Beiträge von Chr!s

    Mache ich, dass eine Buch vom Niederrhein war irgendwie enttäuschend. Aber man muss dem Niederrhein noch eine Chance geben.

    Bis bald

    Marcus

    Das kommt auf die Erwartungshaltung an.

    Für Neu-/Jungimker finde ich das Buch durchaus in Ordnung.

    Wer schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wird in dem Buch nicht viel neues finden.


    Gruß Chris

    Bernd 1963

    Einfrieren, kleinmalen und dann kannst du daraus einen Teig machen für pollenarme Zeiten. Macht ein Imker hier in der Gegend so schon mehrere Jahre, hatte ich auch schonmal irgendwo im Forum beschrieben.

    Ich werds dieses Jahr auch mal versuchen.


    Gruß Chris

    Imkerei Pfalzgraf


    Ohne das Verständnis fürs große Ganze ist nach Aumeier/ Liebig etc aber auch nur Kochen nach Rezept. Und wenns nicht funktioniert war niemand Schuld weil man hat sich genau an das Rezept gehalten und die Herren Doktoren machen keine Fehler. Dann steht der Fehler hinter der Kiste.


    Ich empfehle den Leuten bei uns aus dem Kurs echt keine Youtube-Videos, aber die von Ralf sind da eine große Ausnahme, eben weil sie zum Verständnis beitragen. Ohne das, wird das sowieso nix mit der Imkerei und das wird im Gegensatz zu den oben Aufgeführten vermittelt. Nicht bis ins kleinste Detail, das ist über die Plattform nicht möglich, aber meiner Meinung nach so gut wie es geht.


    Gruß Chris

    Ich hatte es durch diesen Faden eher anders herum verstanden: Flugloch groß halten, damit der Totenfall leicht ausgeräumt werden kann

    Wenn ich aber sowieso regelmäßig den Totenfall vor dem Flugloch entfernen muss, dann mach ich den Boden grad mit sauber.

    Einem kranken, geschwächten Volk fällt es leichter ein kleines Flugloch zu verteidigen als ein Scheunentor. Es muss natürlich jetzt nicht auf eine Bienenbreite verengt werden.

    Wie beurteilts du den Nutzen zu Aufwand und Risiko der Maßnahmen? - Sind deine betroffenen Völker wieder vollständig genesen?

    Der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen steht für mich nicht zur Frage. Einem kranken Volk muss man bestmöglich helfen sofern noch Substanz da ist, ist das nicht der Fall hilft nur erlösen. Nicht missverstehen, von Päppeln halte ich nichts.


    Umweiseln ist meiner Meinung nach Pflicht, sodass ich diese Genetik ausmerze.

    Aber alle so behandelten Völker haben CPBV bisher überlebt und waren im Folgejahr auch wieder trachtreif. Das soll jetzt aber nicht als Patentrezept dienen, da das Vorgehen nicht immer zu 100% das selbe war und auch ansonsten statistisch schwer verwertbar wäre. Je nach Zeitpunkt der Erkrankung und Dauer kann sich sowas auch mal über einen längeren Zeitraum hinziehen bis die alten Bienen ersetzt sind.


    Es gab hier in der Gegend auch schon Imker die nach langem Warten und Hoffen (wird hoffentlich wieder besser und geht von allein weg) dann mit der Schwefelschnitte behandelt haben oder vor Weihnachten aufgeräumt haben.


    Gruß Chris

    rall0r

    ich bin zwar nicht Ralf aber kann dir berichten was wir hier in der Gegend die letzten 2 Jahre beobachtet haben.


    Befallen waren hier sowohl Carnica als auch Buckfastvölker (stand- sowie belegstellenbegattet).

    Die Nachkommen (Töchterköniginnen, standbegattet) der Völker die CPBV hatten, zeigten nahezu alle dieselbe Anfälligkeit mit verschiedener Ausprägung. Also wenn, dann von einer Königin nachziehen die kein CPBV hat und damit umweiseln.

    Innerhalb einer Geschwistergruppe gab es auch Völker die CBPV zeigen und welche die Gesund bleiben. Also eine Beschränkung auf eine Zuchtlinie würde ich jetzt nicht geben wenn nur gesunde Völker selektiert werden.


    Zum Thema Verflug hat sich folgendes bei uns bewährt.

    Erkrankte Völker umgehend isolieren wenn möglich, also sofort auf einen gesonderten Quarantänestand.

    Kunstschwarmsarnierung kann ganz bös in die Hose gehen, weil sich der Altersschnitt im Volk rapide ändert. Kunstschwamsarnierung bei Brutkrankheiten in Ordnung, jedoch ist die Brut im Falle von CBPV das einzige Potential was die Völker noch irgendwie am Leben hält.

    Eine junge, unverbrauchte Mannschaft aber hält die Kiste innen sauber indem sie alle erkrankten Bienen rauswirft. Deswegen mit junger Brut verstärken, in dem Zug kann man auch ganz gut umweiseln.


