Beiträge von bienenfred

    ich glaube weniger an Demenz bei den Bienen, als das sie durch Hindernisse am Flugloch sich auf eine veränderte Situation einstellen werden! Dabei muß das Hindernis im Winter längerfristig vorhanden sein, also den Weihnachstbaum ruhig länger vorm Flugloch liegen lassen.

    "TBE ist Faulbrutsanierung light" Guido Eich

    Und Verkunstschwarmung der Mehrheit der Völker mit neuen Königinnen auch. Das ist die Prophylaxe. Wer seine Völker innerhalb eines Jahres eine der beiden Maßnahmen angedeihen lässt, als Sanierung für Varroa oder Neubeginn, hat keine Probleme mit Varroa und senkt auch das Risiko mit Faulbrutsporen in kritische Bereiche zu kommen. Das eine Variante der AFB zu schnell für langsames Monitoring ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Starke Völker finden Schwächlinge und zusammenbrechende Faulbrutkandidaten zielsicher in trachtloser Zeit. Deshalb gibt es keinen "schuldigen" Imker, sondern die besten Völker trifft es als erstes, wenn in der Nähe ein klinischer Faulbrut-Kandidat zusammenbricht, und sein Flugloch nicht mehr verteidigen kann.

    Wenn ein Volk noch viel Futter im Frühjahr hat, ist ein Großteil sehr wahrscheinlich Hehlerware (Guido Eich).

    Leider ist die Bienenwachsproblematik ein erheblicher Störfaktor, da saubere Mittelwände gebraucht werden.

    Wegen Verkauf werden jährlich die FKP-Sammelproben untersucht und das Gesundheitszeugnis vom Veterinär erstellt.

    Gruß Fred

    Man sollte mit offenen Augen durch die Landschaft/Stadt gehen und seine Nachbarn versuchen festzustellen. Ich dokumentiere das auch für mich. Wenn man noch Standorten sucht, ergibt es sich von allein, wobei Balkon- und Dachimker schwer zu orten sind, sonst hätte ich nicht 2 Jahre auf dem Balkon imkern können.


    Bisher waren wir weit weg von bisherigen Sperrgebieten und Sporenfunden. Bei Ausbruch von AFB ist meine Toleranz am Ende, weil Schwarzimker eine Erfassung des Sperrgebiets und nachfolgende Sanierung sabotieren könnten, wenn sie sich nicht melden oder Völker verstellen/verstecken. Bienenstände mehrfach sanieren zu müssen und ein Sperrgebiet über ein Jahr aufrecht zu erhalten, weil ein Imker das Veränderungsverbot und andere Anweisungen des Veterinäramtes mißachtet, sollte auch nicht ohne Konsequenzen bleiben.


    "Soviel Honig hatte ich bisher nicht!" das sagen einige der letzten Imker in den Ortschaften, vergessen aber oft, das es von Landstrich zu Landstrich sehr stark unterschiedliche Regenfälle als auch landwirtschaftliche Tracht gibt, und die Trachtbäume 30-40 Jahre älter sind bzw die selbst gepflanzten Bäume zum Tragen kommen. Bienen und Imker sind Landschaftsgestalter.

    das Bienenwachs in den Umlauf durch Umtausch zu bringen wäre kontraproduktiv. Angesichts der FaktorX- Diskussionen lasse ich lieber noch alte Wachsblöcke mit FaktorY wie alte Medikamente liegen, bevor sie zu Kerzen werden oder vom nächsten Imker/Händler doch wieder in den großen Topf geworfen werden.


    Werkzeug als auch Schleier und Futterkartons kann man am Stand mäusesicher in alten gereinigten, abgeflammten HB-Beuten lagern. Wenn kein Bienenhaus oder der Platz dort gebraucht wird, einfach zu 4er oder 6er Blöcken auf Bock oder Freistand mit Wellblech abdecken. Man vertrödelt viel Zeit mit Reinigen, so das man mit ruhigen Gewissen auch eine Feuertonne für die ärgsten Exemplare daneben stellen kann und man sich nur für einige Kisten inklusive Zubehör wie Fenster, Brettchen, ASG, zB für Ableger oder Wetterschutz von Begattungskästen, die Arbeit mit Laugenkessel und Gasbrenner macht.

    Für Entkalkung, Neutralisation von Natronlaugen, als Mottenschutz Wabenstapelbedampfen kann man alten Säuren-Vorrat weiter verwenden, wenn eine sichere Lagerung noch möglich ist. An den Bienen nur aktuell zugelassene Medikamente verwenden.


    Gruß Fred

    ...oder das Wachs selber prüfen, BEVOR man es umfangreich einsetzt!


    Ich für meinen Teil werd von der neuen Lieferung erstmal was in die Bruträume packen und schauen wie die dann aussehen. Dafür bietet sich bei mir die Erweiterung (eines Teils der) Einzarger an.

    Einige Ableger bilden und beobachten, evt auch in Kieler oder miniplus, bevor die MW im Juli zur TBE oder für Kunstschwärme en gros eingesetzt werden.

    Bleibt aber trotzdem nur eine Stichprobe, wenn von 50kg einige MW aus verschiedenen 2kg-Paketen getestet werden.

