Beiträge von bienenfred

    Bienenhaus heisst nicht Lagergebäude/Garage, ziemlich eng gefasst schon zu Zeiten als Bienenhäuser im Außenbereich noch üblich waren,

    im Naturschutzgebiet absolut keine Chance für Neubau. Es kann dir passieren, das sogar die Bienenhaltung von Amtswegen untersagt wird, da die bösen Honigbienen den Wildbienen den Honig wegnehmen.

    Niedersachsen lieferte das Urteil, das Freistände bzw Beutenständer dem Baurecht unterliegen.

    Smalto2 - Edelstahlwanne, gute Wachsführung, Korpus bereits schwarz lackiert, Metallkuchenform als Wachssammler

    :thumbup:


    ich habe einen unlackierten SWS (Edelstahlplatte+Siebplatte über komplette Breite) mit sehr breiter Plastwachsschale von einer anderen Firma günstiger bekommen- schlechtere Ergebnisse

    (aktuell farblosen Anstrich, wird für nächste Saison nochmal schwarzlackiert)

    ich werde mir über Winter noch einen größeren bauen, Glasplatte steht schon bereit

    Gießkannen machen sich gut- da lassen sich auch 25kg Eimer gut eingießen und man kann die Fütterer an Normbeuten (auch mit Klapptür) und Futtertaschen gut füllen.

    Ich vertreibe die mit Rauch und Klopfen aus der FT bzw klopfe die vor das Flugloch und sammle dann die Korken wieder ein.

    28l Apiinver-Kartons liefern jedes Jahr die Folien.

    verhungern lassen ist keine Alternative- wir haben Ende September und die Temperaturen und die noch vorhandenen Sommerbienen erlauben noch Futterabnahmen in kurzer Zeit, wenn ausgebaute leere Waben drin sind.

    3:2 oder besser Sirup. Wenn es kalt ist, handwarm erwärmt geben.

    Je kälter es wird, desto besser ist es mit Lochdeckelglas oder Futtertasche an der Bienentraube zu füttern. In Futterzargen kühlt das Futter über Nacht zu stark aus.

    wenn man während der Flugzeit ran geht, sind die alten Damen unterwegs. Alle sind beschäftigt das rein kommende zu verteilen.

    Sind sie knapp mit Futter wird der Bär besonders herzlich am Abend begrüsst, wenn alle eng zu Hause sind - deshalb gibt es Futterzargen, Futtertröge, Lochdeckelgläser auf Räubergitter, damit man wenig Kontakt mit Bienen hat.

    Mit Futtertaschen und offenen Gefäßen ist Nachfüttern immer mit Bienenkontakt.

    Bei viel Bienenmasse kann man mit einen 3-4cm Rahmen oder gedrehtem Zwischendeckel unter der Futterzarge Ruhe-Raum schaffen, den kann man Ende Oktober abbauen. Wir benutzen das auch zum Behandeln mit Schwammtuch oder Apiguard als Verdunstungsraum.

    Verschenke der Freundin lieber einen Gutschein für einen Imkerkurs - man kann auch selber mitmachen- und dann für einen für eine Beute ihrer Wahl oder ein Volk von einem Imker aus der Region.


    Als Einzelstück würde ich es auch eher Schaubeute und Werkzeugkiste benutzen mit weit überstehendem Dach.


    Bienenhaus wird man heute kaum noch bauen, aber ein gut überdachter Freistand für 2-4 Beuten, bei dem das Wasser nicht bei Regen in den Nacken läuft, ist schon praktisch zum Arbeiten. Die Hinterbehandlungsbeuten sind doch eher wasserempfindliche Möbel als die Kisten von Magazinen.

    Man kann sehr gut mit den Blätterstockbeuten imkern, vor allem muß man keine Zargen, sondern nur einzelne Waben bewegen. So kann man auch mit nur einer Hand oder bei Rückenproblemen imkern. Es sind aus meiner Sicht die besten Hinterbehandlungsbeuten.

    Aber es ist zeitaufwändiger und man braucht zusätzlich Beuten als Platz für Ableger bzw Brutentnahme (siehe Dr. Radtke), um die in der Schwarmsaison unter Kontrolle zu behalten.

    Um so wichtiger ist dabei, das man wabenstetige und friedliche Bienen hat.

    Bei entsprechender Tracht und Führung bringen die auch genug Honig, und idR sind die Honige aus den Hinterbehandlungsbeuten wesentlich trockener als aus den Magazinen.


    Jasniak bietet noch viel Material für Hinterbehandlungsbeuten an.

    Man braucht vor allem eine stabile Wabenzange und einen sehr langen Stossmeissel.

    bei bestem Flugwetter - Positionen tauschen. 1-2 Tage später, sind die Flugbienen weg- alte raussuchen.

    Innerhalb von 2h passiert da nicht viel, es denn ihr habt Massentracht wie Springkraut oder Efeu.

    Nach einer Stunde Weisellosigkeit dann den Turm zusammenbauen.

    Ob man die gesamte Brutzarge leer untersetzt oder die Brutwaben zusammenhängt (keine hellen mitten rein) hängt von der Zahl ab, Futterwaben mit Bienen oben drauf.

    eine der Grundregeln lautet: Deckel und ASG werden nur Bienenleer zur Seite gestellt, klopft man über der Beute ab! Das gilt auch für Fenster bei Normbeuten.

    Kein Rauch geben!

    Die Suche erfolgt immer über der Beute oder dem Wabenkasten.

    Die Weisel war dort zuletzt, wo die Eier noch stehen.


    Einige Weiseln verstecken sich auch in die äußeren Ecken, wo es noch dunkel ist- vordere Ecke am Boden oder bei HB-Beuten obere Ecke Brutraum an der Frontwand.

    Einfüttern immer ohne Schiede!


    Geknülltes Zeitungspapier dient mehr dem Binden von Feuchtigkeit, denn als Kopf-Isolation. Eine Holzfaser (oder Styropor/Styrodur)-Platte hat ganz andere Dämmwerte und wirkt auch besser, wenn sie direkt auf oder in den Zwischendeckel kommt. Dann kommt auch keine warme Luft in die Futterzarge, nur diffundierte Wasserdampf geht durch die Holzfaserplatte.

    Die Winterbehandlung sollte in die brutfreie Phase und möglichst spät erfolgen- ein Widerspruch in sich, wenn wie in den letzten Jahren mehr Frostnächte im Februar als im November/Dezember zusammen sind.

    Wenn man bei der Träufelbehandlung im Dezember! die Schiede inkl 1-2 Fuwa setzt, sind das bei DD 4-8kg Futter, in das hineingebrütet wird. Das ist also nicht so eng geschiedet, wie es Binder und Sedlacek praktizieren.

    Wenn man die Kiste zur Behandlung nicht aufmacht, wartet man halt nach Brutbeginn auf einen warmen Tag im Februar.

    die Bestäubungsprämien ( +kostenloser Transport durch die LPG) und der staatlichen garantierte Honigabsatz- Ende der 80iger mit Prämie obendrauf (für den Export nach Westdeutschland) - war überhaupt die Motivation und gab die Möglichkeit neben Hauptberuf noch soviel Bienen "nebenher" zu betreuen. Das war schon ein 2. Volltimejob über die Saison für die Familie- auch vom Verdienst.


    Durch die Vermehrung wird das Durchschnittsalter der Weiseln im Bestand verjüngt- im ersten Jahr sind sie am leistungsfähigsten. Weniger Probleme beim Schwärmen, mehr Gelegenheiten bei Brutpausen für effektive Sprühbehandlungen, letztendlich gering belastete Jungvölker für die nächste Saison.