Beiträge von bienenfred

    Juli/August 1:1 Zucker 3-4 Portionen a 6l, besonders wenn sie bauen sollen, max 1x Woche, Spättrachten beachten! wenn keine- Apifonda zum Knabbern bis zur nächsten Portion.

    Ab September 3:2 oder Sirup Restauffütterung, durch die kalten Nächte schlechtere Futteraufnahme, da wirken auch Verdunstungen wie AS60%/Thymol nur noch schlecht. Früher gab es Anfang September im Altweibersommer erste Nachtfröste.


    viele "Varroschäden" auf vollen Futterwaben Ende Oktober sind einfach nur Überfütterungen, da es zuwenig Platz fürs Erbrüten der Winterbienen gab! Schafft man am schnellsten mit 2-3 14kg Sirupeimern.

    Ich lege für 1 zargige Überwinterer extra 2 FuW an, und je Volk 2,5kg Apifonda zur Seite.

    Die 2 zargigen DNM haben soviel Reservefutterwaben produziert, das ich jedes Jahr Mottenprobleme hatte, weil die Vermehrung mehr über Kunstschwärme als über Ableger lief. Es stehen noch an jedem Stand welche rum.

    der Phifa ist bei YT Unger in Aktion zu sehen, wenn die nix taugen würden, hätte er sich was anderes besorgt.

    Diese Hobelteile kann man liegen lassen, wenn man schon den Griff sieht und an klebrige, rutschige Hände denkt, weiß man das man keine 20 Zargen damit entdeckeln wird.

    Ich habe eine von den Entdeckelungsgabel mit so stabilen Zinken und gleicher Breite wie die "normalen" - geht viel zu schwer.

    funktionslose Waben können raus, wenn sie nicht besetzt sind, sonst kümmert sich die Wachsmotte drum. Eine unbesetzte Zarge unterm Brutraum muß weg- sonst freuen sich die Räuberbienen, Wespen über die neue Tracht, wenn gefüttert wird.


    Jetzt wird das Volumen an die Bienenmasse angepasst. 2 Zargen Zander

    reichen für die Überwinterung, können bei einem schwachen Volk auch zuviel sein.

    wir sind keine Hellseher bzgl des Zustands des Volkes

    Wie sieht die Stockkarte aus?

    Bestandsaufnahme je Zarge- wieviel BW, Pollen, Futter, leere Waben, Alter der Weisel, Bienenbesatz

    HR wie voll?

    Plan für Varroabehandlung?

    manche wollen zwar ein scharfes Wächtervolk, aber nichts dafür zahlen...

    Ich verkaufe solche Völker nicht an Anfänger.

    Man kann natürlich hoffen, das sie schwärmen oder still umweiseln und was besseres kommt raus. Eine geringe Chance besteht, wenn man gute Drohnen zu fliegen hat.

    hier mal schauen:

    Aggressive Völker

    man muß immer schauen, wann und wo die Empfehlungen/Behandlungsvergleiche entstanden sind und welche Vorschriften & Zulassungen lokal gelten.

    2015 hatte ich noch Kunstschwärme zum Verkauf mit MS besprüht, Bienen wurden kurz in der KS-Kiste aufgestuckt, und am Boden und den Wänden vorsichtig eingesprüht. Nach dem mir 2 auf dem Weg nach Berlin beinahe verbraust sind, lasse ich es.

    Vorher gab es bei nachfolgender kühler Kellerhaft keine Probleme.


    Früher gab es Perizin für Schwärme, 2015 wurde beim BSV Lehrgang Oxalsäure träufeln empfohlen, seit 2017 haben wir die Zulassung von Oxuvar 5,7 auch zum Sprühen und auch die Zulassung von Varromed zum Träufeln, neben den anderen Medikamenten die über veterinär oder Apotheke bezogen werden können.

    Sprüher muß so fein eingestellt sein, das statt schwarzer Bienen nur ein Grauschleier über den Bienen liegt.

