Beiträge von Chr!s

    Hallo liebe Leut,


    Bei mir steht aktuell noch eine Investition in Richtung Abfüllautomat an.


    Nun die Qual der Wahl:


    Swienty oder Nassenheider?


    Der Funktionsumfang ist bei beiden Geräten gleich so wie ich es sehe. Hat jemand von euch Erfahrung mit den Geräten?

    Wenn ja mit welchem Gerät und warum ist die Entscheidung zu dem Gerät gefallen.

    Und kennt evtl. Macken oder Schwächen? Wie sieht es da längerfristig mit Support/ Ersatzteilen aus? Hat jemand schon defekte an dem Pumpen gehabt usw.


    Nutzt jemand die Variante mit Trichter für kleinere Chargen?


    Im voraus schonmal vielen Dank.


    Gruß Chris

    Ich habs in einer Linie aufgebaut. Rechts neben mir steht die Zarge, dann wird über dem Tisch bzw. Wanne entdeckelt und das/die Rähmchen links im Tisch eingegangen.

    Links neben dem Tisch steht dann die Schleuder.


    Leere Zargen wandern hinter die Schleuder damit die geschleuderten Rähmchen auch gleich wieder einen Platz haben.


    Gruß Chris

    Kapazitiv wäre für den Füllstand Max eine Lösung, die sehr günstig umzusetzen ist. Für Füllstand Min leider nicht, da der Schaltabstand aufgrund der Physik einfach begrenzt ist.

    Deshalb ist es erst mal interessant worauf geachtet werden muss. Soll etwas nicht überlaufen oder die Pumpe nicht trocken laufen.


    Oder vielleicht beides :S:)


    Gruß Chris

    Grundsätzlich ist die Frage wie die Pumpe laufen soll.


    2 kapazitive Sensoren damit du Füllstand max und min erkennen kannst und ne kleine Relaisschaltung.

    Bei Max rattert die Pumpe ein, bei Min hört sie auf.

    Oder du sagst dich interessiert nur Min als Trockenlaufschutz und du wirfst danach von Hand an.


    Lass mich morgen mal schauen was der Spaß kostet, gebaut ist das fix (ohne CE und der Kram). Die Relais sind nicht teuer, die Sensoren unter Umständen schon, dafür sind die aber Berührungslos.


    Gruß Chris

    Spannend, wenn du dem Belegstellenleiter sagst dass die Spedition zwischen 8 und 14 Uhr kommt.

    :)


    Frag doch lieber mal in einem Verein oder Verband nach. Oft gibt es Sammeltransporte oder man organisiert selbst was. Man kann sich mit dem Fahren ja auch abwechseln.


    Gruß Chris

    Pauschalisieren würde ich es jetzt nicht.

    Das ist meiner Meinung nach davon abhängig wie entdeckelt wird, mit Messer kommst du unter Umständen schon auf die 10%.

    Rechnen tut sich so ein Gerät aber auf jeden Fall.


    Gruß Chris

    Es kann aber nicht durch die Imkerschaft kritisiert werden, welch dubiosen, evtl. noch selbst hergestellte Mischen die Landwirte auf Felder und Früchte schütten, wenn Imker Bleiche ins Futter kippen.

    Sorry, aber das sehe ich genau wie rase


    Das ist so ne Sache mit der Verhältnismäßigkeit, man kann nicht immer und überall nur fordern und selbst machen was man will.


    Gruß Chris

    rall0r

    Ich find dass es beim selbst anmischen darauf ankommt welche Gebinde du hast. Sprich Sackware oder 1kg Pakete Zucker.

    In einer blauen Tonne 2 Säcke Zucker und Wasser dazu ist eigentlich recht fix mit nem Mörtelmischer oder ner Pumpe angemischt.


    Mit kleinen Päckchen biste ja schon lang genug mit aufreißen und Müll entsorgen beschäftigt


    Gruß Chris

    600 Liter IBCs liefert auch nicht jeder weil die scheinbar teurer sind als die 1000 Liter.

    So wurde es mir mal gesagt. Da war es billiger sich einen 1000 Liter IBC auf den Hof zu stellen und den mittels Tankwagen gefüllt zu bekommen.


