Beiträge von Mr. T

    Hatte ich lezten Freitag auch. Ich zeichne ebenfalls grundsätzlich die Königinnen erst wenn sie in Eilage sind. So auch in diesem Fall. Anschließend habe ich sie wieder auf eine Wabe gesetzt. Worauf die Damen mit dem neuen Schmuck normalerweise wieder schnurstracks in einer Wabengasse verschwinden. Aber nicht so in den Fall. Stattdessen stolziert Madame auf dem Oberträger herum, putz sich, einige Arbeiterinnen bekunden Interesse. Plötzlich schwirrt sie ab und landet ca. 2 Meter neben der Beute im Gras. Na gut, habe sie wieder eingefangen, wieder zurück gesetzt. Kann ja mal passieren, dachte ich...

    Nach einen kurzen Moment fliegt die doch wieder los. Diesmal in die entgegegesetzte Richtung, wo ich sie dann zwischen den anderen Bienen aus dem Blick verloren habe.

    Da ich hier auch mal gelesen hatte, das sie evtl. später alleine zurück kommt, habe ich die Beute noch etwas offen gelassen. Immerhin kennt sie ja auch den Weg zum Flugloch.

    Aber leider nix da. Seit gestern wird nachgeschafft... X(

    Da es in der freien Wildbahn kein Bezugspotential gibt (zumindest kein genormtes), würde ich den Begriff "Spannungsdifferenz" verwenden.

    Allgemein wird schon von der Erde als Bezugspotential ausgegangen. Das greift auch der Text richtigerweise auf. Von daher paßt das schon.

    Doch je länger ich über den Text nachdenke, bin ich mir gar nicht sicher, ob man da so ins Detail gehen sollte. Klar, es klingt spektakulär mit den 450V. Aber was geht in den Köpfen der Leute vor, die das lesen? Etwa so: Oh mein Gott, die Bienen haben ja viel mehr Strom als eine Steckdose! Da falle ich ja tot um wenn mich eine Biene sticht/trifft/was auch immer =O

    Ist jetzt bewußt übertrieben. Natürlich weiß ich, dass da noch mehr dazu gehört. Ich würde wahrscheinlich den Satz mit der Oberflächenspannung ganz weg lassen.

    Ach so... ähem... damit ist natürlich der Eyecatcher versaut... sorry.

    Aber ansonsten sehr interessant und gute Aufmachung. Die Zusammenhänge kannte ich auch noch nicht.


    Gruß

    Michael

    Möglicherweise klappt es bei Eimern nicht, die sind ja auch höher. Und evtl. gibt es da auch qualitative Unterschiede.

    Bei mir funktioniert die ausrangierte Kastenbackform aus Silikon einwandfrei. Daher meine Empfehlung. Die langen Seiten sind hier noch mal extra stabilisiert.

    Hallo Wolfgang,

    ich nutze dazu leere Eisverpackungen, die ich direkt auf den Boden stelle. Als Schwimmhilfe eine passend zugeschittene Luftpolsterfolie. Die wird zwar nach einiger Zeit angeknabbert, gibt aber trotzdem noch genügend Auftrieb, so das keine Bienen ertrinken. Mit 1 Liter Fassungsvermögen paßt da freilich nicht allzu viel rein. Du kannst aber falls erforderlich auch zwei oder mehr dieser Schalen reinstellen. Nachgetankt wird bei mir per Gießkanne mit verlängerter Tülle (Schlauch) ohne die Schalen rauszunehmen nach Abnehmen von 2 bis 3 Top-Bars. Ich habe die Beuten zu hause stehen, deshalb stört es mich nicht, alle paar Tage nachzufüttern.

    Bei einem frisch eingeschlagenen Schwarm kannst Du die Schale direkt unter die Bienentraube stellen, ansonsten eben neben die letzte Wabe oder auch hinter ein Schied.


    Gruß

    Michael

    Einfach einen halbwegs passenden Schraubenzieher nehmen und damit den Bereich freikratzen.

    Dazu brauchts auch keine Schmiedewerkzeug. :rolleyes:

    Mache ich so, weil sich im Zwischenraum hinter der Auflageschiene im Brutraum mit der Zeit Einiges an Propolis, Wachs usw. ansammelt. Dadurch kleben die Rähmchen dann unnötig fest und die eigentliche Idee hinter Auflageschiene verpufft.



    Gruß

    Michael

    Ich rühre den Kleister recht dünn an, deutlich dünner als fürs tapezieren... aber etwas ziehen lassen, die kleinen Pünktchen müssen sich vollständig aufgelöst haben. Dauert auch etwas bis es trocken ist und solange lassen sich die Etiketten noch bewegen.

    Die halten auch gelegentlich einen Durchgang im Spüler aus.

