, wie es bei mir war. Geschwärmt ist nur ein Volk das auf zwei BR saß aber alle wollten schwärmen. Bin überzeugt, dass die Schwarmneigung kein wesentlicher Unterschied zwischen 2 und 1 Brutraum ist. Aber das Bearbeiten und Durchsehen geht mit einem BR viel besser für den Imker und schonender für die Bienen.


    Habe die Völker (bin mit 10 Völkern in den Winter reingegangen) auf zwei Zargen eingefüttert und überwintert. Dabei habe ich in diesem Frühjahr gesehen, man kann auch zuviel Futter geben. Ein paar Völker hatten jetzt noch sehr viel Futter übrig und sind nicht in die obere Kiste umgezogen mit ihrem Brutnest, weil da noch fast alles voll war.


    Sobald gutes Flugwetter war und Pollen eingetragen wurde, habe ich alle (das sind jetzt noch 9, eine Kö ging verloren, Buckelbrut) Völker auf einen BrutRaum (BR) eingeengt. Es gab alle Varianten: Brut nur unten, Brut nur oben (dann ist es relativ einfach) aber auch Brut verteilt über beide Zargen. Dann habe ich voll brutal die gegebene Ordnung des Brutnests zerstört und die bebrüteten Waben nebeneinander in eine Kiste gehängt. Einen BauRahmen (BR) an Position 2 dazu. Und ca. 4 bis 5 KG Futter dringelassen. Eine Woche später am 10.04. oberflächliche Durchsicht und HR aufgesetzt, denn die Kirsche blüht ja diese Woche auf. 4-5 KG Futter ist nach meiner jetztigen Einschätzung zu viel. Jetzt tragen die nämlich schon Nektar ein. Und wie soll ich jetzt mein Futter da wieder rauskriegen damit es nicht im Honig landet?


    Was mir gut gefallen hat ist der Bericht von Ralph dem Kleingartendrohn. Schied setzen!! Das wäre der Weg gewesen, den Raum besser an die Volksstärke anzupassen und Futter hinter das Schied zu tun. Beides ist vorteilhaft. Das bereite ich mir für nächstes Jahr auch für die DNM-Beuten vor!


    Ausblick: möchte in diesem Jahr Dadant probieren. Ein BR; unbeschränktes Brutnest und zugleich durch Schied gesteuertes Brutnest für den Wärmehaushalt; Menge von Pollen und Honig im Brutnest kann gesteuert werden; keine Hoffmannrähmchen; Schieben der Rähmchen auf der schmalen Metallschiene; es muß nicht ein Rähmchen rausgenommen und geparkt werden, damit man überhaupt arbeiten kann;
    Beespace wird eingehalten auch mit ASG können alle über den Oberträger laufen; weniger Bienenquetschen weil die Beute keine Falz hat; flacher HR der weniger wiegt usw. um nur ein paar Vorteile zu nennen. Das möchte ich sehen, wie sich das live anfühlt.


    Viele Grüße und danke für Eure hilfreichen Tipps
    Uli


    PS: habe jetzt nach einem Jahr den Thread noch mal durchgelesen. Einige Hinweise hatte ich gar nicht so wahrgenommen. Das liegt halt daran, dass man als Anfänger nicht alles, was wichtig ist, auch gleich richtig einordnen kann. Das wächst erst mit etwas Erfahrung. Danke für Eure Geduld.

    Lieber Ulrich,


    nimm doch die Informationsangebote im IF einfach an.


    Lieber Gottfried, danke für den Hinweis, ich werde die Artikel vom Imkerfreund Gerhard Brüning noch mal durchlesen.


    Heute war es hier sonnig und warm, die Bienen sind ein paar Stunden geflogen, wie im Sommer und haben auch Pollen eingetragen. Die Zahlen der gefallenen Varroen sind gegenüber gestern stark gestiegen! Gestern an allen zehn Völkern 389, heute 680. Das ist eine Veränderung von +174 % (Basis gestern). Die Temperatur alleine ist es nicht. Die OS wirkt noch, es fallen wieder vermehrt Varroen runter.


    Gruß Ulrich

    Hallo liebe Imkers,
    um noch mal zum Thema "Mathematisches Modell der OX Verdampfung" zurückzukommen: ich bin ja der Meinung, es kommt
    drauf an, was man sich dabei denkt!


