Beiträge von bienenfred

    wir schleudern die Stände getrennt- bei 5-200km Entfernung bringen die individuelle Ernten, und damit sind die gewünschte Chargengrößen bei 6-12 Völkern/Stand dann sicherlich nicht 400kg.

    Also Chargengröße und Tagesleistung beim Schleudern bestimmen das sinnvolle.

    Bei 5-10 Völkern gehts auch ohne Klärfässer. Die belegen den Platz das ganze Jahr und produktiv sind letztendlich nur Honigraumzargen.

    das Vernebeln ist durch die kleine Tröpfchengröße und konstante Erzeugung wesentlich besser dosierbar, gleichmäßig verteilt und reproduzierbar als das Sprühen mit der Blumenspritze auf die Bienen, bis sie durchtränkt sind. Das bessere Sprühen.

    Oxalsäurebehandlungen sind wirksam bei Brutfreiheit.

    schön, wenn die Verfahren reproduzierbar sind- gleicher Löffel, gleiche Temperatur sind besser zu dosieren als Sprühen oder Träufel mit der dicken Pulle.

    Dies bzgl hat auch der Vernebler die Chance für eine reproduzierbare, wenn auch langsame Behandlung. Bedarf für Schutzausrüstung ist überschaubar.

    Kollege nutzt das Vernebeln mit TuB bei über 30 Völkern seit 2 oder 3 Jahren und ist zufrieden.

    Daniel! welche maximale Oberflächentemperatur hat die Heizmatte bzw der leere Abfüllbehälter innen auf dem Blech? Wenn die bei 28°C abschaltet, passiert wie beim Melitherm bei 30°C ... nichts viel.

    Alter Kühlschrank , Temperaturschalter und 500W Heizer mit Umluft ist preiswerter und tut was er soll. bei maximaler Lufttemperatur von 38-40°C ist der 40kg-Rapshonig in 24h fleißfähig, ab ca 14-16h kann man versuchen zu rühren oder zu stampfen. Kerntemperatur kann man mit Grillthermometer messen.

    im Gegensatz zu anderen Hobbys bekommt man ein leckeres Lebensmittel und für mich ist die Bienenluft Heilmittel für meinen Heuschnupfen und Kreuzallergien, mit denen ich mich jahrzehntelang plagte.

    Über Nebenerwerb habe ich zu meinen selbstständigen Zeit nachgedacht und verworfen. Überstunden werden in den Jobs idR besser bezahlt als der Stundensatz, der über den Honig realisiert wird. Und jedes kg-Honig wird mehrfach über den Rücken bewegt, bis es als € auf dem Konto ist.

    Die letzten Jahre angestellt gearbeitet, demnächst 4 Tage-Woche- dann sehen mich die Bienen nicht erst nach 18Uhr wie im letzten Jahr.

    aggro87 Mindestens 2 Stände werden benötigt, sobald mit Kunstschwärm(ch)en Begattung bzw vermehrt wird.

    Gleichzeitig testet man neue Standorte auf Trachtband und beugt vor, mit allen Bienen plötzlich in einem Sperrgebiet zu stehen.

    HR kann man nie genug haben, man kann sie auch mit Trennern als Doppelableger verwenden, Schwärme einschlagen und Reservevölker überwintern. Da würde ich zuerst die Materialreserve über Winter erweitern. 3 HR-Zargen je DD-BR sind eher der Mindestbedarf, ich würde eher 5 je BR ins Lager stellen, inkl zusätzlicher Trennschiede, Platten als Zwischendeckel, weitere 4 ASG.

    Zeit und Platz sind die Hauptprobleme. Material kostet zwar Geld, aber Platz ist teurer, wenn man ihn nicht bereits hat.

    Minimal 6 Völker je Stand, mögliche Anfahrt bis an die Völker spart Zeit und Rücken, Fahrzeiten zu den Ständen summieren sich, wenn sie im Stadtgebiet mit Stau liegen. Bei festen Ständen kann man evt. Material am Stand lagern.

    Anzahl der Stände bzw der Völker/Stand langsam erhöhen, mehr Honig ohne zeiteffektive Vermarktung für guten Preis kostet nur mehr Platz, zusätzlich Rücken und Nerven.

    Wenn man das Auto noch für Famile/Arbeit benötigt, rechnet sich ein Hänger schnell und benötigt auch weniger Platz und Kosten als ein 2.Auto. Braucht aber auch wieder einen Parkplatz zB an einem Stand wegen 2-Wochen-Regel auf der Straße.

    der Nachbarimker wundert sich- kippt immer wieder Sirup in den Fütterer , und keine Gewichtszunahme. Man sollte schon mal in die Kiste schauen, wenn die morgens als erste und abends als letzte noch beflogen wird...

    Auch dem Sammler bekommt es nicht gut, wenn die ganze Kiste bzw beide Zargen zu 100% voll Futter sind. Von den miteingeschleppten Milben und Viren ganz zu schweigen.

    Gerade wenn der Imker ausfällt, können sich die Bienen über den "Resthonig" freuen, aber leider schlägt dann auch oft die Varroa zu, das es dann Völker im 2. bzw 3.Jahr unbehandelt trifft.


    Bienen vermehren sich ja fast von alleine, wenn man regelmäßig schröpft, dafür weniger Schwarmkontrollen, und die Varroagrenzschwelle damit verschiebt, gleichzeitig positive Genetik verbreitet (oder auch nicht), Wachs wird auch ausgeschleust- das finde ich besser, als es extra aufzubereiten und über Kerzen zu verbrennen. Wir verkaufen nur Bienen, die keinem vom Hof oder Garten jagen wollen.

    bei Kunstschwärmen- das einzige Universal-Rähmchenformat - hat man noch den Vorteil , das kein Material weg geht und auch weniger Varroen mit verkauft werden.

    Wenn möglich nur ab 2 Stück verkaufen, dann muß man etwas weniger erklären. Ab 6/Verkauf macht es dann Spass. Das sind dann idR keine Anfänger.

    Geld in der Tasche, es macht einfach weniger Arbeit, macht Zargen frei für HR und Ableger und kann auch gut in Futter und Technik ... und Benzin angelegt werden.

    Abschreibung ?- nach 5 Jahren ist das Material so oder so da, und verbraucht auch ungenutzt Platz. Bei der jetzigen Inflation ist Haben einfach besser als jetzt kaufen müssen.

    Da ich im August ausgeknockt war, haben die Bienen den 1.HR behalten dürfen und mit halbvollen Waben wurde der angepasste BR bei DNM aufgefüllt. Und weniger als 10kg Zucker nachgefüttert. Bei LS/DD BR blieb auch der erste DNM -HR drauf.