Beiträge von bienenfred

    wenn ich ein versuche ein WOHNHAUS im Außenbereich zu bauen, werden mir Steine ohne Ende in den Weg gelegt, und bekomme keine Baugenehmigung - will ich eine Großmastanlage für Schweine oder Hühner bauen, die kein Mensch zur Versorgung im Umkreis von 100km braucht, weil es schon mehr als genug gibt, haben die Anwohner kaum Möglichkeiten dies zu verhindern.
    Mit dem gleichen Priveleg darf ich zwar auch Bienenhäuser bauen, aber nur so groß wie es wirtschaftlich begründbar ist und wir belästigen keinen mit Emissionen und Gülle/Mist ohne Ende und müssen auch nicht mit Exportsubventionen der EU unseren Honig nach Afrika schicken.

    freue mich schon aufs Fitnessstudio bei den Bienen...
    bzgl neuer Beuten - Auszugsmagazine - schöne Ideen -ergonomisch- viele zu viele Einzelteile und Materialien(Holz, Alu, Edelstahl, lackierter Stahl, Schaumstoffdichtung, PVC-Gitter, PE-Folien) - dazu viele Ecken für Motten und Beutenkäfer!
    Alles was nicht heisse Natronlauge oder abflammen aushält ist für die Feuertonne, wenn Völker eingegangen sind!
    Wegen Zeitaufwand habe ich die Normbeuten und HBBs (ca 90) erstmal geräumt; noch kann ich 9er NM-HR-Zargen gut stemmen, alles drüber wird vor Heben entlastet und wenn ich halbeZargen(NM oder Dadant, falls ich umstelle) nicht mehr stemmen kann, werde ich wieder Wabenzieher in den HBBs oder baue Trogbeuten.

    als Standimker in MV kann man Raps nicht ausweichen- in max 1-2 km haben wir immer Raps. Obstblütenhonig gibs nur mit viel Raps dazu. Man kann nur mit den Bauern sprechen - und die haben in den letzten Jahren idR nach der Flugzeit gespritzt und keine merklichen Schäden verursacht.
    Aber je mehr Kapitalgesellschaften als Landeigentümer anonym werden und Lohnunternehmen einsetzen, steigt das Risiko der Rücksichtslosigkeit und der Bedarf an Überwachung.
    Der Hobbyimker wird nur in den Raps wandern, wenn seine Kunden diesen Honig haben wollen und keine alternative Tracht vorhanden ist. Wünschenswert ist ein Trachtband. Und das die Völker im Raps ordentlich loslegen weiß jeder. Da beginnt das Ablegerbilden oder die schwärmen!

    aber es gab auch Umleitungssysteme zu einen leeren Nachbarkasten oder zu einen Schwarmsack bei Heideimkern
    bei heutiger Technik baut man vielleicht eine Falle, die jeweils eine Königin selektiv in eine andere Kiste schiebt- die Schwarmbienen folgen dann dem Geruch,
    aber leider stören die dicken Willis immer wieder:confused:

    Schwarmvorbeugung durch Brutentahme oder Brutdistanzierung ist effektiver als der Notstop mit Absperrgitter vors Flugloch für den Wochenendimker.
    Habe ich schon als Jungimker gemacht, wenn hinten der Baurahmen nach Schwarmlust aussah und ich zum letzten Zug musste.
    Was anderes sind Apinaut und der Schwarmfang auch nicht, und müssen jeden Abend kontrolliert werden, aber wenn man nicht da ist...

    Die Batterie ist kein muss, die Dinger funktionieren auch wunderbar mit einer Powerstation (mit welcher ich auch meine Mittelwände einlöte)


