Beiträge von bienenfred

    Die Bienen werden beim Trapout nur in die neue Kiste gelassen, das langwierige sind die Brut mit Ammen und Weisel, die eigentlich nur beim direkten Abtrommeln die Brut verlassen. Aber davor sind sie baubedingt gut abgeschirmt. Die Flugbienen kommen nicht wieder zurück durch den Trichter am Ausgang.

    offene BW (überwiegend Maden) nach oben, durch MW ersetzen, hat einen Sauglingseffekt und entlastet das Brutnest von Ammenbienen, 1 Woche später ist alles verdeckelt und kann dann für die Ablegerbildung verwendet, ohne Zellenbrechen und ohne das man bis BR abstapeln muß, wegen der niotwendigen Wärme bleiben mehr junge Bienen im HR.

    Das mache ich, um die BW für Ableger oder junge Bienen für Begattungskästen leichter zu bekommen. In 2 Wochen beginnt das Schlüpfen, und die Waben werden mit Honig gefüllt. Wegen evt Drohnen muß man fast 4 Wochen warten bis dann ohne Brut geschleudert werden kann.

    Auch bei 5 Zargen DNM haben ich noch keine WZ im HR gehabt.

    Wer das befürchtet oder möchte, kommt mit einem geschlossenen Zwischenboden mit Flugloch und gedrehter Zarge zur nächsten Stufe der Distanzierung- Zwischenbodenableger oder Komplette Brut wegstellen- TBE.

    Ableger Bildung kann man auch mit Brut distanzieren als Schwarm Vorbeugung in den obersten HR kombinieren und wenn verdeckelt mit 1-2 belarvten Näpfchen, schlupfreifer Zellen oder unbegattete Weisel versehen. Bei den umgelarvten sollte man schon schauen, ob sie angenommen und gepflegt wurden.

    Die wollen nachschaffen, nicht schwärmen.

    Man entfernt nur die am weitesten entwickelten Zellen, weil die aus zu alten Maden gezogen wurden.

    Wenn ich einen Ableger zur Nachschaffung bilde -mind 2 BW+FuW+PW, kommt mit Kreide ein Datum drauf und nach 3-4 Wochen wird kontrolliert. Bei wöchentlichen Kontrollen ist die Gefahr viel zu groß das man schlecht sitzende Zelle zerstört oder auch die jungen Weiseln eingeknäult werden.

    Zur Futterkontrolle reicht einmal anheben.

    Bienenfluchten (BF) legt man morgens ein, über Nacht wird frischer Nektar und offene Zellen noch bearbeitet. Offene HW haben oft einen geringeren Wassergehalt als in Volltracht voll verdeckelte.

    Mein Vater hat nie BF genutzt, auf verdeckelten Waben sitzen ehe kaum Bienen und bei der Frühtracht besteht auch keine Räubereigefahr.

    Ich lege morgens bei Magazinen BF ein und hole sie nachmittags/abends ab... die BF verhindern das frischer Nektar in die HR kommt.

    Und tagsüber kühlen die HR auch nicht so aus.

    Abends sollte man also nur verdeckelte HW abfluchten - oder man braucht noch einen Aufwärm/Trocknungsgang vor dem Schleudern für akzeptablen Wassergehalt.

    in MV werden nach dem Fluchten der Magazine die HR ohne BF z.B. Lagerbeute, Normbeuten abgefegt, sobald es anfängt durch frischen Nektar zu spritzen , ist Schluß. Dann wird geschleudert und auch die HR über den BF abgenommen.

    Leider waren letztes Wochende noch keine begatteten Weiseln bereit, sonst hätte ich schon die ersten Kunstschwärme machen können

    es heisst ja auch Brutraum und nicht Honiglager

    Futterwaben verbrauchen, in Futterteig gehen keine Wachsmotten.

    im 1.HR /Warmbau sind die hinteren 2 Waben seit dem Frühjahr voll verdeckelte Futterwaben als Reserve, dazu kommen die Futterecken über dem virtuellen Brutnest und meist noch 2 frisch gefüllte Waben, das man ab 2.HR ohne Probleme alles mitnehmen kann. Diesmal war 1 Woche nach dem Raps 2-3 kühlere Tage, so das auch die blühenden Kastanien nicht viel frischen Nektar brachten, so das der Berliner Honig unter 16,5% und in MV der "Raps" zw 16,5 und 17% lag. Früh morgens direkt runter genommen ohne Bienenfluchten. Und zum Glück auch nicht alles voll verdeckelt.

    man kann auch in Trogbeuten ASG verwenden- ich habe bei der Bienenbox jetzt von 12 auf 9 reduziert, und einen 4W-Brutableger an einen anderen Stand gebracht. Zum Glück hatte ich noch einen dn-Anbrüter, der die 4 Brutwaben Kuntzsch hoch aufnehmen.

