Beiträge von Chr!s

    Wenn du so viel Wert auf Kompatibilität zu Zander legst, schau dir doch mal Zadant an. Da hast du die großen Ohren, kannst dein bestehendes Material weiter verwenden und bräuchtest nur eine Erweiterung.

    Ob 10er Dadant oder 10er Zadant macht keinen Unterscheid.

    Als Honigraum entweder deine Zanderkisten oder Zander 2/3 (ist auch kompatibel mit Mini+)


    So hats ein Kumpel von mir umgestellt, der is happy.


    Gruß Chris

    Mitte März +/- 2 Wochen.

    Jetzt bleiben die Kisten dicht, die Arbeit liegt im Keller in Form von Rähmchen und Mittelwände die noch zueinander finden müssen.


    Es gibt hier in der Gegend auch Leute die haben schon geschleudert, leider waren das Futterwaben. Es ist nicht schön immer erster zu sein.


    Gruß Chris

    Normalerweise ist es so dass wenn das VetAmt eine Futterkranzprobe für Wanderbescheinigung etc. verlangt, es auch die Kosten dafür tragen muss. Schlägt sich dann natürlich in der Gebühr für den Imker nieder.

    Was auch noch wegfällt sind die Kosten für die Futterkranzprobe bei Verdacht auf AFB. Diese müssen vom Imker selbst getragen werden.

    Ok das ist in anderen Landesverbänden schon "immer" so aber bis dato hat der Landesverband diese bezuschusst.


    Unterscheide hier ob es wirklich ein Verdachtsfall oder nicht ist. Sobald ein Verdacht besteht ist das ganze Meldepflichtig und ist gesetzlich geregelt! Fördermittel hin oder her.

    Bei uns im Saarland bzw. in unserem Kreisverband werden Fördermittel für das Monitoring bereitgestellt. Heißt wenn ein Imker eine Futterkranzprobe durch einen BSV nehmen lässt, kann er einen Teil der Kosten erstattet bekommen. Im letzten Jahr wurde in unserem Kreisverband jede Futterkranzprobe zu 100% bezuschusst weil es nicht genug Einsendungen gab. Futterkranzprobe ist bei uns aber auch kein Kriterium für eine Wanderbescheinigung.


    Gruß Chris

    Wie hoch ist die Mindestanzahl an Völkern, mit der es sinnvoll ist, zu arbeiten?


    Sinnvoll meint: um dauerhaft imkern zu können und auch mal den Verlust eines Volkes zu verkraften, Königinnen erneuern zu können, etc..

    Ich würde mich gern auf ein Minimum beschränken.

    Gemeint ist nicht: betriebswirtschaftlich sinnvoll.

    Allgemein wird empfohlen mit 3-5 Völker/Ableger zu starten. Das würde ich als das absolute Minimum nehmen.


    Zitat

    Wieviel Platz brauche ich zwischen zwei Beuten, um im Kaltbau, also von der Seite her vernünftig arbeiten zu können?


    Ich würde mich gern auf mein Grundstück beschränken und frage mich, ob ich auf 2,60m drei Beuten ( XX X) stellen kann. Bei angenommenen 50cm Breite je Beute bleiben nur noch gute 50cm pro Zwischenraum. Das erscheint mir reichlich knapp...

    Wenn du im Kaltbau arbeiten möchtest bietet sich die Aufstellung von Bruder Adam in 4er Blöcken an. Zwischen den Kisten geht's dann von garkein Zwischenraum bis zu 60cm ohne Probleme. Ist halt die Frage ob du neben oder in dem Block stehen möchtest.


    Gruß Chris

    habe ich auch schon laut 'drüber nachgedacht. Aber der Zweifel an der Qualität des eigenen Materials ... man will ja auch niemanden enttäuschen. (Und man möchte das dann ja auch die nächsten Jahre noch weitermachen können)

    Das Problem von vielen Leuten sind dort oftmals falsche Erwartungen. Nicht behandeln heißt nicht weniger Arbeit, ganz im Gegenteil. Das sollte und kann momentan sowieso noch niemand versprechen und sollte auch keiner erwarten.

    Und das schreckt viele ab die dann lieber wie gewohnt das Schwammtuch in die Kiste packen und gut ist.


    Ich mache seit 2 Jahren ein paar Königinnen für Leute bei mir im Verein für umme, wenn ich im Gegenzug auch Feedback erhalte wie sich die Königinnen so machen. Anhand der Rückmeldungen und Nachfrage funktioniert das bisher ganz gut.


