Beiträge von Landpomeranze

    Ralf,


    da hast Du natürlich recht.

    Es kann aber zum einen sein, dass sich ein Teil der (bisherigen) Strafantragsteller nun überlegt, nicht mehr weiterzugehen. Die waren von mir gemeint.

    Und dann ist auch noch zu überlegen, was diejenigen machen, die zwar geschädigt wurden, aber bisher noch gar nichts gemacht haben, womit ich meine, dass diejenigen vielleicht erst einmal abwarten wollten, ob es ein Urteil gg Gerster geben wird.

    Das haben wir ja nun. Wenn auch nicht ganz so, wie erhofft, aber immerhin.

    Wäre schön, wenn diejenigen, die sich bisher nicht geoutet haben, nun doch den zivilen Klageweg mit beschreiten möchten.

    Der moralische Aspekt, den ich zuletzt ansprach, bezieht sich auf die Unterstützung der Kläger durch uns alle. Denn vorher klang an, dass man evtl auf seinen Kosten sitzen bleiben könnte, und das darf m.E. nach keinesfalls passieren.

    Danke für Deinen Spürsinn!

    Ich rang das ganze WE mit mir, was ich nun versprochenerweise wiedergeben könnte.

    Zu guter Letzt hatte ich mich gerade dazu entschieden, abzuwarten, was Markus Gann weiter berichtet und darauf zu verweisen, denn er war schliesslich im Gerichtssaal anwesend, was den nicht gehörten Zeugen verwehrt ist/war.

    Der Artikel war seltsamerweise eine ganz kurze Zeit tatsächlich auf der "Schwäbischen" Homepage ohne Gebühr lesbar, wer weiss, was das für eine kurzfristige Panne des Verlags war, keine Ahnung.

    Ich möchte aber trotzdem noch etwas in dem Zusammenhang loswerden.

    Für manch einen Geschädigten ist das weitere Vorgehen nach wie vor unklar, insbesondere dann, wenn der Nutzen (monetär) nicht unbedingt im Verhältnis zum Aufwand und den Nerven zu stehen scheint.

    Ich bitte und appelliere aber an alle, doch mal in sich zu gehen. Ich persönlich bin wirklich nach wie vor der Meinung, dass es hier ums Prinzip gehen sollte. Man muss einfach mal ein Exempel statuieren und zeigen, dass wir uns als Imker und verantwortungbewusste Menschen nicht so missbrauchen lassen, als Zulieferant für Ramsch.

    Wir sind alle schnell bei der Hand mit Beschuldigungen, was uns an der Gesellschaft nicht passt. Und hier wäre es möglich, mal selbst etwas dafür zu tun, dass etwas angeprangert und verbessert wird.

    Mag illusorisch daher kommen, aber viele von Euch haben genau solche Sätze als Sign.

    In dem Zusammenhang finde ich die Idee(n) von Berlinbees mit Crowdfunding und von Eisvogel als konstruktiv und ermunternd für diejenigen, die nun eventuelle Kostenlawinen scheuen.

    Ihr Lieben,


    ich war als Geschädigte und geladene Zeugin auch vor Ort und bin innerlich noch immer nicht fertig damit, nicht wenigstens gehört worden zu sein.

    Ich lese grad, was Markus berichtet und hatte es mir so, GENAUSO gedacht, dass es kommen würde.

    Leider bin ich stressmässig etwas eingespannt und komme erst am Freitag dazu, mich näher damit zu befassen.

    Ganz grundsätzlich meine ich das, was ribes uns anrät - sich auf jeden Fall zusammen zu tun und versuchen, was irgendwie noch geht.

    Unter anderem habe ich eine Original-email vom Beklagten zu bieten, in der er mir mitteilt, dass der Betrieb auf den Nachfolger übergehe, der aber keine Ahnung habe!!! Diese email wurde von mir im Rahmen meiner Strafanzeige zur Verfügung gestellt.

    Soweit dazu.

    Wie gesagt, ich kann mich aus Zeitmangel erst am WE mehr kümmern, entschuldigt bitte daher schon jetzt ein etwaiges Nicht-beantworten.

