Beiträge von bienenfred

    Da verhindern wohl eher die Vorgaben physische Veranstaltungen, aber ich freue mich schon auf den März, da sind 2 lange Wochenenden verplant und summen tuts dann auch um die Kisten wieder...

    Das klappern muß schon der Veranstalter machen- rechtzeitig Werbung in Imker Zeitung, IF und Nachbarvereinen machen und Gäste bissel zahlen/spenden lassen, klappte in Berlin und Umgebung ganz gut.

    Angepaßter Brutraum ist nicht eine Frage der Beute oder des Rähmchenmaßes, sondern nur Zellenzahl und Leistungsfähigkeit der Weisel zählen - da wird jeder Anfänger Erfolg haben, weil einfach auch Systematik in die Arbeitsabläufe kommt. Und das es funktioniert, beweisen Berufsimkereien mit 3-5stelligen Völkerzahlen mit unterschiedlichen Bruträumen.


    VVV- bei einem Anfänger brennt der Ofen ehe nicht lang und bei größerer Anzahl zählt eher die Abschreibung bzw der Zusatzaufwand mit mehreren Systemen im Betrieb weiter zu arbeiten oder den Betrieb den aktuellen Möglichkeiten/Ressourcen und neuen Zielen an zu passen.

    Da passt das Bild des Bullerjam bei der Imkerei Heiser ganz gut.


    Gerade bei der Imkerei gehen Bienenvölker in gebrauchten Beuten im Frühjahr gut weg - angesichts der Amortisierung vitaler Bienenvölker innerhalb einer Saison kein Wunder.

    es haben auch schon Berufsimker alles verkauft, um in einem anderen Land neu anzufangen, weil sich das Umfeld änderte oder andere Förderbedingungen herrschen.

    Betriebsvorstellungen sind immer interessante Vorträge.


    Bei Alltlasten - VVV - sagte Bernhard Heuvel - verkaufen verschenken verbrennen


    "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden." Konrad Adenauer

    Das beste Werkzeug ist das, mit dem man auch arbeiten kann- einfach mit Umlarven anfangen. Ob man das mit dem feinsten Marderhaarpinsel, dem Schweizer oder Chinesischen Umlarvlöffel oder einen platten Zahnstocher für dich gut klappt, kannst du bei der nächsten Ablegerbildung einfach selber probieren.

    Gut sehen ist die erste Vorraussetzung- Licht und Lupen-Brille oder Lupenleuchte.

    Auenbiene

    Für Konstruktionsfehler muß man keine Begründung suchen.

    Das sind Kältestellen in einer freistehende Beute.

    Wabengassen werden durch die Bienen gut verschlossen und es wirkt die Zellenstruktur, gerade an der Wabenfläche wirkt eine warme/IR-reflektierende Wand =Thermoschied.

    Und Zusammenschieben von Beuten wie bei den Wänden der Normbeuten(Front ist doppelwandig, hinten Filzmatte am Fenster ) wie in einem Bienenhaus oder Freistand ist wegen dem Scharnierdach nicht möglich.

    such mal "Bienen Dicke Beute"

    Manche neuen Sachen müssen erstmal reifen.....

    Neu ist Holzbeute Dadant (435x300) mit Honigzarge 15 Rähmchen. Vorn/hinten doppelwandig, warum nicht rundum?

    Seitlich soll man wohl die Schilfschiede kaufen.

    Die warszawski-poszerzany hat DadantBlatt hoch.

    in den ersten Jahren habe ich Kunstschwärme nach Gewicht gemacht, jedes Mal mit MS eingesprüht, dann kam die "Vereinfachung" mit den Sauglingen aus den Honigräumen, wo es meist nicht ausreichend Bienen gibt, wenn die voll verdeckelt sind und genug Ruheplatz hinterm Schied im BR ist...

