Beiträge von Mr. T

    Was anderes : der in die Topbarhive eingeschlagene Schwarm hat sauber angefangen Waben zu bauen. Allerdings hat er Schiedseitig einen OT ausgelassen und am nächsten Schonmal eine kleine Wabe gebaut un Nektar eingelagert. Dass eine Poistion ausgelassen wird hab ich auch noch nicht gesehen... machen sie aber bestimmt bald zu.

    Das habe ich auch noch nicht gesehen. Ich würde das erst mal weiter beobachten. Wenn dazwischen nicht auch bald mit Bauen begonnen wird, würde ich evtl. die Wabe ran rücken. Sonst könnte es passieren, das beide Waben zu Dickwaben ausgezogen werden.


    Gruß

    Michael

    Genau an solchen, schon mal gebogenen Stellen sind die Waben dann am empfindlichsten und reißen dort später ab...

    Solche Waben bzw. Rähmchen darf man nicht wie gewohnt um den Oberträger drehen. Ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert dann aber gut.

    Klar, angenommen werden die Leisten auch. Die Bienen brauchen als Leitlinie nur eine recht kleine Kante, 1-2 mm reichen schon aus.


    (Eigentlich brauchen die Bienen ja gar keine Leitlinie. Nur wir geben ihnen eine Vorgabe, damit sie die Waben möglichst so bauen, wie WIR es gerne hätten... ;))


    Gruß

    Michael

    Hallo Robert,


    der Winkel der Dreieckleiste ist viel zu spitz! Besser einen Winkel größer als 90° verwenden. So ca. 120° hat sich bei mir als optimal erwiesen.

    Wie Du im 2. Bild siehst, wird bei einem spitzen Winkel die Wabe nur an der unteren Kante angebaut und das Wabenwerk hat dadurch eine sehr geringe Kontaktfläche mit dem Holz. Bei den vorgeschlagenen 120° wird die gesamte Fläche der Leiste zum Anbauen der Wabe genutzt.

    Bei kleinen Rähmchen mag das eine Zeitlang funktionieren. Größere Waben und speziell Futter/Honigwaben werden dann aber schnell zu schwer und reißen ab. Besser wird das erst wieder wenn die Seiten angebaut sind.


    Viele Grüße

    Michael

    Puh, so etwas habe ich bei mir noch nie gesehen! Da wird wirklich maximal punktweise an der Wand angebaut. Dabei habe ich keinen Unterschied zwischen Holzwand und Fenster bemerkt. Ich habe allerdings Plexiglas verwendet. Die Oberfläche dürfte nicht so glatt wie von Glas sein. Außerdem könnte noch der Winkel der Seitenwände eine Rolle spielen.


    Gruß

    Michael

    Ich habe meine Beuten selbst gebaut, angelehnt an die Pläne von Phil Chandler. Allerdings habe ich nicht wie oft verwendet Leimholz genutzt, sondern 27mm Nut-und-Feder Bretter. Dazu ein abnehmbarer Gitterboden mit Varroaeinschub, ähnlich wie bei Magazinen. Außerdem ein Fenster über die ganze Breite. Das war besonders in der Anfangsphase sehr interessant. Den Baufortschritt zu beobachten und die allgemeine Neugier als Anfänger zu besänftigen. Auch jetzt noch schaue ich gern mal rein. Ist außerdem eine schöne Sache für die Kinder und Besucher. Das macht den Bau natürlich etwas aufwändiger und es ist mehr, als nur mal eben ein paar Bretter zusammenzunageln. Ich hatte Spaß am Bau, von daher...

    Die Fluglöcher habe ich an den schrägen Wänden jeweils rechts und links angebracht, also sozusagen im Kaltbau. Man könnte sicher auch in der Mitte noch Fluglöcher machen und dann 3 Ableger unterbringen.

    Ich habe diesen Winter erstmals jeweils 2 Ableger überwintert, hat sehr gut geklappt. Auf Dauer reicht jedoch hier der Platz nicht für 2 Völker aus.

    Wichtig ist, auf eine waagerechte Aufstellung zu achten, sonst werden die Waben krumm gebaut. Das ist aber bei Naturbau immer zu beachten.

    Die Waben werden beim Bau gelegentlich auch an den Seitenwänden angebaut. Wie schon geschrieben wurde, sollte das vor der Entnahme geprüft und die Waben dann mit einem langen Messer o.ä. gelöst werden. Später werden fertig gebaute Waben dann nicht mehr angebaut. Das soll aber maßgeblich von der Neigung der Seiten abhängigen, daher kommen sicher die unterschiedlichen Beobachtungen.

    Varroabehandlung mache ich mit Nassenheider horizontal, der in einem Rähmchen eingebaut wird, ähnlich wie in HBB. Winterbehandlung mit Oxalsäure in die Wabengassen geträufelt. Dazu habe ich die Oberträger 30mm breit mit 5mm Zwischenleisten gebaut. Funktioniert gut und hat außerdem bei der Durchsicht den Vorteil, das beim Zusammenschieben der Oberträger keine Bienen gequetscht werden.

    Zur Honigernte werden die Waben ausgepresst oder als Wabenhonig verarbeitet. Da es keine so große Materialschlacht verursacht, kann man bei Bedarf oder Gelegenheit auch mal nur ein, zwei Waben entnehmen. Riesige Honigerträge sind ohnehin nicht zu erwarten, das ist sicher den meisten bekannt.

    Unsicher bin ich mir aber noch immer was die Frage nach genug Winterfutter angeht. Da die Waben nach der Ernte nun mal nicht einfach zurück gehängt werden können, darf man nicht zu viel entnehmen. Wenn man mehrere Völker hat, kann man versuchen, Waben von Völkern mit mehr Vorräten umzuhängen. Das gelingt durch den Naturbau aber nur bedingt. Glücklicherweise war bisher im Frühjahr immer noch reichlich Futter vorhanden.


    Gruß

    Michael

    Ich imkere seit 3 Jahren mit zwei Top-Bar-Hives. Das war für mich der Einstieg in die Imkerei. Ich habe die Beuten ursprünglich gebaut, um zu probieren, ob die Imkerei überhaupt etwas für mich ist. Ohne viel Ausrüstung und große Investitionen. Seit vorigem Jahr habe ich auch Dadant Beuten und kann daher ganz gut vergleichen. Mir gefällt die Arbeit mit den TBHs nach wie vor sehr gut.

    Also bei Fragen - einfach fragen.


    Gruß

    Michael

    Ist ja lustig, was ihr so ausgrabt! Drobi findet die genaue Bezeichnung mit Artikelnummer und Preis und Hartmut weiß sogar aus welchem Katalog... :D

    Das nenne ich doch mal Schwarmintelligenz. :thumbup:

    Nur die Sache mit der Halbrundung erschließt sich auch mir noch nicht wirklich.


    Gruß

    Michael

    Hallo Andrea,


    ich würde auch vom Kauf gebrauchter Beuten abraten. Gerade als Anfänger weißt du nicht, worauf man achten muß. Die Risiko ist einfach zu groß, das man alten Kram bekommt usw. Ohne jemanden etwas unterstellen zu wollen. :eek: Kann gut gehen, muß aber nicht...
    Aber wie am Beispiel von Roman, können auch neu gekaufte Beuten, ich sage mal - suboptimal - sein.
    Gegen Bausätze ist prinzipiell nichts einzuwenden, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat. Zu dem genannten Herstellern kann ich aber selbst nichts sagen.


    Viele Grüße
    Michael