Beiträge von keinimker

    Ich habe nur wenige Völker und möchte zwei weitere als Ableger zur Überwinterungsstärke bringen.

    Damit es noch verwirrender wird:

    Ich habe vor, mir Königinnen durch Brutdistanzierung gleich in den "Ablegern" ziehen zu lassen. BR in zwei Zargen, HR am 25.03. aufgesetzt.

    Vorteile, die ich sehe:

    1. Das Volk bleibt als Ganzes bestehen.

    2. Die nach oben gesetzte, weisellose BR-Zarge wird über einem geteilten HR ebenfalls durch ein Schied geteilt (zwei Ableger). Die zweite BR-Zarge verbleibt der Altweisel.

    3. Die Ableger werden bis nach dem Verdeckeln mit dem ganzen Volk in Verbindung gelassen.


    Nach dem Verdeckeln werden den Ablegern eigene Fluglöcher freigegeben und durch eine eingelegte Hartfaserplatte an die Stelle des ASG (zwischen HR und BR-Zarge mit alter KÖ) vom Volk getrennt.

    Je nach Futterversorgung der Ableger kann der HR den Ablegern erhaltenbleiben oder dem Altvolk überlassen werden. Ablegerverstärkung mit Flugbienen kann durch Versetzen des Altvolkes erfolgen.

    Was sagen die erfahrenen Imker zu diesem Plan?

    Gruß

    Harald

    Hallo,

    das ist ein interessantes Thema und ein wichtiges Ziel.

    Ein Imker, den ich letztens kennenlernte, beschäftigt sich mit dieser Materie. Er liest nach einem festen Kriterium aus. Er hat die Behandlung gegen die Milbe eingeschränkt. Und macht jetzt mit den Völkern weiter, die er behalten hat. Er macht das nun schon seit mehreren Jahren.

    Einzelheiten kann ich hier nicht schreiben, da das Kennenlerngespräch zu kurz war.

    Es scheint ein Weg zu sein!

    Gruß

    Harald

    ich habe ein Volk, das schon vorige Woche Brut auf 4 Waben unten und auf 3 Waben oben hatte.

    Ich wollte dann gegen Ende März den HR aufsetzen. Bei der kleinen Durchsicht habe ich auch schon neuen Wabenbau gesehen. Das könnte doch auch im HR gemacht werden. Auf einem anderen Volk habe ich noch den HR als Futterreserve stehen. Der ist seit Wochen gut belaufen und die Bienen tragen Honig um. Das Futter dort könnte demnächst zur Neige gehen. Den HR dort stehen lassen oder gegen einen anderen unausgebauten (2 MW, Rest Anfangsstreifen) austauschen?

    Gruß

    Harald

    Danke Bernhard. Meine haben mit 3 Zargen übereinander den Winter gut überlebt. Und Schlechtwetterphasen im Frühjahr überstehen sie noch allemal. Sie haben ja noch!:daumen:

    Zwei Zargen erscheint mir etwas wenig, weil eine Zarge durch runde Ecken und 19 cm Höhe nur etwa 15L Inhalt hat. Dann wären es ja nur 30L. Die 3. Zarge hatte natürlich nur Futter drin. Der Sitz der Wintertraube war in der mittleren Zarge.

    Hallo,

    es ist zwar die Aufforderung aufs Futter zu achten, doch es geht ja doch immer weiter weg vom Thema. In meiner Zeit vor den "ersten Bienen" habe ich öfter von den Sorgen mit Schimmelwaben gehört. Es wurden auch solche Überlegungen zur Lösung des Problems wie weiter oben angestellt. Doch wie sie es gelöst habe weiß ich nicht.

    Ich habe meine Lösung im Selbstbau gefunden. Duch die Gedanken der anderen und betroffenen Imker habe ich kleinere Querschnitte gebaut. Mein Innen-Maß ist 300 x 300 x 190mm. Sicher für einen "Honigimker":)zu klein! Doch habe ich in 3 Jahren noch keinen Schimmel in einer Beute gesehen.