    Zur Verdampfung von OX fasse ich noch mal zusammen:
    Starke Annahme ist, dass die Säure nach der Verdampfung und Sublimation in Kristallen herumliegt, die Milbe
    läuft mit den Haftlappen dadurch und die Kristalle bleiben an den Lappen haften, es bilden sich Kristalhügel
    an den Haftfüßen. Dann kommt der osmotische Druck. Die Milben nehmen die OX auf and sterben daran.
    Das dauert 12 bis 18 Stunden. Das bedeutet, es kommt darauf an, dass die Milben in den Kristallen herumlaufen können.
    Das können sie besser, wenn die Bienen den Kristallstaub nicht so schnell abputzen und wegräumen können. Daher ist dieser Vorgang
    temperaturabhängig. Wenn es kalt genug ist, verhaken sich die Bienen enger in der Wintertraube und können sich nicht so gut
    vom Staub befreien, weil sie ja verhakt sind. Wenn es aber wärmer ist, putzen sich die Bienen und bürsten den Kristallstaub wech.
    Wenn die Varroa noch in der verdeckelten Brut steckt, kann sie nicht im Kristallstaub herumwaten und deshalb wirkt die Verdampfung
    nicht in die Brut.


    Das würde erklären, dass der Wirkungsgrad zu Weihnachten im brutfrein Volk besonders hoch ist. Es is kalt und es gibt (mal angenommen) keine Brut.
    Dann genügt eine Behandlung. Im August muss (so habe ich die Erfahrungsberichte verstanden) häufiger Verdampft werden. Jetzt im Oktober hatte ich
    zunächst eine kalte Phase erwischt, nachts gabs schon enges Zusammensein mit verhakten Beinchen und recht lange Wirkung, heute war es tagsüber warm ,
    gemütliche 14 Grad mit Nieselregen und es gibt tatsächlich gegenüber den letzten zwei Tagen eine abfallende und abknickende Zahl toter Milben.


    Also das mathematische Modell (an dem ich sehr interessiert wäre, das ist jetzt ernst gemeint) muss irgendwie mit der Umgebungstemperatur klar kommen.
    Vermutlich einer der vielen k-Faktoren.


    Jetzt fehlt mir zu meinem Gedanken noch eine weitere Idee: wie wirkt denn die OX-Beträufelung und das OX-Versprühen??
    Versprühen habe ich gar keine Idee, wie das geht, habe ich in diesem Fred zum ersten Mal gelesen. Was wird denn da angerührt zum Versprühen?


    Träufeln habe ich gefragt im Anfängerkurs, da haben sie sich nicht zu einer Theorie aufgeschwungen. Der Gevatter aus dem Imkerladen in
    Hannover Laatzen hat gesagt, es ist kalt, die Bienen sind mit der Flüssigkeit (und da gehört neben 3,5% OX ordentlich Zucker rein) benetzt, haben
    den natürlichen Putztrieb und schlecken das Zuckerwasser von den Kolleginnen runter. Dabei nehmen sie die OX auf, das Bienenblut ist dann
    Oxalsäure-sauer, die Milben saugen das Blut und das verkraften die nicht so gut wie die Bienen. Milbe tot, Biene lebt. Ich vermute, dass der osmotische
    Druck bei der 3,5%-Verdünnung nicht ausreicht für die Haftlappentheorie. Aber wenn die Biene schon Säure im Blut hat, kann ich mir vorstellen,
    dass es eine längere Zeit dauert, bis das verstoffwechselt ist. Dann noch eine zweite Ladung geträufelt und das Volk geht daran ein. Daher dem Dr.
    seine Regel "zwei Mal ist eimal zu viel". Könnte mir vorstellen, da ist was Wahres dran.


    Habe jetzt zwei Mal mit dem Pfännchen verdampft. Hatte den Eindruck dass beim zweiten Mal eine etwas größere Unruhe war als beim ersten Mal. Aber die Damen
    haben das recht gelassen genommen (anders als bei AS, da gabs schon mehr Unruhe und Stress).


    Ihr merkt, ich habe großes Vertrauen in Eure sachkundige und (immer den Bienen, nicht immer den Schreiberlingen) wohlmeinende Beratung entwickelt. Ihr seid mein Pate liebes Imkerforum. Und
    ich bin ganz froh mit Euch als Paten. Also helft mir noch ein bisschen weiter zum mathematischen/logischen/biologischen Modell der OX-Verdampfung und OX-Behandlung.
    Ich danke Euch.


    Gruß Ulrich


    Es kommt darauf an, was man sich dabei denkt!