    In Berlin ist von den aktuell 8 Völkern keines in Schwarmstimmung- könnte sich aber demnächst ändern, wenn die vorhandenen Brutbretter schlüpfen.

    Da die HR-Zargen schon merklich schwer werden, einige offene Brutwaben in den obersten HR "distanziert", um sie später für Kieler und Ableger zu verwenden. Wenns so weiter geht, ist in 2 Wochen die erste Schleuderung angesagt- in MV nach dem Raps und in Berlin vor der Robinie.

    ohne schmale Unterträger wie bei den Hoffmanns oft üblich sieht man von unten überhaupt nichts,

    mit nur einer Zarge DNM/Zander/Langstroth ist der Puffer für genug Platz zum Brüten bzw Futter sehr schmal- sobald noch Tracht oder Gelegnenheit zum Räubern wird der Freiraum knapp, deshalb bietet eine weitere Halb oder Ganzzarge mehr Sicherheit für ausreichend Platz zum Erbrüten der Winterbienen. Das sind die "Herbsttoten"- nicht an Varroa, sondern Überfütterung und zuwenig Platz zum Brüten gestorben.

    Zur Not schraubt man ein paar Leisten in einen Karton und packt eine größere Styropor Platte als Regenschutz drauf...

    Man darf vor allem das Wiedervereinigen im Spätsommer nicht vergessen. Ein Kollegen hat es auch erwischt, statt Ableger- Verkauf über 30 Völker am Haus.

    zum Nachweis des gleichen Volkes hätte man die Fluglöcher ganzjährig beobachten müssen. Der Besuchsverkehr zu toten Völkern erlebe ich grade an meinem Sonnenwachsschmlezer auf dem Balkon.

    Bei solchen Problemen könnten Wärmebildkameras helfen den Sitz bzw weitere Schwachstellen/Hohlräume zu orten, bevor man größerer Schäden am Dach verursacht.

    Bei solchen Höhenexperimenten auch immer das Unfall-Risiko beachten.

    Mein Enthusiasmus nimmt mangels entsprechender Technik wie Hubsteiger über 6m Höhe sehr schnell ab. Da fehlen Übung, Zeit und jugendliche Unbedarftheit.

    Bei Massentrachten stellen die ASG natürlich auch ein Hindernis dar, das bei jedem Durchgang einfach Zeit kostet, die am Ende des Tages nicht zum Sammeln genutzt werden konnte.

    Bei den Spättrachten haben die Völker schon auf Brutreduktion umgeschaltet und lagern schon aus dem Grund brutnestnaher ein.


    ASG ermöglichen pollen- und brutfreie HR-Waben, damit werden die ausgebauten HR lagerfähig ohne das sie tiefgefroren, alle 2 Wochen geschwefelt oder ins Kühlhaus zu müssen. Und man hat im nächsten Frühjahr ausgebaute Waben, das die ersten Zargen voll oder mit 3er Kern +2 Randwaben bestückt aufgesetzt werden. Beste Vorraussetzung, das die Bienen das neue Lager annehmen und nicht auf Reisegedanken kommen- idR waren die Bienen so schnell bei der Annahme, das man schon beim Deckel auflegen die ersten oben sah.

    Schwarmfördernd sind

    - zu wenig Lagervolumen im HR

    - große Pollenflächen und

    - verdeckelte Futterkränze über der Brut

    Letzteres kann man mit dem ASG über angepaßten Brutraum gut verhindern, wenn man BR+ASG+1.HR als Einheit sieht und der sichere Bereich für die Weisel ist auch klar abgegrenzt.

    Die Bienen können ohne ASG sicherlich gut leben, aber der Imker stört die Bienen wesentlich öfter und länger bei den Schwarmverhinderungskontrollen und der Einschätzung des Zustands als wenn nur eine Kontrolle jeweils am Rand der begrenzten Volumen erfolgt.