Beiträge von UliR

    Der Jürgen Binder bietet vorübergehend bis Ende April Webinare zu seinen Lieblingsthemen an, wo jeder kostenlos teilnehmen kann. Habe schon drei gesehen und ich habe es als anregend und informativ empfunden. Er tritt für eine bessere Imkerausbildung ein, er ist dabei auch provokativ und unterhaltsam. Und auf diese Weise kann man da mal unverbindlich reinschauen.

    Themen (z.B.):

    Angepasster Brutraum

    Anfängerschulung (aufgeteilt in verschiedene Teile)

    Der Schwarmtrieb

    Das Absperrgitter und der Beespace

    Totale Brutentnahme

    Fettkörper und Langlebigkeit


    Er hat angekündigt: Es sollen auch weitere Referenten gewonnen werden.


    Programm der Bienen Corona-Partys Korrekturen 25.3.2020 Ergänzungen bis 5. April 2020.pdf

    Das Material bewährt sich aus meiner Sicht ganz okay. Insbesondere die Maßnahme, empfohlen von Joerg K, die Ecken und Lücken mit Weißleim (Ponal oder so) zu verschließen gefällt mir gut, dadurch gibt es noch weniger Knabbermöglichkeiten.


    Habe das Material noch mal nachbestellt bei Hornb.... Das gibt es dort auch in 25mm Stärke. In ein normales Rähmchen ohne Draht reingeschoben. Das ist stabiler und bleibt gerade, im Unterschied zu meinen selbst gesägten. Und passt gut rein, es fehlt auf jeder Seite nur 1mm in der Stärke.


    Es war aber teuer. Man muss ein ganzes Paket (16 Platten a 62,5 mal 125 cm) nehmen und dann haben sie beim Baumarkt 79,- Euronen Fracht draufgeschlagen, egal ob Lieferung zu mir oder in den Baumarkt. Macht 190,-. Je Platte kann ich 5 oder 6 (mit Stückeln) Schiede bauen.


    Der Name des Produkts: PUR/PIR Dämmplatte Alu 024


    Beste Grüße

    Uli

    Bedanke mich für den Link auf das Papier vom Friedrich Löffler Institut in Beitrag #21. Bin jetzt etwas nachdenklich geworden, wie gefährlich der KBK für unsere Imkerei wäre, wenn er denn hier eintrifft.


    Wie ich zum Kunstschwarm stehe: ist halt eine Form von Ableger und zur Remontierung nach Völkerverlusten geeignet. Ich hätte keine Bedenken, Euch einen KS von mir zu empfehlen. Mit Gesundheitszeugnis übrigens.


    KS vom Händler ist möglicherweise eine andere Sache, denn da geht es um ein Geschäft. Ich denke über meinen etwas naiven ersten Antritt noch mal nach.


    Beste Grüße UliR

    Nachdem ich nun alle Tabellen und Karten durchgesehen habe, stimmt, auf Sizilien ist auch ein positives Vorkommen verzeichnet. Und ich glaube, ich habe die Bedeutung von "nuclei sentinella" nicht voll erfasst, vielleicht kann das jemand aufklären?


    Gut, ich bin auch dafür, dass sich die Frage keiner stellen muss. Für mich selber sieht es auch in diesem Jahr wieder so aus. Habe keine Verluste und Völker anzubieten. Nur wenn ich ausserhalb des Imkerforums schaue, habe ich doch einige Berichte von verstorbenen Völkern gehört. Da bin ich auch dafür, sich über die Arbeitsweise und die Varroabehandlung Gedanken zu machen.


    Nur zu sagen Kunstschwarm aus Italien ist Import vom Beutenkäfer ist sachlich nicht okay.


    Beste Grüße

    Die Frage war ja zunächst "Was ist eigentlich mit dem kleinen Beutenkäfer?".


