Beiträge von bienenfred

    man kann ihnen auch das Regen-Wasser von den Dachflächen zu leiten. Es muß nur regnen.

    Wie sieht solche eine Hecke nach 10 oder mehr Jahren aus? Mit welcher Breite muß man rechnen?

    gerade beim Entdeckeln mit der Gabel muß der Arbeitsplatz bzgl Höhe und Abstand passen, um die Belastung auf die Handgelenke gering zu halten. Da ist das Entdeckelungsgeschirr durch die Größe besser als GN (Gastronorm).

    Momentan sind es noch zuwenig Waben, die ich mit dem Messer entdeckeln könnte, aber ich bin schon am überlegen für das GN-Sieb eine Auflageschiene zu bauen und die wenigen LS-HR mit dem Messer zu entdeckeln. Es braucht ehe eine andere Aufstellhöhe als mit der Gabel.

    Und ich muß neben der 10 oder 14er-DNM-Radial zusätzlich eine 4W-Selbstwendeschleuder nutzen.

    es hängt davon ab, ob du beim Schleudern die Zeit zur weiteren Verarbeitung hast- der abgelaufene Entdecklungshonig aus dem Geschirr kommt bei uns entweder wie normaler Honig durch die Siebstrecke, dafür wird das Wachs 2x durchstochen mit Spachtel, es wird aber für ein paar Kunden auch immer wieder ein kleiner Eimer extra gestellt oder gleich in Gläser gefüllt.

    Das restliche Wachs kommt zum Schluß in Hobocks und wird meist im Herbst/Winter als Backhonig aus dem Wachs entfernt- da geht es mir mehr ums Wachs, das extra erfasst wird.

    Mal sehen wie es mit der Zeit nach dem Schleudern aussieht-- ich werde auf jeden Fall noch einen 2.Deckel bauen, das ich 2 GN-EWSnutzen kann.

    auch die Polen haben in den letzten Jahren bei Kartoffeln zugelegt, da war 2020 eine Rekordernte.

    Angesichts der "Zuwachsraten" auf der Waage im letzten Jahr wäre bei den meisten eher eine LowCarb-Ernährung von Nöten.

    ich habe für DNM und Kuntzsch alle möglichen Schiede gebaut- Ohren abgebrochen, Platten haben sich verzogen, Isolierung abgenagt.... ;

    für die Dadant habe ich gleich die Thermoschiede von Wagner gekauft, da verzieht sich nichts, andere kaufbare Schiede wären zudem teurer gewesen und mich störte der überstehende Oberträger

    im Waschkessel mit kochendem Wasser dauert das Schmelzen einer Futterwabe wenige Sekunden , der Entdeckelungswachsschmelzer soll den Honig retten- nur so rechnet es sich. Deshalb Begrenzung der Lufttemperatur und ein Aufbau, das die Heissluft nur auf nicht geschmolzenes trifft und Honig&Wachs unterhalb eines Siebes abkühlen kann.


    der Sonnenwachsschmelzer läuft ungesteuert zeitweise auf über 130°C, die Honigreste sind nur noch für den Kompost. Ohne Wasser im Auffangbehälter erhält man kandierten Zucker und überhitztes Wachs.


    effektiv Dampf erzeugen und isolierter Schmelzbehälter- 2kw Tapetenlöser ist die kleinste Stufe.

    Gasbrenner oder Holzofen - Gas geht am schnellsten- kostet aber, Heizer relativ klein&leicht, gut mobil nutzbar.

    Holzheizung dauert länger- fast kostenlos, nur Arbeitsaufwand, wenn genug Baumschnitt oder Holzreste vorhanden sind. Von offenem Feuer und Topf/Gasflasche bis Militär-Dampferzeuger- alles möglich.

    warum? sie lagern nicht offen wie die MW in Bananenkartons, sondern in Zargen oder DNM-Transportkisten idR mit einer Wabe weniger als möglich- mit Boden/Deckel geschlossen, teils mit Gittern oben/unten. Manchmal finden Ameisen den Weg rein, da wird schon mal Backpulver um die Zargen gestreut. Damit es nicht ein Nest wird.

    Offene Lagerung verbietet sich schon wegen Mäusen und Waschbären, die können sehr gut klettern.

    Es sind immer mal ein paar Wachsmotteneier auf den Waben, deshalb ist die Lagerung auch bei pollenfrei kalt besser, die versuchen sogar MW an zu fressen.

    mit Material für nur 2 Völker wird es schwierig- besserer Plan auf 4 Völker+ein paar Zargen mehr, das 6-8 eingewintert werden. Im Herbst oder Frühjahr reduzieren durch Vereinigen oder Verkauf.

    Bei 2-4 Völkern würde ich eher unbegattete oder Weiselzellen vom Züchter holen.

    Wenn man die dunkle Biene weiter vermehren möchte, bleibt wohl nur Belegstelle, da deren Drohnen wohl eher zur Minderheit gehört.

    F1 von selektierten Zuchtlinien sind meist noch gut händelbar, durch den Heterosis sind sie leistungsfähiger, ab F2 werden die Eigenschaften vielfältiger, da sollte man vor dem Vereinigen mit dem Daumen selektieren können.

    man sollte auf jeden Fall nicht mit wöchentlichen Kontrollen pokern, ob man alle Zellen gefunden hat oder nur ein bißchen zu schröpfen, sondern mit TBE oder Zwischenableger durch Trennung von Brut und Flugbienen einen starken Schnitt machen. Je nach Ambition dann später Rückvereinigung oder weiteres Volk einwintern.


    Wenn man täglich am Stand ist, gibt es auch das Apinaut-Magnet-System.

    man sollte keine Energie für Kühlung oder Trocknung verschwenden.

    Trocken im Holzschuppen oder Carport lagern- wenns im Winter durchfriert umso besser.

    Man kann es mit der Waben-Hygiene auch übertreiben. Wenn man genug HR hat, kann man die Schleuderung zeitlich strecken, während die Bienen nach der Frühtracht schon wieder Robinie in ausgebaute HR eintragen.

    bei den Vliesen gibt es wie bei Arbeitsschuhen richtige Stinker, die man lieber im Laden lässt oder zurück schickt.

    Ich halte Vlies bei der ersten Schmelze eher für hinderlich, ich verwende es erst bei der nachfolgenden Umschmelzung mit Wasser beim Auskippen durch ein Gemüsesieb mit ausziehbaren Trägern, wenn das Wachs später für Kerzen verwendet werden soll.