    Z.Z. habe ich auf 7 Waben (5 d.v. beidseitig) Brut und noch reichlich Futter drin. Ein Schwarm 2016 und ein Ableger aus 2015 haben 20 und 18 kg Honig gebracht.

    Gruß

    Harald

    Hallo,

    ich habe am Wochenende zum ersten Mal in die Völker geschaut. Ein Volk hat noch 50% aller Waben voll Futter. Und auf 4 Waben (6 Seiten) Brut.

    Das andere Zweizarger-Volk hat noch etwa 8kg Futter (verteilt auf Randwaben oben und unten, und oben noch etwa 1/3 der Wabenhöhe einen Honigkranz. Aber auf 7 Waben in beiden Zargen Brut.

    Ich mache mir keine Sorgen. Demnächst soll es richtig warm werden. Da "explotieren" die Weiden!

    Gruß

    Harald

    heute habe ich ein Volk etwas genauer angesehen. Volle Ausrüstung! Alles dabei! Doch fast alles ungbraucht geblieben. Das Volk war anfänglich etwas unruhig, aber dann hat es sich fabelhaft verhalten. So wie im vergangenen Jahr. Für meine innere Ruhe hilft der Schleier!!!! Den trage ich immer. Dann brauche ich keine Handschuhe. Die Tierchen sitzen auf dem Handrücken und lecken Salz. Sie stören nicht.

    Übrigens: Auf 7 Waben noch kleine Brutflächen, dv. auf 4 Waben beidseitig. Und noch reichlich Futter.

    Gruß

    Harald

    Hallo zusammen,

    Propolisschnaps mache ich mit Primasprit. Um ihn trinkfähig zu machen verdünne ich mit Doppelkorn etwa 1:1. Wenn man ihn stehen läßt, klärt er sich und wird goldig. Dann in eine neue Flasche füllen und den Bodensatz mit Primasprit auflösen und als Tinktur verwenden.

    Eine Paste könnte auch entstehen wenn Propolis in erhitztem Öl gelöst wird. Könnte aber Einfluss auf die Wirksamkeit haben.

    Gruß

    Harald

    Hallo,

    winklig bekomme ich die Zargen auf einem Stück Arbeitsplatte für die Küche. Die verzieht sich wahrscheinlich nie und die Oberfläche ist sehr eben. Darauf habe ich einen "Kasten" mit Boden (ein paar mm kleiner als eine Zarge innen), der exakt in jeder Sicht winklig sein muss, mit einem 8mm Bolzen auf der Küchenplatte drehbar gelagert. Mit Zwingen werden zwei vorgebohrte Seitenteile befestigt und verschraubt. Dann kommt das nächste Seitenteil und schließlich das vierte Teil dran. Fertig!

    Gruß

    Harald

    Nun ja! Das Problem mit dem Verquellen habe ich nicht. Als Selbstbauer arbeitet man nicht so genau, das Spil ist großgenug.

    In einem Volk habe ich auch einfach eine Windel in den hohen Boden reingeschoben ohne Gitter drüber. Die Kontrolle über den Milbenfall geht so im Winter, weil die Bienen nicht in den Boden hinunter gehen. Aber das soll sich demnächst in ein paar Stunden auch ändern lassen. Es wird nachgerüstet.

    Kaufbare Einschübe und anderes kenne ich nicht oder nur aus Bildern und Videos.

    Freilandsaaten werden kaum von Schnecken gefressen. Alles andere gern! Ganz schlechte Erfahrungen habe ich mit zugekauften Pflanzen. Diese stelle ich für eine Woche unter das Carport zum "Eingewöhnen". Danach sind sie "schneckenfest". Auch Salatpflanzen!

    Nur ausprobieren kann überzeugen.

    Gruß

    Harald