    In Europa ist der kleine Beutenkäfer in 2014 in Calabrien und auf Sizilien nachgewiesen worden. Auf der Seite http://www.izsvenezie.it/aethina-tumida-in-italia/ kann man sich die Funde, die "Wächter-Imkereien (sentinel)" und die negativ testierten Imkereien in diesem Gebiet gegliedert nach Jahren anschauen. Die Seite ist zwar auf Italienisch, aber die Karte mit den farbigen Punkten konnte sogar ich verstehen.


    In 2019 gab es eine Fundstelle in Calabrien, keine auf Sizilien.


    Es sind zwei Sperrzonen (20km und 100km) eingerichtet, aus diesen Sperrzonen dürfen keine Bienen verbracht werden.


    Also fasse ich meine Einschätzung zusammen: Kl. Beutenkäfer in Italien seit 2014 erfolgreich zurückgedrängt, keine Ausbreitung in Italien. Nach wie vor einzelnes Auftreten in Calabrien, auf Sizilien in 2019 nicht gefunden worden. Das Gebiet wird überwacht, die Imkereien werden kontrolliert, es gibt Sperrzonen.


    Meine Vermutung ist, dass das Klima nicht so ideal ist für den Käfer, der mag es gerne sehr warm und da reicht es anscheinend in Süditalien kaum für eine massenhafte Ausbreitung.


    Mir ist nicht bekannt, dass der Kl. Beutenkäfer in Deutschland bisher aufgetreten ist.


    Was ist eigentlich mit Kunstschwärmen (KS) und Paketbienen in diesem Zusammenhang?

    Bei geschätzten 25% bis 30% Verlusten von Bienenvölkern in diesem Winter ist für mich die Frage, "wo bekomme ich schon im März oder April einen Kunstschwarm her?" absolut naheliegend. Und in Italien und anderen Ländern Südeuropas sind bekanntlich andere klimatische Verhältnisse, so dass die Imker dort schon im März oder April KS liefern können. Gut so.


    Den Zusammenhang "Kleiner Beutenkäfer - Italien - Kunstschwarm - Ausland - also gefährlich" halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Also wissenschaftlich für absolut nicht nachgewiesen.


    "Ausland also gefährlich!" ist das eigentliche ein Gedanke, der irgenwie an Hetze erinnert?


    LG UliR

    Danke für die Korrektur meiner kleinen Rechnung.

    Wie gesagt: keine Probleme am Auto und mit 6 Völkern. Es geht ja auch etwas schneller als 3 Minuten.


    Zu den zwei Händen: habe Fluglochkeile mit einem 6mm Loch gebaut. Sublimox reinstecken, umdrehen und weggehen, d.h loslassen. Z.B. dann das zweite Silikonpfännchen füllen. So steh ich nicht im Nebel.


    LG Uli

    Liebe Leute,

    Erfahrung habe ich im Bereich der Bienenkosmetik und Beutenhygiene mit dem Varrox Pfännchenverdampfer an der 45 AH-Batterie und mit dem Sublimox an 230V und Autobatterie. Den Sublimox setze ich am Außenstand mit 6 Völkern an der Autobatterie mit Wechselrichter (600W Billigteil) und Verlängerungskabel ein. Laufender Motor ist nicht nötig, die Starterbatterie wird in z.B. einer halben Stunde nicht ansatzweise leer. Dazu diese Überlegung: Sublimox zieht 300W bei 230V d.h. weniger als 2 Ampere. Nehmen wir einen Verbrauch durch den Wechselrichter von 2 Ampere an. Dann zieht das Ganze 4 Ampere, d.h. 4 AH je Stunde. Dann kann ich mit meiner Batterie einige Stunden arbeiten, ohne aufzuladen und ohne dass sie leer wird. Auch bei 20 Völkern hätte ich keine Bedenken. Je Volk rechne ich mit ca. 3 Minuten plus Aufheizzeit.


