Beiträge von Waidmann

    Also ich habe ja nach wie vor keine Antworten auf meine Ursprungsfrage bekommen: Können Ableger, die aus einer BW mit ansitzenden Bienen erstellt werden, bei einem solchen Kälteeinbruch überleben, bzw. die Brut ausreichend warm halten?


    Wie schon geschrieben werde ich vorerst nichts ändern, aber ich weiß, dass wenn jetzt meine Brutnester schlüpfen es sehr sehr sehr eng werden wird. Ich werde berichten wie es in gut einer Woche aussieht.

    Danke für eure Meinungen.


    Also ich werde erstmal nicht schröpfen und dann abwarten bis es wieder wärmer ist. Bin jedenfalls froh dass das Volk so stark ist und bislang sieht es sehr vielversprechend aus. Einzig erschreckend war der Varroabefall in der Drohnenbrut. Da musste ich echt schlucken. In jeder dritten Zelle waren ein bis zwei Varroen. War sicherlich gut so früh mit dem Schneiden anzufangen - ist ja oft auch ein heiss diskutiertes Thema.
    Umhängen werde ich auch erstmal nichts. Da der DR frisch geschnitten ist können sie dort erstmal wieder bauen und im HR sind ja auch noch vier MW. Futter ist genug da. Im BR sind zwar nur ganz geringe Futtermengen am oberen Rand der Rähmchen, aber im HR sind schon zwei Rähmchen so gut wie voll mit Honig - sollte also keine Probleme geben. Meine anderen Völker mit BW aufzupeppeln will ich eigentlich nicht. Denen geht es gut - es sind viele Stifte da und dann sollen die mal einfach mal so machen wie sie wollen.
    Der Gedanke jetzt zu schröpfen war einen BWAbleger zu bilden und diesen mit weiteren BW von Völkern aufzustocken wenn ich wieder irgendwo schröpfe. Ich lasse die Völker eigentlich immer so machen wie sie es wollen. Aus dem Ableger möchte ich bis Juli ein Pflegevolk machen das stark genug ist um fünf oder sechs Zellen im Zuchtrahmen pflegen zu können (deshalb das regelmäßige hinzufügen von Brutwaben vom Schröpfen anderer Völker). Ich habe vor immer erst im Juli/August mit Zuchtrahmen Kö zu ziehen. Diese werden dann im Viererboden und einem Zweiberboden als Begattungsvölkchen aufgeteilt weil ich keine Begattungskästen habe. Wenn dann begattete Kö da sind weisel ich meine drei Völker komplett um. Ich glaube das spät begattete Königinnen stärkere Völker in den Winter schicken. Jedenfalls hab ich es so letztes Jahr bei dem jetzt stärksten Wirtschaftsvolk so gemacht. Außerdem hatte ich im Juli zwei gleich starke Ableger die im Mai gebildet wurden. Obwohl beide eine "frische" Kö hatten die sie bei Ablegerbildung im Mai selbst gezogen hatten, habe ich aufgrund meiner These, bei einem Volk im August nochmal umgeweiselt. So konnte ich vergleichen. Das später nochmal umgeweiselte Volk hat dieses Jahr einen erheblichen Vorsprung gegenüber dem anderen Ableger. Daraus schließe ich jedenfalls mein Vorhaben und weisel jetzt alle Völker im August um, egal wie alt die Kö sind. Kurzum wird eine Kö bei mir nur ein Jahr alt. Wenn alle Kö umgeweiselt sind habe ich hoffentlch noch eine über. Da werde ich dann die Bienen der Begattungsvölken vereinigen und mit einer Königin als neuen Ableger in den Winter schicken.