    Gruß Chris

    Alles in Allem dürfte es für die meisten von uns interessanter sein, sich an bestehende Züchtergruppen anzuschließen. Durch die Kooperation erhält man leichteren Zugang zu kontrollierter Anpaarung, kann auf Fortschritte von Kollegen zurückgreifen und umgeht durch die Gesamtzahl der gehaltenen Bienenvölker auch das Problem allzu schnell in Inzuchtprobleme zu rennen.

    Weiterhin wird die Zuchtpopulation der Gruppe größer und unter Umständen auch breiter wenn 10 Imker mit je 5-10 Völker dazustoßen.


    Gruß Chris

    Chris, was glaubst wie lange das dauert, bis der aufgespritzte Dreck , wenn überhaupt, wech is?

    Neonics- Halbwertzeit 7 Jahre, bei genau einmal gespritzt. Bei 2mal gespritzt sind es keine 14 Jahre Halbwertzeit, aber bestimmt mehr wie 7 Jahre. Das kannst mal weiterdenken....

    Bin ich bei dir, deswegen sagte ich ja dass die Flächen unter Umständen auch einfach durch sein können.

    Die 3-5 Jahre die Drohne Daniel in einem Beitrag erwähnt hat deuten aber für mich nicht auf einen Schnellschuss hin, weil auch diese Flächen müssen entsprechend gepflegt werden, das weißt du ja.


    Es geht halt nicht immer Vollgas.


    Gruß Chris

    Aber auch HARDBOND, kann ein Ansatz sein.......Dazu reichen 1-3 Völker. Ein Weg, der sich auch schon mit "ein paar" Völkern bewährt hat. Hilfreich ist es dabei, wenn auch noch genügend Völker mit Behandlung daneben geführt werden, welche den "unbehandelten" das überleben sichern.

    Grundsätzlich richtig aber:

    Wegen der Milbe muss man kein Volk sterben lassen!


    Softbond in Verbindung mit gezielter Zucht ist da meiner Meinung nach eher der Weg. Und das auch für Imker mit 3-4 Völker. Zuchtgruppen findest du mittlerweile quer verteilt in fast allen Regionen in Deutschland. Engmaschige Kontrollen und wer aus dem Raster fällt wird behandelt, von der Vermehrung ausgeschlossen und im nächsten Jahr umgeweiselt. Schritt für Schritt. Die Natur ist da natürlich viel unbarmherziger... Aber im November leere Kisten abräumen und putzen muss man sich nicht antun.


    Gruß Chris

    Diesjahr, wahr es so sautrocken, und absolut nix ist gewachsen, also alles mal wieder für die Katz.

    Es gibt aber auch Flächen, da liegts nicht nur an der Trockenheit wie letztes Jahr, sondern die Flächen sind einfach durch von intensiver und u.U. nicht nachhaltiger Landwirtschaft. Wenn sowas erkannt wird und das ein erster Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und ein wenig mehr Vielfalt ist geht's für mich klar.


    Gruß Chris

    MP sind die einzigen Rähmchen die ich mit Hoffmann nutze.

    Alle Miniplus Rähmchen noch mit Polsternägel bearbeiten hab ich mir nicht angetan. Solange die Minis nicht platzen sind die Hoffmänner auch kein Problem.


    Gruß Chris

    Noch einmal der Versuch einer seriösen Antwort:

    Wie gesagt bloss kein Dadant. Es ist bis auf wenige Ausnahmen in der Imkerschaft nicht verbreitet.

    Würde mich interessieren woher du das nimmst. Ist nämlich Käse, zumindest in meiner Region.

    Zitat

    Wenn du mal Materialmangel hast, bekommst du oft keine Teile. Schau dir mal an wieviele Varianten es alleine bei Dadant gibt. Davon hat der Händler maximal ein Model.

    Käse. Jeder gute Imkereibedarfshändler hat die gängigen Rähmchenmaße vorrätig und dazu zählt auch Dadant und Langstroth. Varianten an Dadant gibt es genau 2, nämlich Blatt und US. Da gibts bei Zander und DNM mehr Varianten, Halb/Flach/Voll/1 1/2 / Zadant...

    Zitat

    Auch kann ich nur auch die Landrasse empfehlen. Der teure Schrott von sogenannten Züchtern hat mich viel Geld gekostet. Es gibt sehr wenige wirklich gute Züchter. Dementsprechend schwierig ist an gute Bienen zu kommen.

    Wer hat dir eigentlich Salz in den Kaffee geschüttet?

    Es ist überhaupt nicht schwierig an gute Bienen zu kommen. Gute Züchter gibt es in jeder Region Deutschlands die auch an die Region angepasste Bienen züchten. Weiterhin kauft man nur das was man sich auch angeschaut hat.

    Geht natürlich nicht so einfach wenn man sich Ligustica importieren will...


    Zitat


    Freier Imker

    Alles klar