Beiträge von bienenfred

    Ohne Marshmallow hätte man viele Worte sparen können- im Artikel und hier...

    Züchter, die einige Tausend jedes Jahr versenden, machen Löcher und Futterteig rein, damit die Weiseln lebend ankommen- auch wenn es länger als 2 Tage dauert. Das ist bewährte imkerliche Praxis- warum sollte man davon abweichen?


    Einem Anfänger/Lehrling zeigt man es richtig - nicht was Neues und lange Erklärungen, wann man es nicht so machen soll. Dann taugt das neue einfach nichts.

    im Sommer habe ich 400-500g Portionen selbstgemachter Futterteig oder Apifonda in Ex-Schnitt-Käseverpackungen und die luftdicht in Plastdose im Auto.

    Puderzucker liegt bei 1,10-1,20€/kg (10kg bzw 250g), Apifonda je nach Abpackung bei 1-1,28€/kg (15kg bzw 2,5kg)

    Sonntag eingetütet, Montag abgeschickt- Mittwoch nachmittag angekommen- macht 3 Tage.

    Selbst beim Posttreik2015? kamen die Weiseln nach über einer Woche nur mit ca 10% Verlust an, viele tote Begleitbienen- Begattungsrate war aber katastrophal.

    youtube-Generation- wer liest da noch Bienenzeitungen?

    Marshmallows sind überflüssig in der Imkerei, sie sind eben kein Ersatz...

    Auch zu den verschiedenen Fütterern kann man anderer Meinung sein- beim Nachfüllen von Zuckerlösung gibt es die wenigsten Toten beim Lochdeckelglas und den Nicotfütterern.

    Wieder ein paar Opfer vom Fehler hinter der Beute.

    Was - warum auch immer (wahrscheinlich ist Imker(in), die Marshmallows gerne) - als Zusetzhilfe verwendet wird, ist noch lange kein geeignetes Bienenfutter- viel zu trocken (Futterteig hat ca 10-15% Wasser). Vor dem Eintüten bekommen sie auch einen Tropfen Wasser. Auch das Filztuch kann den Luftaustausch behindern.

    Der Versand in gelochten Polsterumschlägen und Apifonda oder Honigfutterteig im Käfig ist bewährt und üblich, wenn die Laufzeit 1-2 Tage in D. Gute imkerliche Praxis.

    Wenn es ein Kauf war, Ersatz fordern.

    die Diskussion mit offenen/geschlossenen Böden gibt es bei den Magazin-Imkern schon "ewig"- ich habe irgendwo eine Schweizer Bienenzeitung von 1961, wo das schon Thema war.

    Forciert wurde es mit dem Einzug der Varroa- zur Diagnose und um den Bien direkter den Außentemperaturen aus zu setzen, mit der Hoffnung das er schneller aus der Brut geht bzw später anfängt zu brüten.

    Den Hinterbehandlungsimkern stellt sich die Frage nicht, aber ich weiß das mein Vater nach dem Auftreten der Varroa die Doppelböden bei fast allen alten Beuten im Bienenhaus entfernt hat, die Normbeuten hatten den nicht.

    mit genug Alkohol fallen die Milben dann besoffen runter, da braucht es keine Oxalsäure, die den Murks nur immer verstopft ....

    Behandlungen sollten mit definierte Dosis und reproduzierbar sein!


    Meines Wissens gibt es keine Studie, die Alkohol-Oxalsäure Verdampfung mit verschiedenen Konzentrationen bzw Mengen und Nebenwirkungen untersuchte, wie es für Träufeln, Sprühen und Sublimation durchgeführt wurden.


    die Königin, die man behalten möchte, sollte man selber bestimmen und die nichterwünschte (meist ältere) entfernen.


    Beim Abfegen werden die Fluglochwachen überrannt, da ist es keineswegs sicher, das ohne Absperrgitter nicht auch die alte Weisel ins Volk gelangt und die junge das Nachsehen hat.

    Dr Kohfink erzählte 2015 in einem Vortrag, das im Vorjahr bei einfachen Aufsetzen zum Vereinigen sich bei fast allen die alte Königin gegen die neue durchsetzte, wie er dann im folgenden Frühjahr feststellen musste.

    Manche gehen davon aus, das sich die Flugloch beherrschende Teil durchsetzt, was aber nicht der Fall ist. Meiner Meinung nach eher der obere Teil, wenn beide über Brut verfügen.


    Teil6 von Pia gefällt mir besser


    Das ist der Thread -Vereinigen im Sept/Okt hier im Forum hilfreicher.

    Tracheenmilbe ist seit Beginn der AS-Behandlungen doch gar kein Thema mehr. Oder gab es in den letzten Jahren Meldungen in D?


    Das beste Mittel der Bienen gegen Brutkrankheiten und Parasiten wie Varroa ist schwärmen. Wenn sie das Imkerseits nicht dürfen, sollten es die Waben tun. (Guido Eich)

    Eigene Kunstschwärme oder Fluglinge oder TBE sind keine Hexerei, nur Handwerk, mindestens 4-6 Wochen alte begattete Weisel, reichlich Bienen, ausreichende Futter- und Pollenversorgung (Tracht!) sowie sauberes MW- Wachs oder mehr Zeit und Bienen für Naturwabenbau.

    Regenzeiten wie dies Jahr im Süden von D passen da nicht!

    Alle 2 Jahre durchgeführt, erhöht es die Überlebensrate von der Hälfte der Völker nur mit Restentmilbung im Winter schon wesentlich.

    Mit der Wochenendimkerei bist du nicht allein- das man nur alle 2 Wochen an die Bienen kann, muß für die Bienen nicht schlecht sein.

    Nur der Königinnenvermehrung sind da Grenzen gesetzt, da muß man entweder Bienen machen lassen oder zukaufen.

    Gruß Fred

    Die Praxis zeigt täglich, daß Murphys Law gilt:

    hast recht

    alternativen:

    Oxuvarbehälter und Thermoeimer für Eis oder GN-Thermobox mit Heizkissen oder Heizfolien/Pudelmütze auf die Tanks


    Keep it simple!

    Deshalb liegt bei mir der Lada-Einspritzer+ Bremsleitung noch in der Bastelkiste! Und ich habe einfach ein paar Euros aus Völkerverkauf investiert.