    Marion, ja , ich hätte auch in eigene Worte fassen können, was der Artikel besagte, sorry.

    Mittlerweile ist er freigeschaltet, das hat sich erübrigt.

    Manches darin finde ich aber so seltsam formuliert, dass ich bange war, das falsch auszulegen bzw zusammen zu fassen. Ich mag nicht so gerne Zielscheibe deshalb werden, weil ich was total falsch gelesen oder aufgefasst habe und bin auch lange nicht rhetorisch so geschickt wie andere hier (tiefe Verbeugung vor denen).

    Bis ganz bald!

    Mensch, genau mit solchen Äusserungen ist nicht zu spassen!

    Das ist pharmazeutische Beratung, die nur von einem qualifizierten Personenkreis ausgeübt werden darf.

    Sicher, wo kein Kläger, da kein Richter.

    Es gibt aber hin und wieder doch die Doofen (und die sterben nicht aus, nein die vermehren sich zur Zeit sogar sehr), die einem das Leben schwer machen.

    Ganz, wie Martin oben schrieb.

    Man kann sich das nie vorstellen, bis es einem selber geschieht. Um es ganz richtig zu machen, stellt das Zeug nicht aus, sprecht es nicht an.

    Wenn Euch jemand nach der Ware fragt, erklärt, warum Ihr das so nicht vertreiben dürft. Wer das in grösserem Stil herstellt, suche sich eine Apotheke des Vertrauens, die dann ihr Etikett drauf pappt und es dort auch verkauft. Die müssen dann beraten und die Dokumentation leisten, die Ihr hier leider alle völlig vergesst.

    Ich sage Euch mal, was gängige Praxis ist, wenn sie auch noch nicht jedem widerfahren ist: Testkäufe. Und sowas kann teuer werden.

    Man kann bei Dadant nie genug HR haben.

    Die sind einfach für alles zu gebrauchen.

    Ich brauche die zum Füttern mit umgestülptem Apiinverteimer.

    Ich brauche die, gestapelt, zum lagern. Zwei oder mehr übereinander fassen auch mal gut Brutwaben, frisch gedrahtet und gespannt und schon vorbereitet mit Leitstreifen, wenns hoch hergeht in der Schwarmsaison.

    Man kann gut mal eben TBE machen, hat immer genug Sammelraum bei der Honigernte, wenn die Sammlerinnen Platz brauchen, aber die abgeernteten HR im Auto sind.

    Manche (ich nicht mehr) benutzen die zur AS-Verdunstung.

    Ich habe es sogar mal in einem Jahr erlebt, dass ein Berufsimker aus purer Liefernot für die BR aus je 2 HR eine Kiste für die vielen Schwärme parat gemacht hat. Deckel aus Spanholzplatten drauf, Boden improvisiert. Als vorübergehende Lösung funktionierte das auch.

    Danke für Eure Antworten. Hatte ich schon so vermutet.

    Da ich selbst ja leider nicht am (einzigen) Prozesstag anwesend war, kann ich nichts aus eigener Wahrnehmung beitragen.

    Schade eigentlich. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich schon gern als Zuhörer dabei gewesen.

    So war die Reise "umsonst".

    Ich selbst mache mir wenig Hoffnung auf Entschädigung.

    Man muss zivil klagen, und wer nicht rechtschutzversichert ist, muss sich das echt überlegen.


    Das ist aber nur ein Aspekt.

    Den wesentlich wichtigeren, nämlich, die Öffentlichkeit überhaupt erstmal für das Thema zu sensibilisieren, sehe ich nicht oder nur unzureichend erfüllt.

    Ich bin doch etwas enttäuscht darüber, dass das Thema in den anderen Presseorganen/Fernsehen usw kein dementsprechendes Interesse hervorruft.

    Vielleicht ändert sich das ja auch noch in den nächsten Tagen.

    Eine Info lautet aber, dass gg Gerster am Amtsgericht Bad Waldsee zwei weitere Zivilgerichtsverfahren in nächster Zeit anstehen.


    Also, Runde zwei.

    Ich weiss nicht, inwiefern das zulässig ist/zielführend ist.