    So ist jedenfalls mein Plan. Hat jemand Einwände oder Hinweise zu meinem Vorhaben oder meiner Theorie?


    eddy: Imker interpretieren immer viel aber im Prinzip gilt: Was die Bienen machen hat schon seinen Sinn. Es kann durchaus sein dass sie so unzufrieden sind und deshalb jetzt umweisen wollen. Mit etwas Vorsicht noch ein Hinweis zu deinem Post: du schreibst "evtl. Nachschaffungszellen". Eigentlich solltest du in der Lage sein solche Zellen zu identifizieren. Wer damit Schwierigkeiten hat, dem traue ich kaum zu erkennen zu können wie alt bzw. verbraucht eine Kö aussieht. Vielleicht musst du nicht einen Anfängerkurs besuchen aber sich nochmal etwas zu belesen und vor allem einem erfahrenen Imker über die Schulter zu schauen halte ich für wichtig. Im Idealfall fragst du einen der mal bei dir mit reinschaut und hilft die Lage einzuschätzen. In der meisten Literatur wirst du auch die Angabe finden, dass eine Kö mit drei Jahren ans Ende ihrer MÖglichkeiten kommt - evlt. ist dies bei dir der Fall.

    Mein WV hat das Brustnest auf 14 BW ausgeweitet und da wird es jetzt Zeit zu schröpfen und auch mal eine neue MW zu geben damit die wieder im Brutnest bauen können. Der Ableger wird ja ohnehin woanders aufgestellt und dort werden Drohnen vorhanden sein. Jedenfalls stehen dort Bienen in der Nähe wo seit Dienstag erste Drohnen auf den Waben laufen. Da werden einige hinzukommen jetzt und selbst wenn die dann noch 14 Tage brauchen um Geschlechtsreif zu werden reicht das bis die neue Kö sich auf Männerfang geht.
    Meine eigentliche Frage ist halt, was ich nicht einschätzen kann, ob der Brutwabenableger die niedrigen Temperaturen verkraftet!?


    [OT] Den anderen Beitrag hatte ich gelesen. Allerdings ging es da nicht unbedingt um die Temperatur sondern mehr um ein schwaches Volk. Mein Volk ist alles andere als schwach, zumindest dieses eine. [/OT]

    Hi,


    ich habe aktuell ein Volk das auf zwei Zargen quasi 18 Gassen füllt sowie drei Gassen im Honigraum. Vorgestern habe ich das erste Mal den komplett gefüllten Drohnenrahmen ausgeschnitten. Das Brutnest geht über beide Zargen und bis an die äußeren Futterwaben. Eigentlich wollte ich am Wochenende das erste Mal schröpfen und damit ein ersten Ableger mit einer oder vielleicht auch zwei entnommenen Brutwaben bilden.
    Jetzt beschäftigen mich zwei Fragen:
    1. Eine BW muss eigentlich raus um die Schwarmstimmung zu dämpfen. Wäre die Entnahme von zwei Brutwaben zuviel und würde die Volksentwicklung zu stark dämpfen?
    2. Jetzt steht ab übermorgen ja noch mal eine Art Winter vor der Tür. Prognose ist für die nächsten 7 Tage: maximal Temp 7-11° und nachts 0-3°. Schaft es der Miniableger mit so wenig Bienen ausreichend Temperatur zu halten oder geht er mir im schlimmsten Falle kaputt?


    WEnn ich warte gehen vielleicht 1,5 Wochen ins Land bevor es wieder warmes Wetter gibt. Unter 16° gehe ich eigentlich nicht an die Völker.

