Beiträge von UliR

    "Viel hilft viel" ist aber nicht das, was ich sagen wollte. Ich wollte zur Frage was sagen, wie oft soll ich denn behandeln und dazu die Argumente sagen. Es genügt mir eben nicht, dass einer sagt, "ich mach es übrigens so ...". 3 Mal alle 7 Tage, oder 5 Mal alle 3 Tage? Da will ich gerne den Grund wissen, wie es zu diesen Ideen kommt.


    OK, 5 Mal alle 3 Tage ist sozusagen eine Maximalbehandlung. Alle Milben kriegen wir nicht weg oder Besuch bringt wieder eine mit. D.h. die Erwartung einer 100% Vernichtung der Varroa müssen wir aufgeben.


    Obwohl OX Dampf recht gut Bienen-verträglich ist, sind technisch/mechanische Verfahren (TBE und Brutfreiheit) fast ohne Säuren sicher anzustreben.


    Beste Grüße

    Uli


    Erwischen können wir die Varroa mit OX nur in der phoretischen Phase, das ist die Zeit ausserhalb der verdeckelten Brut.


    Wir haben folgende Eckdaten:

    OX Dampf wirkt ca. 2-3 Tage im Stock.

    12 Tage Verdeckelungsphase der Arbeiterin. (15 Tage sind die Drohnen verdeckelt.)

    Erwachsene weibliche Milbe: 3 Tage phoretisch

    Jungmilbe: ca. 10 bis 13 Tage phoretisch (ich verlasse mich da auf Ralph Kleingartendrohn im Fred

    "Vermehrungsgeschwindigkeit der Varroamilbe".)


    Damit ergibt sich m.E. für den Sommer die Empfehlung für eine Blockbehandlung mit Dampf: 5 Mal OX alle 3 Tage. Deckt 15 Tage ab. Bedampfung am Tag 1, 4, 7, 10, 13 und 2 Tage Nachwirken.

    Zum Winter reicht 2 Mal OX wenn die Völker brutfrei sind.


    Gruß Uli

    Moin Gemeinde,

    was hat das mit dem Schwitzwasser auf sich? Höre ich zum ersten Mal davon.

    Warum ist das ein Hinweis auf Weisellosigkeit und wodurch kann das zustande kommen?

    Danke und Gruß

    Uli

    Wieviel Volumen muss ich verdampfen für ein Gramm OX ?


    Rezept: 70 ml 96% Alkohol + 30 ml Wasser + 30 g OX

    Wie groß ist das Volumen jetzt? Weiß das jemand?


    Angenommen es sind 110 ml. Dann sind 110/30 = 3,67 ml ein Gramm OX.

    Wenn 2 Pumpstöße 4 ml sind, dann sind 1,09 g OX in die Kiste gekommen. Das ist erfahrungsgemäß ein gut wirksamer Wert.

    Wieviel Volumen muss ich verdampfen um ein Gramm OX verdampft zu haben?


    Lösung: 30 ml Wasser + 70 ml 96% Alkohol + 30g OX

    Wie groß ist das Volumen, wenn ich die OX vollständig aufgelöst habe? Weiß das jemand?


    Angenommen das sind 110 ml, dann entspricht 110/30 = 3,67 ml einem Gramm OX.

    Also liegt Anni mit der Empfehlung, 4 ml pro Volk zu sprühen und zu verdampfen bei 1,09 g verdampfter OX. (Wenn das 110 ml sind!!)


    Die Messreihe in der Fischermühle hat ja mit 1,4g und 2,8g gearbeitet und bei diesen Dosierungen keinen wesentlichen Unterschied in der Wirkung auf die Varroa gezeigt bei gleichzeitig guter Bienenverträglichkeit. 1,4g war genauso wirksam.


    Gruß

    Uli

    Sehr interessant das alles hier.

    Hallo Ribes, wie kommst du auf 17 A ?? Nach meinen Recherchen ist 150W / 12V = 12,5 A.

    Gibt es beim Varrox eine stärkere Aufheizphase (mehr als 150 W) und eine Haltephase (150 W) ? Ist das temperaturgesteuert oder zeitgesteuert? Davon steht in der Gebrauchsanleitung von der Hersteller-WEB-Seite leider nichts drin.


    Neulich habe ich mir die Frage gestellt, wie oft ich meine 40 AH 12 V Batterie aufladen muss, oder wie lange die denn so reicht. Ich hatte mir überlegt, dass die 12,5 A je Stock 2,5 Minuten gebraucht werden, wenn ich jeweils 2,5 Minuten das Ding an der Batterie lasse. Das sind so ca. 6 AH für 10 Völker. Also sollte die Batterie locker 40 Behandlungen mit verbrauchten 24 AH aushalten. Da ich jedesmal nach 14 Behandlungen aufgeladen habe, war der Ausschlag an meinem Ladegerät auch nicht so hoch. Die Batterie war noch zu 75% voll.


    Gruß

    Uli

    Dass ihr das so macht, habe ich zur Kenntnis genommen. Nur mit welchem Argument? Was ist der Sinn von "warmer Kopf, kalte Füße"?? Warum sollte es für die Bienen gut sein, Zugluft ausgesetzt zu werden?


    Den offenen Gitterboden gibt es seit es die Varroa gibt. Vorher waren die Kisten unten zu.


    Gruß

    Uli

    Moin Achatina,

    es wird ja vermehrt die Frage gestellt, ob wir den Bien bei seinem Wärmehaushalt unterstützen können. Das ist z.Z. ein großes Thema beim angepassten Brutraum. Da gibt es Vertreter, die empfehlen:

    - Varroaschublade immer drin lassen, dann gibs weniger Zugluft.