    Dann das übliche, Flugloch klein halten und den Totenfall vor den Fluglöchern regelmäßig (alle 1-2 Tage) entfernen (könnte auch ein Übertragungsvektor sein).


    Das Problem mit CPBV ist, dass es noch nicht hinreichend erforscht ist. Man weiß also noch nicht wodurch es ausgelöst, verbreitet und eingedämmt werden kann.


    Gruß Chris

    Ich hatte CBPV bisher noch nicht an meinen Bienen, aber letztes und dieses Jahr als BSV bei Freunden gehabt. Totenfall als gäbe es einen Spritzschaden, überall panische und zitternde Bienen über mehrere Wochen. Eine Sanierung über Kunstschwärme hatte da nicht immer den erwünschten Erfolg gebracht. Mit gleicher Genetik sowieso nicht, das hatten wir jetzt die letzten 2 Jahre gesehen dass die Töchter bzw. Nachschaffung ebenfalls anfällig für das Virus war.


    Ich kann mich da täuschen, aber eine TBE bzw. Kunstschwarmsanierung kann das Problem unter Umständen noch verstärken.

    Dadurch dass nur die älteren Bienen von cbpv befallen werden würde ich dazu tendieren frische Mannschaft in die Kiste zu packen. In Form von Brutwaben, inkl neuer Königin. Anschließend den Standort wechseln und das kranke Volk isolieren. Je mehr Mannschaft die Kiste innen sauber hält und die kranken rausschmeißt desto besser sehe ich die Chancen dass sie sich erholen. Flugloch einengen (auch bei den Nachbarvölker) und gnadenlos Drohnen schneiden versteht sich dann von selbst.


    Gruß Chris

    Immer Lochblech, das hängt nicht durch, selbst über die Fläche eines Dadantbodens. Streckmetall hängt mal gerne nach ein paar Jahren durch, dann musste das tauschen.

    Ansonten bin ich mittlerweile auch auf den Nicotgeschmack gekommen und muss sagen, lecker.


    Gruß Chris

    black.peterle

    Natürlich verschenkst du Siebfläche wenn du den Eimer ein paar cm niedriger füllst.

    Je größer die Sieboberfläche im(!) Honig ist, desto besser.


    Den Quetschhahn niedriger setzen ist Symptombekämpfung, die Ursache liegt woanders.

    Ich muss auf mein Sieb auch kein Auge halten, das siebt mehr oder weniger fleißig vor sich hin, halt so wie es befüllt wird.


    Gruß Chris

    Überlegt doch mal warum es im Fachhandel kein Siebkübel mit 2 oberen Quetschhähnen gibt. Weil es nicht notwendig ist.

    Ein höherer Druck ist kontraproduktiv weil du dann wieder von oben durch das Sieb drückst und es verstopfst. Ein Siebeimer siebt den Honig nicht oben an der Oberfläche sondern unten im Honig. Deswegen Siebeimer beheizen, damit Wachs usw. schnell nach oben steigen können. Bei mir hängt immer die Heizung vom alten Spitzsieb mit drinne.

    Der Honig läuft dann nachher schön gleichmäßig aus dem Siebkübel in die Eimer...


    Wenn euch der Eimer überläuft ist das Sieb dicht, da könnt ihr noch 5 weitere Quetschhähne reinmachen.. Die erste Ladung sauber vorsieben, danach is geschenkt.


    Gruß Chris

    Helfen würde hier sicherlich eine Bodenheizung der Schleuder.

    Evtl. wäre auch daran zu denken, an der Abfüllkanne vom Edelstahlschlosser deines Vertrauens, noch einen Quetschahn 5- 8 cm tiefer als den Problemquetschhahn dranmachen zu lassen.

    Naja, durch die Bodenheizung in der Schleuder läuft dir der Honig nur schneller ins Sieb. Wenn der Honig da nicht schnell genug rauskommt machst du es eher schlechter.

    Und die Höhe des Quetschhahns hat auch keinen Einfluss, so ein Siebeimer muss kontinuierlich befüllt werden damit es flutscht. Wenn der Quetschhahn niedriger ist reduzierst du nur das Niveau im Sieb, aber nicht das Problem dass es verstopft.

    Wichtig ist beim befüllen dass Sieb frei zu halten und danach den Eimer kontinuierlich zu befüllen.


    Gruß Chris

    Pack ein Grobsieb oder ein mittleres davor bis der Eimer voll ist, dann sollte das Thema gegessen sein.

    Bei dir wird durch das befüllen Wachs in das Sieb gedrückt und verstopfen, grobe sowie feine Teile.

    Was bei so einem Setup Wunder wirkt ist ne Heizung, dadurch steigen die Partikel schneller nach oben und der Honig geht flott durchs Sieb.


    Übergelaufen ist mir bisher noch nix mit dem Aufbau.


    Gruß Chris