Beiträge von bienenfred

    Zeit und Platz sind die Hauptprobleme. Material kostet zwar Geld, aber Platz ist teurer, wenn man ihn nicht bereits hat.

    Minimal 6 Völker je Stand, mögliche Anfahrt bis an die Völker spart Zeit und Rücken, Fahrzeiten zu den Ständen summieren sich, wenn sie im Stadtgebiet mit Stau liegen. Bei festen Ständen kann man evt. Material am Stand lagern.

    Anzahl der Stände bzw der Völker/Stand langsam erhöhen, mehr Honig ohne zeiteffektive Vermarktung für guten Preis kostet nur mehr Platz, zusätzlich Rücken und Nerven.

    Wenn man das Auto noch für Famile/Arbeit benötigt, rechnet sich ein Hänger schnell und benötigt auch weniger Platz und Kosten als ein 2.Auto. Braucht aber auch wieder einen Parkplatz zB an einem Stand wegen 2-Wochen-Regel auf der Straße.

    der Nachbarimker wundert sich- kippt immer wieder Sirup in den Fütterer , und keine Gewichtszunahme. Man sollte schon mal in die Kiste schauen, wenn die morgens als erste und abends als letzte noch beflogen wird...

    Auch dem Sammler bekommt es nicht gut, wenn die ganze Kiste bzw beide Zargen zu 100% voll Futter sind. Von den miteingeschleppten Milben und Viren ganz zu schweigen.

    Gerade wenn der Imker ausfällt, können sich die Bienen über den "Resthonig" freuen, aber leider schlägt dann auch oft die Varroa zu, das es dann Völker im 2. bzw 3.Jahr unbehandelt trifft.


    Bienen vermehren sich ja fast von alleine, wenn man regelmäßig schröpft, dafür weniger Schwarmkontrollen, und die Varroagrenzschwelle damit verschiebt, gleichzeitig positive Genetik verbreitet (oder auch nicht), Wachs wird auch ausgeschleust- das finde ich besser, als es extra aufzubereiten und über Kerzen zu verbrennen. Wir verkaufen nur Bienen, die keinem vom Hof oder Garten jagen wollen.

    bei Kunstschwärmen- das einzige Universal-Rähmchenformat - hat man noch den Vorteil , das kein Material weg geht und auch weniger Varroen mit verkauft werden.

    Wenn möglich nur ab 2 Stück verkaufen, dann muß man etwas weniger erklären. Ab 6/Verkauf macht es dann Spass. Das sind dann idR keine Anfänger.

    Geld in der Tasche, es macht einfach weniger Arbeit, macht Zargen frei für HR und Ableger und kann auch gut in Futter und Technik ... und Benzin angelegt werden.

    Abschreibung ?- nach 5 Jahren ist das Material so oder so da, und verbraucht auch ungenutzt Platz. Bei der jetzigen Inflation ist Haben einfach besser als jetzt kaufen müssen.

    Da ich im August ausgeknockt war, haben die Bienen den 1.HR behalten dürfen und mit halbvollen Waben wurde der angepasste BR bei DNM aufgefüllt. Und weniger als 10kg Zucker nachgefüttert. Bei LS/DD BR blieb auch der erste DNM -HR drauf.

    ich habe vorgestern noch ASG entfernt und FKP fürs Monitoring gezogen- nur noch auslaufende Brut. Den aufgesetzten Kieler beim kalkbrütigen Volk entfernt, die 3 Futterwaben dem letzten Kieler in die 2.Zarge gegeben. Drohnenbrut oder Drohnen - nirgendwo.

    Heute auch noch am letzten Stand das gleiche Spiel.

    Ich denke später Umweiselungsversuch oder drohnenbrütig.

    Bei den LS-Teleskopdeckel sind Klötzchen 15-20mm in die Ecken.

    besonders bei sonnigen Standorten wird bei den Blechdeckeln eine Belüftung garantiert und die "Brattemperatur" nicht auf die darunterliegenden Zwischendeckel übertragen.

    Die Bienenboxler (Balkon!) brauchten ein paar Jahre, um das einfließen zu lassen.