    Ich komme grade zurück, war eigentlich als Zeugin für gestern geladen und leider bereits in Bad Waldsee, bevor man mir mitteilen konnte, dass mein Erscheinen hinfällig war.

    Ich habe mir eine Ausgabe der Schwäbischen sowohl am Di, wie auch am Mi erworben und diese im Gepäck.

    Da ich daheim weder über Scanner, noch Smartphone verfüge, kann ich gerne heute Nacht alles abtippen und hier einstellen. Kann mir bitte jemand kompetentes sagen, ob ich damit die Rechte der Zeitung verletze?

    LG,

    LP

    aaah, das war also das Erdbeben....vom Herzen geplumpster Felsen...kann ich nachvollziehen. Krise vorbei, nun runterkommen, freuen, Herbst geniessen!

    Und frühestens zur Winterbehandlung da weiterimkern.

    Aaah, gut, danke Hausecke , für den Verweis hierhin.

    Deshalb, weil ich leider eine Charge flüssige Sommertracht habe mit 18,9% Wasser. Den gebe ich momentan im Bekanntenkreis her mit dem Hinweis, recht zügig zu verbrauchen.

    Das Lebkuchenrezept vom rase wird nun die Runde machen, ausserhalb des Forums :lol:, es sei denn er verlangt Lizenzgebühren...

    Und es hat ja auch was, bei 22 Grad Lebkuchenteig anzusetzen. Hier trällert das Rotkehlchen.

    Das ist ja alles gut und schön. Und es freut mich für jeden, der sein Wachs auf die Art prima selber gewinnen und verarbeiten kann.

    Bedenke aber bitte, dass

    -nicht jeder das Equipment dazu hat

    -nicht jeder die Zeit dazu hat

    -nicht jeder die Motivation hat.

    Zudem gibt es genügend Imker, insbesondere einige Nachwuchsimker, denen die Dimension überhaupt nicht bewusst ist.

    Mir geht es zwar vordergründig darum, die Wegwerfer, zu denen ich leider auf Grund meiner schlechten Erfahrung auch gehöre, zu motivieren, wieder oder neu in den Kreislauf einzusteigen.

    Aber, wenn einmal irgendeine neue Idee sich durchgesetzt hat, die allen gleichermassen dient, den Grossen wie den Kleinen, so wäre das nicht das Schlechteste.

    Wie gesagt, ich finds toll, wenn man das alles selber regeln kann und da total und auf jedem Gebiet autark ist.

    Die Realität sieht für viele leider anders aus.

    Ach, ok, sehe grad, dass ich zur Comedy queen gewählt worden bin, auch schön!

    Haben wir wenigstens alle mit guter Laune den Abend beschlossen. Spinnen macht Spass!

    Also, für brainstorming gilt doch erstmal keinerlei Einschränkung der Gedanken, egal, wie bekloppt die daherkommen.

    Ich spinn jetzt mal ein bisschen.

    Soweit ich das für meine Umgebung beobachte, haben die sammelnden Händler die Annahme von Waben drangegeben.

    Wie wäre es denn, wenn die Wachsverarbeiter kleine, mittelgrosse und grosse Sammelbehälter für Altwaben zur Verfügung stellen, die verplombt werden können? Wo dann Name, Adresse und Gewicht und Herkunft des Materials unvertauschbar/unmanipulierbar, zB per Strichcode oder Chipcode angebracht würde.

    Diese Behältnisse müssten natürlich sterilisierbar sein. Der sammelnde Grosshändler bekommt ein Entgelt für die Bereitstellung von Platz und die Dienstleistung, die Verplombung und das Wiegen zu dokumentieren.

    So könnte ein Wachsumarbeiter/Verarbeiter doch zumindest mal sicherstellen, dass keine unbekannten Fremdkörper oder aber beigemischtes Wachs drin ist.

    Natürlich wäre das eine Sauerei mit all dem Gammelpotentiel, dem man aber ein wenig so begegnen könnte, dass regelmässige und kurzintervallige Abholung gewährleistet sein müsste.Eventuell würde es Sinn machen, den Imkern aufzuerlegen, dass brutfrei angeliefert wird, soll heissen, Brut wurde ausgeschnitten.