    Es gibt Arbeitsblätter zu den Behandlungen, das Volumen der Sprühstöße kann man mit einer kleinen Medikantenflache zB leere Nasentropfen messen.

    Oxalsäure ist von der Wirkung besser als Milchsäure, aber auch heftiger wenn man selbst in die Sprühwolke mit nicht ausreichendem Schutz kommt. Schutzausrüstung, auf Windrichtung achten(Smoker-Fahne) und nie in geschlossenen Räumen sprühen.

    Hallo Sumsi,

    herzlich willkommen und schön das du einen Paten hast.

    Du hast weitere Mittelwände schon rein gehängt oder nur leere Rähmchen? 4-8 MW werden gebraucht, Schied vorhanden?


    Dann kannst du an die 2. Stelle der BW schon mal 1 MW einhängen und 2 weitere hinters Schied. Wenn die beiden DD-BW-Waben schlüpfen, wird sich der Kasten füllen. Die Waben sind komplett mit Brut verdeckelt?

    Wie und wieviel fütterst du, aktuell sollte 1l(-3l) 1:1/Woche reichen, es muß in 3 Tagen verbraucht sein. Erst wenn die Brut geschlüpft ist, sind mehr Bienen auch zum Bauen und Brutpflege vorhanden.

    Wenn die Flächen größtenteils geschlüpft sind, würde ich eine Oxalsäuresprühbehandlung mit dem Paten machen.

    Dein Pate kann dann auch einschätzen, ob noch eine Verstärkung notwendig ist (2x DD-BW sollten reichen) - möglich wäre das über Honigraumbienen, die beim Honigraum abgefegt oder unter der Bienenflucht sind. Ein halbes Kilo Bienen kann beim Start sehr viel Wirkung zeigen, besonders weil jetzt auch der Varroabefall in der Brut hoch ist.

    unter der Bienenflucht mindestens 3-4 cm Platz(+ 1 HR), oberhalb kontrollieren, ob Beespace vorhanden oder bei Einsätzen mit nur einem cm-großen Loch ein Rähmchen aufliegt.

    Ich nutze die Zwischendeckel kopfüber mit den stern-Bienenfluchten sowie Nicot-Fütterer- auch kopfüber, ein weiteres ASG als Beespace.


    Wir haben für jeden Beutentyp 35-48 mm hohe Rahmen(z.B. Dachlatten)- für Bienenfluchten, Varroa-Behandlungen mit AS-Schwammtuch oder Apiguard/Thymovar und wenn höhere Rähmchen umgewohnt werden.

    gerade mal auf Berliner Trachtnet-Waagen geschaut, in Summe geht es nach unten. Die naheliegendste Vereinswaage der Umgebung hat seit einer Woche keinen Zuwachs mehr.

    Bautenschutzmatte + 2 Paletten- zwischen den Paletten Neigungsausgleich, 2 Beuten drauf gezurrt, weil 2 sind besser als 1, weitere Palette für die Ableger.Beton ist nur unnötiger Ballast

    Wichtiger Dachzugang - wie kommst du rauf & runter?

    TBH würde ich nur als Lehr- oder Schaubeute verwenden, dürfen da andere auch aufs Dach?

    alles über 1,5km gibt schon "Läppertracht"- da hat man z.B. keinen reinen Raps mehr, bzw der Überschuß für den Imker fällt geringer aus, weil der Bien es selbst für den erhöhten Flugbenzinverbrauch braucht.


    Bienen können den gesammelten Nektar im Honigmagen nicht selbst essen, er wird erst im Stock erbrochen, dort werden die Flugbienen von den anderen Bienen gefüttert. Bei längeren Flugstrecken wird auf

    den Fettkörper zurück gegriffen, das verschleisst die Biene, verkürzt das Leben.

    Bei der Frage - Wandern oder Standimkerei -muß man selbst rechnen, welchen Flugkreis man als Imkers hat (Zeit&Fahrtkosten/Nutzen -Relation), wobei Imker und Bienen im Laufe der Zeit die Standorte verbessern. Imker haben keine Steingärten.