Beiträge von bienenfred

    Die Kartons verformen sich unter Luftfeuchtigkeit und Last, sobald sie die Palette verlassen und reinigen lassen sich die Beutel auch eher schlecht, deshalb für Wiederverwendung ist eine Palette Kanister und in Folgejahren Tanken am IBC stabiler als Futtereimer oder Kartons.

    wegen der Größe/Preis kaufe ich nur 28kg Kartons, da kann man die Folien gut auf den Magazinen verwenden, bei den Segebergern Deckeln mit Futterloch, zum Abdecken bei Verwenden von Futtertaschen, beim Aufsetzen der HR zum Ausschlecken - da stört auch das Hahnloch nicht, sowie bei den Kieler/Segeberger Begattungskästen.

    Feste Dächer wie Freistände mit Reihenaufstellung erlauben nur das Heben von Hinten und oft ist die begrenzte Höhe hinderlich, wenn es kein Carport ist.

    Wenn Völker im Freistand 1-2zargig über Winter stehen sollten, werden die mit der Aufwertung zum Wirtschaftsvolk (mit bis zu 5 DNM-Zargen) auf eine Palette vor den Freistand gestellt, das ergonomisch von der Seite gehoben werden kann.

    Wegen Sonnen- und Regenschutz haben besonders Holzdeckel und die nicht unterlüfteten Deckel der beiden Bienenboxen Wahlplakate auf dem Dach.

    Änderungen im sozialen Umfeld wie die Auflösung der DDR oder Änderung der Familienverhältnisse haben den größten Einfluß auf die Imkerei(betriebe),

    bei Unfall oder Krankheit kann man ohne weiteres 1-2 Monate ausfallen, gesundheitliche Einschränkungen dauerhaft bleiben oder weiteres Imkern mit Magazinen und Tetris- Lager nicht mehr zulassen. Vor allem steigt bei ungünstigen Arbeitsbedingungen auch die Unfallgefahr- egal ob Hobby oder Nebenerwerwerbsimker.

    Wenn dann noch ein Stand und/oder Lagerstandort gekündigt wird, werden die Probleme nicht weniger. Lagermieten, aktuelle Fahrzeiten im Ballungsraum Berlin, Benzinpreise,neue Lager oder Stände finden ....

    Mäuse testen die Fluglochkeile und merken schnell den Unterschied zwischen Hartholz/Weichholz und gehen auch daneben durch das Styropor oder Boden-plastgitter der Segeberger.

    Bienenhaus-Fronten bis in die 3.Reihe, Metallständer aus Winkelstahl und Gerüst-Spindelständer waren auch kein Hindernis.

    das Schubkarrefahren oder Flugloch mit Gras verstopfen, zeigt zwar eine Änderung für die Bienen an, letztendlich darf die Biene, wenn sie aus dem bisherigen Flugloch kommt, keinen Himmel sehen und nicht direkt starten ...

    Da kann man das Brettchen von der Nachbarbeute direkt vor das verkleinerte Flugloch stellen, das sie erst an der Front laufen müssen...oder das Bodenanflugbrett/Anflugbrett zum Davor-Stellen verwenden.

    Ständig nachträgliche Korrekturen von einmal getroffenen Entscheidungen des Imkers sind bei den Bienen nur weitere Störungen.

    es kann auch ein Plastik-Symbol an der Front helfen- war beim Bienenhaus bzw Wanderwagenfronten üblich. Ich habe sie an einigen Ablegerkästen, das nutzen dann einige direkt als Anflugplatz, um von dort nach unten zu laufen- auch wenn man es vom 5w- Kasten an die Brutraumzarge heftet. Wie beim Räubergitter an der Front, gewöhnen sich die Stockbienen schnell an den Umweg zu Fuß hinter das Gestrüpp zum Flugloch.


    Meiner Meinung fliegen die erst zum alten Stand zurück- die Macht der Gewohnheit, bis die Erkenntnis wieder kommt, das heute früh beim Ausflug etwas verändert war. Und manche sind nur verpennt, den anderen hinterhergeklettert und abgeflogen und finden ohne Scout nicht zum neuen Stand. Denen reicht es das sie noch ein paar verpennte gefunden haben und warten auf einen Bienenhalter, der sie wieder nach Hause trägt.

    inzwischen lasse ich das Strauchwerk(Koniferen) oder die Platte 2 Wochen vor dem Flugloch stehen, nachdem sich auch am folgenden Wochenende noch Bienen an einem geräumten Stand einfanden. Bei einer Ständerräumung aus der 3. in die erste Reihe (ca 6m) war letztes Jahr nach 3 Tagen schon keine Bienen mehr am ehemaligen Ständer zu sehen.