    Ich hab zwei Tage später von oben zwischen die Rähmchen geguckt und siehe da: Bautrupp aktiv! In wie weit der Drohnenrahmen angenommen ist hab ich nicht geschaut, wird am Wochenende aber passieren. Ich will wissen was los ist auch wenn es nicht nötig ist nachzuschauen.
    Jedenfalls scheint es nicht ganz falsch gewesen zu sein so früh den Honigraum aufzusetzen bzw. MW zum Ausbau zur Verfügung zu stellen.
    Nach wie vor unsicher bin ich wegen dem unverdeckelten Futter/Eintrag im oberen Brutraum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Damen fast einen kompletten Brutraum mit Nektar füllen in so kurzer Zeit bei so wenig Tracht - das muss eigentlich Futter sein. Dann bleibt aber die Frage wieso das komplett offen ist. Keine einzige verdeckelte Zelle...
    Ich behalte alles im Auge und dann werde ich es schon sehen.
    BTW: Einengen bzw. runter auf eine Zarge halte ich nicht viel von. Schwache Völker fallen für die erste Honigernte einfach raus und dürfen selber gucken wie weit sie kommen. Ziel ist es am Ende ein starkes Volk zu bekommen. Außerdem Rähmchen vom schröpfen in solche Völker gehangen sofern ich keine Ableger bilde. Ich habe aktuell ein Volk das gerade so auf 3 Gassen sitzt. Spätestens zur letzten Tracht bekomme ich noch Honig von denen und die sind dann super Stark auf zwei Zargen für den Winter bereit.

    Was den Baum angeht: Für Schäden die durch den Baum entstehen ist der Eigentümer verantwortlich - grds.erstmal und in jedem Fall wenn er Kenntnis von einer drohenden gefahr hat.
    Damwild wird keine Probleme machen. Der Hirsch bekommt jeden Jahr ein neues Geweih welches unter einer Haut wwächst die dann irgendwann abstirbt und juckt. Dann braucht der Hirsch was wo er sich die Pelle abfegen kann. Sofern Buschwerk und kleine Bäume im Gatter stehen werden die Bienen niemals Probleme bekommen.
    Und ganz nebenbei ist Damwild für mich das leckerste Wildfleisch ;)

    Hallo! Als Jungimker hätte ich gern eure Einschätzung:
    Volk zweizargig in 10er DNM überwintert.
    Heute konnte ich es mir nicht nehmen lassen ins Volk zu sehen. Es war unfassbarer Betrieb und am Stand gefühlte 25°C da Windstill.
    Brut verdeckelt und offen sowie eier in der Mitte der unteren Zarge. In der oberen war auf einem mittleren Rähmchen die Königin und hatte schon ein frisches Brutnest über 2/3 der Wabe angelegt. Unten und oben Pollen wild verteilt. Besonderheit aber ist: kaum verdeckeltes Futter. Dafür aber besonders in der oberen Zarge bis auf ein Rähmche(das mit den Eiern) offenes Futter. Sah aus als wäre das frischer Eintrag...aber das kann doch nicht sein oder? Meine Frage ist: Warum ist alles Futter offen? kann so ja nicht mal Futter entnehmen!! Das Volk ist mit Abstand das stärkste und sitzt fast in beiden Zargen auf in allen Gassen wenn auch aussen recht locker. Ich hab mich jetzt gefragt ob die nicht bauen wollen und habe schon jetzt einen Drohnenrahmen gegeben auf vorletzter Position in der oberen Zarge. Dazu dann auch Absparrgitter und Honigraum mit zwei Leerwaben und den Rest mkt Mittelwänden.
    So haben Sie zumindest was zu bauen war mein Gedanke. Im Nachgang denke ich das es vorerst nicht zu eng wird weil ja die Sterberate und Geburten sich vorerst noch die Waage halten.
    Grätchenfrage: Kann es passieren, dass Futter in den Honigraum getragen wird??? Hab ich grossen Mist gebaut?


    viele Grüße!

    Danke, jetzt hab ich es verstanden. Dachte die weißen Augen haben mit der weißen Körperfärbung nichts gemeinsam gehabt aber dann leuchtet es ein.
    Weiße Arbeiterinnen gibts keine - nur Drohnen.

    Guten Morgen liebe Heike :)


    Das Volk wurde letztes Jahr von einem Imker übernommen. Die Königin hat er selbst gezogen. Es kann also gut sein.
    Passiert das nur bei Drohnen oder auch mit Arbeiterinnen?
    Werden die Königin austauschen.