    Gelée Royale als Transportmittel für Krankheitserreger
    Gelée Royale kann als Vehikel dienen, Fragmente von Krankheitserregern von Arbeiterinnen zu anderen Bienen im eigenen Volk zu transportieren. Bei Nachkommen…
    bienen-nachrichten.de

    Social immunity in honey bees: royal jelly as a vehicle in transferring bacterial pathogen fragments between nestmates - PubMed
    Social immunity is a suite of behavioral and physiological traits that allow colony members to protect one another from pathogens, and includes the oral…
    pubmed.ncbi.nlm.nih.gov


    The oral vaccination with Paenibacillus larvae bacterin can decrease susceptibility to American Foulbrood infection in honey bees—A safety and efficacy study

    (in chrome oder edge übersetzen lassen)


    Bei den Bienen spielen aber die Bruthygiene auch eine Rolle, das erst bei höheren Sporenbelastungen es zum Ausbruch der AFB kommt.

    da weder die Elektronik, Kabeldurchführungen noch der Heizer wasserdicht sind ...

    Elektronik mag kein Wasser auch wenn es nur 12 oder 24V sind..

    beim Sublimox (220V) kam bei Sprühregen der FI-Schalter, d.h. Kriechstom über 20mA, deshalb habe ich einen direkt als Steckdose an der Trommel,damit man nicht den gesamten Bereich stromlos macht bzw weit laufen muß.

    Segeberger in Holz ist der größte Blödsinn den es gibt, weil die Vorteile Wärmehaltung, Frühjahrsentwicklung und Gewicht wegfallen. Schwerer, teurer als falzlose Magazine, auch beim Zubehör.

    Gewicht der Hönigräume sollte wegen Rücken und Altern auch berücksichtigt werden.

    Ich mag die Segeberger mit einräumiger BR in DNM.

    Bei den Holz Magazinen hatte ich dies Jahr erstmals mehr BR in LS als in DD in Betrieb.

    Honigräume sind DNM bis auf wenige 2/3LS wegen der vorhandenen Technik.


    Übrigens kostet eine Standbegattung vom Züchter im Vergleich zu den Beuten wirklich erstaunlich wenig und macht viel mehr Spass als jede Woche Schwarmkontrolle und Vollschutz ...

    Für Ableger ist das Flugloch durch die Bodenhöhe inkl Bausperre weit weg. Da würde ich eher in die Stirnseite ein Loch mit Rosette bohren und in der Anfangsphase das Bodenflugloch schließen. Lüftungsgitter braucht man nur für den Transport.
    Das flache nach innen versetzte Flugloch inkl Mäuseschutz (6mm) ist ein gute Lösung!

    wenn nicht genau gearbeitet wurde, ist es wirklich sinnvoll, es nur einzargig für Ableger zu verwenden. Ich habe auch ein paar Teile von einem Kollegen. Die Teile sind zT genau durchnummeriert inkl Aufsatzrichtung und wurden mit dünnen Leisten ausgeglichen. Das funktioniert halbwegs, solange man alles an einem Standort hat.

    Ich nehme die nur noch als Raum für Futterbehälter oder Hebehilfe am Boden.

    Bei wenigen Völkern kann man das noch machen, aber einheitliche Zargen nach Magazinimker mit passendem Zubehör sind einfacher.

    Bienen lieben es flüssig, saugen ist einfacher als abschlecken, da nutzt auch die Zunge ab.

    Entdeckelungswachs mit wenig Wasser auswaschen und auf 3:2 aufzuckern, das 1l wieder 1,4kg wiegt.

    Von EWK-Futterkammern & zu flüssiger Teig oder Honig- eine Zellstofflage vom mehrlagigen Papier hilft gegen Bienenversenken.

    Lochdeckel-GLAS arbeitet mit Unterdruck, wenn nicht abgenommen wird, bleibt es im Glas. Der Kunststoffbehälter gibt unter dem Luftdruck nach und der Inhalt fliesst bei entsprechender Konsistenz , Honig wird bei der Stocktemperatur idR ausreichend warm, das er von obenauf nachfliesst.

    Löcher - Blechdeckel- max 10 Löcher mit 1,5-2mm Nagel (egal, ob 0,38 oder 1,7l - nach Innen wegen der Verletzungsgefahr!),

    bei Kunststoff- in Flamme erhitzter Nagel oder 2mm Bohrer (dünnere Bohrer brechen sehr leicht)

    Kartons kommen in die Tonne, kann man aber auch als Arbeitskarton verwenden, in den eine Futterwabe gestellt wird und die Bienen abgefegt werden, um zum Schluss auf einmal wieder zurück gegeben von vorn oder hinten/oben oder zur Verstärkung von Ablegern verwendet werden. Auch zum Wachssammeln.