    die intern auch nur einen Akku haben, wobei heute nicht nur 12V/10Ah-Bleigelakkus eingebaut sind , sondern auch Lithium-Akkus höherer Kapazität mit höherer Energiedichte/kg als bei den Bleiakkus(übliche Kapazitäten >40Ah bei PKWs).
    Also Augenauf beim Kaufen- und auf die Kapazität achten.
    Aber auch daran denken, das Akkus sich bei geringer jährlicher Nutzung ohne Wartung kaputt liegen. Da hat man mit einem 220V-Konverter am Auto und Kabeltrommel kein Wartungsaufwand und evt. mehr Nutzen.
    Alternativ kann der im Herbst ausgebaute Motorrad- oder Rasentrekker-Akku (12V/10-20Ah) auch für den Zweck genutzt werden.
    Kommt halt an wielange und wieoft eingeschaltet wird, bis die Entladeschlußspannung erreicht wird, ab der bei weiterer Nutzung der Akku geschädigt wird bzw die Spannung nicht mehr für die Heizleistung(ist proportional zum Quadrat der Spannung) ausreicht.
    Gruß Fred

    der Varrox ist das Original- und idR flacher als alle Nachbauten, weshalb insbesonders bei Hinterbehandlungsimkern beliebt, da es durchs Flugloch rein muß. Ich kenne Imker, die arbeiten seit über 10 Jahren damit. Preis ist also relativ. Vorn ist alles wasserdicht gekapselt. Lt. Anleitung nur 2,5min Verdampfungszeit.
    Wenn man 220V-Anschluß hat, kann man auch sehr gut ein elektronisches Netzteil für Halogenlampen nutzen.


    Gruß Fred

    der varrox ist kompakter und flacher als die Nachbauten und deshalb bei den Hinterbehandlern beliebt, die nicht so hohe Fluglöcher haben.
    Es laufen keine Kabel an der Haltestange lang wie bei den Nachbauten.
    Ich kenne ältere Imker, die ihren Varrox seit über 10 Jahren nutzen- ist also auch ein langlebiges Werkzeug.
    Statt Batterie lässt sich auch ein elektronischer Trafo für Halogenlampen nutzen, wenn 220V vorhanden sind oder über einen Transverter erzeugt werden.Gruß Fred

    hallo Hadeka,
    jede Initiative, die sich kritisch mit der Artenvernichtung auf der Erde auseinandersetzt, ist zu begrüssen. Die Schwartauer lassen es sich was kosten, auch in Zukunft noch Lebensmittel produzieren zu können. Und mit der Zusammenarbeit mit Prof. Tautz sicherlich auch eine Kapazität an Land geholt, die aktuelles aus der Forschung einbringen kann.


    Da Aldi im Wettbewerb mit den anderen Discountern bzgl Bio und Regionalität Nachholbedarf hat, mussten sie sich was neues einfallen lassen. Die Macht Erzeuger zu erpressen haben sie ja noch.
    Aber die Discounter sind auch Verursacher des Problems- mit ihrer Marktmacht zwingen sie erst die Erzeuger immer billiger zu produzieren, sonst werden sie nicht gelistet. Die setzten dann mehr auf Chemie als aufwendige Bodenbearbeitung und Fruchtfolge. Auch durch die Qualitätsansprüche der Discounter werden ein Grossteil der Früchte, weil außerhalb der Norm, vernichtet.
    Dabei wird das Zeug ohne Rücksicht aus der ganzen Welt zusammengekarrt- ökologischer fußabdruck- egal...
    Dazu kommt die unsägliche Energiesubventionierung und Agrarspekulation der Finanzindustrie, die den gesamten Agrarmarkt noch weiter verzerrt und die Landwirtschaftskonzentration in den Händen weniger weiter forciert.


    Ich brauche kein Bio-"Schein" auf frischen Brombeeren aus Mexiko im europäischen Winter, sondern regional erzeugte Produkte, auf einem Acker, dessen Pflanzen auch für Bienen nutzbar sind ohne vergiftet zu werden oder wenigstens einen "Blühstreifen" mit Insekten hat. Wenn letztere nicht mehr existieren, wirds auch für die Imkerei auf dem Lande eng.
    Bis jetzt konnten die Bienen auf dem Stand auch in geringem Abstand zum Rapsacker überleben, weil der Bauer die Leistung der Bienen zu schätzen weiß und sehr wenig und abends spritzt, aber ich merke auch, wenn alle Völker gereizt sind, das mal wieder mit Glyphosat im Flugkreis gearbeitet wurde.Tiefpflügen zur Unkrautbekämpfung ist noch teurer.
    Ich kann zwar in die Stadt mit einigen Völkern ausweichen- es gibt dort viel weniger Herbizide und Insektengifte- und der Honig reicht für die Familie, aber die Bienen können auch nicht ihre Bestäubungsleistung für die Landwirtschaft erbringen.
    Damit sind zwar ein paar Bienen, aber nicht die Welt zu retten.


