Beiträge von bienenfred

    die Milbenentwicklung wird durch das Zeitintervall des Eierlegens der Muttermilbe (je 30h) während der Verdeckelungsdauer bestimmt- deshalb mehr Milben aus Drohnenbrut als aus Bienenbrut, statt 6 nur 5 Milben siehe wiki

    eine Verkürzung der Entwicklungszeit der Biene durch höhere Temperatur hat also nur Relevanz auf die Milbe, wenn sie zu einem Ei mehr oder weniger beiträgt. Ob die Milben ein paar Stunden früher oder später reif sind, spielt da keine Rolle mehr.

    in einzargig überwinterten Völkern habe ich bisher keine Mäusespuren gesehen, aber je weiter weg die Traube vom Flugloch sitzt, desto mehr Freiheiten haben die Mäuse, wenn keine Gitter sie abhalten. Bei geschlossenen Böden und kleinen Fluglöchern sitzen die Wintertrauben fluglochnah.

    Gefährdend sind auf jeden Fall die Spitzmäuse als Insektenfresser. Hört man die Husten beim OS-Bedampfen?

    das Erzwingen von gerichtlichen Entscheidungen haben uns Urteile zur Bienenhaltung in Wohnlagen nach Mietrecht beschert- ob es der Starrsinn der Bienenhalter, schlechte Anwälte oder einfältige Richter waren-egal- die Urteile liegen auf dem Tisch und werden zukünftig das Bienenhalten in Wohnlagen erschweren.

    Der Lebensmittelindustrie und Pharmalobby wäre es am liebsten, wenn alles nur noch zerifiziert und mit Zulassung betrieben wird-nicht industriell erzeugte Produkte wie Honig, Propolis, Naturheilverfahren ect stören die Geschäfte genauso wie kleine Produzenten.

    Und ich halte mich insbesondere an "Roots" von Josef Koller. Der Josef macht demnach von jedem überwinterten Volk einen Ableger. Ist ja auch schon eine Behandlung?

    wie mans bezeichnet ist egal- ein Vermehrungsquote von 100% der Wintervölker verdünnt die Milbenlast, nutzt die Entwicklungskraft junger Völker, verjüngt den Weiselbestand (höchste Leistung im ersten Jahr!) und es gibt einem auf jeden Fall genug Freiheit und ein Abfangnetz, um Veränderungen zu testen. Wenn es zu wenig Verluste dabei gibt, muß man verkaufen, sonst wirds immer mehr (Arbeit, Raumbedarf und Honig). Man denke an das Reiskorn auf dem Schachbrett.

    Beim Verdoppeln darf man aber nicht schon bei 4 Völkern aufhören. Zweistellig sollte es schon werden.

    Bei mir liegt die Rate eher bei 50-75%, da ich mehr über Kunstschwärme und einige (zu) starke Ableger vermehre bzw den Bestand verjünge. Ich möchte nur noch im Nahbereich erweitern.

    Gruß Fred

    Ich gebe keinem anderen als mir die Schuld, wenn ich Verluste habe. Kunstschwärme und Völker mit TBE habe ich bisher im folgenden Wirtschaftsjahr nicht verloren.

    Varroazählen - ich habe nur bei ca 1/3 Gitterböden und bei bis 200km zu betreuten Ständen dafür einfach keine Zeit.

    Gruß Fred

    man sollte allein aus dem Tal der Tränen kommen können, also nicht alles auf eine Karte setzen müssen, weil man nur ein paar Völker hat. Bei der hohen Imkerdichte in der Stadtimkerei mit wenig Völkern/Imker sind Totalverluste über Reinvasionen vorprogrammiert, da wäre schon ein zeitgleiches Behandeln Ende Juli ein gewaltiger Fortschritt. Aber da gibts auch wieder welche die unbedingt noch die letzte Tracht ernten möchten oder an die propagierte schadwellenorientierte Behandlung erst im September glauben, diese aber nicht rechtzeitig erkennen und auch keine wirksamen Behandlungen hinbekommen.

    Deshalb gilt für Anfänger Behandlungspflicht!

    der 10A-Bereich ist bei manchen Multimetern abgesichert, bei manchen nicht. Und oft auch nur kurze Zeit erlaubt. Der Einschaltstromstoß der Halogenlampen beendet die Messung meist schnell-so oder so. Da würde ich die Zuleitungen zu den beiden Lampenkontakten einzeln ziehen und messen.

    Bei Halogenlampen sind korrodierte Fassungen und Steckkontakte oft Fehlerquelle und auch Ursache von vorzeitigem Ableben.

    Conrad hat 30 Tage Rückgaberecht, da spielt der Preis der Stromzange also keine Rolle- ist nur der doppelte Anfahrt zu einer Berliner Filiale.

    Eine andere Prüföglichkeit wäre die Messung der Temperatur des Schälchens.


    Einfluß der TBE auf Honigertrag- Dissertation Dr radtke

    Zusammenfassung
    TBE 2 Wochen vor Trachtende Raps kann es zur Erhöhung der Leistung führen, danach erholen sich die Völker wieder bis zur Linde- mache ich mit einzelnen Völkern, wenn alte Schinken und beginnender Schwarmtendenz

    Brutwaben auf Völker zu verteilen ist bzgl Varroa kontraproduktiv- Ableger bilden/behandeln. Im Raps stark gebildete Sammelbrutableger können zur Linde/Spättrachten schon wieder Honig bringen.

    Ansonsten halte ich mich lieber an das Motto "In der Tracht macht man Honig!" und verschiebe Umwohn-Maßnahmen weitestgehend in den Juli.