    Wenn ich eine extra Batterie dafür haben möchte, sollte es eine "zyklenfeste" Batterie sein, d.h. sie kann oft wieder aufgeladen werden. Das wird z.B. im Wohnmobil mit Solaraufladung benutzt. Es werden hier Vlies-Batterien (AGM VGLR) empfohlen, wie sie z.B. in Autos mit Start-Stop-System eingebaut werden. Du musst dann beim Laden beachten, dass nicht mit zu hoher Spannung geladen wird und nicht immer weitergeladen, wenn sie schon voll ist. Das tut eine Laderegelung. (Mehr Info z.B. auf autobatterienbilliger.de)


    OT: Habe mir ein Video zum "VMvaporizer mini" angesehen. Der Junge tut das völlig ungeschützt!! Das ist nicht gut. OX-Kristalle sind hautgängig (Nierensteine) und sollten nicht eingeatmet werden. Auch der Staub, der an der Kleidung haftet, ist beachtlich. Kommt auf die Haut und wird beim Ausziehen eingeatmet. OXS ist zwar relativ schonend für die Biene und schnell und leicht erzeugt. Ihr solltet aber bitte Respekt vor dem Zeuch behalten, wegen der Gesundheit!


    Ich mache das jetzt schon ein paar Jahre, habe aber in meinem Leben in Summe noch nicht so viel von dem Kristall-Staub abbekommen, wie der Verkäufer in 5:19 Minuten Video. Ist ja auch vermeidbar.


    VG Uli

    Liebe Leute,

    Eure Verwunderung über die genannten Milbenzahlen ist mir ein Rätsel.


    Angenommen es sind zur TBE 1000 Varroen in meinem Volk.

    TBE entnimmt 70% = 700, es bleiben 300 übrig.

    OXS wirkt brutfrei mit 97%, es bleiben 3% von 300 übrig, das sind 9, es sei der 01. Juli.


    Ein Brutzyklus der Biene ist 21 Tage lang, dann sind 7 Brutzyklen 147 Tage und 8 sind 168 Tage. Das ist der 24.11. resp. der 15.12.

    Die Vermehrungsrate der Milbe wird laut DieHonigmacher auf 2 bis 2,5 geschätzt. Nehmen wir 2 an. Dann ergeben sich 9*2^7=9*128=1152 und bei 8 Zyklen ca. 2300 Milben. Dass ein paar Hundert Milben nach einer erfolgreichen TBE im Volk sein können ist kein Wunder. Die Fähigkeit zur exponentiellen Vermehrung ist eine große Stärke der Natur.

    Und dass die Massnahmen im Sommer erfolgreich waren misst sich daran, ob das Volk ohne großen Varroa-Schaden die Winterbienen aufziehen konnte. Und das war im August, September und Oktober locker der Fall.


    Was mich viel mehr bewegt: es gibt Völker, die haben nach der Winterbehandlung nur eine handvoll Varroen auf der Windel liegen. Ich hatte ein Volk mit 2 und eins mit 5 Milben.

    Diese Völker können etwas! Wir müssen die Völker mit diesen Fähigkeiten erkennen und von diesen KÖs nachziehen, wenn wir als Hobbiisten KÖs nachziehen. Dann tragen auch wir etwas zur Befähigung der Biene gegen die Varroa bei. Einige Züchter arbeiten schon sehr gezielt in diese Richtung. Und erste Erfolge zeichnen sich ab. Und wir Hobby-Imker können auch was tun, nicht immer nur wundern.


    Beste Grüße und frohe Weihnachtstage

    Ulrich

    Nach ca. 48 Stunden sind keine weiter heruntergefallen. Habe von unten auf das Bodengitter geschaut. Da liegt nichts auffälliges drauf, nur wenige Tote Bienen.


    Speckkäfer sind eher kleiner als diese Maden. Sie fressen Pollen oder Aas, das hätte passen können. Aber die Bilder von Larven, die ich gefunden habe, sehen diesen hier nicht sehr ähnlich.


    Das Gemüll auf der Windel zeigt jetzt eine Wintertraube ganz rechts mit schlüpfender Brut. Keine weiteren Auffälligkeiten. Ich hab jetzt keinen Anlass, den Kasten zu öffnen und genauer nachzuschauen. Also vielleicht gebe ich mich mit der Deutung zufrieden, dass genug Futter für die Tiere im Gemüll war?

    Wenn es keiner kennt, ist es kein typischer Bienenschädling, oder?