    Gruß Fred

    wenn man Bienen oder Königinnen abholt, lernt man sich auch kennen. Und man sieht den Stand oder wie der Imker mit den Bienen arbeitet und das man beim Umsetzen mehrerer Völker ohne Schleier und Handschuhe keinen Stich bekommt.

    Schwärme unbekannter Herkunft sind Lotteriespiel- Alles ist möglich! Auch das man keinen bekommt, weil die gemeldeten oder gesichteten in fast unerreichbaren Höhen Zwischenstation machen oder nach Ansicht keine Bienen sind.

    Viel Erfolg!

    sobald das Gesundheitszeugnis fertig ist, werde ich wieder von MV Bienen nach Berlin mitnehmen, müssten dann von Berlin abgeholt werden, versenden mache ich nicht.

    DNM oder Kunstschwärme. Falls es nicht in der näheren Umgebung klappt.

    Gruß Fred

    einige Vereine haben reagiert und Wachspressen angeschafft, andere schieben den Berg der Folgen von eingetauschtem Wachs noch vor sich hin, wenn MW erst im Honigraum eingesetzt wurden und erst nach und nach ein Umtragen bzw der Einsatz von ausgebauten MW-Waben bei den 2-Zargen Bruträumen ab dem Frühjahr reinbrüten bzw nach unten wandern.

    Ich habe letztes Jahr die letzten umgetauschten MW von 2015 bzw von vor 2014 eingesetzt und habe bei einigen Völkern auffällige Drohnenbauwaben (wolkig, stark propolisiert). Seit 2017 deshalb nur noch Eigenwachsumarbeitung von 50kg von Wachsblöcken älter als 2014, werde ich mich wohl 2018 an eine Presse stellen müssen, um bei neuen DD&LS Bruträumen kein Risiko einzugehen.


    Ob man die Selektion von Entdeckelungswachs von außer Haus produzierten MW als Neuwachs momentan noch so stehen lassen kann? Sicher nicht, wenn die Wolkenmuster bei den Baurahmen auftauchen!

    Oder lieber auf nachweislich bebrütbares Altwachs setzt, um das als Anfangsstreifen für Naturbau oder Bewachsung von Plastik-MW zu verwenden- um auf die Verdünnung von eingelagerten fettlöslichen PSM zu hoffen?

    Oder nur noch mit Dreiecks/Schiffsformleisten und Naturbau im Brutraum und Honigraum arbeitet und notwendigerweise stärkere Kunstschwärme sowie längere Entwicklungszeit und weniger Honig/Volk in Kauf nimmt.

    Ich denke, das die BSV und einige in den Vereinen inzwischen auch für Wachsproblematik sensibilisiert sind. Und auch die Imker, die am Sonntag bei den Berliner Imkergesprächen mit den Berufsimkern Bernhard Heuvel und Günter Friedmann waren.

    Viele Dank an die Organisatoren aus den Vereinen Charlottenburg und Reinickendorf!

    Gruß Fred

    nein, kein Zittern, sondern Wut über Ignoranz und mangelnde Sorgfalt von einzelnen Imkern , denn die Auswirkungen und Schäden haben am Geschäft Unbeteiligte im späteren Sperrgebiet zu tragen.

    Wer Tiere verkauft, hat auch den Nachweis zu führen, das sein Bestand gesund ist- da gibt es nichts zu diskutieren.

    Beim Kunstschwarm haben Bienen und Weisel bekannte Herkünfte, beim Schwarm dagegen nicht.

    wenn du eine Wabe oder Honigsieb spätabends direkt ans Flugloch stellst, ist es am nächsten Morgen sauber geputzt und kann in den Sonnenwachs-Schmelzer. Da wird nicht geflogen und gesucht, das ist wie eine Ameisenstraße. Bevor am nächsten Morgen die anderen Suchbienen losfliegen, gibt es nichts mehr zu finden.

    Das funktioniert in überdachten Freiständen bei jedem Wetter gut, ohne das was im Gebüsch herum liegt. Aus Bequemlichkeit und wegen der Stellmöglichkeit sind es bei mir oft die gleichen Völker, die die Putzarbeiten am Flugloch oder in zusätzlichen Zargen erledigen dürfen, wenn es nicht im Ursprungsvolk erfolgt.

    Nach einem Tag sollten sie wieder entfernt werden, wenn man nicht möchte, das Teile verkittet oder eingebaut werden.


    Gruß Fred

    ich würde es mal mit deutschem Lindenhonig probieren, bevor man ganz tief in die Börse greift. Man hat auch ohne Manukahype Honig zur Behandlung von Hautkrankheiten und Wunden eingesetzt.

    hier wurde eine Honig-Bienenwachs-Olivenöl-Mischung verwendet.

    alles genannte richtig-abhängig vom Standort auch an Bienenfrevel z.B. mit Insektenspray denken! Passiert meist im Sommer, aber wenn abgeräumt wird ohne Bienenprobe, weil der Imker nur immer Varroa und eignes Versagen auf dem Schirm hat, kann man auch nichts mehr ins Labor schicken! Die Untersuchungen auf Vergiftungen sollten kostenlos sein.


    Gruß Fred