    Wenn die Etiketten wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit abfallen, würde ich eher über einen anderen Lagerplatz nachdenken. :/


    Gruss

    Michael

    Hallo,


    wie sieht es eigentlich mit der Stabilität oder besser gesagt Standsicherheit der Beute auf der Waage aus? Im letzten Bild in #3 ist es sehr gut zu sehen: die Beute wird letztlich nur von der relativ kleinen Wägezelle in der Mitte getragen und gehalten. Wir das nicht arg wackelig? Gerade mit ein paar vollen HR-Zargen oben drauf, stelle ich mir das als eine kopflastige Geschichte mit denkbar ungünstigen Schwerpunkt vor.

    Wie sind da eure Erfahrungen?


    Gruß

    Michael

    Hallo Wolfgang,


    heißt das, Du legst die Quitten in den fertig durchgegorenen Met ein? Quasi "nur" zur Aromatisierung? Und die Quitten nicht gekocht und lediglich zerteilt?

    Ich wollte gerade einen Quittenwein aus dem Saft mit Honig statt Zucker ansetzen, aber diese Variante klingt auch interessant.


    Der Ingwer-Met analog dazu, den Ingwer z.B. in Scheiben geschnitten zum Met geben?


    Gruß

    Michael

    ...Es müssen 5 Völker sein und nicht nur zwei.

    ...

    Das stimmt so nicht.

    Es gibt je Volk 100,-€, bis zu max. 5 Völkern.

    siehe hier

    Ja stimmt hast Recht:saint: aber die musste halt vorhalten jederzeit 5 Jahre lang.

    Das stimmt so auch nicht.

    In dem oben verlinkten Merkblatt zu den Förderkriterien steht u.a.:

    - Ausübung der Imkerei für mindestens 5 Jahre

    Da scheint was dran zu sein. Bei mir hat sich in einem Apfelbaum bereits drei mal ein Schwarm niedergelassen. Nicht nur im selben Baum, sondern auch immer am selben Ast, genau gleiche Stelle! Und zwar im Verlauf von ca. 7 bis 8 Jahren...

    Das war bereits bevor ich selbst mit der Imkerei begann. Der letzte Schwarm war dann für mich der Auslöser zur eigenen Imkerei. :)

    Wenn ich heute Kunstschwärme mache und den Korb am Baum abstelle, sammeln sich immer noch ein paar Bienen - na wo? Genau wieder am Schwarmlandeplatz.

    Ich parke übrigens auch öfter auf den selben Parkplätzen...


    Gruß

    Michael

    Auch ich habe vor einigen Jahren einen Anfängerkurs belegt, wo ich sehr viel gelernt habe. Außerdem hatte ich vorher schon viel gelesen so dass sich einiges wiederholte, was aber nicht schlimm ist. Darüberhinaus lernt man so auch Gleichgesinnte kennen und kann sich austauschen. Zu dem Satz:

    Ein guter Imker muss kein guter Didakt sein.

    fällt mir nicht nur ein Beispiel ein...:whistling:

    Als ich das erste Mal im örtlichen Imkerverein aufkreuzte, war der Hinweis auf den Anfängerkurs quasi omnipräsent und auch hier im Forum ist es ja ähnlich.

    Doch wie ging das eigentlich früher? 8|

    Bitte versteht mich nicht falsch, die Frage ist wirklich ernst gemeint.

    Die Imkerkurse gibt es ja erst seit vielleicht 15 Jahren oder so. Aber davor?

    Der Alt-Imker, der quasi den Grundstein für mein Interesse zur Imkerei legte, hat die Bienen von seinem Schwiegervater übernommen, als der altersbedingt kürzer treten musste.

    Soweit ich das beurteilen kann, versteht er sein Handwerk. Er hat ein paar (wenige) Bücher, war nie in einem Verein, kennt aber die Imker um sich herum, wie man sich auf dem Dorf halt kennt.

    Daher die Frage an die Altgedienten hier im Forum: Wie habt ihr mit der Imkerei angefangen?


    Ich will den Sinn und Nutzen der Imkerkurse nicht schlechtreden, aber es ist aus meiner Sicht nur der Beginn, der die Grundlagen bringt. Selbst wenn man über ein ganzes Jahr auch in der Praxis begleitet wird, ist man anschließend immer noch Anfänger.

    Ich ziehe gern den Vergleich zur Fahrschule. Wenn man den Kurs bestanden hat, darf man zwar fahren. Das heißt aber noch lange nicht, das man es auch kann. Leider denken das aber Viele. Sowohl nach der Fahrschule, als auch nach dem Imkerkurs...


    Gruß

    Michael

    Ja, da ist was dran! Alles was irgendwie nach Biene riecht, wirkt anziehend für die Scoutbienen.

    Lockbeuten, wo schon mal ein Schwarm drin war funktionieren besser als neue Beuten usw.

    Seeley hat das in seinen Untersuchungen auch nachgewiesen.

    Auch deswegen sollen ja nicht genutzte Beuten verschlossen werden...


    Gruß

    Michael