Beiträge von bienenfred

    Komposthaufen

    wenn man Gefäße mit weniger als D=30cm oder rechteckig hat, ist es zum Versenden und auch zum Beschicken der Klärschmelzer einfacher.

    Zum eignen Mittelwand gießen fand ich zum Nachfüllen die Kastenkuchenformen angenehm, zum Umarbeiten die 5-7kg Blöcke aus den Wecktöpfen, die sich schlecht verpacken lassen.

    Wer noch keine Gefäße hat, 20cm oder höhere 1/2 oder 1/3 GN Behälter ergeben handliche Maße und nehmen gestapelt wenig Platz ein und durch die Form gibts auch keine Probleme die Blöcke aus der Form zu bekommen und in größeren Kisten platzsparend zu stapeln.

    Wärmehaushalt

    Extrembeispiel: du hängst eine Brutwabe mit Bienen in eine Bienenkiste mit Anfangsstreifen


    wenn man eine (Kunst-)Schwarm in eine neue Kiste bringt, macht man die Kiste mit MW oder Anfangsstreifen voll, damit sie nicht Wildbau im freien Bereich ansetzen. Bei nicht zargenfüllender Volksstärke wird nach Festlegung der ersten Brutzellen mit Eiern mit Schied die Baustelle begrenzt, damit einige Waben auf voller Höhe bis zum Flugloch ausgebaut werden.

    wozu im November füttern?

    die sollen aufhören zu brüten, und nicht noch wegen Wasser raus fliegen. Futter wird bis Februar reichen und wenn sie dann wieder brüten, kann man den Futterteig unter Folie drauflegen, nebenbei auch noch mal von oben schauen, wie sie sitzen und schieden.


    Korken- und wenn ich Zeit habe, halbieren mit Cutter, damit sie nicht drehen.

    Schwache füttert man besser mit Lochdeckelglas direkt über der Brut/Wintertraube als mit Futtertasche oder -Zarge - keine verklammten Bienen im Futter und kein Räuber kommt ran.

    wenn es so schwache "Völker" oder Ableger sind, verlegt doch mal das Flugloch vom Boden in die Mitte der Zarge -mit Durchmesser eines Weinkorkens- im Kaltbau.

    Selbst Kieler Begattungskästen haben keine Probleme sich gegen Wespen wehren.


    Schwache werden mit Schwachen vereinigt. Starke werden nicht geschröpft zugunsten von Mickerlingen.

    NACH der Durchwinterung kann man das Schröpfen als Schwarmvorbeuge oder zur Bildung von Sammelbrutableger erwägen.

    Dann funktioniert der Ausgleich/Verstärkung über Positionswechsel- über Flugbienen- auch gut.


    Reichlich Futterwaben brauchen die nicht- einengen auf besetzte Waben, die Randwaben müssen voll sein, etwa 1/3 sollte frei sein für die Wintertraube- in Luft halten sie nur die Wnterraube im Innern warm und nicht kalte Futter- oder Pollenwaben.

    Zur Winterbehandlung kann bei Bedarf leere Waben ausgetauscht werden, wenn sie noch leben. Dann muß man weniger einschmelzen.

    suche nach Varrox (der patentgeschützte Pfannenverdampfer , Anleitung beim Hersteller) hier im Forum...

    auch Youtubevideos gibt es genug


    wenn man es im Sommer benutzt mit Rauch die Bienen vertreiben, der Smoker zeigt auch die Windrichtung an...

    der Varrox wird unter der Bienentraube positioniert idR also bei ca 1/3 der Beutentiefe. Ein paar verbrannte Bienen in der Pfanne kommen vor.

    das mehr an Rähmchen zieht sich über die gesamte Nutzung- jeden Arbeitsschritt, jeden Handgriff 1/3x Mehraufwand:

    fertigen, drahten, MW-einlöten, lagern, Zargen transportieren, entdeckeln, schleudern, prüfen auf Pollen, einschmelzen und wieder von vorn.


    Wer keine Zargen mehr schleppen will oder kann- da ist immer noch das wabenweise imkern in z.B. Golzbeuten oder Hinterbehandlungsbeuten möglich. Das Gewicht von Transportkiste und Honigeimer ist frei wählbar.

    Je weniger resistenzbildende Medikamente eingesetzt werden, desto länger behalten sie ihre Wirksamkeit für den Notfall. Die letzten Jahren wurde eher gegen die synthetischen Gifte argumentiert und geschult.

    Wie die Umsatzentwicklung der Medikamente aussieht, weiß ich nicht.

    Den empfohlenen Resistenztest VOR der Behandlung werden wohl die wenigsten Imker machen- da wird das Ergebnis im November(nach dem Abgang der Sommerbienen) und April nach bewohnten Kisten bewertet. Und nach der Milbenzahl nach der Winterbehandlung- wenn sie denn brutfrei erfolgte.

    Die Werbung wird solange funktionieren, bis es wieder viele leere Kisten sind.

    Also hilft nur die Kombination der Behandlungsmethoden, um Resistenzbildungen zu vermeiden- Brutfreiheit- natürliche Säuren- synthetische Gifte bei Bedarf.