Beiträge von bienenfred

    Alte Imker sagen: Völker verhungern bis zur Stachelbeerblüte.

    Bei mir sind noch die meisten HR DNM im Warmbau, drunter im Kaltbau DNM, Dadant oder Langstroth als angepasster BR, so das ich hinten in der ersten HR-Zarge 2 verdeckelte Futterwaben(markiert) stehen lassen kann. Die stören nicht das virtuelle Brutnest und so kann ich mit ruhigem Gewissen ab dem 2.HR abernten, ohne das die Gefahr besteht, das bei schlechtem Wetter das Volk ohne Futter da steht. In der Regel werden die nur zum geringen Teil gebraucht und auch schnell wieder aufgefüllt und wieder verdeckelt.

    Futterwaben mit wenig Futter anritzen und hinterm Schied leeren lassen, trockene Waben sind besser zu schmelzen

    Schied macht Sinn, wenn man noch keine (2) hat, glatte Thermoschiede kaufen, ohne vorstehende OT, die preislich günstiger als Fehlkonstruktionen aus Holzträger/Sperrholzplatte sind.

    Wer schon mit Thermoschieden oder Styroporbeuten gearbeitet hat, kennt den Sinn, nicht nur theoretisch ....

    Solange noch keine ädaquaten Einträge im HR sind und als Vorrat für die Bienen verbleiben, können auch verdeckelte FW hinterm Schied bleiben (4-6kg!). Die Bienen entdeckeln die nur bei Bedarf und verbrauchen das meiste dann direkt.

    manchmal ist es positiv, wenn eine nicht mehr zeitgemäße Methode beim ersten Mal negativ ausgeht...

    Aufsetzen zur Verstärkung klappt nur, wenn beide in Brutpause und pheromon mäßig ähnlich sind oder besser kleines Brutnest("Hunger schreiende" Brut) vorhanden ist, sonst werden die Untertanen fahnenflüchtig und das andere Volk freut sich über die Futterspende.

    Aktuell haben wir in MV nachts bis -5°C .

    Ich habe die 4-6 DNM-Waben-Ableger heute nachgefüttert- mit Loch im Zwischendeckel (Mitte oder im vorderen Drittel) direkt über der Traube mit Lochdeckelglas 0,7l Apiinvert mit ca. 35-40°C . Ein Ableger ohne Loch im Deckel- Futterwabe, die im Schuppen lagerte, vorher für ein paar Minuten in Eimer mit warmen Wasser tauchen, bevor es in die Ableger-Holzkiste kommt.

    Alternativ Folie und Honigraum drauf stellen.

    Alles was weiter als Beespace weg ist, wird bei Frost schlecht angenommen.

    man hört die Vorträge von Guido Eich und Jürgen Binder an....

    und päppelt weiter anstatt mit starken Völkern erst mal eine mögliche Frühtracht zu nutzen! Die Pflanzen sind weit voraus. Die anderen werden sich bis zur Linde schon entwickeln.

    Schaut was in den nächsten 2-4 Wochen an Wetter und Tracht im Umkreis des Standes kommen könnte. Wenn Tracht kommt, macht man Honig (Binder).

    wenn die so stark sind, auf maximal 8 Waben lassen, hinter dem Schied Gitterboden offen und Honigraum über ASG drauf. Die 2.Waben als MW, Rest als ausgebaute Waben, wenn vorhanden. Bei soviel Bienenmasse haben die genug Bienen , um die Brut zu wärmen und werden schon oben bauen und warten nur auf einen Tag mit Nektarfluß - ohne Honigraum verhonigen sie den Brutraum. Auf Futter achten, wenn die so brutfreudig sind. Zur Not Futterteig auflegen.


    Bin gerade in MV - 5cm Schnee heute früh, gefühlt mehr Frosttage im März als im bisherigen "Winter", Großteil der Weidenkätzchen liegen nach dem Sturm am Boden.

    Da es noch kalt bleibt, konservierte Pollenbretter hinterm Schied oder noch im unteren Brutraum lassen, die werden noch leer gefressen.

    Werde wohl erst in einer Woche die ersten Honigräume auf die Segeberger und 2 Dadant aufsetzen können. Der Rest hat zuwenig verdeckelte Brut.