Beiträge von bienenfred

    man merkt es schon deutlich, ob 30-300m oder ca 1,5km zum Raps, aber ohne Wandern sind Standorteinflüsse bei der Frühjahrsentwicklung auch relevant. Wobei dieses Jahr der tendenziell schwächere Stand 50m und der bessere mehr als 1km zum Raps hat.
    Bei mehreren Trachten in größerer Entfernung merkt man auch Unterschiede in der Honigzusammensetzung der einzelnen Völker, es toben dann nicht alle in eine Tracht, aber bei Raps wird alles überdeckt.
    Ich kann mich auch an Artikel aus DDR-Zeiten erinnern, die das bestätigen.
    Schneller zu finden war der folgende Link, ab S.35
    http://www.ages.at/fileadmin/_migrated/content_uploads/Nektarertragspotential_von_Rapskulturen_in_%C3%96sterreich.pdf
    ähnliche Disskussion jedes jahr
    [url]http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-37741.html

    [/URL]
    Gruß Fred

    Sollte kein Zwang sein - nur Unterstützung. Wenn du versuchst die Bienen auf zu kleinem Raum zu halten, kommen sie schneller in Schwarmstimmung und suchen sich eine neue Wohnung.
    Das Einengen konzentriert das Brutnest- es ist richtig voll mit Bienen, damit ist sehr effektive Wärmeregulierung möglich, bei höheren Bruttemperaturen werden langlebigere Bienen produziert- gleichzeitig verringert sich die Brutdauer, beides fördert nicht die Varroentwicklung.
    Das Einengen im Frühjahr ist nicht vom Wabenmaß abhängig- hat sich bei allen Maßen seit dem mobilen Wabenbau bewährt. Bei den Hinterbehandlungsbeuten wird das Fenster geschoben, mit den überlaufbaren Schied ist Reserveraum für Futter und Bienen vorhanden, sollte ich mal keine Zeit haben wird auch hinterm Schied weiter gebaut.
    Gruß Fred

    meine beiden Balkonvölker haben gestern auch die Wärme genutzt, Pollen ranzuschleppen und Frühjahrsputz zu machen. Hatte vor 2 Wochen Schiede gesetzt.
    iWei
    Wenn der so schwach ist, untere Zarge weg und mit Schied einengen und aufpassen das Futterwaben am Nest sind. Sonst verhungert er bei der Kälte oder wird durch die unbesetzten Waben schnell ein Opfer.
    Wenn sie Pollen holen, scheinen sie ja noch Brut zu haben.
    Boden säubern, schau dir mal den Totenfall an, ob Varroa in den Bauchtaschen sind.
    Kontrollieren würde ich erst Ostern- wenns hoffentlich warm ist.
    Gruß Fred

    Den Bienen muß es passen, nicht dem Imker!


    zu 2.
    Ableger - verwende selbst DNM- 4-6er Kisten, oder 9er mit Trennschied für 1oder 2 Ableger
    - 3-6 Waben sind im Kaltbau besser zu nutzen, bei Warmbau wird die 1.Wabe außen idR nur für Pollen verwendet.
    - die Bienen haben kürzeren Weg zum Flugloch zum Verteidigen
    - Flugloch mittig der Waben, am besten in halber Wabenhöhe 1-2cm Loch- bei Ablegerkästen
    bei der Notfütterung (Ende Januar) eines 4 Wabenablegers war bei Aufsetzen vom Futterglas aus der 3-5cm entfernten Traube das Flugloch sofort besetzt ;)


    Wenn die Bienen den Platz brauchen werden sie bis auf Beespace zur Unterkante des Rähmchens weiterbauen, bei Kielern bekommen sie nur Anfangsstreifen.


    Ableger möglichst im Standmaß bilden- das macht vieles einfacher. (bei der Schwarmverhinderung, Verstärkung mit Brutwaben, 1xFutterwaben, 1x MW-Grösse, ohne Bastelei in die Magazine)
    Die kleinen Einheiten sind mehr zur Aufbewahrung von Königinnen gedacht.
    Gruß Fred

    wenn man die nicht selber baut, sollte man lieber Magazine kaufen.
    Nach guten Erfahrungen mit Minivölkern in Kieler MWKs hatte ich auch vor ein TBH zu bauen und aufzustellen. Der letzte Winter zeigte, das Diagnose und Notfütterung bei TBH und Bienenkiste im Vergleich zu Magazinen wesentlich schwieriger bis kaum möglich ist.
    Spätestens beim Versuch eine gebrauchte TBH oder Bienenkiste zu verkaufen, merkt man das man für viel Geld wenig Brennholz bekommen hat.

    wer ist schuld, der starke Räuber oder der Schwächling, der sich nicht verteidigen kann, der schon am Flugloch die Spuren der Schwäche zeigt. Sobald die anderen Völker Flugwetter haben, finden sie auch die Futterquelle.
    Meist ist es sinnvoller den Schwächling zu verstellen und sein Flugloch auf weniger als 1cm einzuengen.

    Wir arbeiten bei Raps mit 3 Doppelsieben im Wechsel.


    Wenn der Raum kalt ist beim Schleudern oder Abfüllen, kann man mit Heizkissen, oder moderner - Folienheizung- eine Abkühlung des Honigs am Edelstahl vermeiden, bei ca 50-60W besteht auch keine Gefahr der Überhitzung.
    Ein Frostschutzheizkörper (250-500W, ca 20-30€) gekoppelt mit einem Temperaturregler- mit Fühler am Boden- unter die Schleuder, erwärmt zwar auch den Raum, kann aber auch im Wärmeschrank verwendet werden- Kosten unter 80€. Reicht zum Experimentieren erstmal aus.
    Gruß Fred

    Faulbrutsporen werden durch Abflammen oder heisser Natronlauge -siehe Faulbrutsanierung - vernichtet. Heisse Natronlauge ist auf Grund der Gefahren und den notwendigem Arbeitsschutz nur bei Faulbrut sinnvoll und nicht prophylaktisch für einen Kasten.
    Verwendetes Material- Glas&Alu sind nicht laugenfest und Kunststoffe und Glasplatten(Spannungen) bedingt flammfest.
    Das Abflammen ist bzgl Arbeitsschutz besser zu händeln z.B. mit Propangasbrenner.
    Im Zweifelsfall - neu oder selberbauen in der passenden Größe oder gleich einen Dampfwachsschmelzer.

    Das ist doch NUR der Kundenstopper, der Rest ist doch nur ne Frage der preislichen Gestaltung- für die Honigesser gibts den 3er, 12,15er Karton, für Platzsparer 2 Sorten zum 1,5-2x Preis. Ich glaube kaum, das jemand seine gesamte Ernte so abfüllen möchte.

    Das sieht gut aus- hat ein Imker bei der letzten Schulung gezeigt- 2 Sorten und nur ein Glas.
    Geht mit dem schnell kandierenden Rapshonig am besten, dann Robinie oder Waldhonig dazu.
    Du kannst natürlich dazu die Geschichte von deiner neuen Bienenrasse erzählen, die den Honig in die Gläser stapelt.
    Gruß Fred