    Gruß Chris

    Weizensirup soll in Gegenden mit viel Eintrag durch Efeu schwierig sein. Weiterhin würde ich Weizensirup nicht unbedingt verdünnen, da gab es in der Vergangenheit auch häufiger Berichte drüber dass das Zeug dann zur Kristallisation neigt.


    Ich bin vom Weizensirup abgekommen, ich hab das Gefühl (subjektiv) dass die Bienen mit Sirup auf Zuckerbasis oder Zuckerwasser besser überwintern. Ist aber rein subjektiv!


    Gruß Chris

    Kann ich dir von abraten die Rähmchen direkt auf das Lochblech zu stellen. Das endet in einer unendlichen Kleberei.

    Wenn du eine Wanne hast, bau dir einfach einen Aufsatz den du auf die Wanne oben setzen kannst oder du nimmst was fertiges. Das Deckelwachs fällt in die Wanne und der Honig kann sauber abtropfen. Solange deine Rähmchen nur mit dem Dorn in Berührung kommen ist die Kleberei überschaubar.

    Wenn die Wanne gefüllt ist und du einen sauberen Platz suchen musst um dein Rähmchen abzusetzen weißte was ich mein.


    Gruß Chris

    Nicht falsch verstehen.

    Belegstellen sind essentiell wichtig!

    Es ist eher umgekehrt, die wenigsten Imker/ Züchter brauchen wirklich die künstliche Besamung bzw. sind über viele Jahre auch gut ohne ausgekommen.


    Eine Verbesserung der Eigenschaften kannst du auch ohne Probleme durch Anpaarung auf einer (sicheren) Belegstelle erzielen.

    Das ist nachhaltiger als Standbegattung und du unterstützt damit auch die Zuchtverbände und Belegstellen.


    Gruß Chris

    Inzucht ist auch nicht gleich Inzucht.

    Der Verwandtschaftsgrad spielt hier auch noch eine nicht unerhebliche Rolle und durch die Parthenogenese ist es bei dem Bienen ohnehin schon "spannend.

    Ein guter Literaturtipp hierzu ist Beebreeding & Genetics von Thomas E. Rinderer.


    Das klingt sehr schlüssig. Auf der anderen Seite klingt das für mich danach, als käme man auf kurz oder lang nicht drum herum, sich mit künstlicher Besamung zu beschäftigen. Der Artikel, der dazu mal im Buckfastimker war, hat für mich etwas den Anschein erweckt, dass da sehr vieles passen muss, damit man gute Ergebnisse rausbekommt. Vielleicht ist das dann für mich mal ein Thema für die kommenden Jahre wenn schon mehr Erfahrung da ist :)


    Meine Idee war ursprünglich, ein Maß für Inzucht zu finden, um das dann bei der Belegstellenwahl zu maximieren (-> Mehr Inzucht = reinere VSH Eigenschaften!?). Kann aber auch sein, dass sich diese fixe Idee, wie von dir angedeutet, einfach als reine Spielerei rausstellt und es besser ist, in diesem Fall einfach die Belegstelle mit der Dorohnenlinie zu wählen, die den höchsten VSH Wert hat. Das werde ich dann auf jeden Fall auch machen, also werden es wohl eh Anpaarungen mit zwei Dohnenlinien.

    Besamung macht es dir halt "leicht" mit einer Population in die Inzucht zu gehen. Du wirst in den seltensten Fällen auf den Belegstellen eine Linie finden die da zu deinem Vorhaben passt, es sei den die Belegstelle gehört dir.

    Durch die Besamung hast du zuallererst mal mehr Probleme und mehr Arbeit mit der du vorher nicht konfrontiert wurdest. Z.B. Drohnen auf den Tag genau zu züchten. Hört sich einfach an, dann ist es mittags 2° zu kalt und die fruchtbaren Prinzen geben nix her.


    Vorhersagen lässt sich da auch nicht viel. Nicht jede Eigenschaft vererbt sich da gleich, weil die Eigenschaften nicht von einem Gen abhängig sind.


    Der Schlüssel hierzu ist die Selektion in die Richtung in die DU Dich mit den Bienen entwickeln möchtest. Das geht auch erstmal sehr gut ohne Besamung und engere Inzucht.


    Gruß Chris