    Bei Hinterbehandlungsbeuten habe ich bei Umstellung eine Fluglochverlegung vorgenommen- nur das 1cm Loch der Schließklappe genutzt(mit Gras verschlossen) oder die obere Fluglochklappe vom Wandergitter genutzt.

    Niemals den Stand verlassen, ohne die Fluglöcher wieder freizugeben. Wenn dann mit Gras oder Eierkarton verschließen, das sich die Bienen befreien können, wenn der Imker nicht wieder kommt.

    überdosierung macht nur Sinn, wenn man durch ein Gitter/Lochblech durch bläst oder schon beim Verdampfen auch viel gleich wieder raus kommt zB bei offnem Flugloch.

    Der Unterschied von der Wirkungsverbesserung bzw Schädigung war im Bereich von mehr als 1-2g Verdampfung bei den Versuchen mit Varrox gering, höhere Dosen brachten keine Verbesserung mehr bzw wirkten sogar negativ (4-10g)

    stufenweise Freigeben von Futter bzw Füttern über längere Zeit/Urlaub

    - Nicotfütterer - 2,5kg Apifonda seitlich in Folie Loch schneiden - Fächer mit Sirup oder Zuckerlösung auffüllen bei offenen Toren- nach dem die Tore frei sind, reicht der Futterteig noch für eine Woche

    oberhalb vom Fütterer kann man auch noch weitere Gurkengläser a 1,7l mit wenigen Löchern im Deckel kopfüber aufstellen(Zwischendeckel mit Löchern) oder weiteren Futterteig


    - bei Segeberger habe ich keine Futterzargen- Zwischendeckel (evt geht auch Folie) mit Futterloch mittig

    - 0,5 Zargen bis 4x 2,8l offene Plastschalen mit Schwimmhilfe = mein Standard für die Auffütterung

    - 1,0-Zarge + Lochdeckelglas bis 1,7l, wenn mehrere Gläser genutzt werden soll, wird das ersteGlas mit Spalt zur Zarge aufgesetzt, wo bis 4 weitere Lochdeckelgläser auf Leisten/Räubergitter oder auch Futterteig liegt


    Empfehlung vom Imkerladen : bei Urlaub dem Abschleudern- nach einer ersten Flüssigportion- Nassenheider AS +15 kg Apifonda.


    Fütterer und Lochdeckelgläser können länger als 10 Jahre ohne Probleme genutzt werden.

    Die Auffütterung erfolgt über 4-8 Wochen, wo solch ein Schlauchsystem im Einsatz ist. Rest des Jahres gelagert. Wielange hält das Kunststoffsystem? Ich kaufe inzwischen für die Gartenbewässerung mehr Messingteile, da viele Plastteile nicht UV-stabil sind.

    auf 18V Li-akku ist zwar leichter, aber 12/220V-Transverter sind Standard genauso wie 2. PKW Akku 12V, den man auch gut über Solar laden kann, damit ist der als Starthilfe, 12V-Beleuchtung/Scheinwerfer und andere 220V-Geräte flexibler einsetzbar.

    Dann lieber neu kaufen und das 220V-Gerät weiter verkaufen oder 2.Gerät behalten, ich habe meinen Varrox auch noch, falls jemand mal das Verdampfen testen möchte- mit 12V-Trafo, Netzteil oder Akku verwendbar.

    Der Sublimox wird zum Schluß ausgeschaltet, 2x mit verdampfender Wasserfüllung gekühlt und auch die 5 Deckel gereinigt, bevor sie wieder in die Kiste kommen.

    11er DNM mit Falz in Holz - 443 kenne/habe ich nicht, 435x435 entspricht Innenfalz der Segeberger, gibt es auch bei beutenwelt.at 11er DNM/EM ohne Falz.

    ich habe auch eine Weile für die Segeberger gesucht, weil mir die Original-Futterzargen dauerhaft zuviel Platz im Verhältnis zur Nutzungszeit wegnehmen - und ich für die Nicots keinen extra Adapter und größere Dächer möchte.

    Ich nutze jetzt Segeberger Halbzargen (vorher für Wabenhonig) und bis zu 4 Konfektschalen a 2,8l mit Korken, den Raum kann man auch für Langzeitverdunster nutzen.

    HR Zargen kann man nie genug haben