Beiträge von bienenfred

    unten ist relativ- fluglochfern, d.h. bei Warmbau und mittig zwischen den Zargen angeordnetem Flugloch tragen die auch unten ein, weil es hinten ist und produzieren schleuderbare Waben.

    Wobei einige Imker auch unter dem Brutraum noch halbhohe Rähmchen im hohen Boden als Transferzone nutzen- da wird tagsüber Nektar eingetragen und über Nacht nach oben umgetragen und damit fluglochfern eingelagert. ( z.B. Imkerei Hensel in Brakel- Doppelvölker auf 1,3?DD BR , flache HW im Boden, Palettenkran)

    neuling

    mit 1-2 MW am Pollenbrett BR erweitern und wenn die BW überwiegend verdeckelt sind, sofort HR drauf und 2.HR bereit stellen.

    Frischer Pollen stört nicht, wird sofort verbraucht- glänzend=konserviert wird fürs Schwärmen angelegt. Und mit 6 BW ist der Pollenumsatz auch höher.

    Bei uns wird es ein paar Tage kühler, aber die Völker haben genug Pollen und Futter und auch Bienen, das sie nicht mehr vom Gas gehen....

    Segeberger haben 11 DN-Rähmchen, im HR über Abstandsleisten 10 wegen dem Entdeckeln.(abgesehen von den neu erfundenen 12er Zargen)

    Die Begrenzung auf einen BRUT-Raum, heisst nicht, das der 1.HR ein Überschuß für den Imker ist. Wenn man nicht gerade Raps hat, bleibt der über die gesamte Saison drauf, damit bleibt genug Vorrat auch für Kältephasen oder Trachtpausen wie zwischen Robinie und Linde.

    Vorteil von den Segeberger- durch die quadratische Form ist ein Wechsel von Kaltbau im BR zu Warmbau möglich und die letzten Waben hinten werden komplett gefüllt bzw sind als verdeckelte Futterwaben als Vorrat drin, ohne verpollt zu werden.

    Eine Erweiterung des BR auf 2 Zargen DN/Zander ist ohne regelmäßige Schwarmkontrolle nicht händelbar, da wird soviel Pollen eingelagert und Futterkränze angelegt, das es für mehr als einen Schwarm reicht.

    Eine 2 Zargen-BR-Betriebsweise macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn man statt Honig mehr Ableger bilden und verkaufen möchte.


    Wer 2 Bruträume weiter bewerben möchte- also keinen angepaßten Brutaum - ist hier OT

    die Mottenkiste in einer neuen Kiste unzugänglich hinter Fliegengittern soll lt Dr Ritter zulässig sein, die sollte man aber schon vor der Schwarmzeit für die Scouts aufstellen.

    Der russischen Spross ist keine alte Bienenkiste, sondern nur Natur +Wachs/Propolisspuren, also nicht bebrütet auch keine Waben, das ist aber kein Endpunkt , sondern eher als Angebot für das erste Sammeln gedacht- dachte ich .

    Wenn man in der Nähe wohnt, könnte man es auch mit Federkontakt und Sauhandy ergänzen, dann klingelt das Telefon , wenn sich eine Krähe oder ein Schwarm niederlässt- Ansprechgewicht kann man dann einstellen.

    Hikker

    solange man gesund ist und heben kann, sind Magazine kein Problem.

    Das Bienenhaus muß nur nahe am späteren Alterssitz sein, das man kein Auto mehr zum Besuch benötigt, sondern mit dem Rollator hinkommt.

    Und trockene Lagerfläche braucht man auch bei der Magazinimkerei.


    Wenn der Stand nicht zu weit weg ist, mindestens 2km, maximal 20-30min Fahren , sichere ihn dir - früher oder später braucht man einen 2.Standort für Kunstschwärme/Ableger, Begattung oder Überwinterung und Stand-Imker haben idR um ihre Stände für Früh- und Spättrachtpflanzungen gesorgt. Der beste Baum ist der vor 30 Jahren gepflanzte.

    man sollte auch mal die Kisten wiegen, die man baut.

    Stände sollte man testen, sonst erlebt man böse Überraschungen wie Kollegen, die ihre Bienen von einem Biogut in eine Kleingartenanlage stellten und sich wunderten, das sie weniger als die Hälfte an Honig hatten. Und dann der Meinung waren, das sie mehr Völker dort aufstellen müssen.

    Sie hatten jetzt einen kürzeren Weg zu den Bienen, leider nutzte den Bienen es wenig.

    fange mit jeweils 2-4 Beuten an, grau ist alle Theorie, ohne Bienen sowieso....

    Holtermann bietet zB Citybox in Dadant, die man als Baumuster verwenden kann


    eine gewerbsmäßige Imkerei mit Großwaben im HR und Wanderung halte ich für wenig sinnvoll,

    entweder sind die Beuten zu schwer oder nehmen zuviel Volumen ein

    wenn man nicht weiß, was los ist, kann man auch Aufsetzen mit ASG oder Fliegengitter(2.Flugloch) - und schaut ob es Weisellos, Legeunlust, Stille Umweiselung ist oder wird, und verhindert das Bilden von Drohnenmütterchen und/oder das eine Weisel entsorgt und das Futter nur in eine Richtung verlagert wird.

    wenn man Schwächlinge durch Aufsetzen verstärken will, sollten beide Teile schon Brut haben. (= Schröpfen des starken Volks -Pflegebienen und Flugbienenverlust beim Auseinander stellen)

    Aktuell Schwanken die Temperaturen hier zwischen 2 und bis 17°C an sonnigen Ständen, das ist noch keine Zeit zum Ablegerbilden.

    angepasster Brutraum hat was mit Zellenzahl und nicht vordergründig Rähmchenmaßen zu tun.

    Rex

    in einem angepassten Brutraum mit leistungsfähiger Königin sind keine Pollenwaben bis zur Sommensonnenwende. Maximal Pollenflecken im ersten Honigraum am virtuellen Brutnest. Die werden nur als Schwarmvorbereitung angelegt, wenn man es dazu kommen lässt.

    Wo wir wieder bei Königin und Platz in HR sind. Und Standort und Trachten.

    Warum funktioniert das mit 9 bis 10 W-Zander oder LS in Großimkereien mit mehreren 1000 Völkern?

    Ich kenne auch Kollegen, die sehr gut mit 2 BR Zander imkern und Honig ernten - mit Bienen am Haus und wöchentlichen Schwarmkontrollen.

    Die Metallabsperrgitter sind idR gängiger als die Kunststoff, weil sie weniger sperren und weil sie keine Grate an den Stangen haben wie die billigen aus Spritzguß oder Stanzgitter. Die sollte man sich auch mal mit Meßschieber genauer ansehen. (auch Drohnengitter für Begattungskästen !)

    Jede Querung kostet Zeit, die den Bienen zum Sammeln fehlt und damit auch dem Imker weniger Honigüberschuß liefert- hat mal Rene Schieback gesagt.