Beiträge von bienenfred

    die Frage des Durchbringens stellt sich nur bei den EIN Bienenkistenbesitzern.
    Wer sich ernsthaft mit der Bienenhaltung beschäftigt, hat mindestens 2-4 Beuten und bei einer natürlichen Vermehrungsrate von minimal 100%... ab dem 3.Jahr zuwenig Beuten, das soll auch bei einigen Bienenkistenbesitzern funktionieren

    Werden dabei 10% abgestriffen hätte es ja schon einen spürbaren Effekt. Soweit die Überlegungen. Mehr hätte ich mir davon auch nicht erwartet.


    wenn die Milben zu sehen sind oder auch die Folgen wie verkrüppelte Bienenflügel, helfen nur noch akute Maßnahmen TBE/Kunstschwarm in Kombination mit AS oder Oxalsäure, um mit fast 100%iger Milbenvernichtung das Volk noch zu retten. Fangwabenmethode und Milchsäure wären dann nur 2.Wahl für mich.

    zu den Bienen bitte nur für eine Nacht, sonst wirds eingebaut! Wurde in meiner Kindheit so gemacht, da wurde auch noch direkt an der Beute im Bienenhaus geschleudert.


    Siebe werden auf dem Entdeckelungskasten umgedreht abgelaufen und mit Plastspachtel gereinigt.
    Dann in kaltes Wasser mit Spülmittel einweichen, ausspülen und trocknen lassen.
    2 oder besser 3 Siebeinsätze im Wechsel lassen auch keinen Stress aufkommen, wenn man ein paar mehr Völker hat.

    Lernen will er nicht, und jeder Versuch an Honig zu kommen ist beim Discounter erfolgreicher.
    Hoffentlich ist es ein wehrhaftes Volk, damit sich die Manipulationsversuche in Grenzen halten.


    Im Gegensatz zu Bienenkistenbesitzern wissen Magazinimker, wann angenommene Honigräume vollgetragen oder wie man am Ende der Saison aufgesetzte Zargen leerputzen lässt! Fürs letztere ist das Spundloch geeignet.

    Wenn das gehen würde, hätten wir bei jeder Brutraumkontrolle die Oberträger voll Milben. So schwer wie die HR sind, flitzen die alle mehrmals am Tag nur so durch Absperrgitter, dann würden auch die Pollensammelkisten voller Milben sein. Sind sie aber nicht!
    Die ersten 8 Milben sitzen in den Bauchtaschen, die 9 an der Brust und erst die 10. sehe ich auf der Biene. Das heisst nur für die 9 und 10 und weitere wirds am Gitter enger, aber nicht eng genug.

    mit dem Strich oder einer Diagonale aus Reißzwecken ist doch ein alter Hut, oder die Leisten wurden durchnumeriert, damit sie wieder passten.
    Im Naturbau ohne MW sicherlich eine sinnvolle Maßnahme gegen Wabenmonopoly.


    spätestens bei 2stelligen Völkerzahlen lässt man solche Spielereien und markiert nur noch einzelne Waben für lfd Arbeiten, zB die DrRA oder die Wabe, von der man 3 Tage später umlarven möchte oder zum Auslaufen hochgehängte- mit Reißzwecken.
    Die richtige Reihenfolge ergibt sichaus der Art wie ich jedes Mal die Waben auf den Bock oder eine Ablagekiste stelle und wieder zurück. Beim Arbeiten mit HBB lernt man das von selbst. Auf Grund der Abstandsbügel auf einer Seite wird nicht gedreht.
    Auch verhindert das ABstellen der besetzten Waben in eine extra Kiste/Bock oder Wabenhalter das Umfallen der Wabe oder das eine Königin mal ins Gras fällt.
    Gruß Fred

    Apiinvert oder Zuckerlösung 1:1 nehme ich bei vorweggenommenen Schwärmen.
    wenn man Reservefutter für längere Besuchsintervalle möchte, auch Futterteig anbieten, nehmen sie nur, wenn keine Tracht ist.
    bei langgelagertem,erwärmten Honig könnte der HMF-Wert erhöht sein

    Schwarmfang mit weisellosen Völkern?
    Hatte 2015 den Fall das ein EWK, das in einer leeren Beute zur Begattung stand innerhalb einer Woche um 2kg Bienen zugenommen hat. Es sind aber auch genug ausgezogen aus anderen EWK, das ich danach nur noch MWKs verwendet habe.
    Bei meinem einzigen diesjährig gefangenen SChwarm sind auch kleine Buckis/große graue Carnis 50/50 vereint, ich hatte bei 3 Völkern 2 Tage zuvor spätabends ASG als Notbremse beim Flugloch vorgemacht- Das 4.Volk daneben ohne Notbremse ist dann geschwärmt, aber auch eins der "gesicherten" hatte kurzzeitig weniger Bienen, aber ohne merklichen Honigverlust.
    Oder ich habe nicht erkannt, das es 2 Schwärme am selben Busch waren, als ich sie in die Kiste schüttelte.
    Egal - inzwischen haben sie 3 Zargen MW ausgebaut und die oberen sind ganz schön schwer in einer Woche Raps geworden.

    auf wieviel Waben sitzt der Ableger, Maß?
    1-BW-Ableger sind Hungerableger- die bringen auch keine optimalen Kö zustande. Ich nehme je 2-4 BW+2 Deckwaben Fu/Pollen.