    Gruß
    Fred

    es sind nur einige, wenige..., die den Mehraufwand bzgl Zeitpunkt,Temperatur und Arbeitszeit scheuen mit den zugelassenen organischen Säuren, und lieber Amitraz-Streifen oder das andere pharmazeutische Dreckzeug auflegt. Ich glaube auch nicht, das diesselben dann den Aufwand mit Naturbauwaben betreiben werden.


    Spätestens wenn wieder bei Honigtests Schadstoffe nachgewiesen werden, müssen wir uns am Verkaufsstand rechtfertigen und nachweisen, das unsere Produkte schadstofffrei sind.
    nein, ich bin kein Bio-Imker und habe auch nichts gegen Berufsimker. Wir imkern in 3.Generation als Hobby und essen selbst mehr als 100kg Honig. Und ich weiß, was wir nicht essen wollen!
    Gruss Fred

    Hat jemand Zugriff auf ein Protokoll vom Veitshöchheimer Imkerforum 23.01.2016 ? oder vielleicht sogar ein Video?


    Die Verwendung von Amitraz in Pflanzenschutzmitteln in D verboten. Ein Grund war die Bienengefährlichkeit bei Sprühen in die Blüte.
    In Bild regt man sich gerade wieder über belastete Birnen aus der Türkei auf.
    http://www.bild.de/ratgeber/ge…kinder-10147792.bild.html


    Angesichts der Nennung von bereits bestehenden Resistenzen(- d.h. die Mittel wurden von Imkern in D bereits illegaler Weise verwendet- oder bezog sich das auf die Länder, wo Amitraz seit Jahren zulässig angewandt wurde?) und dem möglichen Nachweis der Abbauprodukte von Amitraz in Wachs und Honig, besteht die Vermutung das hier nachträglich eine Legalisierung erfolgen soll bzw nur Anpassung an die unselige Zulassung des Mittels u.a. in Frankreich, Polen und Tchechien und seit 19.1.2016 auch in Österreich. Da hat die Chemie&Pharma-lobby wieder ganze Arbeit geleistet.


    Bereits in den 90iger jahren wurden von Berufsimkern Amitrazprodukte aus Frankreich nach D illegal eingeführt und auch zum Weiterverkauf anderen Imkern angeboten.
    AMitraz war bereits 2002 Thema-> http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=6503


    Genauso ist es bei einigen Berufsimkern nach wie vor üblich ihre Völker über Winter nach Süditalien zu bringen bzw Kunstschwärme(Gesundheitszeugnis liegt bei, aber wer untersucht schon jeden Karton) aus Italien anzubieten, obwohl der Beutenkäfer nach wie vor dort sein Unwesen treibt, so werden wir also auch mit diesem Schädling in naher Zukunft Probleme bekommen.


    Man kann also auch unter diesem Gesichtspunkt Untersuchungen vom Verbraucherschutz und der Veterinärämter bzgl von solchen Medikamenten-Abbauprodukten in Honig und Wachs nur begrüssen und auch verstehen, warum einige Imker den Aufwand für eine Biozertifizierung betreiben, um sich von einigen schwarzen Schafen nachweislich abzugrenzen.


    Beste

    Paschkebügel sind für Blätterstockbetrieb/HBB entwickelt worden, leider sind die alten nicht aus Edelstahl, also nicht säurefest.
    Bei den HBB-Rähmchen wurden sie am Ober- und Unterträger genagelt. Wenn man die im Magazin als letzte Wabe reinwürgen muß, er hinderlich. Durch die recht kurzen Krampen fallen sie gerne wieder ab, so das manimmer wieder eine auf dem Boden oder in der Schleuder findet.
    Genagelte (Plast)Abstandsrollen oder Pilzköpfe halten besser und sind einfacher zu nageln.