    Für den Imker bedeutet das, dass er sich die ganze Schmelzerei nicht mehr antun müsste. Natürlich könnte man dann als Imker auch nicht die Preise erwarten, die man momentan vielleicht angesichts der Situation so erdenkt...

    Aber, mal ganz ernsthaft, für die Kleinimker ist es vielleicht reizvoll so.

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich meine "guten" Naturbauwaben, die im Zuge der TBE oder sonstwie anfallen, mittlerweile in der MVA entsorge. Keine Lust, für die paar Dinger den Schmelzer aufzubauen. Und keine Lust, mich nach anderen und deren Terminkalender zu richten.

    Rechnet man das mal hoch, denn ich bin beileibe nicht die einzige, die so verfährt, so kämen doch schon einige Mengen an gutem Wachs deutscher Herkunft zuwege.

    Zumindest der erste Schritt, die saubere Anlieferung, wäre doch so möglich.

    Oder???

    Über weitere Schritte hin zu sauberem Mittelwandwachs zum kaufen bzw Wachs für Kosmetik und Lebensmittel, muss ich wohl noch drüber schlafen. Oder Ihr spinnt ein bisschen mit :)

    und das gepanschte Wachs, was macht der Imker damit? Zum Wachsumarbeiter bringen, um es gegen Mittelwände einzutauschen ........

    Gilt nicht für alle, aber bestimmt wolltest Du nur darauf aufmerksam machen, wie stark es eben genau von der Moral des Einzelnen abhängt.

    Oft genug hört die genau da auf, wo es um den eigenen (geld-)werten Vorteil geht, dann zum T...mit der gesellschaftlichen Verantwortung.

    In MEINEM Fall kann man gerne mal hier vorbeikommen und sich in meinem Keller davon überzeugen, wie sehr gepanschtes Wachs auch nach 2 Jahren Lagerzeit noch stinken und verdächtig aussehen kann.

    Ich brings nicht über mich, das irgendwo einzuschleusen.

    Die Sauerei muss man als Imker irgendwo in der Kette unterbrechen.

    Auch, wenns mit finanzieller Einbusse verbunden ist.

    Das ist für mich natürlich leichter als für die Grossanlieferer.

    Also bei meinen sah es vorhin wirklich gut aus. Ich habe eine Wabe kurz gezogen, von der ich wusste, dass sie vor der Fütterung definitiv geleert war. Die war frisch verdeckelt. Und ja, Du hast Recht, es muss eine gewisse Stärke haben, um diese Leistung noch hinzubekommen.

    In meinem Fall ein Volk, wo die Jungkö nochmal richtig Gas gegeben hat, die Bude ist gerammelt voll. Sonst hätte ich das auch nicht mehr gewagt, sondern vereinigt oder ich hätte mir was anderes einfallen lassen müssen.

    So bin ich nur froh, dass die so gerade nochmal die Kurve gekriegt haben.

    Wäre schade drum gewesen, so eine gute, selbst Umgeweiselte, die leider das Pech hatte, sehr spät zu schlüpfen.

    Muss nochmal kurz berichten von denen, die letztens doch noch einen Eimer on top bekommen haben.

    Das war ein Versuch, der verfressenen und vermehrungsfreudigen Jungkö samt Gefolge doch noch eine volle Speisekammer zu bescheren. Habe heute geguckt, es hat so spät noch funktioniert!!!

    Trotz mehrerer kühler Nächte hat das Volk wohl tagsüber, wenns wärmer war, abgenommen. Vielleicht war es auch hilfreich, zwecks Anlockung, das Futter wohltemperiert anzubieten.

    Schon klar, es kühlt recht schnell ab, aber der Anfangslockeffekt ist wohl doch effektiver als kaltes Futter.

    Das als hoffnungsvolles Zeichen für die, die noch zögern und unsicher sind, ob es so spät noch geht.

    Ich bin echt froh, dass das noch klappt, juchhu, danke, goldener Oktober!

    Ich will aber ganz bestimmt nicht dazu aufrufen, erst so spät anzufangen. Hatte ja auch gedacht, ich "hätte fertig", aber manchmal kommts eben anders.

    Geht gut aus in diesem Fall, plumps...