    2021 wieder zurück zu Feglingen und Kofferwaage - ergibt weniger Völker, aber einfach mehr Sicherheit von Anfang an für Jungvölker auf Zargenstärke DD&LS und der Rest der Kieler wird nur auf 4-5 DNM als Reserveköniginnen eingewintert.

    lass das E-Wachs über ein Sieb ablaufen, zwischendurch mal mit dem Spachtel umschichten- das könnte zB ein Wachschmelztrichter mit Siebblech auf Zargen sein. Der Abtropfhonig geht direkt in einen Hobock und geht nach der letzten Schleuderung vom jeweiligen Stand über die Schleuder&Siebe.

    Den Rest in 40kg-Hobbocks schaufeln für die spätere Aufbereitung z.B. in den GN-Deckelwachsschmelzer mit dem 20cm Sieb. Ein Hobock sind etwa 2 Füllungen. Oder auch ein Logar, aber erst im kleinen Wagen heizen, wenn dort keiner mehr arbeitet. Es kommt an einem Tag mehr als eine Füllung zusammen, die zwischen gelagert werden muß.

    Ein weiterer Rolltisch in Zargengröße kann man auch zum Entdeckeln (dann breiter als Wabe) oder Schneiden nehmen(entsprechend drehen) und einen 3. zum Zwischenlagen der nächsten Schleuderfüllung.

    Arbeite doch erstmal mit Zargen-Gestellen und Rollern auf kleinstem Raum, bevor du für teures Edelstahlvolumen unterbringen musst, das nur wenige Tage genutzt wird.


    Mein Deckel mit dem Heissluftheizer auf den GN hat genau Zargengröße.

    Ich glaube, ich werde das mal in diesem Jahr ausprobieren.

    mit einem Standort und alle Völker gleich behandelt, kann eine Ursache, Fehleinschätzung oder Fehler zu einem einheitlichem Ergebnis führen... leider.

    Anfänger und auch Altimker haben oft durch extensive Vermehrung auch eine entsprechende Verdünnung der Milben und eine hohe Quote an Jungvölkern und erstjährigen Weiseln, dadurch eine glücklichere Hand bzgl Verlusten, wenn die Bedingungen für die Vermehrung passten.

    Bei einem Totalverlust wird er sich sicherlich freuen, wenn jemand schon im Frühjahr 1-2 überwinterte Ableger/Völker abgeben kann, um wieder neu beginnen zu können. Auf der anderen Seite hat man nach längerer Zeit meist einen Wachsüberschuß für MW und ist mit Technik ausgestattet ...

    Wabentaschen sind leider für Winterfütterungen schlechtergeeignet als Über-Kopf-Packungen, in denen die aufsteigende Feuchtigkeit kondensieren kann.

    Wir haben 70er Löcher in den Zwischendeckeln ( etwas kleiner als TO-Lochdeckel) oder Nicot-Futterzargen drauf. Ich mach da keine Löcher rein- die werden für Teig umgedreht.

    Es wird das nochmal verwendet, was sonst gleich in der gelben Tonne landet z.B. Teigportionen in Frischkäsepackungen, Senfeimern oder auch Neutralhoniggläser- alte Deckel kann man ja löchern.

    mit den MW- Dreiecken sollte man auf jeden Fall keine Brutraum-Format-Waben in WV im Frühjahr ausbauen lassen- das gibt dann diagonal Drohnenbau, der auch im Honigraum immer zögerlich befüllt wird und beim Umhängen in den Brutraum 50% Drohnen ergibt.

    Ich habe das in einem Jahr wegen MW-Mangel gemacht- und war heilfroh die betroffenen Waben nach 2 Jahren wieder im Schmelzer zu haben.

    gerade bei geschlossenen Böden und kleinen, flachen Fluglöchern wie bei Ablegerkästen sollte man die Fluglöcher frei halten. Da erleichtert man bei Feuchte durch Kondenswasser oder stehende Nässe den Bienen die Arbeit und beugt einer Verstopfung vor.

    Bei Gitterböden und hochgestellten Keilen reicht es die Böden im Frühjahr einmal abzustoßen, wenn sie nicht schon geräumt sind.


    Bei schwachen Völkern sollte man auf das Träufeln verzichten- da kann der folgende Totenfall oder Lebensverkürzung kritisch werden, das der Rest die nächste Kälteperiode mit Brut nicht übersteht.