Beiträge von bienenfred

    Warum sollen sie bauen- nach der Linde keine Tracht, Brut betrieb geht zurück- Waben von Drohnenbau und Brut werden als Lager frei.
    Dünne Fütterung bis Ende August sorgt für ausreichend Dynamik im Bien.

    Da wird Zucker zu Wachs und invertiertem Futter und immer wieder Zellen zum Brüten frei.

    Neue geputzte Honigwaben sind das Grundkapital für Frühtracht!


    Kunstschwärme/ Fluglinge brauchen eine bis keine Sprühbehandlung, und bauen ab Mitte Juli in kurzer Zeit eine ganze Zarge MW aus und sind DIE Wirtschaftsvölker im nächsten Jahr mit dem geringsten Aufwand.


    Wenn nur noch eine Wabe mit Brut, kann die auch raus, da müssen nicht alle Bienen AS ausgesetzt werden. AS mit Schwammtuch wirkt bei ausreichender Menge wie Brutstopp- die offene weiße Brut wird ausgeräumt.


    es gibt die Grenzen 18%, 20%, 23% und es gibt Honig, Backhonig, Heidehonig.... Der Begriff Plörre hat da nichts zu suchen, wenn entsprechend Honigverordnung gehandelt wird.

    Wenn 19,5% Honig schon 2 Wochen nach Schleudern gärt, müssen die Hefen irgendwoher kommen! Honig ist keine Maische.

    Oder Refraktometer kalibrieren bzw prüfen lassen.

    Ich mag auch lieber Honigstarkbier und trocknen Traubenwein.

    ich habe es bei alten Beuten mit ca 5x20cm am Gitter versucht, ich denke meist kommt man zu spät!

    Bei eingeengten Fluglöchern am magazin mit 2cm Höhe schon ziemlich kritisch, da spende ich lieber für die Schwarmfänger- ich freue mich über eigene, aber bei 2 von 7 Tagen bleiben Spenden nicht aus. Schwächlinge schwärmen nicht. Bei Schwarmquote unter 10% auf Auswinterung bin ich mit der Genetik und Betriebsweise zwar nicht mit mir, aber meinen Biens zufrieden.

    VielGlück für die reisenden!




    es kostet Zeit, Kraft und Flugbenzin aus der Notreserve, weit entfernte Trachten zu nutzen, bei Nähe stopfen selbst Ableger jede Ecke mit Wildbau und Nektar voll.

    Bienen finden Tracht zum Glück besser als Imker. Phacelia in 2- 2,5km hatte 2015 schon keinen Nutzen mehr! Aus 4,5km Raps? Schon bei 1500m ist merklich andere Tracht im Rapshonig, nicht bei jedem Volk, aber da 40kg meist aus 2-3 kommen, deutlich sichtbar.

    Ein Grund warum ich zwar nicht wandern, aber zumindens nach der Linde gerne einige Völker näher an Bienenweide wie Phacelia heranbringen würde.

    Es gibt andere Faktoren, die das Imkern mehr beeinflussen als die Beuten oder Rähmchengröße. Vieles ist übertragbar. Der Standort NICHT!

    Ich habe nur wenige 10er DD, mehr DNM (u.a. auch Segeberger) - Betriebsweise Angepasster Brutraum.
    bzgl Dadant #2,#3, Monatsbetrachtungen von Jürgen Binder, Bernhard

    Heuvel u.a.

    unabhängig davon- Best of IF und Arbeitsblätter vom LWG/LLH


    nimm eine Lochsäge oder Cutter o.ä. und stanze ca 2-3cm aus, bei der Zielwaabe genau dasselbe- Wabenstücke tauschen. Damit haben die ein paar Eier&Maden zum Spielen, keine Schwächung vom Gebervolk und du keine Löcher in den Waben.

    Die Robinien standen an der Grundstücksgrenze, der Raps direkt dahinter, aber nach 2 Wochen ist nur 1 von 6 Hobocks nicht mehr rührbar gewesen.

    Vergiß die 4,5 km oder 11km zur Zuckerfabrik, die fliegen sie nur, wenn sie vorher nix finden bzw geruchsmäßig massiv getäuscht werden..

    Warum wandern Imker 100-500m an die Tracht?

    Ableger haben noch mehr Dynamik und brauchen auch Material.

    Wenn man Völker betreut, sollten es schon minimal 2(-4) an einem Standort sein, sonst vertütelt man zuviel (Fahr)Zeit, und kann sich nicht vor Ort helfen bzw ausgleichen.

    Wenn man nichts ernten will, 2x TBE+ Naturbau, da verpennen die jede Tracht. Aber irgendwie absurd, so (HONIG)Bien zu halten.

    Brutstopp erspart AS,egal ob Scalvini, Ableger oder Kunstschwarm, der Rest bekommt AS. Nichts bereuen, nicht alles auf eine Karte, aber konsequent.

    Sprühbehandlung mit Brut = Aktionismus mit vielen überlebenden Varrao. Befallsabhängige Behandlung ist was für wenige Völker, mit pauschal mehr Brutpause/Kunstschwarm - bin ich wegen 2/3 geschlossener Böden bisher besser gefahren.

    nicht unterschätzen sollte man die psychosymatische Komponente. Der Körper verträgt nicht unendlich Streß. Mein Tinnitus ist ein guter Streßindikator. Der Heuschnupfen wird ab Frühjahr jeweils mit jeder Beutenöffnung geringer, Kreuzallergien mit Kernobst gegen Null auch über Winter. Muskelaufbau kontra Gefahr vom Bandscheibenvorfall halten sich die Waage. Aber so grenzwertig, das ich ernsthaft über andere Honigräume nachdenke.

    Die Geschichte von Dirk Unger ist so ein Beispiel, das nach jahrzehntelanger Imkerei bei zuviel Streß der Körper streiken kann.

    Ich werde mehr Völker im Frühjahr verkaufen- beste Therapie gegen Streß- lass andere mit deinen (Ex-)Bienen arbeiten. Und Honigimkerei ist Masseumsatz- also kg bis x Tonnen.