Beiträge von keinimker

    Hallo Jonas,

    danke für deine Gedanken gegen Folie in den Beuten.

    Weiter oben habe ich eigentlich nichts anderes gesagt. Aber seis drum.

    Es ist eben so, auch Imker denken nicht ständig an die einfachsten Regeln im Umgang mit den "Kunstprodukten" der Vergangenheit und Gegenwart beim Imkern.


    Ich werde mich mit Äußerungen zu "Inhalten", von denen ich nichts verstehe, in Zukunft zurückhalten!

    Und ohne so manches geht es auch!

    Es lohnt, darüber nachzudenken.

    Heute habe ich eine Brutraumzarge für Hochwaben und eine 1/2 Honigraumzarge aus Abfallholz gebaut. Kosten: 20 Holzschrauben, etwa Holzkaltleim und ein paar KWh.

    Sicher muss ein Vollerwerbsimker wandern. 250km ist nicht die Vorstellung von diesem Begriff.

    Und muss der Imker, der das als Hobby angedacht hat, in den ...zig so in die Höhe gehen? Das ist dann wohl Nebenerwerb!? Dann ist die Ausrüstung doch etwas umfangreicher, um Zeit zu sparen.

    Hallo,

    vor 3 Jahren habe ich zu dem von Anfang an kleinen Wabenabstand von 32mm mit MWs in 4,9mm etwas experimentiert. Da ich nur ein paar MWs hatte, habe ich Anfangsstreifen an den OTs angewachst.

    Ich habe schnell gemerkt, dass die Bienen je nach Bedarf von der Vorgabe in ihr aktuell nötiges Zellmaß übergegangen sind.

    Schwärme und Ableger bauen selbstverständlich vorrangig Arbeiterinnenzellen. Später kommen im Randbereich Waben und Wabenbereiche mit Speicherzellen dazu. An den unteren Ecken beginnt zur gegebenen Zeit Drohnenbau.

    Deshalb gieße ich nurnoch Wachsstreifen an die Oberträger und lasse sie machen. Und sie tun es! Das Zellenmaß hat sich wenig verändert. meine Messungen ergeben bei Arbeiterinnenzellen ein Maß von 4,9 bis 5,3mm. Ich sehe häufig Waben im Maßbereich oberhalb 5, ...mm.

    Die Bienen sind oft kleiner als andere, die man auf Blüten sieht. Sie machen jetzt einen recht kompakten Eindruck. Es wurde mal geschrieben, dass die Winterbienen einen "dicken Po" haben sollen. :)

    Lasst doch das Maß der Dinge die Biene sein!

    Seit 5 Jahren 32mm Abstand und Naturbau.

    Geht gut, stabile Völker und alle bei guter Gesundheit. Ich bin zufrieden 😀

    Langwaben im BR und ein normales Rähmchen im HR. Das Thema Seiten habe ich hinter mir. Dort gibt es nur noch 10mm Rundstäbe. Oberträger sind 23mm breit + 9mm Abstandshalter.

    Ja und nein!

    Vor der "Energiepflanzenzeit" sind auch schon Raps und Mais angebaut worden. Und es gab auch schon Rapshonig.

    Es ist aber auch meine Meinung, dass das auf einen anderen Tisch gehört. Wenn es hier thematisiert wird, dann muss es auch offen besprochen werden können. Es muss aber nicht ausschweifend erfolgen.

    Also: Nach enem gewissen Maß einen Riegel vorschieben!

    Hallo zusammen,

    Brutfreiheit lässt sich für mich nicht so leicht prüfen. Andere können das.

    Fallzahlen lassen auch keinen allgemeingültigen Schluss zu, ob behandelt werden sollte oder nicht.

    In 2017 / 2018 habe ich Milben über die Zeit von M7 bis E4 gezählt. Das höchste Ergebnis lag, ohne nochmal die genaue Zahl nachzuschlagen, bei etwas über 250.

    Ich schneide keine Drohnenbrut, mache keine TBE und keine Kunstschwärme ect.

    Und ich behandle nur mit OX. Möglichst wenig.

    2019 waren alle Völker im Frühjahr noch da und haben ein gutes Jahr gemacht.

    Z.Z. stehe ich vor der Frage: Behandeln oder es einfach lassen? Ich werde um den 25. November nochEINmal behandeln. Aus Sicherheit.

    Gruß

    Harald

    ...Es passt eigentlich alles ins Bild wenn man die subletalen Folgen der Neonics berücksichtigt, welche ja eindeutig nachgewiesen wurden.


    Und wenn doch noch Insekten da sind, fehlts Futter... (Herbizide)....

    Das ist einfach nicht zu leugnen! Es fehlt das Futter.

    Das ändert sich erst, wenn das Allgemeingut wird! Aber wie schon geschrieben: Die Menschen sind schon weit von der Natur entfernt!

    Das wäre aber eine wichtige Erziehungsaufgabe für die Gesellschaft. Es gibt Organisationen und Institutionen für politische Bildung, aber keine (soweit ich weiß) für biologische oder ökologische Bildung. Der Einwand, dass das das Schulfach Biologie macht, gilt nicht! Das ist viel weiter gefasst. Und Schule kann und muss nicht alles.

    Man muss ja auch nicht alles verbieten. Ein erster Schritt wäre bei den PSM eine Reduzierung um ...%. und die Suche nach biologischen und physikalischen Möglichkeiten.

    Ein doch recht großes Problem ist, dass sich gute Beispiele so schwer durchsetzen.

    Die gibt es im In- und Ausland zur Genüge! Machen wir mit!

    Es gibt aber ganz andere Baustellen!

    Kohleausstieg, mit Militär die Welt retten, Breitbandausbau, ...

    Unsere Umwelt, es ist einfach unsere UMGEBUNG ist doch geduldig! 😊

    Das Thema kann und muss warten bis sich die anderen, politisch so wichtigen Forderungen totgelaufen haben.

    Hat schon einer eine Massenbewegung wegen der Umwelt erlebt? Das was ein paar tausend junge Leute da machen? Wer nimmt das denn wirklich ernst?

    Thüringen hat gewählt! Nun beschäftigen sich alle wieder mit sich selbst. Gibt es wichtigeres, als die guten Bezüge aus einer „wichtigen“ Tätigkeit zu sichern?

    Und die Ministerien Landwirtschaft und Umwelt sind wieder in verschiedenen Händen. Es könnte ja sonst diese oder jene rasche Lösung geben.