    Noch eine Frage/Beobachtung: Ich sehe beim Zählen sehr viele dunkelbraun glänzende Varroamilben, wesentlich weniger hellere bis ganz helle Jungmilben. Werde ich heute noch mal schätzen aber so gefühlsmäßig gehe ich von 10% hellere und 90% erwachsene=dunkelbraune Milben aus. Sind die dunklen denn alles Muttertiere oder sind da Töchter dabei? Passt für mich nicht so leicht mit den oben dargelegten Mütter/Töchterverhältnissen zusammen. Ich prüfe das nochmal, wie die Viehcher aussehen.


    Ralph : "Die Wirkung einer OS-Bedampfung setzt nur langsam ein." und "Mein Eindruck ist, dass die Wirksamkeit einer OS-Bedampfung stark vom verwendeten Bedampfer abhängt. So habe ich beobachtet, dass bei Anwendung eines Pfännchenverdampfers zunächst sehr wenige Milben fallen. Mit weiteren Bedampfungen steigt die Zahl der fallenden Milben stark an. So habe ich bei einem Volk beispielsweise beobachtet, dass bis zum 4. Tag nach der 1. Bedampfung 39 Milben gefallen sind und 7 Tage nach der 4. Bedampfung über alle Bedampfungen 2000 Milben. Der Abstand zwischen den Bedampfungen betrug 4 Tage."


    Also das war jetzt nach meiner Beobachtung von Stock zu Stock etwas verschieden. Aber das spricht ja eher dafür, dass der Pfännchenverdampfer in der Anwendung nicht so wiederholbar und damit zuverlässig ist. Es gab bei Stock 08 nach der zweiten Behandlung eine deutliche Zunahme. Spricht dafür, dass die erste nicht so gut gesessen hat.


    Ich versuch noch mal die Grafiken.
    Varrox2015-10-11.JPG


    Ohne Firmenfirewall dazwischen gehts auch bei mir. :daumen:


    Gruß Ulrich

    Dateien

    • Varrox1110.JPG

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    Hallo Leute, möchte mit euch ein paar Beobachtungen teilen, die ich nach Varrox-Nebel gemacht habe.


    Vorgeschichte: Im August bei meinen 10 Völkern/Jungvölkern eine AS-Sommerbehandlung gemacht (Kurzzeit, Schwammtuch nach Henry). Wetter war gut. Vorher konnte ich nur sehr wenig Varroen auf der Windel feststellen. Habe hier mitgelesen ("Wo bleiben die Varroen?") und habe auch mächtig Respekt vor der Handgranaten-Behandlung. Wirkung der Schwammtuchbehandlung: mehrere Völker hatten 0 tote Varoen, ging hoch bis zu 8. Das war wenig. Ich dachte, da ist nicht viel drin an Varroa und habe es mit einer Behandlung bewenden lassen. Im September waren dann die Milben da und es war dann zu kalt für AS. Varrox Pfännchen besorgt und bisher zwei Behandlungen am 11.10. 2g und am 18.10. 1g.
    Hätte jetzt hier gerne eine Grafik (jpg) reingestellt. Klappt nicht. Wie geht das?


    Ein paar Ergebnisse: Es fallen viele Varroen. Summen der vier meistbefallenen: 1450, 1223, 1219, 870.
    Habe fast jeden Tag gezählt. Je Zählung sind über alle Völker gefallen (umgerechnet auf Fall je 24 Stunden): 1.245; 935; 697; 767; 313; 539; 904 d.h. ich sehe am vierteg Tag wieder einen Anstieg. Die letzte Messung ist nach der zweiten Behandlung, da steigt die Zahl wieder an. Ich sehe keine schnelle asymptotische Annäherung an den Nullpunkt. D.h. die Wirkung der Kristalle nimmt nur langsam ab, kann sogar noch mal ansteigen.


    Würde hier noch gerne die Grafik platzieren. Das sollte doch möglich sein. Andere können es doch auch.


    Gruß Ulrich

    Hallo,


    ja, das interessiert mich auch. Habe flüssig mit Zuckersirup 1:1 gefüttert. Braucht der KS dazu noch Wasser?


    Noch eine Frage: Habe den KS mit den Bienen aus den Honigräumen gebildet, das waren aber zu wenig (ich habe ja nur drei Altvölker, davon war eins noch mit ein paar Nachschwärmen aktiv geworden). Dann habe ich noch die Bienen von einigen Brutwaben mit in den KS gefegt, dabei sehr genau drauf geachtet, dass keine Kö dabei ist. Nach 4 Stunden habe ich die zugekaufte Kö zunächst im Käfig zugegeben, dann reingelassen. Dann in die Beute mit Mittelwänden, Beute ist bienendicht verschlossen, Bodengitter offen. Futterzarge mit Zuckersirup 1:1 drauf. Jetzt ist der KS relativ unruhig, ich habe die Drohnen im Verdacht, dass die die Unruhe machen (die glaube ich auch herauszuhören). Ist das ein Problem, wenn im KS ein paar Drohnen dabei sind?