    - Bienensitz im Winter durch Schiede so einengen, dass es zur Menge der Bienen passt. Die Bienen sitzen kompakt.

    - Die Schiede sind isoliert und mit einer reflektierenden Oberfläche ausgestattet.

    - Deckel sollte wärmeisoliert sein.

    u.s.w. Ergebnis und Ziel ist, dass der Bien nicht so viel Energie aufwenden muss, um die Wintertraube und die Brut auf der richtigen Temperatur zu halten. Mir leuchtet das ein. Also Schublade drin lassen.


    Gruß

    Uli

    Moin Leute,

    ich habe ja neulich Fotos im Foto-Faden eingestellt, auf denen nicht viel zu sehen war. Insbesondere keine Brut. Das wurde ja sofort als Panik interpretiert und die Aussagen der geschädigten Imker als Panikmache. Bis dahin war ich übrigens die Ruhe selbst!


    Habe inzwischen mit Hilfe meiner Holden weitere Fotos gemacht. In jedem Volk habe ich Brutwaben gesucht. Und mindestens eine so fotografiert, dass auch das Brutbild zu sehen ist. Wenn ich jetzt die Bilder am Bildschirm ansehe kann ich euch sagen, da kommt eine gewisse Panik, Wut und Verzweiflung auf. Es sind nämlich für mich Brutschäden deutlich erkennbar. Da habe ich also im Imkerfachhandel MW gekauft, die mir die Bienen vergiften. (Es gibt an wenigen Stellen Hinweise auf geschmolzene Parafinwaben. Es gibt aber in einigen Völkern deutliche Hinweise auf Vergiftung der Brut. Einige MW werden nur zögerlich ausgebaut. Brutschäden auf neu ausgebauten MW und auch auf daneben hängenden älteren Waben. Löcher im Brutnest und Larven verschiedenen Altersstufen direkt nebeneinander. So legt die Kö nicht freiwillig.)


    Was ist jetzt zu tun? Zunächst mal denke ich, für eine völlige Entnahme der Waben durch Kunstschwarm-Bildung ist es jetzt zu spät im Jahr. Das bedeutet, soweit die Damen auf giftigen MW sitzen, werde ich dem langsamen Sterben zusehen müssen. Soweit zu Wut und Verzweiflung.


    Jetzt meine Idee: Hatte zwei Lieferanten. Ich kann natürlich nicht mehr mit völliger Sicherheit sagen, welche MW wann eingehängt ist und welche von welcher Lieferung stammte. Aber: Es deutet einiges darauf hin, dass meine ältesten MW sauber waren und erst spätere Lieferungen das Gift mitgebracht haben. Angepasster Brutraum. Ging ja so, dass nach der letzten Ernte die Bruträume mit weiteren MW aufgefüllt wurden. Dann dünn auffüttern, damit die schnell ausgebaut werden. So habe ich das gemacht. Und Kollege Gerdes hatte ja auch gesagt, wo die neuen MW hinkommen. Also gibt es eine gute Chance dass ich zuletzt gegebene MW finde und wieder rausnehmen kann. Vorher waren 6 Waben drin. Jetzt sind 10 oder 11 Waben drin in meinen 12er-Dadantkisten.


    Jetzt meine Frage: Wieviele Waben sind denn mindestens erforderlich für eine erfolgreiche Überwinterung. Wieviele brauchen die Völker mindestens, damit sie genug Futter einlagern können? Denn zum erneuten Ausbau von MW und Futter Einlagern wäre ja noch etwas Zeit.


    Wenn ich jetzt noch in der Lage wäre, ein paar MW reinzutun, die nicht vergiftet sind, dann habe ich Hoffnung, dass es irgendwie weitergeht.


    Also: wieviele MW müssen in einer 12er Dadantkiste sein, damit die Damen durch den Winter kommen können??


    Viele Grüße

    Uli

    Moin Leute,

    mir ist ja noch nicht ganz klar, warum hier immer soviel vermittelt und moderiert werden muss.


    Der eine sagt, achtung, da ist Gift in den MW. Kann man daran erkennen ... und zeigt Bilder vor, auf denen ich Schäden erkennen kann und sagt, wie ihm letztes Jahr dann im Februar die Völker verstorben sind.

    Der andere sagt, das ist Panikmache, das ist Profilierungssucht und überhaupt dürfen diese Leute auch noch einen Vortrag halten auf einem Kongress.


    Und dann gehts nur noch auf der persönlichen Rille weiter. Das finde ich blöd und überflüssig. Das ist dem Ansinnen des IF und den Bienen nicht zuträglich. Und führt nicht weiter in der Frage: Ist da Gift, woran erkenne ich das und wie soll ich damit ggf. umgehen?


    Leute, lasst uns wieder aufs Wachs und auf die Bienen schauen.


    Gruß

    Uli

    Moin Leute, sehr gute Arbeit hier. Daumen hoch.


    Das was Michi sagt ist aus dem genannten Grund wichtig: Wabe 1 ist mit Wabe 1 vergleichbar, wenn immer vom Schied aus gezählt wird. Von links nach rechts oder umgekehrt ist dann egal.


    Freue mich schon auf aussagekräftige Fotos. Habe selber am letzten WE auf vier Waben geschiedet und dabei leider keine Fotos genommen. Schade.


    Beste Grüße Uli

    Moin,
    na da hat der Kollege Binder doch gesagt, dass an der kalten Beutenwand oft eine Wabe mit Pollen/Futter eingetragen wird, das isoliert. Und diese Pollenwabe will er mit dem reflektierenden Wärmeschied vermeiden. Die Bienen brüten mit dem Wärmeschied zwischen Beutenwand und erster Wabe gerne schon auf der Randwabe.


    Gruß
    UliR