    Den Ableger auf 1 BR lassen (FuWA in HR, +2 Leerwaben zum Stiften reichen) und sofort 1-2 HR geben , die Flugbienen schleppen Nektar & Pollen ein.
    Wenn sie die stinkigen afrikanischen Bio-MW nicht mögen, lasse sie doch mit Anfangsstreifen(senkrecht gedrahtet) beim Auffüttern selbst bauen, jetzt neigen Völker ohne MW mehr zu Drohnenbau im Brutraum. HR -vorn und Mitte ausgebaute Waben, blockweise MW, wenn Tracht ist werden sie schon Lagerkapazität ausbauen.


    Gruß Fred


    Ich hörte sogar von Kollegen, die zumindest Frühtracht-Wachsreste, Siebe, Eimer mit Honigresten etc. offen zum Ausschlecken neben die Völker hinstellen, wenn in der Landschaft noch Tracht herrscht. Dadurch wird aber den Völkern m.E. Räuberei antrainiert.


    auch Ameisen werden angelockt

    aber nur solange sie unten keine Pollenbretter anlegen- ich habe gerade einem Kandidaten mit 2,5 Waben glänzenden Pollen und eine überdicke Futterwabe aus dem BR gegen 3 MW getauscht und mit den restlichen geschleuderten Waben noch eine weitere HR-Zarge aufgesetzt- seit Sonntag fliegen sie in die Robinie in MV.
    Ich denke, die waren auf dem Weg, aber mit Ende des Raps haben sie alles vollgepackt und verdeckelt- 2.HR 95% -die Lage beruhigt sich merklich.
    Näpfchen- ja, aber keine WZ mit geleeRoyal.


    Ich brauche beim Entdeckeln einen Beschleuniger! Habe heute statt 12 nur 10-11 Waben mit erhöhtem Abstand zuückgegeben-vielleicht hilft das Brotmesser, bevor ich in elektrisch investiere. Bei DN gerade mit Abstandsbügeln bleibt nur Entdecklungsgabel oder?

    Gruß Fred

    10 Waben-Stern- elektrische Schleuder geerbt,
    8-10 Völker am Tag abgeschleudert,
    von Schleuder mit Grobsieb (3 Stück im Wechsel) in Eimer(3x) , 3-4 Eimer in 50kg Abfülleimer mit Doppelspitzsieb (2x) - in 40kg Hobocks, aber nicht mehr voll wegen der Schlepperei


    Engpass ist Entdeckeln und Rausnehmen aus den Völkern ohne Bienenflucht(noch nicht vorhanden), wegen diverser Beutentypen, und weil ich auch einen Teil vom Rapshonig aus dem 1.HR raushaben wollte, um bei Zargentausch nicht zuviel kristallinen Honig in den Waben zu haben.


    Gruß Fred

    Auch wenn du nur einen BR als Betriebsweise machst, gehören trotzdem bei Zander und DN mindestens 3 Zargen zum Volk. Der Platz wird gebraucht.
    Die 3. Zarge= 2. HR ist der Überschuß für den Imker.
    Die brüten dann von Holz zu Holz, haben also kaum Vorräte an Pollen und Honig- deshalb am selben Tag den ersten 1.HR zurück und 1-2 Waben mindestens lassen (Randwaben werden oft nur einseitig verdeckelt und die Außenseite zum Transfer genutzt) falls mal ne schlechte Woche kommt oder wie jetzt vielleicht die Gewitter die Robinie verhageln. Minimal 4 kg sollten immer im Volk sein.
    Bei frischem Nektareintrag in der Mitte Vorsicht, selbst wenn es nicht spritzt, treibt es den Wassergehalt sehr hoch. Ich ernte lieber nur 16% im Eimer und lasse alles im 1.HR was nicht 2/3 verdeckelt ist- zuviel Pollen im Honig verstopft auch die Siebe.
    Wer keinen Raps hat, sollte da großzügig sein.

    Und da verschenkst du keinen Ertrag?


    Bei TBE zum Trachtende bauen die Bienen ja aus Zucker den Wabenbau wieder neu auf - kostet zwar Geld, aber keinen Ertrag (wenn du damit nicht deinen Nettogewinn meinst)


    Sicherlich kostet der ständige Schnitt der DrRa Honig, aber ich reduziere die Varroa und sie können Bauen/Wachs produzieren.. Da ich die Mehrzahl der Völker Beutenbedingt auf einem BR 1,15 oder 1,0 DN habe und noch überwiegend Carnicazucht sind die 14 Tage auch das Kontrollintervall zum Erweitern (HR, MW) oder Schröpfen und bzgl der Schwarmstimmung.


    es ging nicht um die TBE, sondern das o.g. VeRfahren nach der Frühtracht als generelle Methode! das eine TBE 1x für das Volk gesund ist, ist keine Frage - WANN muß jeder für sich entscheiden.
    was ist ein KS am Ende der Saison? Ein BRUTFREIER und fast varroafreier Start in das neue Bienenjahr mit neuer Weisel, der nur wenige Euro in Zucker kostet. Das ist MEIN Zeitpunkt.
    Wenn ich 50% meines Bestands nach der Linde in KS mit MW und neuen Weiseln auffüttere (nur 15%MS, Dez evt nachmal OX), habe ich auch den Effekt und fürs folgende Jahr starke Völker, die idR auch vom Schwarmdusel ausgenommen sind, wenn sie rechtzeitig erweitert wurden.
    Ein Großteil der gebildeten Ableger hat ja schon neue Weiseln.
    Bis jetzt sind nur 2 Jährige oder ältere Königinnen auf Reisen gegangen und vor allem 2zargig überwinterte Br oder nur mit einem HR sind in Schwarmstimmung, aber wie gesagt- meine Schuld- mit 12-14 Waben ohne Schied bzw 2xBR a 12 habe ich den meisten zu früh, zuviel Raum zum Einlagern im BR gelassen. Jede Woche Kontrolle- wie die letzten Wochen notwendig, nervt bei 200km Entfernung.