    Gruß Uli

    Geht genauso wie mit 2 BR, ausser dass die SK schneller durch ist.


    Und rechnerisch reicht der Platz auch für eine starke Brutentwicklung. Und es gibt schon einige Imkers, die auf Zander- oder DNM-Format mit einem Brutraum arbeiten.


    Diese Rechnungen sind mir allzu theoretisch. In der Praxis schröpfe ich solche Völker und bilde Ableger.
    Ohne solche Eingriffe Imkern geht mit einer DNM-Brutzarge natürlich nicht (und sonst ja auch nicht, außer bei einer Schwarmimkerei).
    Wolfgang


    Gut, es waren jetzt alle drei Völker schwarmwillig, das muss ich doch so deutlich sagen. Die zweiräumig geführten früher, das eng geführte etwas später. Ansonsten habe ich doch bisher gute Erfahrungen mit dem einräumigen DNM-Volk gemacht: es ist schneller gewachsen, hat mehr Honig in die Kiste getan. Also ich probiere das weiter. Scheue mich zur Zeit noch, weitere Formate, wie DN 1,5 an den Start zu bringen.
    Da wären ja auch DN 0,5 HR naheliegend. Und dann hätte ich drei Rähmchenmaße am Start, das kommt mir unhandlich vor. Jetzt steht hier alles voll mit Ablegern und ich erwarte, dass hier in Norddeutschland DN 1,0 am besten austauschbar/verkäuflich ist. Na bin jetzt erst mal gespannt, wie die Ableger und die unbegatteten KÖs weitermachen. Und ob es für mich erkennbare Unterschiede zwischen den Nachschaffungs-KÖs und den Schwarm-KÖs gibt. Habe nämlich zwei Königinnenableger gemacht (aus den beiden zweiräumigen) und die Völker nachschaffen lassen. Und aus dem einräumigen habe ich 5 verdeckelte Schwarmzellen schlüpfen lassen können und auf Ableger verteilt. Hoffe, die werden bei dem kalten Wetter ordentlich begattet und angenommen.


    Oder würdet ihr ohne euch einen Eindruck zu verschaffen die Nachschaffungs-KÖs umweiseln? Wenn ja wann?


    Gruß
    UliR

    Hallo Molle, hallo Drohn,
    manchmal finde ich das Rätsel aufgeben hier anregend und manche Fragen sind ja auch nicht so einfach zu beantworten. Aber jetzt habt ihr mich verloren. Ich kann nicht folgen. Was soll denn jetzt klar sein und gut funktionieren?


    UliR

    Moin Leute, möchte kurz berichten, wie es war. Der Wildbau war gar nicht so wild, ein Streifen quer und einer längs zur Wabe, Drohenbrut. Habe ich rausgeschnitten mit dem Stockmeissel.
    Dann das Brutnest angeschaut. Die Damen waren doch schon weit fortgeschritten in den Schwarm Vorbereitungen. Es gab 8 verdeckelte schöne Weiselzellen, davon drei auf dem Baurahmen. Habe einen Brutableger erstellt mit zwei schönen Brutwaben und dem Baurahmen, der viel verdeckelte Drohnenbrut und die drei Weiselzellen trägt. Kann das Zieführend sein für den Ableger? Wollte damit Nachschaffung vermeiden.
    Im Volk das Brutnest wieder zusammengeschoben, einen neuen Baurahmen gegeben an POS 2 und MW. Dann wie geplant den HR3 direkt übers ASG. Und alle Weiselzellen gebrochen.


    Jetzt hängt heute Morgen eine Bienentraube außen an der Beute. Schon so ca. zwei Hände gross. Was wollen die mir damit sagen?


    Glaubt ihr, dass damit ein Schwarm erst mal vom Tisch ist? Oder sind weitere Massnahmen erforderlich?


    Danke und Gruß
    Uli


    Noch eine Frage. Es gab auffällig viel frischen Nektar/Honig im Brutbereich. Tragen die das erst mal unten ein und dann nach oben oder geht das direkt dahin, wo es auch bleiben soll?